F♯m Akkord

von Ankee, 15.01.17.

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pedaltrain
  1. Ankee

    Ankee Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.01.17   #1
    Hallo zusammen

    Ich habe eine Problem mit dem Fm Akkord. Nämlich schaffe ich es nie, die G Saite runter zu drücken. Alle anderen Saiten klingen gut, nur die G Saite ist das Problem. Ich habe jede mögliche Handstellung ausprobiert aber nichts funktioniert. Auch mit dem Mittelfinger zusätzlich drauf drücken bringt nichts. Ich habe tatsächlich ziemlich krumme Finger, kann es sein, dass ich mit meinem Krüppelfinger (sehr knochig und ziemlich verdreht) anatomisch nicht fähig bin, diesen Akkord zu greifen?
     
  2. Gast 2356

    Gast 2356 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 15.01.17   #2
    Das Geheimrezept heißt (auch wenn es langweilig ist): üben

    Mach dir über die Anatomie keinen Kopf, sogar Django Reinhardt konnte F#m,
    der hatte echte anatomische Probleme
     
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  3. frama78

    frama78 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.01.17   #3
    Du meinst den F#m als Barre im 2. Bund?
    Du "musst" einen geraden Balken mit dem Zeigefinger machen; quasi ein Capo :)

    Ich glaube nicht, dass das anatomische Probleme sind, sondern braucht einfach nur (sorry... klingt blöd:-/) etwas Übung. Du musst vielleicht noch deine richtige Hand- oder Gitarrenhaltung finden. Meine Finger sind auch knochig, aber es geht.

    Manchmal bescheiße ich aber und lasse den Grundton weg. Mache mit dem Zeigefinger also nur einen Barree auf den unteren 3 Saiten.

    Zum Thema verkrüppelte Finger würde ich eher an sowas denken und DER konnte doch auch ganz passabel spielen ;)


    EDIT: zwei Deppen, ein Gedanke :D
     
  4. guitarfriend

    guitarfriend Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.01.17   #4
    Hallo erstmal,

    wie Usdz schon gesagt hat ist das Üben wirklich das A und O.
    Doch es spielen auch noch andere Kriterien eine nicht unwichtige Rolle.

    Dazu wäre es hilfreich zu wissen in welcher Lage Du den F#m Akkord spielst.
    Denn wenn man viele Barre Akkorde spielt dann ist die Saitenlage auch entscheidend.
    Bei zu hoher Saitenlage kann es vorkommen, dass man sich beim Greifen von Barre Akkorden schwerer tut als bei einer flachen Saitenlage.

    Grüße Guitarfriend
     
  5. Jeckstadt

    Jeckstadt Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.01.17   #5
    Spielst du den Baree mit dem flachen Teil des Fingers oder mit der Seite. Kannst du mal ein Bild Posten? Vielen hilft es den Baree Finger erst mal alleine zu üben und dann erst die anderen hinzu zu nehmen. Lege den Finger auf den Steg und Rolle ihn etwas auf die Seite. Somit brauchst du weniger Kraft aufwenden da der Finger in seinen Gelenken nicht nachgibt. Es gibt auch einige gute Videos zu der Thematik vielleicht siehst du dir bei YouTube mal einige an.
     
  6. mynodeus

    mynodeus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.01.17   #6
    Barré-Akkorde brauchen eben ihre Zeit.
    Übe mal mit dem Barré-Finger nahe am Bund, etwas weiter weg; leicht schräg in die eine oder andere Richtung statt parallel zum Bund; zum Bund eingedreht, vom Bund weggedreht; mit oder ohne Daumen-Benutzung; mit extra Driuck auf die hohen oder auf die tiefen Saiten.
    Wenn Du so alle Haltungsvarianten durchspielst, wirst Du bald die für Dich richtige Stellung finden, bei der es gut klingt und bei der alle Saiten schwingen können.
     
  7. MichaHH

    MichaHH Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.01.17   #7
    Moin,

    ... und aus Anfängersicht kann ich das mit dem üben auch unterschreiben.

    Das F hat bei mir ca. 18 Monate gebraucht. Leider ist es irgendwann omnipräsent :evil:(selektive Wahrnehmung?) und ein drumschummeln (wie von Bekannten empfohlen) kam nicht in Frage. Ich hab Wochen gebraucht überhaupt die Finger zu sortieren:ugly:. Dann kam der limitierende Faktor Zeit (Takt):igitt:. Dann klang es immer noch nicht, außer "plopp, schepper".

    Ich hab es immer wieder angegangen. Gitarre halten, Zeigefinger positionieren, Schraubstock mit Daumen und allen freien Fingern,... :mad:

    Alles nix... bis es eines Tages einfach DA war.:cool: Mühelos und ohne Druck. Einfach eine Griffvariante mehr. Diese allerdings eröffnet neue Welten. Also: Dranbleiben!

    Und siehe da: Mein Zeigefinger sitzt schnurgerade:great: parallel zum Bund. Die dicke E- Saite brauchte noch ein paar Wochen... Macht aber in geselliger Runde den Kohl nicht Fett. Beim üben bin ich aber konsequent.

    Heute ist mir unerklärlich, was da so lange gebraucht hat:nix:.

    Micha
     
  8. Gast 2356

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    Erstellt: 15.01.17   #8
    Unser Hauptsongwriter liebt Hm und C#m und C#m7,
    nach 30 Jahren Klampfen musste ich die Wechsel tatsächlich erst einmal üben,
    wenn ich im Rest des Stückes offen unterwegs war.
    Die Wechsel waren einfach nicht blind und ohne nachdenken verfügbar.
     
  9. andreas83

    andreas83 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.01.17   #9
    Die Saitenlage am Sattel wird zu hoch sein! Sattel tieferlegen lassen.
    Und mehr üben, auf einer Steelstring kann es schon ein paar Jahre dauern, bis Barres perfekt klingen!
     
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  10. MarkFrisch20

    MarkFrisch20 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.01.17   #10
    Dieses Video hier lohnt sich:

    Ich würde nicht sagen, dass man das einfach automatisch lernt und irgendwann drauf hat. Sowas gibt es bei der Gitarre oder bei irgendeinem anderen Instrument nicht. Es kommt darauf an wie man lernt. Schließlich wird man ja auch nicht besser, wenn man ständig dieselben Fehler wiederholt. Und "no pain, no gain" ist selbstverständlich schwachsinnig.

    Die eigene Technik zu beobachten und mit Handhaltungen zu experimentieren überfordert einen Anfänger mit Sicherheit. Man kann jede Menge falsch machen, deshalb wäre ein guter Lehrer, der auch etwas von Technik versteht, optimal.
     
  11. saitentsauber

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    Erstellt: 16.01.17   #11
    Wenn jemand nach über drei Jahren im MB den ersten Beitrag schreibt, ist vielleicht davon auszugehen, dass er/sie schon ein bißchen geübt hat, ohne das Problem lösen zu können. Die Hinweise auf die Einstellung finde ich da schon besser, auch die Frage danach, was der TE genau macht.

    Fotos wären in der Tat nicht schlecht. Infos über Saitenlage und -stärke könnten helfen, um das Problem von der "technischen" Seite aus einzugrenzen - und vielleicht(!) auf dem Weg einer Lösung näher zu kommen..
     
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