Frage an die Comunity - In einer Band mit Hörproblemen.

von Mr.Newman_emd, 23.02.17.

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  1. Mr.Newman_emd

    Mr.Newman_emd Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.02.17   #1
    Hi zusammen,

    ich bin neu hier und hoffe ich schreibe diesen Thread im richtigen Unterforum. Ich wollte mal "hören" ob es hier im Forum Menschen mit Hörproblemen/Hörschäden gibt. Ich selbst spiele in einer kleinen Klitschen Band Bass, (nichts großartiges, eher so aus laune) aber ich bin auch stolzer Besitzer eines Hörgerätes und das mit nicht einmal 30.
    Jetzt habe ich ab und an das Gefühl das das Gerät wärend und nach einer Session leicht Fiept bzw der Hintergrund leicht rauscht... kann das schlecht beschreiben, ist aber extrem Nervig. Das Gerät trage ich nur an einem Ohr und hab deshalb schon mit Gehörschutz marke "Mickey Maus" rumprobiert, aber das ist alles irgendwie nicht das Wahre wenn das dann dauernd verrutscht und so.
    Gibt es da Erfahrungen oder Tipps eurerseits, bzw. kann mir villeicht jemand nen Akkustiker empfehlen der Ahnung hat? Meinen geliebten Knopf im Ohr hab ich vom Arzt meiner Mutter und bei dem hatte ich das gefühl das der keinen Plan hat - so mit 20 mal hinrennen und neu einstellen lassen usw.

    Grüße,

    Mr. Newman
     
  2. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 23.02.17   #2
    Hi willkommen im Forum!

    Wir haben hier einen Hörgerätefachmann an Board, den rufe ich mal hinzu: @Captain-P
     
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  3. Mr.Newman_emd

    Mr.Newman_emd Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.02.17   #3
    Danke Peter fürs Verschieben in das richtige Unterforum.

    Mir ist grade noch was aufgefallen - Ich bin ein bischen begriffsstutzig gewesen bei der Bitte um empfehlungen bezüglich eines Akkustikers eben weil es ja hier Deutschlandweit ist. Ich prezisiere deshalb: Ich komme aus dem Landkreis Aurich in Niedersachsen - wenn da jemand einen guten Akkustiker kennt wäre ich sehr dankbar. =)

    und sorry noch mal wegen dem Falschen Forum usw...

    Grüße,

    Mr. Newman
     
  4. Captain-P

    Captain-P HCA Gehörschutz HCA

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    Erstellt: 23.02.17   #4
    Servus,

    eine vernünftige Ferndiagnose ist da kaum möglich. Zuviele Faktoren als das ich (auch als Fachmann) da irgendwas sinnvolles/konkretes dazu sagen kann.

    Ein Paar allgemeine Gedanken hab ich aber dennoch.
    1. Hörgerät vom Arzt ist exotisch, insofern dass (und das schreibst du ja selbst) er eigentlich von der Thematik selten eine Ahnung hat. Das muss nicht zwangsläufig in deinem Fall die Ursache deines hier beschriebenen Problems sein, aber ich würde mittelfristig mal einen fähigen Kollegen aufsuchen und ihn sich das mal anschauen lassen.
    2. Hörgerät und Gehörschutz zusammen ist kaum sinnvoll (falls du das überhaupt meintest).

    Mehr fällt mir spontan nicht ein. Konkreter zu werden würde in (persönliche und technische) Details gehen und sowohl Zweck, wie auch Rahmen und Möglichkeiten dieses Forums sprengen.

    LG, Peter
     
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  5. siebass

    siebass Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.02.17   #5
    vorschlag: in zusammenarbeit mit deinem hörgeräteakustiker in ear monitoring anpassen. das ist nicht neu. also nicht das hörgerät nutzen, sondern klassisches in ear monitoring (bitte für beide ohren!), das aber entsprechend deinem hörschaden angepaßt wird. wäre natürlich gut wenn das jemand ist, der sich mit der materie auskennt.
    du bist nicht der erste - auch wenn's nicht tröstet :-)
    horst
     
  6. WilliamBasie

    WilliamBasie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.02.17   #6
    das ist halt für eine Hobby-Laien-Keller-Band schon eine Herausforderung, bevor er was aufs Monitoring bekommt, muß erst was aufgenommen + bearbeitet werden, das kann in dem Falle schon mit Kanonen auf Spatzen sein?!

    Ich würde da eine personenbezogene Lösung angehen. Hier in der Gegend lebt ein Berufsmusiker (Kontrabaß), der kommt mit seinem Hörgerät hervorragend zurecht, ist allerdings deutlich älter.
     
  7. siebass

    siebass Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.02.17   #7
    moin,
    entschuldigung, das stimmt nicht. da habe ich leidvolles hinter mir:
    jede musikalische aktivität erzeugt lärm (banal) ...
    sowie ein analoges drumset dabei ist, ist dieser lärm (für mich, und objektiv auch für andere, auch wenn das häufig nicht so wahrgenommen und relativiert wird) gerade, aber nicht nur, im keller für ein normales ohr eine zu hohe belastung.
    ... und in ear monitoring bezieht sich auf eine methode, diesen lärm bereits während des spielens in den griff zu bekommen. das hat nix mit recorden zu tun.
    es gibt nun etliche methoden, von weniger aufwand bis viel aufwand (ist abhängig davon, wieviele sich in das system einklinken wollen) um diesen lärm via in ear stöpseln auf ein vernünftiges maß herunterzubekommen. und auf diesem weg ließe sich auch eine anpassung vornehmen.
    eines ist richtig: ohne aufwand geht gar nix. aber der auwand wird noch größer, wenn du erst einen schaden weg hast.
    horst
     
  8. WilliamBasie

    WilliamBasie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.02.17   #8
    hat jetzt zwar nix mit dem Thread zu tun...

    Würdest Du mir freundlicherweise erklären, wie man ein Akustik-Drumset im Monitoring hört.
    Wie stellt man die passenden Lautstärkenverhältnisse zu Keyboard, Gitarre, Baß, Gesang, Gebläse her?
     
  9. siebass

    siebass Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.02.17   #9
    ja gerne :-) (allerdings kenne ich ja eure aufstellung nicht)
    - das drumset mit einer 'einmikrofon methode', heißt, das mikro in den zwischenraum von bass snare und toms gerichtet - wer's nicht glaubt wie gut das funktioniert, der soll's mal ausporbieren.
    - keyboard, bass & gitarre via line
    - gesang via ein mikro, gebläse via ein mikro.
    das sind jetzt sechs eingänge.
    so in etwa sieht unser 'kleines in ear setting' aus. da gehen sechs signale in ein zoom H6, aus dem kopfhörerausgang via y-patch zum schlagzeuger und mir in einen kleinen batteriebetriebenen KH-verstärker ins in ear. in diesem setting spielt unser sänger ohne in ear.
    drummer und ich haben kein problem mit derselben mischung klarzukommen, die lautstärke ist ja am kopfhörerverstärker individuell regelbar.
    diese variante funktioniert auch live recht gut, für uns der vorteil, daß wir dabei gleichzeitig recorden.

    das wird für @Mr.Newman_emd natürlich komplizierter, da er ja noch die anpassung für sein eines ohr braucht.
    unser 'großes setting' läuft über ein behringer x-32 rack plus P16M.

    ich sagte ja, ohne aufwand geht's nicht,
     
  10. WilliamBasie

    WilliamBasie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.02.17   #10
    Es war nur eine hypothetische Frage, ich habe schon in den 90igern mit In-Ear-Monitoring gespielt in Big Bands bei Europacup-Tanztunieren.


    Für Amateur-Laien alles in allem Aufwand und Kosten, die kein Mensch braucht.

    Es reicht völlig aus, wenn er von einem Fachmann sein Hörgerät optimieren läßt, was ihm ja auch im Alltag zugute kommt.
     
  11. siebass

    siebass Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.02.17   #11
    ich brauch, also bin ich kein mensch :evil: :D ... ;)
     
  12. lil

    lil Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 24.02.17   #12
    Ist vielleicht ne blöde Frage (aber manchmal kommt man aufs Naheliegendste nicht): hast du schon ausprobiert, wie es ist, wenn du während der Probe das Hörgerät ausschältst?
     
  13. Mr.Newman_emd

    Mr.Newman_emd Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.17   #13
    Ok,
    nu hab ich mich ne weile nicht "hören lassen" :-)
    Inzwischen bin ich denke ich fündig geworden, aber zunächst mal zu euren Antworten:

    Erst einmal vielen lieben dank für alle Antworten, ich binin der ganzen Forenkultur noch nicht so bewandert, aber man ist ja lernwillig...

    Captain-P:
    deine Antwort hat mich in jedem Fall bestätigt das ich mir was anderes Suche als den Doc wo ich vorher war. Ich hatte dann vor mich zu melden wenn es neues gibt - und naja, ich habs dann verpennt. sorry.

    Siebass & WilliamBasie:
    Eure Diskussion hätte wahrscheinlich auch geholfen, aber ich hab auch an anderer Stelle Probleme gehabt mit dem Knopf im Ohr so das ich mein Problem an der Stelle eher beheben wollte.

    lil:
    Jop... hab ich auch schon Probiert und ist irgendwie schräg dann. ist Vor allem immer voll der Fummel kram das Teil immer ein und auszuschalten.

    - So wie gesagt, danke an alle Antworten. Jetzt zu meinem Derzeitigen Stand:
    Ich hab an anderer Stelle auch schon nach Hilfe gefragt muss ich gestehen, aber wie Captain-P auch schon meinte gibt es ja Hörgeräte Akkustiker. Hätte nur nicht gedacht das es da vernünftige hier in der gegend gibt. Das sind meist so Ete Petete Läden wo man meinen Könnte die Verkaufen Schmuck oder so.
    Und dann bin ich über besagte Andere Stelle auf Proakustik gekommen, das ist so ein großer Verband von Hörgeräte Akkustikern, und die haben auch welche hier gar nicht so weit weg Sitzen. Der Hörgarten ist auch n ziehmlich nicer Name für sowas dachte ich und auf der Seite sah das auch alles voll ok aus.

    Gedacht getan - bin ich da halt hin und genau wie Captain-P auch schon schrieb sagten die auch das Hörgerät vom Arzt nicht üblich ist, weil das überhaupt nicht deren Kompetenz Bereich ist.
    Hab da nen Hörtest machen lassen und kurze Zeit später hatte ich n Angebot über ein neues Hörgerät was in meinem speziellen Fall sogar von der Kasse übernommen wird!

    Tja, und inzwischen trag ich meinen neuen Knopf im Ohr und hab keine Probleme mehr, nicht nur beim Spielen, sondern auch so im Altag fühlt man sich besser...
    Also ich bin hell auf begeistert von dem Laden und kann den nur empfehlen.


    Des weiteren hab ich mich heut nochmal hier weiter durchgestöbert und hoffe euch in dem ein oder anderen Thema wieder "zu lesen"...

    Grüße,

    Mr Newman
     
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