Erfahrungen mit selbst gebauten Verzerrern

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Hallo. Ich habe ein Tausch Angebot für mein Fuzz bekommen. Es handelt sich wohl um ein selbst gebauten Overdrive der laut Verkäufer klanglich irgendwo zwischen ODR, BD2 und einem TS liegt.
Was ist eure Meinung zu selbst gebauten Pedalen? Hat vielleicht jemand Erfahrung damit und würdet ihr vom Tausch abraten?
Liebe Grüße
 

Das kannst wohl nur Du beurteilen, ob der Tausch für Dich sinnvoll ist. Der Selbstbau-OD dürfte keinen signifikanten Marktwert haben, von daher musst Du abschätzen, ob Dir das Dein "Fuzz" (welches denn?) wert ist.
Es kann niemand Erfahrung mit allen selbst gebauten Pedalen haben. Von daher solltest Du das fragliche Teil einmal ausprobiert haben.
 
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Bei modifizierten oder Eigenbaugeräten ist es nett und sinnvoll, wenn der Verkäufer Doku/Schaltplan dazu liefert.
 
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  • #4
Okay vielen Dank für die Tipps Leute
 
Einerseits können die selbst gebauten Dinger sehr gut klingen, andererseits sind sie immer vom Preis her günstiger als Markengeräte.
Man kann sich halt überlegen, was einem wichtiger ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf jeden Fall Bilder vom Innenleben anfordern, damit man die Qualität der Lötstellen u.ä. beurteilen kann.
 
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Zwischen welchen Modellen sich der Klang wirklich befindet, musst Du eh für dich herausfinden. Es gab früher, keine Ahnung ob es jetzt noch so ist, für den schmalen Taler Selbstbau Pedale. Man hat alles bekommen und musste den Kram und noch zusammenstecken und evtl was löten. Die Frage ist, ob das so ein Bausatz ist.

Dann wurde dir die Frage gestellt, welches Fuzz Du besitzt. Die Frage ist sinnvoll um einen Wert zu haben, über den man sprechen kann.

Also, erzähl mal.
 
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  • #8
Das Fuzz dass ich besitze ist ein Fender* The Pelt
 
  • #10
Diese Frage ist wieder eine typische Risikoanalyse. Wie hoch ist die Chance ins Klo zu greifen und was verliert man dabei.
Ohne weitere Info liegt die Wahrscheinlichkeit bei 50%. Wenn das Fuzz eigentlich nicht mehr gebraucht wird, verliert man auch eigentlich nichts. Da Impact und Wahrscheinlichkeit multipliziert werden, läge dann das Risiko bei Null €.
 
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  • #11
Wenn das Fuzz eigentlich nicht mehr gebraucht wird, verliert man auch eigentlich nichts.
Hmm, wenn man ausdrücken möchte, "mir ist er nichts mehr wert", wäre das als Bewertung ok.

Wenn man den Fuzz noch verkaufen könnte oder wollte, läge der Schadenswert dafür dann sicher höher als 0 €.

Ohne weitere Info liegt die Wahrscheinlichkeit bei 50%.
Kann man so betrachten.

Wenn ich so manches Gitarrengelöte, das man hier so sehen kann, in Erinnerung rufe, scheint mir die Griff-ins-Klo-Wahrscheinlichkeit eher höher zu sein ... Will heißen: Viele hier - als Stichprobe für alle Selbstbauer da draußen - haben es wirklich drauf, mit Elektronik auf allen Ebenen richtig umzugehen. Nur eben nicht Alle ... und es erfordert ja auch Investitionen in Material, Ausrüstung, Kenntnisse usw. Insofern ginge ich da etwas pessimistischer heran.

Was mich dann im Extremfall von 0 € auf den mittleren Markt- oder Verkaufswert als geldwertes Risiko kommen lässt.

würdet ihr vom Tausch abraten?
Für den Fall, dass eine Entscheidung schwer fällt, bleibt immer noch Methode Münzwurf. Die ist durchaus sinnvoll.

VARIANTE 1: Festlegen, welche Münzseite "tauschen" bedeuten soll. Einmal werfen (ein mal). Das Ergebnis als Entscheidung nehmen, durchziehen und damit leben. Entscheidung getroffen.

VARIANTE 2: Wie in 1, nur dass man feststellt, man sollte doch noch einmal werfen ... Was nur heißt, dass die innere Stimme einen dann doch an die im Grunde schon getroffene Entscheidung heranführt, sie sichtbar und erlebbar macht. Und das ist dann gut.
 
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  • #12
Wenn ich so manches Gitarrengelöte, das man hier so sehen kann, in Erinnerung rufe, scheint mir die Griff-ins-Klo-Wahrscheinlichkeit eher höher zu sein ...
Wer schon Schwierigkeiten hat seine Pickups ordentlich zu verlöten , ist nicht unbedingt der Durchschnittspedal DIY Bauer.
Will heißen: Viele hier - als Stichprobe für alle Selbstbauer da draußen - haben es wirklich drauf, mit Elektronik auf allen Ebenen richtig umzugehen. Nur eben nicht Alle ... und es erfordert ja auch Investitionen in Material, Ausrüstung, Kenntnisse usw. Insofern ginge ich da etwas pessimistischer heran.
Klingt dann aber nach viel mehr als 50% Wshrscheinlichkeit ein gut funktionierendes Pedal zu bekommen.
Da sehe ich auch nicht das Problem. Einen Zerrer Bausatz zusammenzubauen, ist nicht so schwer und wenn das schief geht, dann funktioniert der halt gar nicht.
Die große Frage ist, ob der DIY Zerrer klanglich überzeugen kann. Wäre das ein typischer Klone von TS, BD & Co, könnte man das eingrenzen. „Irgendwas“ dazwischen ist halt unbekannt.
 
  • #13
Bitte bleibt bei "individueller Beratung" gem. Startbeitrag und lasst allzu massive Meta-Plaudereien aussen vor ;) .

LG Elon
 
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  • Ersteller
  • #14
Also ich habe mit dem Verkäufer ausführlich gesprochen und er hat mir Videos zukommen lassen. Das Gerät funktioniert einwandfrei und klingt auch gut.
 
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  • #15
Dann hau rein, würde ich sagen.
 
  • #16
So als Beispiel.. ein fortin zuul Bausatz (Noisegate) kostet alleine als Kit schon um 70-80 Euro..

Mein Muff hingegen lag evtl bei 30?

Aber da geht es um Kits.. keine Selbstbau Pedale..

Also auch da sind schon große Unterschiede in der Grundsubstanz
 
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  • #17
Ganz nüchtern in Zahlen: Das Fender* Pedal hat einen Straßenpreis von 133€. Gebraucht bekommt man dafür wohlwollend 80€, eher etwas weniger. Für mich wäre der Tausch gegen ein Selbstbaupedal mit unbekanntem Sound und unbekannter "Baukunst" nicht attraktiv. Zu dem Kurs bekommt man doch locker diverse bekannte ODs, teils sogar Neuware.
Willst Du ein Abenteuer mit unbekanntem Ausgang: Go for it - Rock and Roll!
Ansonsten: Füße still halten und der Versuchung widerstehen, das ist keine tolle Gelegenheit. Du würdest das Teil kaum wieder lohnenswert los werden.
 
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  • #18
Was ist eure Meinung zu selbst gebauten Pedalen?
ich habe vor einiger Zeit so einige dieser DIY Effekte gebastelt, eben diese Kits aus den üblichen bekannten Shops. Das ist, wenn man etwas löten kann und das Lötequipment hat, fast so wie Malen nach Zahlen. Großer Vorteil dabei ist, dass man auch etwas mit Dioden/ Transistoren/ IC`s rumspielen kann, um den Klang zu verändern. In den meisten Fällen konnte ich dabei keinen oder kaum einen Unterschied zu den Originalen feststellen. Hatte dann auf meinem Board fast nur selbst gebaute Effekte. Preislich ist so was natürlich interessant. Kleines Beispiel, das Vemuram Jan Ray, ein super OD, kostet z.Z. 399 €. Mein selbst gebauter hat mich grob gerechnet vlt 40 €, plus 2 Stunden Zeit gekostet. Im direkten Vergleich war, klanglich Unterschied.
 
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  • #19
ich hatte auch mal ein paar teile aus dem Musikding shop gebaut,
- Omnilooper (loop mit highpass, Lowpass, what ever teil also an sich cooles gerät)
- Gumadrive (ähnlich Darkglass B3K)
- guma Antique (ähnlich Darkglass vintage)
- Pumpernikel (kompressor)

das sind alles Kits von Schalltechnik_04 die waren recht populär und konten sich problemlos wieder verkaufen lassen, hab irgendwann einfach alles analogzeug meines fundus verkauft.


Ebenfalls gebaut hatte ich ein "Das Noisegate", ich glaube das basiert auf einem MXR, weiß ich aber nicht genau.
Das hat sich gar nicht verkaufen lassen, also fliegts noch im Regal rum.

d.H. wenn das DIY pedal auf einem populären Design basiert wo die Leute auch interesse haben, dann kann man das je nach preis schon machen.

wenn du das design nicht kennst, dann kann es halt geldtechnisch schnell mal ein Totalverlust sein, wenn dir der sound aber mega zusagt und das teil nicht zu teuer ist, dann kann das aber individuell gesehen auch voll ok sein.
 
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  • #20
Das hört sich an wie:
Man will halt auch was dazu sagen, doch man sagt nicht so oder so, weil sonst heißt es nachher, man hätte so oder so gesagt :geek:
 
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