FH-Studenten - Studenten 2. Klasse

von Bassti-er, 26.05.08.

  1. Bassti-er

    Bassti-er Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.05.08   #1
    Da ich mich erst gestern wieder mit mehreren Leuten über das Thema unterhalten hab, wollt ich mal eure Meinung darüber hören.
    Bei mehreren Akademikern und meiner Meinung nach auch auf dem Arbeitsmarkt gelten Fachhochschulstudenten oft als Studenten 2. Klasse, was sich (ich kann jetzt leider nur von Erzählungen berichten und in einer Wissenschaftszeitschrift hab ich letztens auch darüber gelesen) oft in erster Linie am späteren Gehalt sehen lässt.

    Der Umwälzungsprozess durch das Bologna-Protokoll, hin zu Bachelor und Master soll angeblich das Wechseln zwischen FH und Uni mit relativ geringem Aufwand ermöglichen und im allgemeinen beide Hochschultypen annähern.

    Müsste in den folgenden Jahren nicht auch der Arbeitsmarkt darauf reagieren und FH- und Uni-Absolventen gleich behandeln?(Stichunkt: Karriere, Anforderungen, Gehalt)


    Grüße, Bassti
     
  2. Pleasure Seeker

    Pleasure Seeker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.05.08   #2
    Sind relative 2000-max. 6000€ Bruttogehaltsunterschiede im Jahr, ich rede von so Dingen wie Informatik, so dramatisch? Zumal man an der Uni nicht nur freier arbeiten muss, sondern auch Abitur, bzw. ein abgeschlossenes Fachhochschulstudium, bzw. bei einer bestimmten Fernuni einen Aufnahmetest braucht?
    Ich meine, selbst ohne Diplom/Bach./Master mit ordentlicher Ausbildung, kann man es bei entsprechendem Engagement in weit höhere Gehaltsregionen bringen, was im Job zählt ist Führungsqualität und Leistung, nicht wirklich ob man jetzt von der FH oder der Uni kommt.

    Wenn sich im Rahmen des Bologna Quarks (der ist momentan noch immer einer), beide wirklich so annähern, könnte man sich fragen wer sich dann noch auf die Uni quälen will, außer in den Fächern die keine FH bietet. Auch würde es für einige Teile das normale Abitur überflüssig machen, was dann zu tollen Konsequenzen auf dem Ausbildungsmarkt führen würde, der noch immer nicht so rosig aussieht wie uns gerne erzählt wird.
     
  3. affenmann

    affenmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.05.08   #3
    Ich werde nach meinem Zivildienstjahr an einer Uni anfangen Maschinenbau zu studieren, aus eben den Gründen, dass ein FH Studium dem Uni-Studium gegenüber als minderwertiger gilt.

    FH-Absolventen landen tendenziell in den praktischen Anwendungsgebieten, Uni-Abgänger gehen tendenziell in die Entwicklung, in dieser werden natürlich höhere Löhne gezahlt, da man eigenständiger und kreativer arbeiten muss.
    Der Trend geht auch dahin, dass die Praktischen Arbeitsbereiche ins Ausland verlagert werden.
     
  4. Paranoid

    Paranoid Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.05.08   #4
    In der freien Wirtschaft stimmt das schon. Aber im öffentlichen Bereich werden für FHler mit denselben, zT sogar geeigneteren Qualifikationen andere Stellen ausgeschrieben, auf die Uni-Leute sich nicht bewerben können und umgekehrt. Da ist es dann auch so, dass eine Karriere dadurch stark eingeschränkt werden kann.

    Zumal man an der FH eben vieles praktischer lernt. Ich kriege das bei meiner Freundin mit, die studiert Architektur an der FH und die hatte von Anfang an praktische Fächer, was an Unis nicht zwangsläufig so ist. Und was bringt einem Unternehmen ein Bewerber, der zwar supertoll kunstvolle Häuser entwerfen kann, die aber keiner bauen will oder aber mit der Bedienung der absolut gängigen Zeichenprogramme überfordert ist?
     
  5. Boerx

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    Erstellt: 26.05.08   #5
    Wenn du einen entsprechenden akkreditierten Master ewirbst ist es egal ob der von FH oder Uni kommt. Auch im öffentlichen Dienst.

    Es kann dir aber passieren, dass du mit einem FH Abschluss schwerer eine Promotionsstelle findest. Auch der Einstieg in die Forschung usw. könnte problematischer werden.
     
  6. DrummerinMR

    DrummerinMR Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 26.05.08   #6
    allein von der "gefühlsebene" her muss ich zugeben, dass ich FH studenten zu 99% nicht ganz so ernst nehme wie jemand, der an einer ordentlichen uni studiert. liegt bei mir aber einfach dadran, dass viele leute eben auch nur "fachabi" gemacht haben und ich weiß wie das in meiner stadt ist: das bekommt man hinterhergeschmissen, man muss nur ein wenig mathe können ;)
    von daher habe ich mich immer drüber geärgert in jedem fach gut sein zu müssen um mein abi machen zu können, während andere sich mit wirtschaft und informatik ins studium "mogeln". das ist halt so n persönliches ding.

    an einer fh finde ich gut, dass alles wesentlich praktischer ist... man orientiert sich eher am wirklichen berufsalltag als an irgendwelchen büchern, die man dann bis zum erbrechen auswendig lernen muss. so kam das zumindest immer rüber, dass die leute da einfach praktischer arbeiten. zudem sind fhs meiner meinung nach oft besser ausgestattet mit geräten usw.
     
  7. Quir

    Quir Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.05.08   #7
    Nein, müsste er nicht, weil FH- und Uni-Absolventen nunmal nicht gleich sind - aber das ist keine Wertung, sondern nunmal der Sinn der Sache. Fachhochschulen haben nun einmal einen leicht anderen Bildungsauftrag als Universitäten - sie bilden praxisorientierter, schneller, arbeitsmarktorientierter und im theoretischen Anforderungsniveau etwas weniger anspruchsvoll als Universitäten aus - das ist überhaupt erst der Sinn von Fachhochschulen, und das nicht auch auf dem Arbeitsmarkt entsprechend zu bewerten wäre Unsinn.

    Es ist aber keineswegs der Fall, dass Fachhochschulabsolventen auf dem Markt benachteiligt würden, im Gegenteil, gerade durch ihren Abschluss finden sie im Durchschnitt schneller einen Job und werden wenn überhaupt marginal weniger gut bezahlt, wer an der Universität nicht einen entsprechend arbeitsmarktorierterten Studiengang belegt, hat es ungleich schwerer (Jeder FH-Ingenieur, -Betriebswirt oder -Informatiker ist definitv schneller und in einer höheren Position im Beruf als der durchschnittliche Uni-Geisteswissenschaftler, -Soziologe oder -Theologe).

    Nichtsdestotrotz wäre es auch nicht fair, wenn die theorie- und forschungsorientierte Ausrichtung der Unis sich nicht langfristig auch entsprechend bemerkbar machen würde, etwa im Anbieten von Stellen in der Entwicklung oder entsprechend höher qualifizierten Positionen, denn, Hand aufs Herz - FH bildet nicht auf dem Niveau einer Uni aus, weder in Anforderungen (FH-Reife vs. Abitur) noch in der theoretischen Ausarbeitung der Stoffe - das hat Vorteile und Nachteile, und es liegt in jedermans eigenem Ermessen zu entscheiden, welche Ausrichtung ihm eher liegt.

    Das aber FH-Studenten Studenten einer 2. Klasse wären ist falsch, in vielerlei Hinsicht sind sie Uni-Studenten mindestes ebenbürtig, in manchen Aspekten sind sie ihnen überlegen und in manchen Hinsichten erreichen sie nun einmal nicht die Qualifikationen der Uni-Absolventen - aber das ist alles auch genauso, wie es intendiert ist.
     
  8. morry

    morry Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 26.05.08   #8
    Servus Leute!

    Ich studiere an der BA (Berufsakademie) Elektrotechnik. Die BA ist gar als "drittklassige" Hochschule verschrien, noch hinter FH und sowieso weit hinter der Uni.
    Das kümmert mich recht wenig. Der Stoff ist bis zum Platzen komprimiert, die Tage sind lang und anstrengend. Dennoch denke ich nicht, dass wir an der BA nach den 3 Jahren mit unserem Bachelor weniger für die Praxis relevantes Wissen haben als Studenten der FH oder Uni. Im Gegenteil: Durch die hohe Praxisintegration bleibt das Studium spannend und interessant und das ist doch, was zählt!?
    Ich kann wirklich nicht klagen - im Gegenteil. Manchmal bin ich ganz glücklich, dass bei uns besonders in "Rausschmeißerfächern" wie Mathematik oder Physik Wert aufs Wesentliche gelegt wird.

    Im Bereich FH oder BA gibts mittlerweile enorm viel im technischen Bereich mit Praxisbezug - Maschinenbau, Elektrotechnik, Engineering,... Das sind meiner Meinung nach die Studiengänge der Zukunft, weil sie direkt in Kooperation mit einem Unternehmen stehen, das Studium finanziell unterstützt wird und die Inhalte vermittelt werden, die auch benötigt werden.
    Mir ist keine Uni bekannt, die ein Studium im Praxisverbund im technischen Bereich anbietet.

    Zum Einstiegsgehalt: Sicherlich wird man nicht wie ein Uni-Absolvent bezahlt. Aber mein Gott, zum Leben reicht das locker. Dazu kommt, dass bei uns BA-Studenten die nervige Trainee-Phasen nach dem Studium entfallen, denn in der Regel werden wir im Unternehmen direkt zu guten Konditionen übernommen. Zusätzliches Networking ist dann kaum noch notwendig, man kennt das Unternehmen ja schon sehr gut aus den Praxisphasen.
    Und dank internationaler Angleichung der Studiengänge ist mittlerweile auch den BAlern der Zugang zu Masterstudiengängen möglich.

    Viele Grüße
    Moritz
     
  9. Paranoid

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    Erstellt: 27.05.08   #9
    Sorry, aber wenn man ein technisches Studium, sei es an der FH oder an der Uni durchsteht, hat man weitaus mehr geschafft als damit, sich irgendwie durch ein normales Abitur zu mogeln (welches man übrigens auch hinterhergeschmissen kriegt. Wenn ich mir so anschaue, wer alles Abi macht ...)
    Klar wird da wohl eher weniger wert darauf gelegt, jegliche physikalischen und mathematischen Grundlagen bis zum Exzess durchdrungen zu haben. Die Frage ist nur: Braucht man die wirklich im Beruf?
     
  10. Schäffer

    Schäffer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.05.08   #10
    Die Frage ist, was du als "normales Abitur" siehst. Abitur an einem bayr. Gymnasium ist nichts wo man sich "durchmogeln" kann. Keine Ahnung wies in anderen Bundesländern aussieht, aber hier in Bayern muss man für sein Abitur (wenn man besser als 3,5 sein will) schon was tun.
     
  11. Boerx

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    Erstellt: 27.05.08   #11
    Bevor das hier jetzt ausartet:

    Sowohl Uni als auch FH/Ba haben ihre Vor- und Nachteile. Es gibt Jobs da werden explizit Uni-Leute gesucht, bei anderen werden diese nicht mal in Betracht gezogen und andersrum.

    Es kommt immer drauf an WAS genau du später machen willst. Ohne das zu wissen ist auch keine klare Aussage möglich. Und du solltest dir auch überlegen was dir liegt. Bist du eher der fachliche/praktische oder eher der wissenschaftliche Typ?

    Und zu guter letzt ist der Abschluss eh immer nur der erste Türöffner.
     
  12. Schäffer

    Schäffer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.05.08   #12
    Und wer seinen Master macht (ob mit nachgeholtem Abi oder gleich mit Allgemeiner Hochschulreife bei Studienantritt) kann sichs sowieso aussuchen. Sogar ob der Master an der FH oder Uni gemacht werden soll (beim Wechsel von FH zu Uni fällt aber 1 Semester mehr an).
     
  13. Bassti-er

    Bassti-er Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.05.08   #13
    Das ist genau meine Überlegung..ist es denn in Zukunft so egal, ob man Master von der Uni hat oder Master von der FH? Theoretisch müsste es das ja sein, denn: die Lehrpläne werden angepasst (also nix mit "uni is doch viel schwerer als fh) lediglich der bezugspunkt (uni geht richtung forschung, fh richtung produktion) ist ein anderer.
    Das mit dem einem semester mehr habe ich noch nicht gewusst, wie äußert sich das? auch beim direkten wechsel nachm bachelor?
     
  14. Fastel

    Fastel Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 28.05.08   #14
    ich weiß nicht... mein fachabi war ein normales abitur mit dem schwerpunkt auf ein bestimmtes fach (in meinem fall bautechnik). der rest war normal verschult. deutsch, mathe, sholosophie, geschichte, 2 fremdsprachen... war alles dabei was man so braucht.ich glaube nicht dass es so einfach ist sich durchs abitur zu mogeln...
     
  15. Crestfallen

    Crestfallen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.05.08   #15
    kommt drauf an. für die anwendung aktueller technologie, muss ich nur wissen, wie man sie anwendet. zur verbesserung oder erforschung neuer technologien ist genaues theoretisches hintergrundwissen meiner meinung nach unbedingt notwendig.
     
  16. Bassti-er

    Bassti-er Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.05.08   #16
    Mit dem Abitur hinterher schmeißen hin oder her, ich denke da gibt es sowohl Einzelfälle und Regionen (Bildungssache = Ländersache sei dank :S ), in denen man ein "normales" Zentralabitur hinterhergeschmissen bekommt un genau so wird es auch beim Fachabi sein.
    Was für ein Schulabschluss der Einzelne hat, ist eigentlich eh egal, weil ich auch, ein paar Umwege in Kauf genommen, aus ner Lehre heraus an die Uni kommen kann. (Stichpunkt Abendschule, Länderkollegien, etc.)
     
  17. Pleasure Seeker

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    Erstellt: 28.05.08   #17
    Das machen die wenigsten, glaub's mir.
     
  18. Bassti-er

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    Erstellt: 28.05.08   #18
    Ja, das denke ich auch. aber die möglichkeit ist ja gegeben.
     
  19. Boerx

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    Erstellt: 28.05.08   #19
    Nicht ganz. Die Frage bei Master ist wie er akkreditiert ist. Abhängig davon sind dann die "Einsatzmöglichkeiten".
     
  20. Booster

    Booster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.05.08   #20
    Na ja das mit dem Praxisteil, kommt halt auch immer auf den Studiengang an. Ich studiere zum Beispiel Chemie und habe in der Vorlesungszeit und oft auch in der Vorlesungsfreien Zeit Praktika...da ist der praktische Teil halt schon sehr wichtig. Ich denke, dass FH'ler nicht Studenten 2ter Klasse sind. Aber sie eignen sich vielleicht für andere Stellen. Verknüpfen mehr das Praktische mit dem Theoretischen, während der Unistudent noch weiter hinter die Dinge schaut und biele theoretische Dinge löst. Das kann so sein, muss aber auch wieder nicht. Wenn am Ende promoviert wird, oder ein Master etc. da ist, relativiert sich sowieso wieder alles. Aber ein sehr praktisch arbeitender FH'ler, wird wohl eher selten ne Stelle annehmen, in der er die Dinge nur theoretisch angeht.

    Also ich sehe da eher weniger große Unterschiede. In manchen Studiengängen sind die Uni's wohl genauer/ausführlicher oder so und in manchen die FH's. Man kann das alles halt nicht verallgemeinern.

    Wie erwähnt, kann ich mich über den praktischen Teil des Studiums (Di, Mi, Do von 13.30 bis 17.30 immoment) echt nicht beschweren.