Ersatz für Audition in Linux

von BjoernML, 16.01.16.

  1. BjoernML

    BjoernML Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.01.16   #1
    Der Titel fragt es schon. Welches Programm sollte ich unter Linux verwenden als Ersatz für Audition? Was mit wichtig wäre ist dass Effekte nicht sofort permanent auf für Spur geschrieben werden sondern wie ein Effekt Prozessor arbeiten d.h. ein und aus geschaltet werden können. Gruß Björn
     
  2. egoldstein

    egoldstein HCA Synthesizer HCA

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    Erstellt: 16.01.16   #2
    Linux-kompatible DAWs gibt es leider recht wenige. Du kannst mal das kostenlose Tracktion T4 ausprobieren. Falls dir das zusagt, gibt es die erweiterte Version Tracktion T6 für 60$. Von Zeit zu Zeit werden auch Upgrades von T4 auf T6 angeboten, ich habe dafür vor ein paar Tagen 30$ gezahlt.
     
  3. Waljakov

    Waljakov Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.01.16   #3
    Die bekannteste ist wohl LMMS (kostenlos).

    Ansonsten ist es unter Linux meist so, dass du nicht ein Programm mit sämtlicher Funktionalität hast, sondern es viele kleine Programme gibt, die jeweils eine spezifische Aufgabe erfüllen.
    Mit dem Jack-Audioserver lassen sich die meisten Programme dann bequem vernetzen.
    Um dir aber spezifische Programme zu empfehlen, müsstest du noch etwas genauer sagen, was du machen möchtest.
     
  4. Pars_ival

    Pars_ival Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.01.16   #4
    Unter Linux gibt es z.B. auch Ardour. Hier gibt es sogar ein eigener Thread dazu. Soll auch sehr gut sein.
     
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  5. BjoernML

    BjoernML Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.01.16   #5
    OK, vielen Dank schonmal noch eine andere Frage:
    Wir machen eine Aufnahme am Stück, d.h. 3 h ohne Unterbrechung. Besteht da ein Risiko, dass das System aussteigt? Heißt wie stabil läuft so ein Software DAW auf Linux?!
    Verwenden derzeit einen HD Recorder (Alesis HD24)
     
  6. Pars_ival

    Pars_ival Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.16   #6
    Ich habe leider keine Erfahrung mit DAWs unter Linux. Aber ich gehen mal davon aus, dass Dein vorhaben ohne Probleme funktionieren sollte. Mir ist übrigens noch eine Alternative für Linux eingefallen:

    Harrison Mixbus.

    Basiert auch auf Ardour und ist gerade zur Namm im Angebot: http://harrisonconsoles.com/site/store-mixbus.html
     
  7. The_Dark_Lord

    The_Dark_Lord HCA Recording HCA

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    Erstellt: 20.01.16   #7
    Mit WINE läuft Reaper recht stabil auf Linux.
     
  8. adrachin

    adrachin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.16   #8
    Setzt auf Ardour auf. Auch in Linux zu haben ist Bitwig.....
     
  9. Pars_ival

    Pars_ival Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.16   #9
    Sag ich doch;)
     
  10. adrachin

    adrachin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.16   #10
    Jetzt wo Du es sagst... (;

    Spielt übrigens gut. Ich verwende das in der Windows Version. Sollte dann ja unter Linux gleich doppelt bis x fach so gut laufen. Ist da ja schließlich sozusagen nativ. Und spielt schon unter Window gut.....
     
  11. mk1967

    mk1967 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.01.16   #11
    Es gibt neben dem MB-Userthread zu Ardour ( https://www.musiker-board.de/threads/userthread-ardour.478324/ ) auch noch eine Herstellerseite ( http://ardour.org ) und einen kurzen deutschsprachigen Anleitungsartikel ( https://wiki.ubuntuusers.de/Ardour/ ). Längere Anleitungen gibt's auf englisch auf der Herstellerseite. Und woanders auch noch ein französischsprachiges Forum: http://linuxmao.org/forum23 .

    Je nachdem, kannst du übrigens auf unterschiedliche Versionen stoßen: 2, 3 und 4. Ardour 2 ist zwar schon älter, aber für reine Audiosachen immer noch brauchbar, solange man kein MIDI braucht. Ardour 3 ist durch 4 (praktisch) technisch überholt. Ardour 4 würde ich heute am ehesten nutzen, ist gegenüber 2 ein großer Fortschritt (u.a. bei MIDI). :great:

    Notfalls kann man in JACK die Puffergröße raufsetzen. Dann geht zwar auch die Latenz rauf, aber die Kiste läuft womöglich stabiler (jedenfalls mit weniger Aussetzern), und wenn man ohne große Faxen einfach nur stundenlang aufnehmen will, braucht man ja keine kurze Latenz.

    Ich kenne leider Harrison Mixbus nicht - es soll ziemlich gut sein -, weiß allerdings auch nicht, auf welcher Ardour-Version es aufsetzt. Die Bildschirmfotos sehen mindestens nach Version 3 aus. Falls es aber tatsächlich noch 3 und nicht 4 ist, würde ich vor dem Kauf von Mixbus mal Ardour 4 ausprobieren - das kannst Du gegen einen kleinen Obulus von der Entwicklerseite runterziehen.
    (Edit: Gerade gesehen: Mixbus 3 basiert tatsächlich schon auf Ardour 4 ( http://www.gearnews.de/endlich-midi-und-64-bit-harrison-stellt-mixbus-3-vor/ ), trotzdem würde ich erst mal das de facto spottbillige Ardour ausprobieren...

    Was Mixbus offenbar noch gar nicht kann (steht hier ganz unten: http://harrisonconsoles.com/site/mixbus-info.html ) :opa: : die Verbindung zu externen Steuerpulten herstellen - wie dem Mackie MCU Pro. Das funktionierte schon mit Ardour 3, mit 4 nun sehr gut. (Ich nutze das Mackie-Pult öfters, und das macht richtig Spaß :juhuu:.)

    Generell wirst Du dich wegen der Handhabung gegenüber Audition wahrscheinlich etwas umgewöhnen müssen - aber das ist ja bei jedem DAW-Wechsel der Fall. Ich merk das heute auch, wenn ich mal wieder Samplitude nutze - spätestens beim Verändern der Darstellungsgröße ertappe ich mich ständig dabei, daß ich Tastenkombinationen von Ardour nutzen will ;)...
     
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