Exciter?

von ran, 27.06.07.

  1. ran

    ran Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.06.07   #1
    Hallo zusammen!

    Ich hab einen Vetta 2. Ich bin eigentlich relativ gut zufrieden mit ihm. Nur träume ich von eine m Sound wie ihn zum Beispiel Nickelback oder AlterBridge hat. (Ich weis übrigens schon, dass man den Sound auf den CDs nicht nur mit der Gitarre hinbekommt ;). Aber ich war schon an Konzerten, wo ich den Soundcheck der Gitarren gehört habe. Und das hat mir tierisch einen hinter die Ohren gehauen...)

    Ich denke mit einem Verstärker alleine bekommt man solchen Sound eher nicht hin. Jetzt meine Frage an euch: Ist ein Exciter ein Schritt in die richtige Richtung?

    Grüsse
     
  2. Lodentoni

    Lodentoni Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.06.07   #2
    Ich hab grad den Sound von Nickleback nich im Kopf. Aber ich habe noch niemanden kennen gelernt dem der höhenregler am amp nich weit genug aufging.
    Bist du ganz sicher das du das richtige Gerät meinst?
     
  3. Spiff

    Spiff Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.06.07   #3
    Ein Exciter ist sicherlich einen Versuch wert. Wieviel Geld willst Du denn dafür ausgeben, vielleicht kann ich Dir ein paar Empfehlungen geben. Andere Tips für einen guten Sound:

    Stereosetup - Benutze Hall, Delay, Chorus oder andere Modulationseffekte, um ein Stereosignal zu erhalten. Benutze die Boxensimulationen und schicke ein Linesignal in die PA für den Sound nach draußen. Für den Sound auf der Bühne kannst Du den Vetta benutzen. Durch das Umgehen der Mikrofonierung brauchst Du Dich nicht auf's Können des Technikers verlassen sondern hast immer exakt den gleichen Sound.

    Globalen EQ benutzen - Ich bin mir nicht sicher, ob der Vetta so ein Feature hat, gehe aber mal davon aus, ansonsten schaff Dir noch einen EQ an. Vor jedem Gig solltest Du den Sound des Amps unabhängig von den Presets ein bißchen an den Raum anpassen. Besonders im Bassbereich gibt's oft Resanzfrequenzen, die sollten gekillt werden, außerdem muß man manchmal Mitten und Höhen anpassen, je nachdem, was für Wände der Raum hat.

    Exciter - Ein Exciter bearbeitet hauptsächlich die Bässe und die Höhen, vorsichtiger Einsatz kann Wunder wirken, zu viel des Guten kann aber dazu führen, daß der Bandsound anfängt zu schwimmen.

    Es wäre aber auch ganz gut zu wissen, in welcher Liga Du unterwegs bist. Wie groß sind die Locations?
     
  4. ran

    ran Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.06.07   #4
    Danke für die Antwort!

    Wir spielen vorallem in ich sag mal kleineren Locations. Nächstes Jahr werden auch etwas grössere dazu kommen (Festivals und evt. Openairs).

    Das ganze sollte natürlich nicht allzu viel kosten. Aber ein paar hunderter sollten schon drin liegen ;). Irgendwann möchte ich mir dann eh ein Rack zusammenstellen.

    Der Vetta hat einen globalen EQ. Der stellt sich nach jedem gebrauch aber so viel ich weis wider in die Stadard-Stellung zurück. Deshalb mache ich meistens gar nicht viel daran. Wäre aber warscheinlich eh das beste wie du gesagt hast, diesen immer wider einzustellen. Werd mich da wohl in Zukunft etwas kneiffen am Hintern ;). Villeicht schaff ich das noch.

    Ich habs übrigens auch schon mit einem Kompressor versucht resp. hab den internen vom Vetta in Betrieb. Hat auch was gebracht, aber doch nicht gerade mein Wunschresultat. Ich möchte, dass eine Richtige Soundwand auf einen zukommt, wenn ich in die Saiten greiffe ;).

    Ob mir da Delay was bringt kann ich mir nicht wirklich vosrtellen. Aber ein Versuch ists sicher mal wert.

    Gruss
     
  5. Saitenmörder

    Saitenmörder Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.06.07   #5
    Hi,

    ich glaube ein Exciter würde dir schon ordentlich weiterhelfen.
    Reine Exciter gibts aber fast gar nicht.
    Die Referenz ist der BBE Sonic Maximizer. Der nennt sich Soundverbesserungssystem.
    Angeblich ist die Behringer Variante Behringer EX3200 (für nur 89 Euro) auch net schlecht. Aber wie bei allen Behringer Geräten muß man das Gerät unbedingt vorher ausprobieren.
    Ich verwende den Behringer DSP 2024P Virtualizer Pro als Exciter. Das ist ein Effektprozessor, der auch verschiedene Excitervarianten auf Lager hat. Der kostet auch nur 110 Euro und hat den Vorteil, dass man die Parameter über Midi steuern kann. Die Exciter Effekte sind hervorragend.

    Grüße.
     
  6. Spiff

    Spiff Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.06.07   #6
    Also sich einen Röhrenamp zu kaufen um dann so eine digitale Behringerkiste da einzuschleifen ist meiner Meinung nach ein Verbrechen (und ich hab selber Behringer Geräte mit denen ich sehr zufrieden bin).
    Ich hab mir mal vor einer Weile einen SPL Vitalizer bei eBay geschossen. Die aktuelle Version ist der MKII. Man bekommt bei eBay die Vorgängermodelle teilweise sehr günstig, ich habe meinen für 50,- € bekommen.
    Die BBE-Geräte sind gerade bei Gitarren sehr beliebt, aber leider in Europa nicht so stark verbreitet.
     
  7. Hans Muff

    Hans Muff Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.06.07   #7
    Ja und wie ist das Teil? Nutzt es was oder hätte man die 50,- Euro sparen können?
    Ich hatte auch mal so ein Behringer Teil (weiß das Modell nicht mehr) dran. Das klang dann alles eher schrill und unnatürlich. Auch bei mäßigem Gebrauch!!! Und sobald man den Bassbereich auch nur angeguckt hat, fing es an zu mulmen. Also das Experiment ging bei mir in die Hose.
    Allerdings sollen die Sonic Maximizer ja doch zu ganz anderen Ergebnissen führen. Wie sieht es nun bei dem SPL aus?
     
  8. Spiff

    Spiff Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.06.07   #8
    Also ich bin mit dem Vitalizer sehr zufrieden. Ich hab ihn schon am Amp benutzt, aber hauptsächlich findet er bei mir beim Aufnehmen und Abmischen Verwendung. Da benutze ich ihn dann in der Regel auf Drumsummen, Bass und Gitarrentracks. Meistens glätte ich damit die Mitten etwas und hol mir im Bass mehr Punch. Das eigentliche Exciten, also das Hinzufügen von sehr hohen Obertönen benutze ich immer nur sehr sparsam.
    Also der Vitalizer unterteilt sich eigentlich in vier Bereiche. Erstmal hat man den Bassregler, mit dem kann man im Bassbereich aufräumen oder noch ein Pfund draufpacken. Dann kommt der Mitten- und Höhenbereich. Bei den Mitten werden irgendwie die Obertöne geglättet. Die genaue Erklärung hab ich nicht mehr im Kopf, steht aber in der Anleitung. Auf jeden Fall werden die Mitten deutlich griffiger. Dann ist da der eigentlich Exciter, den benutze ich immer nur sehr sparsam. Er fügt dem Signal zusätzliche Obertöne im Hochtonbereich hinzu.
    Zum Abschluß gibt es da noch den Stereoverbreiterer oder wie auch immer man ihn nennen will. Damit kann man das ganze schön in die Breite ziehen. Beim Mischen sollte man damit vorsichtig sein, sonst geht die Monokompatibilität flöten. Wenn man allerdings ein Stereogitarrensetup hat, dann kann man ruhig Gas geben, live braucht man sich wegen Monokompatibilität nicht soviele Sorgen machen, gegebenenfalls mal durch den Raum wandern, und gucken ob es nicht irgendwo zu Phasenschweinereien kommt.

    Jetzt zur Frage ob sich die 50,- € gelohnt haben: Auf jeden Fall. Neu hat das Teil 1400,- DM gekostet, heute kostet der Nachfolger, im wesentlichen das gleiche Gerät mit ein paar kleinen Extras, immer noch 415,- €. Das einzige Manko: Mein Vitalizer ist auf Gitarrenpegel ausgelegt, das heißt er kann -20 dBu und -10 dBu aber keine +4dBu und er hat keine symmetrischen I/Os. Das ist aber nur im Studio von Bedeutung, im Gitarrenrack ist das natürlich egal. Im Moment stehen einige Vitalizer bei eBay drin. Einfach mal ein bißchen auf die Preise gucken, die die so erzielen. Ich glaube die Gitarrenversion heißt Jack hinten dran.
     
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