Eure Tricks, die Snare die "wuchtiger" zu bekommen?

von Hans_3, 28.06.07.

  1. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 28.06.07   #1
    Seit einiger Zeit beim Mischen (PC) stehe ich immer wieder vor dem dem selben Problem: Durchsatz der Snare. D.h. sie soll druckvoll und füllig da sein, ohne das Ohr durch zu große Lautstärke oder hörbare Hallfahnen zu ermüden.

    ICh arbeite mit verschiedenen Samples, bzw. auch Battery und Sampletank. Aber irgendwie fehlt mir immer was. Entweder ist sie mir zu hoch oder zu patschig oder zu tief oder zu lasch oder zu komprimiert oder zu aufdringlich. Oder sie klingt zwar geil ohne Backing, verliert aber viele Anteile hörbar mit Backing (Verdeckungseffekt).

    Ich habe da schon ewig viel gebastelt, mit Übereinanderlegen verschiedener Snares Kompressoren, Hallräumen etc. Aber so richtig zufrieden bin ich immer noch net.

    Frage/Diskussion: Was macht ihr mit den Snares? Mit welchen Tricks/Verfahren habt ihr gute Erfahrungen gemacht?
     
  2. foxytom

    foxytom Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 28.06.07   #2
  3. Kfir

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    Erstellt: 28.06.07   #3
    Hm, jetzt sind wir schon drei. :p

    Aaaber, ich glaube die Sache ist eher ein Problem der Vorgehensweise beim Mix.

    Hört euch mal verschieden "professionelle" Aufnahmen an. Also fertige Songs. Und achtet auf die Snare, also nur auf die Snare - versucht das Ding zu isolieren vom Rest.
    Da tun sich manchmal regelrecht Abgründe auf, wenn sich dann zeigt das die Snare, die im Gesamtkontext eigentlich "cool" klingt, nur ein recht nasses "Patsch" ist etc.

    Was ich sagen will: bekanntermaßen kann nicht jedes Instrument im Mix "supergeil" klingen lassen, irgendwo müssen Kompromisse gemacht werden. Es gilt abzuwägen, welches Insturment für den Song relevant ist und daher möglichst gut dastehen sollte, und welche eher im Hintergrund bleiben.

    Davon ausgehend gibt es dann meist auch ein "Alphamännchen". Zum einen natürlich die Vocals, aber auch beim Instrumentalteil. Das kann zB die Snare sein, oder (im Metal zB öfters) auch die Bassdum.

    Fazit: Die wichtigen, tragenden Instrumente definieren und entsprechend rausarbeiten. Ihnen Luft lassen, auch wenn anderes dadurch beschnitten wird.
    Und, auch ganz wichtig: nicht statisch mischen. Wenn die Snare in der Strophe gut klingt, muss das im Refrain nicht zwangsläufig auch so sein, wenn auf einmal zwei Gitarren mehr rumbraten oder ähnliches.

    PS: Noch eine Frage meinerseits, verpasst ihr der Snare tendenziell immer einen Stereohall oder lasst ihr den auch in Mono? Bei letzterem finde ich die Sache etwas prägnanter und (logisch eigentlich) auch kompakter, weil der Hall nicht immer ins Panorama "wegfliegt".
     
  4. foxytom

    foxytom Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 28.06.07   #4

    sehr guter Ansatz, auf den man selbst auch hätte kommen können :great:
    ist ja eigentlich im Mix bei ziemlich allen Instrumenten gleich. Gitarrenspuren solo angehört klingen fiepsig, lasch und leblos, aber lass sie dann mal im Mix zusammen mit Piano und Bass laufen, dann gehen sie los
    und trotzdem, die Snare ist eben ein (bei Rock, Blues-Rock etc.) relativ dominates Instrument und da fängt eben das Gefummel an. ;)

    Hab eben woanders gelesen, dass man für wuchtigere Snare (wenn nicht grad Software, das weiß ich bei Hans_3 nicht, welche er meint), das obere Mikro zwar schräg, aber mehr zur Mitte ausgerichtet sein soll, weil da der Wumms ensteht, mehr zum Rand die Obertöne.
    Und das untere Mikro genau auf den Teppich zielen soll.... wie gesagt nur gelesen, mir macht schon die Software-Snare Probleme ;)

    BzG
    Foxy

    Huch, vergessen,.... nur Mono-Hall
     
  5. Navar

    Navar Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.06.07   #5
    Also Snare - Sound ist ja wirklich ein Punkt für sich. Man hat ja auch immer noch das Problem, dass die Snare sehr stark auf HiHat überspricht und auch sehr präsent auf Overheads und Room vorhanden ist und dadurch der Sound massiv geprägt wird.
    Das heißt, ein Snare Sound, der alleine gute klingt muss im Gesamtmix des Schlagzeugs nicht unbedingt gut kommen.

    Bevor ich anfange den Snare - Sound zu erstellen höre ich mir an, welchen Charakter die Snare von Grund auf, auf den anderen Mikros mitbringt. Eine obertonreiche Snare, wird auch auf den Overheads viel "Ping" erzeugen. Denn das ist der Sound, den ich am wenigstens konkret, auf ein Instrument bezogen, "korrigieren" kann. Also gehe ich den Weg, dass ich versuche zu hören was der Snare noch an Sound fehlt.
    Danach mix ich mir aus dem oberen und unterem Mikro einen Sound zusammen der nach meinem Gehör das bringt, was im Mix noch gebraucht wird, ziehe die Fader ganz runter spiele den Gesamtmix ab und schraub die Fader hoch, bis ich einen Eindruck davon habe wie sich der Sound der Snare verändert.
    Dann geh ich einen rauchen und hörs mir noch mal an :-) ... und diese Prozedur setze ich fort bis ich mit dem Snare - Sound zufrieden bin, dabei versuche ich mich näherungsweise an den "richtigen" Sound heranzutasten.

    Hallraum ist bei mir ein leichter Mono-Hall, der aber stark von der Charakteristik der Raum - Mikrofone abhängt. Aber ne Snare mit Stereo - Hall versuche ich eigentlich auch gar nicht, weil sie mir irgendwie immer zu schnell das Attack verliert.

    Manchmal verwende ich für die Snare einen Compressor für den Gesamtsound, manchmal auch zwei unterschiedliche für beide Mikrofone, je nachdem wie stark ich den Sound verbiegen muss um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.
    Ähnlich verhält es sich mit dem EQ. Ein "Rezept" für die Snare, dass ich bei jedem Mix anwende habe ich nicht, das hängt immer extrem vom Song und dem geplanten Schlagzeugsound ab.
    Ich finde die Snare ist ein sehr "charakter - formendes" - Schlagwerk, deshalb versuche ich sie auch als solches in einen Song einzubinden.
     
  6. foxytom

    foxytom Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 28.06.07   #6
    :) das mache ich schon seit Wochen... und nähere mich kaum ;)

    BzG
    Foxy
     
  7. Lucky_Strike

    Lucky_Strike Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.06.07   #7
    Okay, Snare ... "glue" holt man sich von den Overheads (bevorzugt Blumelein) und mit den Close Mics holt man sich dann das dazu was man nicht durch die Overheads kriegt (z.B. Bottom, Body, etc..). Auch noch sehr wichtig, die Snare in einen "eigenen Raum" setzten mit Hall (schon das es noch ein Teil vom Schlagzeug ist, aber eben so dass es sich an hoert als ob in der Mitte des Panoramas eben die Snare in einem eigenen Raum ausgemacht werden kann, so als ob man denkt dass sie einfach seperat in einem einzelnen Raum aufgenommen worden ist, oder so ... ;) ).
     
  8. underground

    underground Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.06.07   #8
    Hans 3? Wie wäre es mal mit einem kurzen liedausschnitt mit deiner snare? würde mich mal interessieren...

    könnten auch andere ausschnitte posten, würde mich mal wunder nehmen ;-) im mix natürlich.

    greeetz
     
  9. Hein

    Hein Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.06.07   #9
    Interessant wäre auch zu wissen:

    Was verstehst Du (Hans_3) überhaupt unter "wuchtiger Snare"?
    Ein (Hör-) Beispiel wäre hilfreich.

    Nicht, dass ich Dir helfen könnte:o, aber vielleicht kann ich dann die Antworten nachvollziehen.
     
  10. saTa

    saTa Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.06.07   #10
    Die gute alte Snare... im Mix immer das Schwierigste, wie ich finde. Soll sich durchsetzen, alles andere aber nicht niedermachen. Soll krachen und klatschen aber nicht nerven...

    Mir ist über die Jahre immer wieder aufgefallen, dass die Snare bei rohen Aufnahmen immer noch toll durchkommt und gut klingt, sobald ich dann aber alle Instrumente einzeln und für sich bearbeitet habe und dem Mix seinen Druck verleih, versinkt die Snare... oder nervt.

    Ich lös das also folgendermaßen:: Am gesamten Mix vor'm Mastering möglichst wenig machen, was Druck verursacht... ergo: nicht zu viele Kompressoren auf Gitarren und Bass. Der Mix soll ausgewogen und luftig klingen, alle Instrumente sauber zuzuordnen sein und nichts soll matschen und dröhnen.
    Die Anschlagfrequenz und den Bauch der Snare bei den Gitarren ein bisschen spitz um ca. 3-5dB absenken... (das selbe funktioniert auch mit Bassdrum und Bass, übrigens).

    Den Druck hol ich dann nachher beim Mastering über Multibandkompressoren und Exciter wieder rein.
     
  11. KlausP

    KlausP HCA Gitarre HCA

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    Erstellt: 29.06.07   #11
    auf die Gefahr hin, daß der Hans das eh schon weiß:

    Ich finde, eine EQ-Absenkung im Bereich 400 Hz verbessert den Sound deutlich.

    Hans, ein Beispiel für den Sound, den du verbessern möchtest, wäre hilfreich.

    Ich arbeite momentan auch an dem Thema drumrecording und kann dazu auch mal ein sample einstellen
     
  12. lax_flow

    lax_flow Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.06.07   #12
    Erklärt mich für verrückt, aber ich schaue mittlerweile einfach mal wo die Snare denn besonders charakteristisch ist und dann gehe ich die Instrumentalspuren durch und senke da eben jene Frequenz ab. Wenns danach im Mix noch klingt lasse ichs so. Dadurch kriegt die Snare deutlich Platz und der Rest leidet viel weniger als man denkt. Bei uns ist das wenn ich mich recht erinnere so bei 4,7khz.
     
  13. KlausP

    KlausP HCA Gitarre HCA

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    Erstellt: 29.06.07   #13
    ich stelle mal ein Beispiel in den Raum, damit wir vielleicht einen Anhaltspunkt haben.
    Ist eine Übrungsraumaufnahme mit 4 Mikros am Drumset.
    Auf die Kick und die Snare habe ich EQ angewendet, sonst bisher nichts.
    Im Drummerforum ist der Aufnahme zu wenig "punch" im Bereich der Snare attestiert worden, was ich in dieser Version versucht habe mit dem EQ zu beheben.

    Hans kann ja mal sagen ob das irgendwie in seine vorgestellte Richtung geht oder nicht.

    Kann auch sein daß der Sound als total schlecht empfunden wird, ich habe kein Problem das zu hören, wir stehen bei dem Thema Drumrecording ganz am Anfang.

    Was man noch dazu sagen sollte, die Musikrichtung dazu ist Classic Hardrock/Oldschool Metal, also näher am Sound eines Cozy Powell als am Sound irgendwelcher modernen Metaller wo oft die Drums so metallisch klingen.

    http://www.klauspmusic.de/music/drumtest_MEQ_2.mp3
     
  14. underground

    underground Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.06.07   #14
  15. Musictoon

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    Erstellt: 30.06.07   #15
    Was ich fuer mich oft mache ist, dass ich die Attackzeiten des Compressors relativ hoch lasse. Hòrt man nur die Drums, so klingt etwas war etwas eigenartig, aber im Mix gefàllts mir besser.

    Keine Ahnung, ob das allg. Regel ist, jedoch mach ichs relativ oft :D
     
  16. underground

    underground Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.06.07   #16
    erlaubt ist was gefällt und was gut klingt ;-)

    und die instrumente müssen nicht alleine gut klingen. sie müssen vielmehr zusammen harmonieren und ein volles, vollständiges gesamtbild abgeben *wie poetisch :o*

    greeetz
     
  17. EDE-WOLF

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    Erstellt: 30.06.07   #17

    interessant wär es, mal ne snare zu hören die dir gefällt... ich hab nämlich immer das gegenteilige problem:

    meine snares sind nie knallig genug (nicht peitschig genug)

    ansonsten halt das übliche:
    um 200hz was geben
    Transientendesigner mit mittellanger attacktime und dann n bisschen hochziehen
    kompressor mit laaaanger attack
    weiche und sättigung des low-bands (600hz trennfrequenz)

    oder oder oder oder... ist wie immer pauschal nicht zu sagen, ergo: hau mal n geiles sample rüber ;)
     
  18. Hans_3

    Hans_3 Threadersteller High Competence Award HCA

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    Erstellt: 01.07.07   #18
    Hi Leute,

    sind ja tolle Vorschläge hier. Danke. Ich hab das alles aml aufgesogen und mit meinen eigenen Vorstellungen verbunden.

    Die Snare von Klaus nehme ich mal als Ausgangspunkt. Klingt einerseits wie eine Snare. Es ist eine gewisse Fülle da - nur eben ohne Punch, ohne Druck. Da kann man also was draus machen - nur wie?

    Mittlerweile bin ich einige Meter weiter gekommen.

    Ausgangspunkt im Hörbeispiel ist eine recht natürlich klingende Snare. Leichter Attack ist drin und ein typischer "Kesselanteil" + Ausschwingphase, also nicht nur ein Plopp. Diesen "netten", runden und irgendwie natürlichen Grundcharakter würde ich gern bewahren, aber "überführen" in einen strammeren, rockigeren Ton.

    Ich habe dazu die Snarespur zunächst kopiert/gedoppelt, was das Mixing zwischen dem O-Sound und der Effektbelegung erheblich vereinfacht..

    Das Original bekam eine leichte Kompression.

    Die Doppelung bekam Kompressor, einen recht hochwertigen Hall (Samplitude Variverb) von 1 Sek und einen Limiter.

    Obwohl das sicher noch besser geht (ich hab da was im Ohr, was ich nicht mit Worten sagen kann), bin ich damit tendenziell schon mal zufrieden. Die Snare drückt jetzt gut, klingt weder nach Tanzmucke noch nach 80er Jahre, trotzdem nach Band auch nicht nach vollbrutal, hat noch einen natürlichen Anteil, ist präsent aber (in meinen Ohren) nicht ermüdend. <<< Soweit meine Vorstellung. Andere Meinungen willkommen.

    0,5 MB MP3 192
     
  19. Dieter B.

    Dieter B. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.07   #19
    Hmmmm...
    Mir fällt das Wort "wuchtig" im Titel auf.
    Damit verbinde ich eher psychoakustische Effekte.
    Zum Beispiel ein kurzes Delay auf der nächst passenden Zählzeit.

    Aber gemeint ist hier wohl was anderes. :p

    Was ist ein Transientendesigner und "weich und Sättigung des low bands"?

    Das mit dem langen Attack ist halt zwiespältig, da der eigentliche Kompressionseffekt dadurch ja kleiner wird.
    Bei Aufnahmen einer Band mit Natur-Snare braucht man die Kompression ja vorallem, um die Snare in der Lautstärke zu regulieren.
    Beim Lösen dieses Problems benutze ich auch gerne einen Multibandkompressor(Mein Lieblingsspielzeug), um den Bassbereich der Snare zu komprimieren.
     
  20. Kfir

    Kfir HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 04.07.07   #20
    Das kann durchaus auch einen gewünschten Effekt bringen.


    Der SPL Transientdesigner ist ein netters Hardwaregerät, quasi eine Art Zauberkasten - mit zwei Reglern (Attack und Sustain) kann man ganz leicht den Verlauf eines Signals beeinflussen. Ist eigentlich in fast jedem "echten" Studio zu finden, und auch die Live-Techs haben gerne sowas dabei.

    Kloar...das ist halt die Frage, mit welchem Hintergedanken komprimiert wird: Dynamikbeschränkung oder Klangfärbung.


    Übrigens, an alle reine Sample-User: lasst mal soweit möglich die ganze Dynamikbearbeitung weg. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man sich da zu schnell den Sound beschneidet. Dynamik haben Samples idR ja nicht.
     
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