Epi Toni Iommy Sign.

von mnemo, 18.06.04.

  1. mnemo

    mnemo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.06.04   #1
    So heut war ich mal wieder auf Streifzug durch Zwickaus Musikgeschäfte. O.K. es gibt eigentlich nur einen Laden in Zwickau ;) . Der hat jetzt ne Menge "neuer" :) Sachen von der Musikmesse unter anderem auch die Epi Iommy. Da ich einfach nur wissen wollte, wie die PUs heizen, hab ich sie auch gleich angetestet. In der Epi sind nämlich die teuren Gibson Iommy Sign. PUs drin. Ich hab se in ein Warp7 Combo :confused: gesteckt, weil's mir eigentlich egal war mit welchem Amp ich die nun spiele. :cool: :p ;)

    Der erste Eindruck war wirklich "Wow". Ich hab se erst Clean gespielt, und obwohl ich weiß, dass es sehr heiße Hummis sind, hab ich mich echt gewundert wie gut der Cleansound war. Vor allem wenn man den Preis bedenkt. Es geht mit der Gitarre sehr nach vorne, sie klingt schon penetrant, aber angenehm. Sehr direkt und auch warm(!). Am Neck ist der PU schon echt laut, die haben den falsch eingestellt, den hätte ich etwas weniger zu den Saiten geschraubt und den Bridge etwas mehr zu den Saiten hin. Am NEck hat sie sich wunderbar angehört, aber die Bässe waren schon etwas zu viel.
    Dann hab ich mal den Saft aufgedreht und ein zweites "Wow", der Warp7 hat sich mit der Gitarre sehr nach nem Mesa Recti angehört. Wunderbar! Schön definiert nicht mulmig und noch immer direkt. Toll wie der PU schiebt. Am Neck war es wiedermal etwas zu viel Bass, doch schöner Sahneleadsound macht sich hier breit.
    Hab am Warp7 verschiedene Einstellungen durchprobiert und bin zum Schluß gekommen, dass man mit dem Toni Iommy und dem richtigen Amp auch Nu-Metal spielen kann, wobei der SOund nicht schneidend ist sondern in die warme Richtung geht. Etwas dünn hat sie sich bei bestimmten Frequenzen angehört, aber das liegt wahrscheinlich an dem dünneren Hals der SG.
    Zur Gitarre selbst: Sie wiegt ungefähr zwischen 3,5 und max.4 kg und ist nicht schwer. Die PUs haben sich beide wirklich verschieden angehört, das ist schon ein Lob wert. Zum Beispiel bei den EMG 81er hört man nicht sehr viel Unterschied, ob das nun Neck oder Bridge ist.
    Der Sound war top, aber die Bespielbarkeit war echt SCHEIßE! Ich hab in meinem Leben noch nie so eine schwierig zu spielende Gitarre gezockt. Die Bundstäbchen waren einfach zu niedrig. Für P.M.s ist das zwar ganz nett oder wenn man abgestoppte Sachen spielt, aber für Shredsoli oder auch nur etwas schnellere Soli, war sie nicht zu gebrauchen. Sie ist wirklich nur eine Rhythmusgitarre. Man braucht einfach zu viel Kraft.

    Tipp: Spielt die Gitarre erst vorher an, mir ist sie nämlich überhaupt nicht gelegen. Ich würde sie daher nicht kaufen bzw. auch keinen einzigen Gedanken daran verschwenden

    Die PUs sind jedoch ne Überlegung wert, die sich in einer besseren Gitarre einzubauen, die sind erstaunlicherweise sehr flexibel.
     
  2. elconlagibson

    elconlagibson Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 18.06.04   #2
    Ja, vom Sound dieser git hat man schon einige feine Sachen gehört. Mir gefallen SGs von der Bespielbarkeit generell nicht so, weil einem der Hals so lang vorkommt, liegt daran, dass das Bein recht weit hinten aufliegt. Für Soli vielleicht angenehm, für Rythmus nicht so, und da die Bundstäbchen Soli kaputt machen, ist IMHO die Iommy nichts.
     
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