Einstellungen am Interface (ESUI1808)

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Megamotte
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Hallöchen,

Seit einigen Jahren besitze ich ein ESUI1808 Interface (ist denk ich eher weniger bekannt aber hatte damals gute Rezeptionen )
Früher habe ich damit meine band samt Schlagzeug abgenommen und daher die ganzen Eingänge gebraucht.

Jetzt recorde ich nur noch mich selbst und werde daher denk ich umsteigen. technisch habe ich sehr wenig Ahnhung von der Materie wie ihr sicher gleich merken werdet.
MEine erste frage:
ICh gehe davon aus (Milchmädchenrechnung) das ein Interface mit einem ein und Ausgang für das selbe Geld 8 mal so gut ist wie eins mit 8 Eingängen/Ausgängen, bzw. zumindest mal deutlich besser.
Ausgnagspunkt der Überlegung ist natürlich mein altes überdiemensioniertes Interface zu verkaufen um ein Interface mit nur einem Eingang zu kaufen.

2.Frage und Grund warum ich umsteigen möchte:
Hauptsächlich rappe ich und bin unzufrieden mit der Latenz von meinem Interface. Soll heißen die Aufnahme ist nicht auf den Beat.
Am PC denk ich liegt es eher weniger der ist recht flott und es ist ja auch nur eine spur die recordet wird.
Bei der mitgelieferten Software lassen sich 2 dinge einstellen Aufnahmequallität und Latenz,
beides war voreingestellt nicht auf höchstem wert. v.a. bei Latenz frage ich mich was es für einen sinn hat nicht auf "schnell" einzustellen!??????
DAs umstellen brachte zwar einige Verbesserung aber es ist leider noch nicht so perfekt wie ich es gerne möchte.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
z.Z. arbeite ich mit einem SeX1 und cubase 6. Ich mach das ganze Hobbymäßig und brauche keine Profiqualität aber der flow muss natürlich stimmen.
Seht ihr die Ursache auch in dem zu langsamen interface oder könnten es einstellungssachen/andere Gründe sein?
vielen dank
 
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frage ich mich was es für einen sinn hat nicht auf "schnell" einzustellen!??????

Wenn viel los ist in der DAW dann knackst es bei minimaler Latenz. Da muss man dann grösser Stellen. Grundsätzlich gibt es zwei Ansätze für geringe Latenz im Monitor bei der Aufnahme. Ein Interface mit Hardware Monitoring. Da wird das Eingangssignal gleich auf den Ausgang durchgeschleift mit einem Regler dazwischen. Latenz ca. 0. irgendwas. Also nicht hörbar.

Die andere ist, ein Interface zu verwenden, das eine geringe Latenz hat. Die Guten schaffen was um die 3 ms rein und raus zusammengerechnet. Die Schlechten haben deutlich mehr Latenz.

Ich nehme mal an, für das ESI wirst Du nicht deutlich mehr als 150 vielleicht 200 bekommen. Dafür gibt es dann schon Kandidaten, die das können, was Du brauchst. Kommt auch drauf an, ob Du noch mal 100 drauflegen kannst oder willst, oder ob der Verkauf des ESI das finanzieren muss. Also mit mehr Info gibt es dann sicher auch mehr Antworten......
 
Also n hundi mehr wäre denk ich kein Thema. Also du würdest auch sagen das die VErzögerung am schlechten interface liegt?
 
Also du würdest auch sagen das die VErzögerung am schlechten interface liegt?

Anzunehmen. Der Rechner spielt auch eine Rolle. Und kommt drauf an, was da noch spielt in der DAW. Wenn Du da 15 schwergewichtige Synthesizer am laufen hast und noch jede Menge Plugins dann spielen das auch schnelle Rechner nicht mehr mit kleinster Latenz ab. Was ist den die Minimaleinstellung bei dem ESI? Buffersize oder Sample Buffer oder ähnlich heißt das....
 
NA ich hab immer nur den beat und ein paar aufnahmespuren drinnen ohne effekte und alles und mein pc hat nen neuen i7 und 16gb ram also das kann ich ausschließen.
MEinst du sampelrate? min. is 44100 das war auch voreingestellt, max is 91000 das hab ich jetzt gewählt.
Wenn du was anderes meinst das is die einzige information die er mir anzeigt.
 
Man nutzt einfach Direct-Monitoring (das kann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch das Audio-Interface um das es hier geht) und den ASIO-Treiber, dieser übermittelt den Latenzwert an die DAW-Software welche dann die Aufnahme um diesen Wert nach vorne korrigiert.

Es gibt wohl ASIO-Treiber die den Latenzwert nicht hundertprozentig exakt er- und übermitteln, dieser Grad der Unkorrektheit ist aber wohl außerhalb dessen was man wahrnehmen kann.
 
Na ja, schon etwas in die Jahre gekommen, das Ding. Screenshots Win XP. Immerhin gibt das Einstellungen für Latenz:

7.2 Latenzeinstellungen sowie ASIO Anwendungen unter Windows
Über den Menupunkt Config > Latencyim Control Panel kann die Latenzzeit für den ASIO Treiber
von ESU1808 eingestellt werden. Die verfügbaren Einstellungen sind highspeed, rapid, fast,
normal, relaxed normalund relaxed. Je nach Anwendung (z.B. für die Wiedergabe von
Softwaresynthesizern) ist eine schnellere Einstellung von Vorteil. Gleichzeitig hängt die Latenzzeit
auch indirekt mit der Performance Ihres Systems zusammen. Für Recordinganwendungen ist
typischerweise normalzu empfehlen. Die Einstellung muss vor dem Start der ASIO-Anwendung
vorgenommen werden.

Da mal auf highspeed stellen. Wenn da noch immer zu viel Verzögerung ist, konsultieren sie das Manual:

http://download.esi-audiotechnik.com/download/ESI/ESU1808/ESU1808-Deutsch.pdf

um Hardware Monitoring einzurichten, oder Fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker.......
 

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