Fetteren Metal Sound aus MArshall Valvestate

von smello, 10.07.08.

  1. smello

    smello Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.07.08   #1
    Hey Leute,
    ich hab seit längerem nen Marshall Valvestate VS100 Halfstack mit der dazugehörigen 4x12 Box (Valvestate II Reihe). Der hat auch eig nen geilen Sound vor allem so für älteren Metal. Ich hätte aber lieber einen etwas anderen Sound, mit fehlt ein bissel gain und auch Teilweise etwas Druck im Sound, wenn ich aber die Mitten am Verstärker weiter aufdreh (normal hab ich wenig mitten drin) klingts iwie unsauber und matschig. So jetzt die Frage:
    kann man da mit irgendwelchen Pedalen was dran ändern (Equalizer, Overdrive davor, wasauchimmer) und wenn ja welche pedale könntet ihr mir empfehlen?

    Schonmal danke im Vorraus
    Smelly
     
  2. Der Seerrrräuber

    Der Seerrrräuber Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.07.08   #2
    Wenns mit Mitten unsauber klingt liegt dass nicht am Amp sondern am Spielenden....eine Lektion die ich auch lernen musste...jeder.^^

    Man neigt zuhause dazu ohne Mitten zu spielen da der Sound voller wirken zu scheint und mit Mitten eben matschiger...das ändert sich aber sobald du mit anderen Musikern zusammen spielst, dann gehstu ohne Mitten nämlich Gnadenlos unter und endest als Soundmatsch.

    Ebenfalls muss man tatsächlich um einiges sauberer spielen wenn man Mitten in seinem Sound hat, weshalb ich raten würde eh nen mittenlastigeren SOund zu fahren auch wenn er allein vielleicht nicht so super toll klingt.

    Also Fazit:
    Üb einfach mit Mitten zu spielen und versuch das nicht iwie mit Bodentretern usw. auszugleichen....das klingt zwar weng anmaßend da ich das selber erst seit etwa nem Dreiviertel Jahr beherzige aber naja. ;) :)
     
  3. Windir

    Windir Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.07.08   #3
    nen einfachen tubescreamer und nach bedarf irgendend einen eq
    ...ich finde den valvestate sound auch für modernen metal sehr geil (siehe die letzten beiden death alben!)! mann sollte halt etwas mit dem gain runterfahren da er schnell matscht..
    bzw. probier doch mal ne andere box aus.!

    grüße
     
  4. smello

    smello Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.07.08   #4
    auch wenn ich einfach nen powerchord aushalte und die mitten reintu klingt der sound einfach nach popel. er klingt dann iwie unnatürlich. aber ich werds nochma ausprobieren
     
  5. Der Seerrrräuber

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    Erstellt: 10.07.08   #5
    Larsen von Cryptic Wintermoon spielt auch nen Valvestate soweit ich weiß und der klingt geil... und die haun kräftig drauf.
     
  6. Der Seerrrräuber

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    Erstellt: 10.07.08   #6
    Um einen sehr geschätzten Musikerfreund von mir zu zitieren:

    "Ein Sound der live richtig geil klingt MUSS allein immer scheiße klingen!"

    Vielleicht eetwas überspitzt aber meine SOunds klingen wenn ich allein spiel auch iwie etwas merkwürdig (ich hab immer sehr viel Mitten) aber bei Bandproben und live passts einfach.
     
  7. smello

    smello Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.07.08   #7
    Jo wie gesagt ich find den sound auch eig geil nur iwas fehlt halt... aber ich probier das mit den mitten in der nächsten bandprobe mal aus
     
  8. Ill Blood

    Ill Blood Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.07.08   #8
    hm das mit den mitten is echt son ding.. zuhause is mein sound ehh komisch, sobald ich ihn nen bissl lauter mache als normal sind auf einmal viel zu viele höhen drinn etc. xD

    aber in proben klingts sobald 2 gitarren im spiel sin immer matschig
    wenn ich dann bissl an den Mitten herumdrehe hört man mich auch, und das unmatschig...

    mein gitarrenlehrer meinte mal, dass die Gitarre ein Mitteninstrument ist
    und der Bass ein Bassinstrument (wie kommt er wohl darauf xD). er will mich immer davon abhalten zu viel bass reinzuhaun xD
     
  9. Freddy3792

    Freddy3792 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.07.08   #9
    Ich hab mal über nen Valvestate gespielt, bei einer befreundeten Band und der hatte die Mitten auf 0,5 von 10. Sobald irgendwer anders gespielt hat, hab ich mich trotz 100Watt voll aufgerissen an einer 4x12" nicht gehört.
    Also häng mal nen TS oder Bad Monkey vor und experimentiere. Ein eq im Effektweg kann auch zusätzlich helfen, aber erst wenn du wirklich Frequenzen hast, die dich stören. Bei meinem Randall G3 ist mir der Bassbereich zu stark, den kann ich mit nem EQ super aufräumen.
     
  10. m?h

    m?h Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.07.08   #10
    hab auchn valvestate, aber die combo-version

    glaub mir, der tut alles was er soll, du musst ihn nur nett drum bitten

    mitten kannst du sogar bis zum anschlag reinklopfen und er klingt trotzdem gut (mach ich so) ...
    DANN musst du allerdings seeeehr mit gain und voicing aufpassen...

    mein gitarrenkollege spielt explorer und eigenbau-slash-signature-marshall, ich spiele telecaster mit valvestate, und da gibts NULL matsch. er hat den dicken sound, ich den schneidenden, ein pracht das ganze!

    musst dich ein bisschen am eq spielen
     
  11. JahGringoo

    JahGringoo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.07.08   #11
    und wenn ihrs einfach über die sation regelt?
     
  12. Der Seerrrräuber

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    Erstellt: 10.07.08   #12
    Bass ist auch eeeeher ein Mitten instrument wie die Gitarre. Weil der "richtige" Bass gehört dem Schlagzeug. :)

    Aber dass Gitarren ein Mitteninstrument sind stimmt natürlich.
    Sowas kommt mit Band und Live-erfahrung mit der Zeit.

    Deshalb regen mich auch einige regionale Bands etwas auf, bei denen die Gitarristen sich für den Übergott schlechthin halten, live ihre MItten voll rausdrehen und man einfach 0 hört.
    :)
     
  13. smello

    smello Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.07.08   #13
    Ok, werd ich morgen mal gleich ausprobieren, wies klingt. Mal ne frage... die volle Mittenpower oder wieviel, bei 1-10? nur ungefähr.
     
  14. madeye

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    Erstellt: 10.07.08   #14
    ausprobieren.
    aber mach mal mitten auf 3 uhr und bass, höhen und gain weniger als die hälfte.
     
  15. Der Seerrrräuber

    Der Seerrrräuber Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.07.08   #15
    V.a. Gain sehr sparsam, die Verzerrung kommt mit den Mitten wie von selbst.
     
  16. petereanima

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    Erstellt: 11.07.08   #16
    ich hatte meistens (immer nach der zur verfügung stehenden box angepasst) gain auf dreiviertel, mitten auch in die richtung, aber ein bisserl drunter, voicing/contour irgendwo zwischen 10:00 und 2:00.

    gain wurde mir auch mal zu wenig - der H&K tubefactor funktioniert mit den valvestates wirklich hervorragend! ist zwar ein wenig teurer, aber der isses auch wert.
     
  17. chinaski

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    Erstellt: 11.07.08   #17
    hö? was spieltn ihr für musik, der valvestate hat doch gain ohne ende. klanglich zwar geschmackssache, aber was macht man mit noch mehr gain?
     
  18. m?h

    m?h Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.07.08   #18
    rischdisch!

    so ein tolles mittenbrett brauch kaum gain, das ist ja das tolle dran... vor allem ist das ganze dann meist dynamischer als mit high gain, und klingt imo einfach besser :great:
     
  19. smello

    smello Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.07.08   #19
    Echt? das mit dem Gain überrascht mich. Naja ich vertrau euch mal^^

    Vielen Dank
     
  20. Mawel

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    Erstellt: 11.07.08   #20
    aus meiner sicht hat der valvestate probleme mit den höhen beim higainbetrieb. da kann man zwar mit dem countour regler was machen aber dei möglichkeiten sind sehr begrenzt. ein zusätzlicher eq hilft weiter.

    ansosnten ein tipp zur vorgehensweise:

    gitarre anschließen (od1 oder od2)-> bässe und höhen komplett raus, mitten voll rein. -> gain langsam hochregeln, bis die palmemutes gerade mal so klingen -> auf der e-saite leer palmegemutete viertel spielen -> mit der greifhand den countourregler in eine position drehen, wo der sound am druckvollsten ist, aber noch möglichst tight -> höhen* und bässe langsam hochdrehen bis man das minimum hat ohne das man nicht spielen will (bei den höhen vielleicht nicht ganz so sparsam, dafür aber an den bässen umso mehr), evtl mitten etwas zurücknehmen -> gain soweit hochdrehen, bis pinchharmonics auf der d-saite im 2. bund ansatzweise kreischen.

    *vor allem die höhen kann man am amp schlecht einstellen, da der amp immer dumpfer klingt wenn man dransteht, als wenn man weiter weg ist. daher ein stück hochregeln-> weggehen, zuhören -> nachregeln, das ganze bis es sich gut anhört.

    die einstellug muss dabei möglichst schnell vorgenommen werden und das allererste bauchgefühl muss dir sagen wie weit du welchen regler drehen sollst, wenn das zu lange dauert, gewöhnt sich das gehör an den klang und das endergebnis wird verfälscht. wenn du dann am nächsten tag in den proberaum kommst, hört sich dein sound evtl nicht mehr gut an. manchmal hilft es zwischen den einzelnen schritten kleine pasuen zu machen.
     
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