Einstellung der Saiten

von Davy_Tele, 20.12.06.

  1. Davy_Tele

    Davy_Tele Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.12.06   #1
    Hey

    Nachdem ich auf meine Tele neue Saiten aufgezogen habe, schnarren diese nur noch.
    Ich vermute es liegt an der Saitenlage.
    Die Frage ist nun aber, was soll ich verändern?

    Soll ich die Saitenlage an der Brücke korrigieren oder die Halskrümmung ändern?
     
  2. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 20.12.06   #2
    Drück mal die Saiten am ersten und letzten Bund gleichzeitig (!) runter und schau nach, wieviel Luft da ungefähr auf Höhe des 8. Bundes zwischen saite und Bundstab ist.

    Sollte da 0,2-0,5mm oder gar mehr Platz sein, Saitenlage höher machen.

    Sollten die Saiten aufliegen, Halskrümmung leicht verstärken.
     
  3. Davy_Tele

    Davy_Tele Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.12.06   #3
    Das passt eigentlich alles. Bei den hohen Saiten scheint mir der Abstand zu niedrig, aber bei den tifen nicht unbedingt. Die tifen brauchen ja auch mehr platz zum schwingen.

    Kann es sein, dass die neuen Saiten mehr Platz brauchen als die alten? Ich hab jetzt Dean Markleys drauf, vorher warens die von Fender.

    Ich werd aber erstmal die halsspannung verändern und dann weitersehen.
     
  4. Winterkönig

    Winterkönig Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.12.06   #4
    Ahhhhh, wer macht denn sowas???? Seit 20 Jahre habe ich noch nicht einmal meine Halsstimmung verändert! Wenn Deine neuen Saiten dieselbe Dicke haben wie die alten, dann liegt es daran bestimmt nicht. Neue Saiten geben von sich aus ein schorrendes Metallgeräusch. Vielleicht ist es das? Wenn Du an der Mechanik was basteln willst, solltest Du erstmal Deinen Gitarrennamen verraten. Der Punkt ist ja auch net unerheblich.
     
  5. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.12.06   #5
    Aha, bei Dir gibt es wohl keinen Sommer und Winter oder wie? ;)

    Bei manchen Klampfen ist es eben weniger ausgeprägt, aber bei vielen muss man es oft nachjustieren.

    In diesem Fall, einfach mal die Reiter am Steg höher stellen, mit ein wenig Herumexperimentieren kommst Du schon hin, nur keine Angst.
     
  6. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 21.12.06   #6
    Wenns dünnere sind, ein wenig. Die haben ne größere Schwignungsamplitude. Sind aber Nuancen, wenn man von 10er auf 9er umsteigt.

    Ansonsten eigentlich kaum vorstellbar, egal welche Marke.

    Wie hoch ist denn die Saitenlage? Also Abstand Unterseite der Saite und 12. Bundstab Oberkante? (einfach mal nen Euro drunterschieben, das sind 2 mm :D )

    Was die Halskrümmung angeht: auf Verdacht rumdrehen ist nicht sooo sinnvoll, allerdings schliesse ich mich sekimt an: wenn man vorsichtig ist, kann man da auch selber dran rumspielen. Die Warnungen, sowas NIE zu machen, konnte ich nie nachvollziehen.

    Beim festziehen halt vorsichtig zu Werke gehen. Sollte die schraube sehr fest sitzen, lieber erst mal Saiten lockern, dann sanft festerdrehen. Aber wenn du die Kürmmung verstärken willst für mehr Platz, musst du eh nur Entspannen, das ist an sich kein Problem. Das geht ja nicht gegen den Saitenzug, sondern mit dem Saitenzug und mit der natürlichen Krümmung (mit lockerem Halsstab ist der Hals ne Banane ;) )


    Ich änder meine Halsspannung laufend, weil ich mit minimaler Krümmung arbeite (so um die 0,2mm Platz am 8. Bund) und somit immer jeden Saitensatz (ich änder öfters mal die Stärke) anpasse.


    Aus dem Grund hasse ich Hälse, wo man den hals lockern oder gar abmachen muss, um an die Schraube zu kommen :D
     
  7. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.12.06   #7
    Geht mir genauso, das find ich echt bescheuert. Alles nur wegen vintage-Treue, schätze ich.
     
  8. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 21.12.06   #8
    Dürfte bei Vintage-Modellen der Hauptgrund sein.

    Wenn moderne Gitarren sowas haben, wird auch gerne die Stabilität des Halses (Hals-Kopfplattenübergang genannt).

    Allerdings hab ich noch nie was von Problemen gehört, nicht mal bei Gitarren mit alter Floyd-Rose-Toplock-Befestigung (zwei Schraubrn von unten komplett durch), wo ja wirklich viel Material fehlt.
     
  9. Winterkönig

    Winterkönig Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.12.06   #9
    Ich wohn ja nicht draußen! Und wenn ich zu Muggen fahre liegt die Gitarre ja auch nicht auf dem Dachtrager! Kann es vielleicht sein, dass es auch an der Qualität der Gitarre liegt, wie oft und stark sie sich verzieht? Denn es ist bestimmt nicht besonders gesund, dauernd am Hals herumzuschrauben!
     
  10. Winterkönig

    Winterkönig Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.12.06   #10
    Und noch: Ich hab ja nie behauptet, das man den Hals nie verstellen soll! Das ist mir nach einem Saitenwechsel nur unerklärlich (Wenns denn dieselbe Dicke ist)! Allerdings gibts auch Gitarristen die machen gleich mal alle Saiten auf einmal runter beim Wechsel. Da könnte ich mir vorstellen, daß sich die Git ein wenig verzieht. Ich wechsel jede Saite einzeln, da ist man auf der sicheren Saite.:D
     
  11. Davy_Tele

    Davy_Tele Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.12.06   #11
    Also einfach dran rumgedreht habe ich nicht. Die nötige Sorgfalt bringe ich da schon auf. Ich hab den Hals minimal entspannt. Wirklich besser ist es aber nicht und so sehr will ich an der Halskrümmung nicht rumspielen.

    Darum werd ich die Saitenlage erhöhren. Die sind nämlich wirklich sehr dicht an den Bundstäben, vorallem glaub ich ist die Höhe nicht mehr so richtig auf Die Wölbung des Griffbretts abgestimmt.
    Ich hab jetzt nur ein Problem. Ich habe keine Ahnung wie man die Saitenlage erhöht. Die kleinen Schrauben an den Messingreitern meiner Tele (Brücke mit drei Reitern) sind irgendwie keine Kreuzschlitzschrauben und mein kleinster Imbussschlüssle (2mm) passt da auch nicht rein. :confused:

    Habt ihr eine Idee, wie das geht?
     
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