filmmusik studium

von Earth616, 22.11.04.

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  1. Earth616

    Earth616 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.11.04   #1
    hat sich damit jemand schon mal beschäftigt bzw studiert vllt selbst filmmusik oder kennt den ultimativen link ;) oder so? ich muss mir nämlich mal langsam überlegen was ich nachm abi und intressier mich dafür glaub aber nicht dass ich da über ne eignungsprüfunf hinauskommen würde :/
    oder verallgemeinern wir das mal ein wenig: studiert jemand evtl auch ne andre richtung musik?
     
  2. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 22.11.04   #2
    Mit anderen Worten: Du willst Komponist und Arrangeur werden. Dazu brauchst Du neben der entsprechenden Begabung einen umfassende musikalische Ausbildung in Theorie und Praxis. Wo die herkommt (Musikstudium, Privatschulen etc.) ist egal. Du bewegst Dich dann auf einem freien Markt und musst (wie jeder Künstler) für Deine Aufträge selber sorgen.
     
  3. Bleecker Street Boogie

    Bleecker Street Boogie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.11.04   #3
    Nach dieser Zeile hast du dir selbst beantwortet ob du das studieren solltest. Ich empfehle dir BWL/VWL, Mathe, Physik/Chemie, Informatik oder einen Ingenieursstudiengang, selbst wenn du nicht darauf stehst. Träume kann man nicht essen.
     
  4. dotvoid

    dotvoid Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.11.04   #4
    :D. Herrlich wie er allen Enthusiasmus wie mit einem Baseballschläger maltretiert. Aber ich geb ihm recht. Wobei ich "Mathe, Physik/Chemie, Informatik oder einen Ingenieursstudiengang" niemandem empfehle, der mit Mathe seine Probleme hat. Ich sprech aus schlechter Erfahrung.
     
  5. reteep

    reteep Web Geek

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    Erstellt: 23.11.04   #5
    Was studierst du doch gleich?
     
  6. Bleecker Street Boogie

    Bleecker Street Boogie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.11.04   #6
    Ich studiere die Lehre des Ausleihens eines Regenschirmes bei gutem Wetter und des sofortigen Zurückverlangens bei schlechtem Wetter.


    Nur musikalische Übermenschen haben eine Chance aufgenommen zu werden. Oder sehr wohlhabende Menschen oder Menschen mit einem sehr hohen Vitamin-B-Spiegel. Das Musikstudium zählt zum Schwersten wo gibt. Als Musiker zu arbeiten ist überaus schwer. Wer sein Hobby zum Beruf macht, hat kein Hobby mehr.
     
  7. Matkra

    Matkra Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.11.04   #7
    :D :great: Wegen sowas liebe ich dich. :) :o
     
  8. SCrap28

    SCrap28 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.11.04   #8
    Is wirklich verdammt schwer an ner musikhochschule genommen zu werden.
    mal ein kleines beispiel.
    kumpel der mit mir abi gemacht hat ist echt ein ultra delux trompeter. sein lehrer war der erste tromper vom ansässigen theater. (mitlerweile spielt er da acuh nebenberuflich) desweiteren ist sein daddy bürgermeister, also vitamin b ist auch vorhanden und trozdem wurde er nicht genommen.
     
  9. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 23.11.04   #9
    Vielleicht wäre er genommen worden, wenn der Daddy sich nicht eingeschaltet hätte! Welche Schule lässt sich sowas später gern nachsagen.
     
  10. DrahtEsel

    DrahtEsel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.11.04   #10
    Vielleicht sind die Anforderungen an den Musikhochschulen ja unterschiedlich, aber soweit ich weiss muss man lediglich in der lage sein ein Instrument nach Noten spielen zu können - ohne Notenkenntnisse läuft glaub ich nix - aber man erwartet auch keine Meisterleistungen von Dir, sonst brauchste ja auch nicht mehr studieren :)
    Die Schwierigkeiten fangen eigentlich erst nach dem Studium an, da erwartet man nämlich schon einiges von Dir.
    Ich hab mal im TV eine Sendung gesehen wo die WDR Big Band einen Bläser gesucht hat. Da mussten die Bewerber der Reihe nach hinter einem Vorhang vor einer Jury etwas vom Blatt vorspielen. Also die Jury hat die Leute nicht gesehen und sie haben sich lediglich Notizen zu jedem Musiker gemacht und dann entschieden wer denn genommen wird! Erst danach haben sie dann auch den Menschen gesehen der da gespielt hat.

    Also mir wäre es schwer gefallen mich da zu entscheiden weil die für mich alle gut waren, soweit man das am TV beurteilen konnte und mitbekommen hat. Aber das zeigt welch hartes Brot ein Musikerleben sein kann.

    Und ich bin mir nicht sicher ob man speziell Filmmusik Studieren kann oder ob es einfach nur Deine Entscheidung ist, was Du nun aus Deinem Studium bzw. Deinen Fähigkeiten machst. (?)
     
  11. Lenny

    Lenny Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.11.04   #11
    Hey der Milosz raubt einem wieder jegliche Hoffnung, wie schon vor nem halben Jahr oder so :D
    Aber bei musikalischen Gefilden auch zurecht. Wer da nicht zu den besten gehört, kannst fast schon grundsätzlich kippen. Ist natürlich nicht bei allem so.


    Aber ich würde NIE etwas studieren, von dem ich nicht selbst 100% überzeugt bin, egal ob es einem grosse Möglichkeiten bringt oder nicht.
    Meine Schwester ist fast mit Studium fertig, Biologie, fand das alles super, merkt aber jetzt, dass Biologen in letzter Zeit am meisten gearscht sind, weil se nix zum arbeiten bekommen.

    Trotzdem finde ich man sollte schon hinter dem stehen, was man macht bzw. studiert, und nicht nach irgendeinem Trend gehen, weil alle sagen blablubb, dass ist der Studiengang mit Zukunft bla.
    Was soll ich mit ner Zukunft, wo ich nachm Studium merke, dass ich nix sinnvolles gelernt habe, sondern nur was, womit man was verdient, ohne seinen Spass dran haben zu können. Sowieso weiss ich nicht, wie man einen Studiengang konsequent durchziehen soll, wenn man selber nicht weiss, warum man ihn gewählt hat :confused:. Man stelle sich vor, jemand steht in Mathe und Physik inner Schule 4 oder 5, und dann wir ihm gesagt, er soll das studieren. Erm, nicht die besten Aussichten, sag ich mal. :D
     
  12. Bleecker Street Boogie

    Bleecker Street Boogie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.11.04   #12
    Der große Vorteil einer Uni ist, dass man im Unterricht bei Null anfängt, als ob jemand noch nie etwas vom Fach gehört hat. Wer also genug Biss hat und den Willen zu lernen, der kann auch mit einer 5 in Mathe Mathe studieren und erfolgreich sein. Die Oberschule ist, so glaube ich mittlerweile, nur sekundär zur Vermittlung von Lerninhalten gedacht, sondern mehr um die allgemeine Leidensfähigkeit eines Schülers zu vergrößern. Allerdings, jemand der das wirklich durchzieht, der hat nicht nur meinen tiefsten Respekt, große Eier und den Stoff, aus dem die Helden sind, sondern auch nie wieder Freizeit, bis das Studium vorbei ist. Denn zwar fängt das Studium bei Null an, aber binnen von zwei Wochen hat man 13 Jahre Schulmathe aufgeholt zu haben und sich sofort mit der Hochschulmathe auseinanderzusetzen. Aber rein prinzipiell ist das als Möglichkeit denkbar.

    Die Sache mit dem dahinterstehen, hmm, naja, denn was nützt einem ein Prädikatsexamen in Mongolisch oder Archäologie, nicht wahr? Ich für mich bin der Meinung, dass man ein Studium nicht um des Selbstzweckes willen absolvieren sollte. Es ist zwar schon richtig, dass ein Arbeitgeber einem erfolgreichen Studenten einem Schulabbrecher bei der Arbeitsplatzvergabe den Vorzug geben würde, aber was für ein Arbeitsplatz ist das um den man sich bewirbt? Die Wunschstelle wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein Absolvent eines als "nützlich" angesehenen Faches einer angesehenen Hochschule bekommen. So wird es immer sein, "die Guten setzen sich durch". Wie du schon bemerktest, als Biologin wird es deine Schwester überaus schwer haben.

    Allerdings ist es so, dass wenn man seine weinerliche ist-doch-alles-scheiße-Mentalität ablegt, dem Leben sagt: "böse Eltern, schlechte Schule, 12 Jahre Jugendknast, gestern aufgeschlagen worden, seit Monaten 20 Stunden täglich hinter dem McDonalds-Herd, ha, ist das alles was du mir entgegenzubieten vermagst? Ich lache über dich! Du niederes Realitätssystem!" und dabei freundlich lächelt (ganz wichtig! nicht vergessen!), dann ist auch das sichdurchbeissen durch ein nicht so heißgeliebtes Fach mit einem guten Abschluss möglich. Und was man an Freude in der Arbeit vermisst, kann man im Hobby und der Familie, oder wieauchimmer man seine Prioritäten setzen mag, nachholen. In den heutigen Zeiten, ich bin da durchaus im Bilde, wird es zunehmend schwerer sich in der Arbeit selbstzuverwirklichen, oder überhaupt eine Arbeit zu finden, die einem gefällt. BWL ist ebenfalls nicht mein Liebesnest, aber Augen zu und durch.

    Und wenn die Aussage von etwas weiter oben von wegen zum Musikstudium nur das Beherrschen eines Instrumentes nach Noten stimmen würde, dann würde ich jetzt Musik statt BWL studieren... ;)
     
  13. Lenny

    Lenny Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.11.04   #13
    Klar, bevor vor die Hunde gehe, studiere ich lieber Mathe. Aber wenns auch anders geht, dann wäre mir das lieber.
    Da es hier ja jetzt um den Spezialfall Musik geht, stimmt das ja alles, denn wer da Erfolg haben will, muss echt zur totalen Elite gehören. Tatsache für mich würde das heissen: Wenn ich das alles könnte, was ich können müsste, um das zu studieren, würde ich es garnicht mehr studieren wollen. Mir würds schon reichen könnte, wenn ich so gut wäre, um ne Aufnahmeprüfung zu schaffen, und das liegt schon jenseits von gut und böse für mich. :D
     
  14. Domo

    Domo Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 06.01.10   #14
    E: ursprungspost gelöscht
     
  15. peter55

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    Erstellt: 06.01.10   #15
    Ja, sry, Jungs, der Thread ist über 5 Jahre alt - und mittlerweile gibt es unter Musiktheorie ein Sub für "Ausbildung & Studium" ... :)
     
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