Epiphone Gibson-Pickup nachrüsten

von ZezAzeS, 19.10.07.

  1. ZezAzeS

    ZezAzeS Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.10.07   #1
    Hallo,
    ich habe eine Epi Paula.
    (Habe suche benutzt aber nichts deratiges gefunden...^^)
    Ich möchte meinen Steg Humbucker wechseln. Unplugged gefällt mir der Sound, aber plugged klingts ein bisschen matschig und drucklos.
    In Frage kommen der Angus Young Signature Humbucker, oder der 498T. Ich spiele hauptsächlich Rock (AC/DC, Led Zeppelin, usw...)

    Habe gehört, dass der Angus-Pickup alles aus dem Holz einer Gitarre rausholt, was rauszuholen ist, stimmt das??
    Wenn ja, wäre das doch die beste Lösung, wenn mir der klang der Gitarre unplugged gefällt, oder nicht?

    Desweiteren sind die Pickups ja vieradrig (soweit ich weiß?), wie muss ich die dann verlöten um vollen Humbucker-Sound zu haben? In einer Paula von Gibson sind die da auf Humbucker, Parallel oder Singlecoil standartmäßig geschaltet?

    Danke im Vorraus
     
  2. SkaRnickel

    SkaRnickel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.10.07   #2
    Epiphone bieten mit ihren Gitarren ein solides Grundgerüst, ein Pickuptausch lohnt sich, meiner Meinung nach. Das Problem ist, dass Gibson Pickups sehr teuer sind (ich sage nicht überteuert, nur: teuer). Mit 150€ pro Pickup kommst du fast an den Originalpreis deiner Gitarre heran. Ich würde mich an deiner Stelle eher bei günstigeren Herstellern wie Seymour Duncan oder DiMarzio umsehen, die sagenhaft gute Pickups bauen, aber was dir das ganze Wert ist, liegt ganz bei dir.
     
  3. ZezAzeS

    ZezAzeS Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.10.07   #3
    Gebrauchter bei ebay 79€. :p
    Ne aber noch einmal meine Fragen oben:

    1) AY-Pickup: Stimmt das, dass der das beste aus dem Holz rausholt?
    2) Wie ist das mit dem verlöten?
     
  4. blue angel

    blue angel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.10.07   #4
    ich habe keine Ahnung was du damit meinst.
    Die Magneten eines Tonabnehmers bilden ein magnetisches Feld. Die Schwingung der Seiten verursachen eine Änderung des Magnetfeldes. Diese Änderung erzeugt in den Spulen einen Induktionsstrom. Dieses elektrische Signal wird vom Verstärker in ein akustisches Signal umgewandelt.
    Das Signal das du hörst ist also abhänging von der Schwingung der Seiten (d.h. vom Instrument, deinen Fingern, das Plektrum und die Seiten), vom magnetischen Feld (Stärke des magnetischen Feldes abhängig von den verwendeten Magneten), vom Induktionsstrom (abhängig von den Magneten, die Wicklungszahl der Spule, die Dicke und Material des Spulendrahtes, den Abstand der Schwingung vom Tonabnehmer) und letztendlich vom Verstärker und die Effekte die benutzt werden.
    Mit anderen Worten, das beste aus dem Holz ist für twangige Sounds, anders definiert als für thrashige Riffs.
    Ich kann zu deiner Frage nur sagen, dass für AC/DC oder Led Zeppelin der Angus Young Signature eine gute Wahl ist, aber wie Skarnickel schon erwähnt hat, gibt es qualitativ gleichwertige Tonabnehmer für weniger Geld zu kaufen.
    Die Schaltungsmöglichkeiten eines Tonabnehmers kannst du in der Website des Herstellers finden (die Farbcodes für die Verkabelung ist nicht gleich bei allen Herstellern)
     
  5. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.10.07   #5
    1) Angus wird das sicherlich so sehen, aber jeder andere wird einen eigenen Geschmack haben. So eine Aussage ist blödsinn.

    2) Normalerweise sind die zweiadrig bzw. einadrig mit Ummantelung. Bei vieradrigen verbindet man zwei der Adern um die Spulen zusammenzuschalten, die anderen zwei gehen dann nach Plus und Masse. Gibt genügend Pläne/Anleitungen dazu.
     
  6. TR Metal

    TR Metal Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.10.07   #6
    bau dir einen seymor duncan ein! hat nen coolen flexiblen sound musst nur wissen was du willst!
     
  7. Lolo89

    Lolo89 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.10.07   #7
    Habe auch nen Seymour Duncan und kann ihn nur empfehlen. Echt geil
     
  8. VintageBalu

    VintageBalu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.10.07   #8
    Hat jmd mit dem SH1 erfahrung?
    Der soll ja angeblich anch Gibson PAF klingen, stimmt das?
     
  9. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.10.07   #9
    Ja, ist so ziemlich gleich aber ohne Kappe und klingt daher ein wenig anders. Die version mit Kappe kostet fast genauso viel wie Gibson.
     
  10. screamer04

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    Erstellt: 21.10.07   #10
    Sorry, aber darüber musst ich jetzt etwas lachen :D.
    Soll jetzt die Kappe daran schuld sein, dass der Pickup etwas anders als ein PAF klingt ("der" keinen eindeutig bestimmbaren Klang hat)?
     
  11. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.10.07   #11
    Die Metallkappen beeinflussen den Klang beträchtlich, ja. Wenn Du irgendwo einen hast, kannst es selbst nachvollziehen - Kappe runter und mit/ohne vergleichen.
     
  12. -Sl4vE-

    -Sl4vE- Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.10.07   #12
    hab mir schon gedacht, dass diese sache mit dem neusilber irgendwie verdächtig ist.
    z.B im rockinger heftchen. die widersprechen sich irgendwie indem sie sagen, dass die neusilber kappen absolut keine höhen klauen und auf der anderen seite "selber PU wie XY, aber ohne kappe...klingt daher etwas offener". :screwy:
     
  13. screamer04

    screamer04 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.10.07   #13
    Ich widerspreche dir nicht bei der Aussage, dass Kappen den Klang beeinflussen können.
    Das lustige ist eben, dass es sowohl PAFs mit als auch PAFs ohne Kappe gab, die alle unterschiedliche Wicklungen e.t.c. hatten. Aber ich denke, dass muss ich dir nicht erzählen.

    Aber angesichts dieser Tatsache ist dein Satz...
    ...schon etwas erheiternd ;).
     
  14. VintageBalu

    VintageBalu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.10.07   #14
    kann man auf einem ohne kappe einfach eine kappe rauflöten?

    feedbacks nehme ich in kauf (hatten die gitarristen auch früher :D)...
     
  15. screamer04

    screamer04 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.10.07   #15
    Wenn du Feedback in Kauf nimmst, kannst du das machen.
    Ansonsten kannst du die Pickups inkl. Kappen in Wachs baden (Anleitung auf www.piller.at/music ), dann ists aus mit dem Feedback.
    Ich habe auch einfach mal die Pickups an einigen Stellen mit Silikontüpfelchen ausgespritzt, sodass die Vibrationen eingedämmt werden, die schließlich das Feedback verursachen (à la Jim Wagner von WCR Pickups).
     
  16. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.10.07   #16
    Genau, ein Wachsbad wäre fällig gegen Feedback.

    Also mit oder ohne Kappen ist reine Geschmacksache, ich mag beidees je nach Klampfe. eine Paula würde ich ohne kappen nie haben wollen, eben wegen dem speziellen Klang.

    Zum Thema SH-1, das ist eben der Ur-PAF. Seth Lover hat die PAF's gebaut, später von Duncan weitergebaut. Wenn Du den historisch "richtigen" PAF willst, dann ist es das Seth Lover Modell von Seymour. Ist leider auch sehr teuer.
     
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