Empfehlung gebrauchter Home Amp (Vorauswahl very-low-budget!)

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wupperboot

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Ich bin nun stolzer Besitzer einer Ibanez* Artcore AS-93.

Irgendwann wird es dazu einen Boss Katana 50 geben. Jetzt soll es aber ein gebrauchter günstiger Amp bis EUR 50,00 nur für zuhause sein, damit ich nicht nur über Kopfhörer spielen muss.

Ich habe gerade die Qual der Wahl zwischen den folgenden und will nicht zu jedem hinfahren, testen und den Verkäufer nerven. Welcher wäre die erste Wahl, um ihn anzuschauen:

Harley Benton* HB-80R
Fame Vintage Line GX60R
Fender* 15G
Marshall* MG15
 

Ich kenne keinen von denen, aber wenn es ohnehin ein Katana 50 werden sollte, dann würde ich jetzt nicht auf "same, but cheaper" setzen, sondern auf "richtig anders". Also etwas sehr kleines mit Batterieantrieb.
Z.B. den hier, https://www.thomann.de/de/blackstar_fly_3_mini_amp_bk.htm?*
Hat ein Kumpel, gefällt mir sehr gut (habe selbst einen etwas größeren und teureren Boss Cube für's Zimmer (und neuerdings einen Spark go)
Für "etwas richtig anderes" wirst du auch noch Verwendung haben, wenn der Katana (schönes Gerät) endlich eingezogen sein wird.
 
Moin.
Klar, es stehen 4 zur Auswahl, dann empfehle ich Nr 5.
Ich würde den als erstes ansteuern, der km mäßig am nächsten ist...
 
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Hi @wupperboot ,

was für Musik spielst du? Clean, verzerrt?

Du hast eine Gitarre für 700 Euro. Ich würde gleich den
Irgendwann wird es dazu einen Boss Katana 50 geben
nehmen.

Sonst (wenn's unbedingt einen der 4 oberen sein soll, für unter 50 Euro) den:
Harley Benton HB-80R
Er hat einen 12" Celestion. Kannst später für 20-50 Euro wieder verkaufen. Den 80 kenne ich nicht, hatte aber den kleineren: verzerrt klang er schrecklich, clean ist aber brauchbar. Ich habe meinen verschenkt.

Gruß
P.
 
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Klar, es stehen 4 zur Auswahl, dann empfehle ich Nr 5.
Ja, genau. Die 4 snid ja nicht gesetzt, weil sie so toll sind, sondern weil sie verfügbar sind. Der Blackstar kostet absolut nicht Unsummen mehr als die 50€, Spritgeld (+ Zeit) entfallen auch. Außerdem ermöglicht er etwas, das die anderen Amps, inkl. des Katanas, nicht haben. Da spart man sich dann auch den Weiterverkauf. Sonst:
Ich würde den als erstes ansteuern, der km mäßig am nächsten ist...
Ja.
 
Wenn du im Clean bis leicht verzerrten Bereich bleibst, wird es vermutlich ziemlich egal sein. Zumindest ist meine Erfahrung, dass sich die Spreu vom Weizen mit steigendem Gain trennt.

Ich hab den Marshall* MG15dfx und kann ihn nur bedingt empfehlen. Für ~40-50€ für zu Hause ists ok, Gain darf man halt nicht zu sehr aufdrehen.

Besser wäre natürlich gleich den Boss Katana (oder was ähnliches) zu holen.
 
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Hey,
meine Empfehlung war da immer Rath Amp Retro 20...aber ich schätze, (den Tipp gab ich vielen und schon lange) dass ich auch n Stück an dessen Preisentwicklung 80+ schuld bin....
Jedenfalls einer der wenigen Übungsamps ohne konzeptionelle Schwachpunkte (vielleicht bis auf's Farb-Design😜)...und klingt gut!
Gruß,
Bernie
 
Ich hatte mal nen Fender 15G, für clean war der super.
 
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Für Clean Sounds wäre auch der kleine Vox* eine Empfehlung, den habe ich kürzlich auf dem Gebrauchtmarkt unter 50 EUR erstanden für meine Stieftochter.
 
  • #10
Da mein Fender von zu leise bis zu laut schwer zu regeln war habe ich mir zum üben den Marshall MG10Gold neu 79.- € für zu Hause gekauft. Zwei Kanäle, Clean, Gain mit einem 6,5 Zöller.
Die 10Watt zur Hälfte aufzudrehen reicht mir völlig an Lautstärke und der Klang ist überraschend gut für den Kleinen.
Einen kleineren Lautsprecher würde ich nicht haben wollen.
Empfehlen tu ich nichts, am Ende kauft doch jeder was er will.
 
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  • #11
Bei dem Budget würde ich einfach gar nichts investieren und den NAM Player oder @Lum 's Volum installieren und über den PC/Notebook spielen, bis die Kohle für den Katana zusammen ist. Falls du den dann überhaupt noch willst. Ein USB-Interface gibts gebraucht für wenig Geld oder neu* ab 29€.
 
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  • #12
günstiger Amp bis EUR 50,00 nur für zuhause sein, damit ich nicht nur über Kopfhörer spielen muss
Wenn das *das* Kriterium ist, dann würde ich mir unbedingt Gedanken über die Lautheit machen. Die 12er mit um und bei 60W (Fame und Harley Benton) und sogar die 8er mit 15W werden vermutlich viel zu laut für zuhause sein. Alle haben Master-Regler, aber es könnte sein, dass der Unterschied zwischen "geht noch" und "schon zu laut" im Submillimeterbereich des Regelweges liegt.

Wenn solche Fummelei nicht nervt, wären die 12er (Fame und Harley Benton) vielleicht schon (echt analoge) Amps, die den (simulierenden) Katana später überflüssig machen könnten (sicher abhängig von Genre/Klangvorlieben). Die Klangbeispiele vom Harley Benton klingen gut, andererseits soll der Fame eine Röhrenvorstufe haben (aber ich habe keine Klangbeispiele gefunden). Das ist für eine Empfehlung zusehr von Individuellem abhängig. Kannst Du nur selbst entscheiden.

Der Fender 15G scheint laut Klangbeispiel auf Youtube weniger für Distortion geeignet. Bis Crunch würde der vermutlich noch gehen. Hardrock, Metal etc. erschienen mir aber fraglich. Da scheinen mir die Klangbeispiele vom Marshall MG15G universeller, aber ich zumindest höre da eine klangliche "Eigenheit", die wie ich vermute vom Zusammenspiel von Gehäuse und Speaker kommt. Keine Ahnung, einerseits ja "nur" für zuhause, andererseits macht der Ton die Musik.

Kleine Batterieamps gibt es neu schon echt günstig. Damit hat man die Möglichkeit draußen zu spielen und kann sie auch als Ghettoblaster zum Unterwegs-Musikhören verwenden. Lautstärkemäßig reichen die für's Bedroom-Üben. Klanglich, naja ...
 
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  • #13
Mein Vorschlag liegt mit 60,- leicht über deinen angesetzten 50,- aber dafür von Wuppertal nur 20-25 km zu fahren:
Line 6 Spider IV 30 Watt Combo Modeling Amp
• 30 Watt Leistung
• 12” Custom Celestion Lautsprecher
• 12 verschiedene Amp-Modelle (Clean, Crunch, Metal, Insane usw.)
• 7 integrierte Effekte wie Chorus, Delay, Reverb, Phaser
• Tap Tempo Funktion
• 4 speicherbare Presets
• Kopfhörer-/Recording-Ausgang
• MP3/CD-Input zum Mitspielen
• integrierter Tuner
Der steht dem Katana nur wenig nach, wenn überhaupt.

Kannst ihn ja mal anschreiben, dass du für 50,- kommst, anschaust und vll gleich mitnimmst?
 
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  • #14
Ich kann nur vom Marshall MG15 berichten.
Das Ding ist eine Hupe und klingt auch so ;) Clean geht schon klar, aber die Zerre klingt wirklich nicht gut. Wenn du den für max. 25€ bekommen kannst, ja, kann man machen.

Ansonsten, meine Meinung: Lass es bleiben.

Wenn das Budget so klein ist, würde ich über etwas anderes nachdenken.
Irgendein kleines, günstiges Multi-FX. Oder eine Software-Lösung, wobei dann allerdings ein Interface benötigt wird. Beides ist deutlich flexibler und klingt garantiert sehr viel besser, als die oben genannten Amps
 
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  • Ersteller
  • #15
Vielen Dank für alle Antworten, so verschieden die Denkansätze auch sind. Oder gerade dafür Danke!

Leider kenne ich mich selber einfach nicht aus. Ausserdem finde Gebrauchtware kaufen in der Regel gut und nachhaltig.

Vielleicht hätte ich die Frage auch anders stellen sollen? Vielleicht so:

"Ich suche einen Verstärker für meine Ibanez AS-93, der vor allem den warmen Sound der Semi unterstützt. Der Amp sollte ausschließlich für die Wohnung sein (wobei ich schon laut sein dürfte aber nicht muss) und auch die Abmessungen sollten nicht Bühnreif sein.

Bisher hatte ich an den Boss Katana 50 MKII oder III gedacht, aber würde noch ein bisschen sparen und gerne im Bereich von EUR 50,00 gebraucht etwas kaufen. Empfehlungen?

Aber vielleicht ist der Katana ja gar nicht der richtige für mich? Ein bekannter Online Händler hat mir den Fender Blues Junior als quasi einzige Möglichkeit empfohlen. Alternativen gäbe es eigentlich keine."

Oder anders: wenn die kleinen 15W Geräte für zuhause doch eher zu klein dimensionierte Brüllwürfel sind und die grossen 12"Lautsprecher zu laut für das Wohnzimmer sind, was nimmt man denn dann? Über den PC will ich übrigens nicht gehen, der ist zu alt dafür und ich wohl auch.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #16
Moin
Vielleicht hast Du es schon gelesen, aber es gibt hier, wenn auch schon etwas älter, ein Review, wo auch der HB Amp Erwähnung findet...

Fame GX60R
 
  • #17
Das ist ein öfter auftauchendes Thema und ich trage nur meine Meinung bei:

Für meinen Geschmack gibt es für 50 € gebraucht keinen Combo, der auch nur irgendwie "gut" (das ist ja individuell bestimmt) klingt. So etwas ist schon älter und hat i.d.R. vor Jahren mal 100 bis 200 € neu gekostet, wofür man halt eben entsprechend einfache und nicht sonderlich intensiv entwickelte Bauformen bekommt. Eine solche Technik wird auch den Klangeigenschaften der Ibanez AS-93 nicht gerecht. So eine Mini/Billig-Kiste macht halt in gewissen Grenzen "laut".

Ich habe zum Testen und Vergleichen ca. 15 "kleine" Combos, die heutzutage "Bedroomamps" genannt werden und teils mit Mastervolume bis hin zu Attenuatoren/Power Soaks im Bereich von ca. 0,5 bis 10 W liegen. Die meisten meines Bestandes sind Röhrenamps, ich hab aber auch Hybride und Modeller. Meine Anwendung ist auf Wohnzimmer/Arbeitszimmer gerichtet. Auf dem Gebrauchtmarkt liegen sie zwischen 100 bis 300 €. Ein Katana II mit Update ist übrigens auch dabei.

Was meine Vergleiche vor allem zeigen ist, dass 1. dem persönlichen Geschmack nur durch tatsächliches Spielen und Anhören Rechnung getragen werden kann, wobei es auch auf die technische und räumliche Peripherie ankommt, und dass 2. gravierende Unterschiede bei einem Amp mit verschiedenen Gitarren bestehen.

Meine Vorgehensweise bei der bestehenden Situation von @wupperboot würde ich ohne Umweg/Zusatz/Zwischenschritt einen Katana II anschaffen und selbst updaten (bin auch älteres Semester und hab das mit den Angaben auf der Herstellerseite problemlos hingekriegt). Das ist eine zeitgemäße und vielseitige Lösung, mit der man über lange Zeit an Sounds schrauben und immer wieder neue Sounds finden kann.

Daher ist mein Rat, wenn trotzdem (aus persönlichen und uns nicht interessierenden Gründen) der Katana nicht gleich angeschafft werden kann/soll, einfach mal in der näheren Umgebung ab 100 € gebraucht suchen (wenn Abholung sein muss) und mit irgend etwas vor Ort mit der eigenen Gitarre klanglich in die richtige Richtung gehendem anfangen, wobei man sich nicht davon leiten lassen sollte, den einen "optimalen" Amp zu finden, was einfach nur Zufall wäre, sondern einkalkulieren sollte, dass man über kurz oder lang zwecks Wechsel wieder verkauft. Nach meiner Erfahrung sind mindestens drei Viertel der Gitarristen hier im Board quasi ständig auf der Suche nach dem "noch besseren" Sound ;) . Viel überlegen und immer noch mehr Leute fragen führt nur zum Stillstand (weil eh jeder andere Geschmäcker, Ideen, Vorlieben und Erfahrungen hat - deshalb schreib ich auch keinen konkreten Vorschlag oder die Liste meiner Amps) und Ergebnisse bekommt man nur durch die praktische Umsetzung.
 
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  • #18
was nimmt man denn dann?
Vielleicht doch
Kleine Batterieamps
Davon hatte ich oben den Blackstar oder den Spark go ins Spiel gebracht. Die können dem Katana imho klanglich nicht das Wasser reichen, aber sie können gut leise und sie können etwas, was der Katana oder die anderen angebotenen nicht können: Mal eben mobil mit Batterie eingesetzt werden.

Oder ist sowas raus? Du hattest dazu noch nix geschrieben.
 
  • Ersteller
  • #19
Von einem recht bekannten -und ich hoffe angesehenen Händler- wurde mir von allen Moddeling Amps total abgeraten (auch vom Kantana 😀) und einzig Röhrenverstärker, Fender Blues Junior zum Einstieg, empfohlen.
 
  • #20
Oh jeh, einer von der alten Garde. Ja, natürlich haben Röhrenamps den "Coolness-Faktor" und klingen gut. Die meisten klingen aber erst ab einer gewissen (hohen) Lautstärke. Für daheim ist das oft nicht optimal. Modelling ist heute auf einem hohen Level und steht klanglich den Röhren in nichts nach 😉 Auf Zimmerlautstärke klingen sie meist deutlich besser
 
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