Festplatten: wieviele, wie aufteilen?

von Erdling, 29.03.05.

  1. Erdling

    Erdling Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    19.02.04
    Zuletzt hier:
    12.11.09
    Beiträge:
    216
    Zustimmungen:
    3
    Kekse:
    243
    Erstellt: 29.03.05   #1
    In meinem alten Recording-Rechner (450MHz) hab ich ein SCSI UW System mit 3 Festplatten mit den Größen 4, 9 und 18 GB.

    Das OS ist auf der 4er, Software auf der 9er und Musikdaten auf der 18er.

    Ich wollte nun auf einen größeren Rechner mit 3GHz umziehen. Da mein Board Exop 8k9a2+ Sata Controller onboard hat und meine SCSI Platten zu klein sind, wollte ich evtl. auf das SATA System umrüsten.

    Meine Ansprüche sind nicht allzu hoch, ich mache keine Profiproduktionen mit 36 Spuren.

    Frage:
    Wieviele Platten brauche ich, wie sollte ich die Daten auf die Platten verteilen?
    Ich habe festgestellt daß es in der Praxis sehr viel unkomplizierter wäre OS und Software auf die Partition C: zu schreiben, so wird ja auch immer vorgeschlagen. Bisher habe ich Software immer auf eine separate Platte installiert, aber das läßt sich ja nicht 100%ig durchziehen und gibt irgendwann auch Chaos. Tut das überhaupt not?

    Wenn ich schon eine "normale" Standardplatte habe und mir noch 1 oder 2 Sata Platten besorge, wie sollte ich die Daten auf die Platten verteilen? Bisher kenn ich Sata quasi überhaupt nicht.
     
  2. lemursh

    lemursh Mod Emeritus Ex-Moderator

    Im Board seit:
    31.12.04
    Zuletzt hier:
    10.05.15
    Beiträge:
    3.208
    Ort:
    Schaffhausen
    Zustimmungen:
    10
    Kekse:
    4.538
    Erstellt: 29.03.05   #2
    Hi Erdling

    Hier findest Du einen Thread bei dem die meisaten Deiner Fragen beantwortet werden. >Hier<

    Ich würde ein system wie folgt aufteilen:
    HDD0 --> Systempartition (OS) mit den benutzern etc.
    HDD0 --> Programmepartition (Hier alle Programme unterbringen inkl. Downloads/Servicepacks etc.)
    HDD1 --> Data1 (Datenpartition)
    HDD1 --> Pagefile --> Auslagerungsdateien des OS anlegen.

    Ein Raidarra würde ich nur für die Datenpartitionen anlegen, da hier die meisten Read/Write Ops durchgeführt werden müssen (Stichwort latenz bei Datentransfer).
     
  3. Erdling

    Erdling Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    19.02.04
    Zuletzt hier:
    12.11.09
    Beiträge:
    216
    Zustimmungen:
    3
    Kekse:
    243
    Erstellt: 29.03.05   #3
    Danke,

    Aber was für Servicepacks meinst du, das XP Servicepack 2 kann doch nicht auf eine separate Platte installiert werden, oder?

    Was mich immer sehr stört ist daß viele Programme sich irgendwo ins Windows installieren bzw. da irgendwo Dateien ablegen.

    Da jede Software immer vorschlägt nach C: zu installieren wäre ich geneigt einfach weils weniger Umstände macht alles nach c: zu installieren.
    Wäre das sehr nachteilig?

    Meistens kommt eh irgendwann ein Programm das querschießt und unbedingt nach C: will und dann hat man die Ordner doppelt und alles versinkt im Chaos..
    Da wäre ich schon dafür einfach mal alles so einfach zu installieren wie möglich.
    Dann könnte man auch einfacher ein Backup machen.
     
  4. metalfish

    metalfish Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    31.03.04
    Zuletzt hier:
    12.05.09
    Beiträge:
    139
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 29.03.05   #4
    Warum so kompliziert? 1 Festplatte System&Programme, 1 Sata-HD für Audiodaten, 1 externe Platte (zB Firewire oder USB2) für Backups der Audiodaten. Evtl kann man alternativ auch die SystemHD Partitionieren und auf die zweite die Backups packen. Oder Userdaten

    Mehr braucht kein Mensch, Programme auslagern bringt nichts und macht nur Ärger. Besser von der SystemHD wenn alles drauf ist ein Image auf DVD-R und gut.

    Ich geh davon aus es geht um nen reinen Audiorechner... bei Mischsystemen würd ich

    1-HD mit 1 Partition Win&Programme, 2 Partition Userdaten
    2-HD (SATA) für Audiodaten und Songdateien.

    SATA Raid kannst du dir sparen, wenn du nicht 120 Spuren fährst, oder mit 30 Spuren 24/96 schaffen willst...
     
  5. lemursh

    lemursh Mod Emeritus Ex-Moderator

    Im Board seit:
    31.12.04
    Zuletzt hier:
    10.05.15
    Beiträge:
    3.208
    Ort:
    Schaffhausen
    Zustimmungen:
    10
    Kekse:
    4.538
    Erstellt: 29.03.05   #5
    Nein natürlich nicht, aber Bsp. die gedownloadeden Files, Bsp. auch Servicepakcs/pdates für irgendwelche Programme, kleine Helfertools etc.

    Nein, aber dann wird die Sytempartition zeimlich schnell sehr gross und damit IMHO unübersichtlich! Deshalb heisst das Teil bei mir ja auch Systempart. und nicht systemprogrammdatenfilespartition!

    Völliger Quatsch! Man macht einmalig ein Backup des frisch aufgesetzen Systems. Danach werden nur noch inkrementelle Backups erstellt (d.h. die geänderten Daten). Die systemarchitektur ist ohne Belang!

    Wenn Du meine Beschreibung genau gelesen hättest, wüsstest Du dass bei ebenfalls zwei physikalische HDD`s werkeln, nur anders aufgeteilt. Übrigens sollte das Pagefile nicht in er Systempart. stecken da dies ünnötig Platz und vor allem Performance frisst. Hier ist eine extra HDD (wie die Partition heisst sei dahingestellt) die schnellere Lösung.:great:

    Wieso? Erklär das mal! :screwy: :screwy:

    War nur ein Gedankengang für die Zukunft, da hier zZt. genau ein solches Problem behandelt wird. :)
     
  6. metalfish

    metalfish Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    31.03.04
    Zuletzt hier:
    12.05.09
    Beiträge:
    139
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 30.03.05   #6
    Da die meisten Installationen sowieso einen Teil in die Windows-ordner schreiben. Sprich: Wird eine Anwendung auf eine zweite Partition ausgelagert, ist diese nur mit der Systempartition richtig lauffähig. Bei einem Musikrechner wird dann weiterhin auch kaum 20 Gig an Software installiert, eben keine Flut von Tools für Mail, Bürogedöns usw. Rgößentechnisch ist das also kein Thema. Man kann Win& Musikapps auf eine Partition installieren, EIN backup machen und hat so sein Musiksystem jederzeit schnell wieder mit einem Backup hergestellt. Sauber, einfach, schnell.
     
  7. Erdling

    Erdling Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    19.02.04
    Zuletzt hier:
    12.11.09
    Beiträge:
    216
    Zustimmungen:
    3
    Kekse:
    243
    Erstellt: 30.03.05   #7
    Genau so hab ich mir das auch gedacht, das erscheint mir viel sinnvoller.
     
  8. OrioN

    OrioN Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    01.04.04
    Zuletzt hier:
    29.09.11
    Beiträge:
    63
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    134
    Erstellt: 22.02.06   #8
    werde mich hier mal mit meiner frage anhängen:

    Hab n 1,33Ghz AMD rechner mit 512 Ram, Win98, zu volle Festplatte...
    Hab jetzt mal angefangen mit cuebase zu recorden.... doch mein rechner macht das nicht so lange mit.
    Jetzt will ich das ändern, und mein plan ist dieser:
    • erstmal weitere 512 Ram (=1024)
    • dann wollte ich mir eine externe Festplatte kaufen, auf die ich ein komplettes System Windows XP aufspiele, so dass ich beim booten wählen kann zwischen (1. HD-Intern, Win 98, Emails, Internet, Büro, Word, etc) und (2. HD extern, Win XP, nur Cuebase & Co. Wavelab und Recording-Daten auf 2 patitionen).
    Haltet Ihr das für sinnvoll?
    welche festplatte kann man empfehlen? / worauf muss ich achten? (hab was von LaCie gehört)
    was ist "SATA"?
    Muss es Firewire sein oder geht auch USB2? (ich hätte beides aber FiWi is teurer)

    DANKE SCHONMAL FÜR ANTWORTEN!!!!!!
     
Die Seite wird geladen...

mapping