Ephiphone vs Ibanez für Metal

von Hussel, 17.04.06.

  1. Hussel

    Hussel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.06   #1
    Hi,
    wollte mir jetzt eine neue E-Gitarre kaufen, da ich nur eine "Billige" aus einem Set habe, der Sound ist abschreckend und somit macht das lernen kein Spass.
    Ich habe mich schon umgehört und werde gegen Ende des Monats meinen Musikladen besuchen um die Gitarren zu Testen.
    Aber vorher wollte ich Eure Meinungen dazu höhren, da Ihr mehr Erfahrung habt.
    Ich habe mir folgende Gitarren aussgesucht:

    Ephiphone SG G400 CH
    Ibanez RG321

    Sind diese Gitarren für Metal geeignet?
     
  2. hohoho

    hohoho Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.06   #2
    Ich habe die Ibanez RG321 MH RB und finde sie bestens geeignet für Metal.
    Mit einer guten Distortion kannst du da ne Menge rausholen und der dünne Hals ist super für schnelle läufe :)
    Außerdem lassen sich alle 24 Bünde super bespielen.

    Die Epi hab ich noch nie angespielt, daher verkneife ich es mir auch was dazu zu sagen
     
  3. Fliege

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    Erstellt: 17.04.06   #3
    HI

    Geeignet sind die beide für Metal, wobei die Ibanez eher darauf ausgerichtet ist, als die Epi. Qualitativ kannst du bei der Ibanez auch nichts falsch machen, die sind durch die Bank gut produziert, und klingen auch in Standardkonfiguration dufte (brauchst also nicht gleich weiter sparen auf neue PUs oder so). Mit dem Flitzehals musst du sehen, ob du damit klarkommst (manchen ist der tatsächlich zu dünn), aber sonst ist das sicher eine klasse Klampfe für Metal, und eben etwas mehr darauf ausgerichetet, als die Epi.

    Die solltest du aber auch mal anspielen, vielleicht gefällt sie dir ja besser, wobei man da vile über Kopflastigkeit hört (lässt sich mit nem Ledergurt beheben).
     
  4. Hussel

    Hussel Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.06   #4
    Danke für die Antworten,
    ich habe als Amp einen Marshall MG 15CDR, passt der auch zu der Musikrichtung oder Bremst die Amp den Metal-Sound aus?
     
  5. Atomwolle

    Atomwolle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.06   #5
    Also ich persönlich halte nichts von Marshall Transistoren Verstärker. Entweder Röhren oder gar kein Marshall. Weil die Marshall Transistoren Verstärker so in etwa das gleiche ist wie bei Gibson Epiphone.
     
  6. Hussel

    Hussel Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.06   #6
    Ich habe ein Effektgerät mit dem ich eine Röhre imitieren kann. Klar kommt die nicht an eine echte Röre dran. Aber:
    Ibanez RG321 + Marshall MG 15CDR + Effekt "Rören-Amp müsste doch einen tollen Metalsound bringen oder was meint Ihr?
     
  7. Chillkröte86

    Chillkröte86 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.06   #7
    naja...auch wenns dann nach röhre klingt, heißt das nich unbedingt dasses auch nach metal klingt. wie heißtn dein effekgerät?...mit nem bluesoverdrive wirste da nämlich nich sonderlich weit kommen. andererseits...ich spiel selbst nen mg30 ...pur über den verstärker bekommste mit nem bisschen rumprobieren eigentlich auch nen ganz passablen metalsound hin. und wenns nich klappt...je nach finanzstand würd ich dir raten nen anderen amp bzw. nen treter alá boss metalzone zu kaufen.
     
  8. TheKing

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    Erstellt: 17.04.06   #8
    Ah klar, wie auch sonst.... [​IMG] Halbwissen (oder gar... Falschwissen?) ;)

    Naja, bedingt. Zerren/Tretminen vor einem kleinen Amp mit 6,5" oder 8" Speaker hört sich nicht wirklich "voll" an. Da macht die amp-interne Zerre schon etwas mehr her, auch wenn es nur ein Übungs-Amp ist.
    Wei lange spielst du schon?

    Greets.
    Ced
     
  9. Hussel

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    Erstellt: 17.04.06   #9
    Ich habe ein Multieffektgerät von Digitech PR 200 A.
    Spiele seit 2 Jahren A-Gitarre seit einem halben Jahr steht meine E-Gitarre hier rum und verstaubt, wie oben schon erwähnt wegen schlechtem Sound machts kein Spass zu üben.
     
  10. Hussel

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    Erstellt: 17.04.06   #10
    Ich habe ein Multieffektgerät von Digitech RP 200 A.
    Spiele seit 2 Jahren A-Gitarre seit einem halben Jahr steht meine E-Gitarre hier rum und verstaubt, wie oben schon erwähnt wegen schlechtem Sound machts kein Spass zu üben.
     
  11. patrice

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    Erstellt: 17.04.06   #11
    In deiner Situation sollte man sich lieber einen guten neuen Verstärker leisten, als eine neue Gitarre. Denn wenn man einen guten Amp und eine eher flaue Gitarre hat, ist der Sound immer noch um Welten besser als eine sehr gute Gitarre auf einem kleinen Brüllwürfel gespielt.

    Also, ich würde dir empfehlen, etwa eine 50 Watt Vollröhre zu kaufen.
    Für knapp unter 500 Euros bekommst du schon ein "Randall RG-50 TC" (welchen ich auch besitze) und mit dem hast du dann für das Geld ein genialer Sound!

    Später kannst du dir dann immer noch eine andere Gitarre kaufen - aber was du momentan brauchst ist ein neuer Verstärker.

    Das Effektgerät ist eigentlich in Ordnung, aber leider kann ich es auch nicht gerade mit solchen Transistoren wie deinem Marshall - also, schau' dich um nach einem neuen Amp.

    Dann wird dir die Sache wieder Freude bereiten!

    Patrice
     
  12. TheKing

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    Erstellt: 17.04.06   #12
    Hust... ich würde das aus Gründen der Nächstenliebe lassen ;) :D
    Ich glaube, 50W Vollröhre wäre ein klein wenig überdemensioniert. Wahrscheinlich will Hussel mit dem Amp hauptsächlich üben (?) und mit 50 Watt Vollröhre (evtl. sogar zu Hause) bläst er alles weg, was nicht vernagelt ist, wenn die 50W-Vollröhre richtig röhren sollen. Ein vernünftig demensionierter Amp (ja auch ein Transen-Amp) ist fürs Üben völlig ausreichend (evtl. der Roland MicroCube). Sieht ja auch nicht so aus, als müsste es ein bandtauglicher Amp sein.
    @Hussel: Ich würde an deiner erstmal übers Digitech üben, es hat ja glaub ich auch einen Drumcomputer, was dem Üben schonmal mehr Spaß verleiht, außerdem kann man die Stereoeffekte richtig nutzen (das rockt auch).

    Was hast du denn derzeit für eine Klampfe?

    Greets.
    Ced
     
  13. Hussel

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    Erstellt: 17.04.06   #13
    Also eine Röre wollte ich sowiso nicht, weil a) zu teuer und b) zu Pflegeintensiv.
    @TheKing ich habe momentan eine Noname E-Gitarre. Aus einem Marsall Set.
     
  14. juan

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    Erstellt: 17.04.06   #14
    also ne 50w vollröhre halte ich auch für übertrieben... zu hause kann man nich mal gescheit 30w transistor voll aufdrehen...
    allgemein einen neue verstärker zu empfehlen, wenn man nen besseren sound will, ist ja schon richtig, aber bei ner noname gitarre aus so nem set würde ich auch erstmal ne neue gitarre empfehlen...

    zum topic: wie schon gesagt, sind beide für metal geeignet... einfach beide mal anspielen, weil die haben doch ein sehr unterschiedliches spielgefühl... musst du sehen was dir liegt
     
  15. Hussel

    Hussel Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.06   #15
    Ist der Marshall MG 15CDR denn so schlecht für Metal. (Für Zuhase meine ich)
    Denn hier im Forum habe ich gelesen das wohl mehrere diese Amp besitzen.
     
  16. TheKing

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    Erstellt: 17.04.06   #16
    Prinzipiell kann man mit jeder Gitarre Metal spielen (auch mit so einer :D). Falls es nicht unbedingt eine Ibanez oder Epi sein muss, schau dir mal eine Yamaha Pacifica oder eine Cort X6 an. Beides sind gute Gitarren, die auch noch sehr flexibel sind (Cort: Humucker-Singlecoil-Humbucker) und auch nach Metal ausschauen (Cort X6 in schwarz [:eek: die gibts ja ger nicht mehr mit schwarzer Hardware...] auf jeden Fall, Pacifica eher weniger).
    Der Amp ist jetzt zwar nicht der Übungsamp schlechthin, er weißt zum Beispiel zum MicroCube soundlich starke Defizite auf, aber zum Üben an und für sich okay. Du hättest ja auch noch dein Digitech-Multi + Kopfhörer als Alternative.

    Greets.
    Ced


    EDIT: Wenn du willst kann ich dir ja mal ein paar Real-Life Bilder von der X6 schicken, ich hatte sie auch mal und hab nochn paar Bilder aufm Rechner.
     
  17. Metalröhre

    Metalröhre Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.06   #17
    Wenn du die beiden anspielst, wirst du selbst am besten wissen was du nimmst, weil der Unterschied ist wirklich krass. Ich empfinde die Ibanez Hälse viel angenehmer, da sie nicht von einer Tonne Lack umgeben sind und eine schöne flache Form aufweisen, der Hals-Korpus Übergang ist sehr gut gelöst.
    Ich finde mit dem Marshall lässt sich prima üben, er kann Clean und Verzerrt und das ist Toll. Ich finde das Teil für Zuhause wirklich geil, Metal geht damit allemal. Auch wenn ein teurer Verstärker nie falsch ist, ein guter Gitarrist bringt auch aus dem Marshall einen tollen Sound raus.
    Der Randall klingt in meinen Ohren nicht sonderlich toll, aber schließlich hat er Röhren, er muss also gut klinge(l)n :)

    Gruß Markus
     
  18. Hussel

    Hussel Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.06   #18
    Der unterschied zwischen der Marsall Amp und dem Micro liegt doch eigenltich nur darin das der Mikro noch zusätlich ein paar Effekte hat.
    Dafür habe ich ja auch mein Multieffektgerät.
     
  19. TheKing

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    Erstellt: 17.04.06   #19
    [​IMG] Sehr geil^^ :D

    Ich bin zwar kein Amp-Experte (frag mich was über Multis/Modeller) aber ich kann dir sagen, dass das die Effekt-Sektion nicht der einzige Unterschied der der beiden Amps ist. Das sind zwei komplett verschiedene Amps, die eigentlich nur die Art und Weise der Verstärkung gemeinsam haben. Ich kann dir nur sagen was ich bis jetzt gehört habe, und für mich war der MircoCube der beste Übungsamp schlechthin (okay, der Vox DA5 ist auch sehr gut, aber auch teurer) :)

    Greets.
    Ced
     
  20. patrice

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    Erstellt: 17.04.06   #20
    Oh, vertan :D

    Ich hatte gerade 2 Topics offen, bei denen es um Amps geht.
    Nein, für zuhause ist eine 50 Watt Vollröhre zu laut (in meinem Fall klingt der Randall aber wirklich sehr gut auch zuhause) - ich meinte, Hussel hätte im Sinn, mit der Band zu spielen.

    Ich entschuldige mich für mein vorherigen Post :D:p

    Patrice
     
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