Empfehlung gebrauchter Home Amp (Vorauswahl very-low-budget!)

  • Ersteller Ersteller wupperboot
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  • #21
einzig Röhrenverstärker, Fender Blues Junior zum Einstieg, empfohlen.
Die Haltung des Verkäufers kann ich nachvollziehen (die kosten Geld...) - aber nicht akzeptieren,-)
Zum einen wirst du einen Röhrenamp nicht artgerecht halten können, schon gar nicht im Wohnzimmer. Mein Kumpel hat in einem solchen Setting seinen Vox AC15 durch den o.a. Blackstar abgelöst.
Dann schriebst du im Gitarrensuchtrööt von Fripp oder Metheny als Vorbildern. Guck mal nach, was die spielen;:-)
 

  • #22
Oh jeh, einer von (...)
Es gibt einen aktuell sehr großen Markt von Bedroomamps, die mit Röhren genau dafür konzipiert sind, auch bei niedriger Lautstärke eben gerade am Speaker "gute" (was auch immer das heißen soll) Sounds zu liefern. Wie ich anhand meiner Tests und Erfahrungen geschrieben habe, liegt "die" Lösung aber nicht bei der einen oder anderen Technik, sondern im Herausfinden, was den persönlichen Geschmack trifft!
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Zum einen wirst du einen Röhrenamp nicht artgerecht halten können, schon gar nicht im Wohnzimmer.
Dann halt im Schlafzimmer :rofl: ... Ich hab hier (neben u.a. 2 AC 30, einem AC 15, Marshall* TSL 602 "JCM 2000", Marshall* JCM 2000 DSL 401, Fender* Twin Reverb II - allesamt für reinen Studiobetrieb) ca. 10 reine Röhren-Bedroomamps, die eben genau für die Anwendung bei geringen Lautstärken entwickelt wurden, also, wie Du es nennst "artgerecht" gehalten werden, und das ist auch meine praktische Erfahrung nach nun über 2 Jahren damit.

Anmerkung: Ein AC 15 ist sicher kein Bedroomamp!!!

Dann schriebst du im Gitarrensuchtrööt von Fripp oder Metheny als Vorbildern. Guck mal nach, was die spielen;:-)
Die spielen halt nicht mit geringer Lautstärke zuhause. Ich hab aber deshalb auf die Kombination mit der vorhandenen Gitarre hingewiesen und und mehrmals das Erfordernis des Ausprobierens letztlich bei sich zuhause hervorgehoben. Um Fripp, Metheny und Konsorten (mir als ProgRocker alle nicht unbekannt) auch klanglich nacheifern zu können, muss man nach meinen Erfahrungen und denen anderer "Profigitarristen" halt wirklich sein Instrument kennen- und bedienen lernen:


View: https://www.youtube.com/watch?v=ZkGCvLstPrE

Ich finde gerade dieses von mir ja schon x-mal zitierte Video zeigt, wo Sounds herkommen!
 
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  • #23
@wupperboot
Hmm... So ein Fuffi-Amp wie du gerade suchst, ist meist nichts für die Ewigkeit. Klar, man kann auch auf sowas spielen, krach machen und Spass haben, gerade wenn man z.B. trashig etwas Musik mit anderen macht, bei dem der Schwerpunkt auf das "Zusammenmachen" liegt. Alleine im eigenen stillen Kämmerlein wird man jedoch ständig mit der Rückmeldung des Amps konfrontiert und wenn das kein Spass macht, ist es m.E. rausgeschmissenes Geld. Daher würde ich eher anderen nachhaltigere Wege einschlagen:
  • Auf den Katana (nicht mein Ding) oder etwas anderes sparen

  • Einen Mini-Amp kaufen der auch noch Sinn macht wenn man einen ausgewachsenen Amp zuhause stehen hat (z.B. für den Garten, auf Reisen und überhaupt mobil). Bei sowas würde ich eher auf Neu und aktuell gehen weil hier nochmal enorm entwickelt wurde, z.B. dieses Gerät hier:
    *
    Dazu auch nochmal dieses Video:

    View: https://www.youtube.com/watch?v=hiNDFLLU9Vg

Wenn es doch noch so eine Fuffi-Kiste sein soll, dann vielleicht diese hier:
Wie gesagt, da kann es dir allerdings passieren, dass du damit in absehbarer Zeit nicht glücklich wirst. Wer billig kauft, kauft zwei Mal...
 
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  • #24
ca. 10 reine Röhren-Bedroomamps, die eben genau für die Anwendung bei geringen Lautstärken entwickelt wurden
Klar, die gibt es, aber der Blues J gehört afaik nicht dazu, und wohl keiner von denen ist für 50€ gebraucht erhältlich. (Da war ich etwas kurz im Kommentar.)

Kombination mit der vorhandenen Gitarre <...> letztlich bei sich zuhause <...> wirklich sein Instrument kennen- und bedienen lernen
+1 , klar.
Ich hatte auf Fripp und Metheny hingewiesen, da ich es so las, das @wupperboot gerade von der "vernichtenden" Einschätzung des Dealers zu Modeling-Amps irritiert war. Und da Wupper in seinem Gitarrensuchtrööt (u.a.) auf genau die beiden als einem Teil der Vorbilder hinwies, wollte ich mit meinem Hinweis darauf hinweisen, dass zumindest die beiden afaik durchaus mal Modeling-Krams hinter den Fingern hatten.
 
  • #26
Wupperboot, magst Du mal schreiben, was Deine bevorzugte/-n Stilrichtung/-en ist/sind.

Aufgrund "warmer Sound der Semi" würde ich Blues, Jazz, soft Rockartiges u.ä. vermuten und auf Röhre setzen und damit auf den Fame. Mir hat sich das nicht am Anfang erschlossen, aber mit der Zeit habe ich begriffen, wie bei der Egitarre (beim Bass übrigens auch) passive PUs und echte Röhren zusammen gehen. Falls(!) das dein Ding ist, wärest Du damit schon mal auf der richtigen Schiene unterwegs.

Aber auch andersherum: mit bissigen Transistoramps kann man einen 1a Punk-Sound machen, der dann durch die Semi noch einen Schlag Charakter dazubekommt. Das geht so mit Röhre nicht.

Also ohne Stilrichtung oder besser noch Klangbeispiele (welchen Songs von welchen Interpreten, Bands oder was auch immer würdest Du soundmäßig gerne nahe kommen?) ist das so aus der Ferne nicht möglich.

Röhrenamps ... Die meisten klingen aber erst ab einer gewissen (hohen) Lautstärke.

Stimmt finde ich bedingt. Also wohl der Standard (Marshall* Plexi 70er Rocksound) soll ja hauptsächlich Endstufenverzerrung gewesen sein und Endstufenverzerrung geht normalerweise nur mit hohen Pegeln in die Endstufe. Man kann die Zerre aber mit dem Gain machen, also Vorstufenverzerrung, und die Lautstärke am Master-Regler wieder wegnehmen. Klingt anders, geht für zuhause aber - wenn man nicht unbedingt genau das Feeling von "Pinball Wizard" von The Who zuhause will (oder "Rocky Mountain Way"/Joe Walsh oder "Shot Down In Flames"/AcDc oder "Heroes"/Bowie oder oder oder ...). Aber auf dem Gourmet-Level hat auch keiner der von mir getesteten Modelling Amps performt (die machen ihren Sound ja auch alle nicht in der Endstufe, oder?). Das ist bei mir aber ein paar Jahre her, ich hatte dann mal wieder einen echten Röhrenamp probiert und mich auf Anhieb erinnert, wie das war und ist, und quasi sofort das Interesse an Modelling verloren. Aber eben - das ist alles subjektiv eine Frage dessen was man möchte. Und vielleicht sind die Modelling Amps ja tatsächlich soviel besser geworden?

Nachtrag: gerade erst gesehen - die obigen Videos von soundmunich und HD600 zeigen schon fast übertrieben den grundsätzlichen Charakter der Verschiedenheit. Für mich hat das weniger mit dem konkreten Klang als vielmehr mit dem Feeling das entsteht zu tun (bitte nicht täuschen lassen, der Gitarrist von Andertons "kann", wenn auch vielleicht nicht ganz so wie Bonamassa).
 
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  • #27
Käme evtl. ein Headphoneamp in Frage? Z.B. den hier: https://www.thomann.de/de/vox_amplug_3_boutique.htm*
Mit einer Semi wäre es vom Vorteil, da mit guten Kopfhörer hörst Du mehr die PU's und weniger die Akustik...

PS und gebraucht findet die man schon ab 20 Euro
 
  • #28
was Deine bevorzugte/-n Stilrichtung/-en ist/sind.
Dazu kürzlich in seinem anderen Thread ;) :
# Spielerfahrung + Equipment
Mit einer Ibanez Westerngitarre (und eine Konzertgitarre) spiele ich derzeit "das Übliche" a la Peter Bursch @ Co (Akkorde, Strumming, Fingerpicking, TAB) für mich allein und einmal pro Monat mit ein paar Anderen. Vor 55 Jahren hatte ich mal Unterricht nach Noten.

# Musikrichtungen
Ich mag Robert Fripp (genial), David Gilmour, Pat Metheney, Lee Ritenour, Toshiki Soejima als Gitarristen. Höre von Jethro Tull, Peter Gabriel, King Krimson, Tingwald Trio bis ... . Was ich Solo im Wohnzimmer mal irgendwann spielen möchte, weiss ich gar nicht. Jazz wäre aber denkbar.
LG Lenny
 
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  • #29
Also die Namen kommen ja fast alle aus der Röhren-Zeit. Sonst wenn's ein Musikgeschäft in der Nähe gibt und die da mitmachen (z.B. weil man dort Saiten u.a. einkauft) vielleicht dort mal einen "kleinen" Amp mit Röhrenvor-(und ggf. End-)-stufe vergleichen mit einem "kleinen" Volltransistor-Amp. Gerade mit der eigenen Gitarre müsste der Unterschied dann klar sein. Vielleicht noch was Trinkgeld dalassen oder so?
 
  • #30
Aufgrund "warmer Sound der Semi" würde ich Blues, Jazz, soft Rockartiges u.ä. vermuten und auf Röhre setzen und damit auf den Fame. Mir hat sich das nicht am Anfang erschlossen, aber mit der Zeit habe ich begriffen, wie bei der Egitarre (beim Bass übrigens auch) passive PUs und echte Röhren zusammen gehen. Falls(!) das dein Ding ist, wärest Du damit schon mal auf der richtigen Schiene unterwegs.

Aber auch andersherum: mit bissigen Transistoramps kann man einen 1a Punk-Sound machen, der dann durch die Semi noch einen Schlag Charakter dazubekommt. Das geht so mit Röhre nicht.
Das stimmt so leider nicht (mehr)!
Und der Klang ist auch nicht nur eine Frage des Amps, sondern auch des Lautsprechers.

Zurück zum Thema:
Ich sehe nur die Optionen:
- um 50€ einen der genannten Amps ergattern. Vl ist der Sound eh gut genug.
- etwas mehr Geld in die Hand nehmen ~100 - 150€, da bekommt man schon deutlich brauchbareres (vorallem am Gebrauchtmarkt)
- gleich den Wunschamp kaufen (egal ob nun Katana, Line6, Blackstar, oder ganz was anderes)
 
  • Ersteller
  • #31
Ich sehe nur die Optionen:
Ich sehe nur noch Optionen 😀.

Auf der einen Seite erfährt man so viel von den Ansichten verschiedener Gitarristen, aber am Ende wird es nicht unbedingt klarer. Selbst zwei Händler haben vier Meinungen.

Für einen, der es selbst nicht weiss und vielleicht selbst beim Testen nicht direkt schlauer wird, ist das recht unübersichtlich. Also erst einmal weiter nur Headset bis es klarer wird oder das eigene Können etwas Spezielles braucht.
 
  • #32
Wenn es so einfach wäre, dann würde es nicht so viele unterschiedliche Produkte geben...
Und egal wofür du dich entscheidest, die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass du nach einiger Zeit dich wieder nach etwas anderem umsiehst 🙈
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Ergänzung: meine Reise führte mich von einem Hybrid (Marshall* Valvestate 2000) zu einem Röhrenamp (H&K GM36) zu einem Multi-Effekt Gerät (Valeton GP-150).
 
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  • #33
Auf der einen Seite erfährt man so viel von den Ansichten verschiedener Gitarristen, aber am Ende wird es nicht unbedingt klarer.
Sagte ich doch.

Für einen, der es selbst nicht weiss und vielleicht selbst beim Testen nicht direkt schlauer wird, ist das recht unübersichtlich.
Verabschiede Dich von dem Glauben, dass Testen in Minuten oder wenigen Stunden gemessen wird. Das zieht sich über Wochen und Monate und man entdeckt immer wieder Neues.

Und egal wofür du dich entscheidest, die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass du nach einiger Zeit dich wieder nach etwas anderem umsiehst 🙈
Sagte ich doch auch schon.

Das viele Fragen und Nachdenken führt zu nichts und auch zu nichts Besserem, als einfach mal mit einem Amp, der "sympatisch" ist, anzufangen und nach einiger Zeit zu sehen, wie die Reise weitergeht. Der Katana ist sicher vielseitig und taugt für so ziemlich jede Musikrichtung (das war ja auch der Anspruch bei der Entwicklung). Wenn der kurz- bis mittelfristig nicht angeschafft werden kann, würde ich, wie schon oben erklärt und von @cirex bekräftigt, mit 100 € auf dem Gebrauchtmarkt nach etwas "Sympatischen" schauen und mich damit befassen, weil man da auch viel lernt - mehr jedenfalls als mit Kopfhörern!
 
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  • #34
Ich sehe nur noch Optionen
Da musst du durch. Heutzutage kann man mit fast allem spielen. Einfach irgendwo anfangen, wie es dir dein Budget oder Ausgabewille erlaubt und wenn du dann feststellst, dass dich etwas stört oder dir etwas fehlt, schaust du weiter.
 
  • Ersteller
  • #35
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  • #37
Ich kann dir den hier empfehlen:
Cort, wirklich nicht schlecht für daheim.
Und den wirst du für mindestens den selben Preis später wieder los.
 
  • #38
Cort:
nur Abholung.
Wuppertal - Halle - Wuppertal ca. 830 km = ca. 130,- nur Spritkosten + ca. 10h Fahrtzeit.
Gesamtkosten ca. 180,- für gebrauchten 15 W Amp mit 8" Speaker, der neu beim T 119,- kostet inkl. Versand und Rückgaberecht + Garantie.
Kann man machen, muss man aber nicht.

Und selbst wenn der Verkäufer sich zu Versand überreden lässt, gibt es das nicht für dreigeldfuffzig...
 
  • Haha
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  • #39
den Boss Katana 50 MKII gibt es für 150,00 gebraucht 😉.
Wo? Da nehm ich 10 Stück. :rofl:

Spaß beiseite. Auf ebay finde ich gerade eben einen für 200 nur zum Abholen mit unbekanntem Standort und alle anderen sind deutlich teurer. auf kleinanzeigen ist einer für 150 € hier in München, mit nur Abholung, für Dich also doppelt so teuer. Einer ist in Meerbusch für 160 € auch nur zur Abholung - musst Du selbst ausrechnen. Alle anderen kosten auch so ab knapp 200 €.

Und, wenn Du einen Boss Katana 50 MKII für 150 € bekommst, dann macht ein "Zwischenschritt" oder eine "Vorstufe" mit einem billigeren Amp in meinen Augen auch echt keinen Sinn. Für mich wird Deine Situation immer verworrener ...
 
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