Feedbackunterdrückung mit Behringer DSP110?

von Adam.Inistrator, 25.07.04.

  1. Adam.Inistrator

    Adam.Inistrator Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    21.07.04
    Zuletzt hier:
    29.07.04
    Beiträge:
    3
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 25.07.04   #1
    Hallo zusammen,

    ich stelle gerade eine PA Anlage für Sprachübertragung bei Präsentationen zusammen (und habe keine wirkliche Erfahrungen mit PA).

    Bin dabei über einen "Feedbackunterdrücker" Shark von Behringer gestolpert.

    Ich werde ein AKG WMS 40 Handset als Funkmikro einsetzen (Kapsel, nicht Headset, nicht Ansteckmikro).
    Das wird dann an ein Behringer 1204 Pro Mischpult gehängt und von dort geht's weiter auf (vorerst) 2 Aktivboxen.

    Jetzt meine Fragen:

    Braucht man so einen Feedbackunterdrücker, wenn man sich mit dem Mikro nicht allzu sehr im Raum bewegt, sondern eher hinter den Boxen (bei der Leinwand) bleibt?

    Inwiefern ist dieser Feedbackunterdrücker wirklich wirkungsvoll und ist er die ca. 80,- EUR wert (Erfahrungen)?

    Gibt es Alternativen und wenn ja welche würdet ihr empfehlen?

    Insbesondere: Ist bei einem zukünftigen Einsatz von weiteren Funkmikros vielleicht sinnvoller das FEEDBACK DESTROYER PRO DSP1124P einzusetzen (weil ich die Effektfunktionen des Shark [Verzögerung etc.] nicht wirklich benötige)?

    Bin wie immer für jeden Tipp dankbar.

    Viele Grüße

    Adam
     
  2. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

    Im Board seit:
    18.08.03
    Zuletzt hier:
    9.12.16
    Beiträge:
    10.622
    Ort:
    Hamburg
    Zustimmungen:
    1.932
    Kekse:
    23.903
    Erstellt: 25.07.04   #2
    Feedbackdestroyer sind immer eine Sache. Sie funktionieren leider immer nur dann wirklich gut, wenn der Bediener weiss was er tut, sprich auch in der Lage wäre, die Feedbacks "von Hand" per EQ zu eliminieren. Man hat nur ein paar mehr Hände frei.
    Auf die Automatik verlassen sollte man sich definitiv nicht komplett.
    Andererseits sind reine Sprachübertragungen auch wieder nicht so problematisch wie Musik - niedrigerer Pegel und einzelne fehlende Frequenzen sind leichter zu verschmerzen.

    Von den Sharks würde ich für diesen Zweck die Finger lassen. Von denen hört man nur schlechtes. Wenn überhaupt Probleme auftauchen, die sich nicht durch Boxen-/Mikroaufstellung und Equalizer (Soundcheck) lösen lassen, dann kann der 1124 ein Helfer in der Not sein. Aber besser solange auf "Bypass" stehen lassen, wie sich keine Probleme abzeichnen. Und daran denken: Ein FBD ist ein Helferlein, keine Wunderwaffe oder Zauberkünstler.

    Wie man Feedbacks im Vorfeld bekämpft, steht oft hier im Forum. Einfach mal die Suche aktivieren...

    Jens
     
Die Seite wird geladen...

mapping