Fender Mex ...was für ein unterschied haben MN und MZ?

von klischee, 13.09.05.

  1. klischee

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    Erstellt: 13.09.05   #1
    Hey leute

    also ich hab mich mal bei fender.com informiert des es 2 Mexico Serien gibt
    die MN von 1990-1999 und MZ 2000-2006;
    jetzt wollte ich wissen ob die irgend einen großes unterschied haben, denn ich hab gehört das die MZ also die neuen eher wieder ein auf billig machen also im groß und ganzen scheiße einfach, stimmt das jetzt?? schreib einfach mal eure meinung oder erfahrung dazu..

    danke

    gruß dominik :great:
     
  2. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 13.09.05   #2
    N steht für die Neunziger, Z fürs neue Jahrtausend.

    Mit der Qualität hat das erst mal nix zu tun. Was in den Modellen so verbaut wird, ändert sich immer mal wieder, je nach Marktlage und Verfügbarkeit von Rohstoffen, v.a. bei den Hözern.

    2 SERIEN sind das nicht.
     
  3. klischee

    klischee Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.05   #3
    also haben sie im großen und ganzen kein großen unterschied?
     
  4. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 13.09.05   #4
    Bei 90er-Modellen hast du überwiegend Pappel verbaut, heutzutage isses mehr Erle. Drauf verlassen kann man sich aber nicht.

    Die erste Hälfte der 90er dürfte nur pappel sein, denn sogar USA-Modelle wurden aufgrund der Umwelschutzbestimmungen kaum aus ERle, sondern aus Pappel gebaut. Mitte 90 war die Lage wieder ok, und es wurde geändert. Bei den mex Modellen gings afaik bis 2001 oder 2002 überwiegend noch mit Pappel, sogar bei den teureren classics, danach kam dann wieder erle (weil pappel, soweit ich mich erinnere, sogar teurer war).

    Bei direkten Anfragen bei Fender bekommt man auf 5 Fragen 6 Antworten......

    Unterm Strich isses auch egal, hörst den Unterschied eh nicht.


    Neure Modelle sind 5 bis 7 teilig, meist ohne Furnier drauf. (bei höherwertigen Serien anscheinend auch mal 3 Teile)

    Ältere haben 5-7 Teile und Furnier, damits schöner aussieht.

    V.a. Sunburstmodelle sind gern mit Birke oder Ahorn furniert.


    Bis Mitte/Ende der 90er (so um 97/98 rum) waren die Mexe alle swimmingpool geroutet, jetzt haben sie HSS

    Bei den Tunern waren es früher in den 90en eher Gotoh, heute sind es die Pings.

    Blablabla und soweiter.

    Da wird viel ruminterpretiert. Das wenigste hat wohl hand und Fuss.


    Wirklich von Bedeutung sind die Baujahre bei

    - den frühen Fender/Squier Japan (v.a. 82-84, sehr gut)

    - den 70ern und früh-mitt-80ern bei den USA Fender Standard (!) Gitarren bis zum Verkauf durch CBS (hohe Streuung)

    - bei generell allen Fender und Squier Gitarren in den frühen 90ern (allgemeiner Qualitätsniedergang, bis hin zu Sperrholzbodies, hohe Streuung)

    - bei den allerersten after-CBS American Standards (87-89, "quasi-Customshop", exzellente Modelle)

    und noch ein paar Serien.

    Aber es zählt auch immer die individuelle Gitarre. Die 70er waren ja angeblich auch mist, trotzdem gibt es sehr gute 70er Strats.
     
  5. klischee

    klischee Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.09.05   #5
    so leute
    hab jetzt ne wichtige frage also habt ihr erfahrung mit dieser gitarre hier von thomann?
    des jetzt eine von der neue 2000er mex serie ich weiß jetzt wirklich nicht ob die soooo gut sind als die alten und so vom insgesamten ob ich da was faltsch mache weil die alten fand ich einfach super da ein freund von mir eine alte hat und ich mit der sooo gut klar komme denkt ihr ich werde dann auch mit der klar kommen?? also soundmässig und bespielbarkeit so wie die alten?

    https://www.thomann.de/fender_mex_std_strat_aw_prodinfo.html
     
  6. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 14.09.05   #6
    Das ist ne anständige Fender Strat, da gibts nix dran auszusetzen. Wenn man keine Lust hat, das doppelte für ne American Series auszugeben.....

    Mehr kann man dazu kaum sagen. :)

    Preislich liegt die mittlerweile echt gut. Die kosteten vor über 10 Jahren kaum weniger. 1994 so 700 DM oder so. Während die USA-Modelle saumässig angehoben wurden. Von 1200 DM Strassenpreis 1994 zu heute knapp 900 Euro.
     
  7. Dr.Oktylizer

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    Erstellt: 15.09.05   #7
    Jaja, wie die Zeit vergeht. Eine Freundin von mir hat sich 1997 eine Fender USA Std. Stratocaster in surfgreen mit lackierter Kopfplatte für 1.300DM NEU gekauft... und das war ein limitiertes Modell...
    Heute kostet die USA um die 900€....
     
  8. klischee

    klischee Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.09.05   #8
    ah supi also ihr denkt die haben kein großen unterschied zu den alten?
     
  9. Chris McGregor

    Chris McGregor Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.09.05   #9
    es gibt auf jeden fall unterschiede (schon allein von gitarre zu gitarre)
    aber insgesamt denke ich net dass der unterschied alzu groß sein wird.
     
  10. klischee

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    Erstellt: 15.09.05   #10
    asho aber hat niemand von euch genau diese Gitarre schon bei thomann gekauft und irgend nen review drüber geschrieben oder erfahrung gemacht mit der?
     
  11. Ray

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    Erstellt: 15.09.05   #11
    Genau DIESE nicht, denn dann wäre sie nicht mehr bei Thomann auf der Page ;)

    Baugleiche spiele ich des öfteren mal an. Unplugged (kann sehr hilfreich sein), gelegentlich auch mal am Amp.

    Alles in allem finde ich Mex Standard für den Preis ok. Ist halt ne Strat. Wer Stratsound sucht und Strat will, bekommt Strat.

    Bei den Massen, in denen diese Gitarre prodzuiert wird, kannste halt mal ein Montagsmodell erwischen. Sowas kommt vor. Qualitätskontrollen wie bei PRS darf man nicht erwarten . :)

    Allerdings kannst du auch bei USA-Modellen mal Pech haben. Grade die Gitarren mit einteiligen Ahornhälsen z.B. haben gerne mal nen Deadspot (oder auch zwei oder drei™). Und die kommen dann trotzdem ganz frech in den Handel.
     
  12. SpeedyMcS

    SpeedyMcS Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.09.05   #12
    w00t is das?
     
  13. Ray

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    Erstellt: 15.09.05   #13
    Frequenzen, auf denen die Gitarre besonders stark mitschwingt. Eigenresonanzen. Da die Gitarre da stark schwingt, entzieht das der Saite Energie. (irgendwo muss die Energie fürs Mitschwingen ja herkommen).

    Bis zu einem gewissen Grad ist das erwünscht, denn ansonsten würden alle Gitarren gleich klingen. Da jede durch Resonanzen den Klang färbt, klingt jede anders. Aber das kostet natürlich Energie. (Das Optimum wäre eine unendlich steife Gitarre, zumindest in Punkto Sustain. In Punkto Klangfarbe wäre das aber ziemlich einseitig)

    Wenn das ganze nun zu extrem wird, dann isses halt schlecht. Und wenn eine Gitarre z.B. bei 110 Hertz wie irre mitschwingt (evtl. sogar fühlbar oder sichtbar oder hörbar (Gitarre wird unplugged merklich lauter und vibriert), dann geht das Sustain total in den Keller. -> Deadspot, Ton klingt vielleicht nur noch halb solang wie andere Töne. Oder noch weniger.


    Besonders empfindlich sind einteilige Hälse. Hälse mit aufgeleimtem Griffbrett sind da schon weniger anfällig.

    Durchgehende Hälse sind noch anfälliger, deshalb werden die fast immer aus 3 bis 7 Streifen gesperrt. Edel-Sperrholz sozusagen :-)


    Für die Freaks:

    http://texas.lrt.unibw-muenchen.de/~www/publikationen/fleischer/deadspots/egitarr.html
     
  14. Loomis

    Loomis Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.09.05   #14
    Heisst das dann, die Thomann-Strat wurde schon in den 90ern hergestellt?
     
  15. Ray

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    Erstellt: 15.09.05   #15
    Lol, da will mich wohl jemand bloßstellen :D



    falls ernst gemeint: MN steht für Maple-Neck. Nicht für Mexico Nineties. Das gilt nur für die
    Seriennummer
     
  16. klischee

    klischee Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.09.05   #16
    ja klar des ne neue ... aber ich weiß jetzt nicht so recht ob die genauso ist wie die alten.. :confused:
     
  17. Ray

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    Erstellt: 15.09.05   #17
    Im Zweifelsfall eher besser.

    Und auch nur, wenn man die Ohren dafür hat....

    Wie gesagt: wirklich negativ wären grobe Verarbeitungsmängel, verzogene Hälse, Deadspots usw...

    Das kann dir in dieser Preisklasse immer passieren. Egal ob das nun 90er Mexe sind oder 2000er.

    Deshalb spielt man sowas besser im Laden an.

    Ne PRS kannste auch im Katalog bestellen. Ob sie dir liegt, ist ne andere Frage, aber die Qualität wird immer gleich sein. Ansonsten wandert nämlich die ganze Gitarre dort in den Müll. Komplett.
     
  18. Loomis

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    Erstellt: 15.09.05   #18
    Nee, das wollte ich sicher nicht! ;) Du und lenny sind doch meine Helden!

    Ach so klar, Maple Neck.....

    Ich Idiot hab das wieder ganz verpeilt, dass es hier um was ganz Anderes ging :rolleyes:

    Aber wegen N.O.S. (wenn man das hier so nennen darf):

    In kleineren Läden kann es schon mal vorkommen, dass ne teurere Gitarre schon 3-4Jahre im Laden hängt.
     
  19. Ray

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    Erstellt: 15.09.05   #19
    Jau. Hier hing ja auch ner Heritage 8 Jahre rum. Bis der Chef sie selbst "gekauft" hat :D

    Und die teuren Gibsons sehe ich eigentlich auch schon seit Jahren. Den Rekord dürfte eine Bond-Gitarre halten. Die müsste von 1984 oder so sein :)
     
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