Frage zu 3-Punkt Befestigung an 70's Strat

von Mr.Randy_Rhoads, 12.04.06.

  1. Mr.Randy_Rhoads

    Mr.Randy_Rhoads Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.06   #1
    Hi Leute !

    Ich hätte da 'ne Frage zur Fender Classic 70's Strat/ Fender American Vintage 70's

    Es geht um die Befestigung des Halses mit nur 3 Schrauben.
    Ich gehe mal davon aus, dass der Hals auch mit 3 Schrauben fest sitzt. Da habe ich nun gelesen, dass der Hals nicht ganz gerade sitzt bzw. nicht so sicher gerade sitzt, wie bei einer 4-Schrauben Befestigung.

    Dann wàre da noch Yngwie Malmsteen's (extrem geile) ''The Duck'' (Der Name kommt übrigens von einem Donald Duck Sticker auf der Kopfplatte) http://yngwie.org/equipment/images/DUCK2000.jpg

    Eine 72'er Strat, mit 4-Schrauben Befestigung.
    Erkennbar auf dem Bild in der Mitte unten

    Vor einigen Minuten las ich hier im Forum ein Review über eine 77er Strat, dort wieder die 3-Schrauben-Befestigung.

    Jetzt weiss ich nicht so richtig, was ich von der 3-Punkt Befestigung halten !?
    Und weiss auch nicht, warum auf einer 72er Strat doch der Hals mit 4 Schrauben angeschraubt ist !?

    Und wie fest hält der Hals nach über 10 Jahren spielen ?

    CU
    Fränky
     
  2. Sele

    Sele Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.06   #2
    Fender hat 1971 die 3-Punkt Befestigung eingeführt. Das führte bei einigen Strats im laufer der Zeit allerdings dazu das der Hals nicht richtig fest sitzt und spiel bekam. Die Käufer haben (teilweise) die 3-Punkt Befestigung abgeschraubt und eine 4-Punkt befestigung draufgeschraubt. Dein lieblingsgitarrist hat das wohl auch gemacht bzw. einer seiner Techniker, man erkennt nämlich noch die abdrücke der alten Neck Plate (schau dir mal das foto in der mitte genauer an ;)).

    Gruß
     
  3. Mr.Randy_Rhoads

    Mr.Randy_Rhoads Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.06   #3
    Tatsächlich, erkennt man noch unter der Platte die Spitze der 3-Punkt-Platte :eek:

    Aber kann es denn sein, dass Fender etwas, was sich als Fehler rausgestellt hat nocheinmal rausbringt ?
    Sicher soll es original 70er sein, aber bitte doch nicht, wenn es ein Fehler war :screwy:
     
  4. hoss

    hoss HCA Gibson, Fender, vintage HCA

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    Erstellt: 12.04.06   #4
    Naja, die aktuellen Gibson Historics haben auch den histoischen Steg - ohne Sicherheitsdraht. Wenn Dir auf der dunklen Bühne eine Saite reißt, purzelt Dir der Saitenreiter davon. Viel Spaß beim Suchen.
     
  5. BF79

    BF79 HCA - Gitarren HCA

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    Erstellt: 12.04.06   #5
    Yeah, Gibson baut immer noch die Les Paul, obwohl die sch*** unergonomisch ist wenn man ehrlich ist, bei der Strat ist das Volume Poti seit 52 Jahren im Weg, Marshall verkauft immer noch Plexis... It's not a bug, it's a feature! ;)
     
  6. K-J

    K-J Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.06   #6
    Hallo,

    mich würde das mit der 3-Punkt-Halsbefestigung bei den '70 Classics' auch brennend interessieren, weil ich mit dem Gedanken spiele, mir so eine zu kaufen. Die Sache mit der Halsbefestigung ist eigendlich der einzige Punkt, der mich noch zweifeln lässt...
    Hat hier jemand eine '70 Classic' und könnte mal bitte seine Erfahrungen mit der Halsbefestigung posten (auch bezüglich des 'Micro-Tilts')?


    P.S:
    Der Volume-Poti stört mich nicht sonderlich - dafür aber gelegendlich der Pickup-Switch... Ich habe nämlich manchmal (aber auch nicht oft) das Problem, dass ich - wenn ich über den Hals-Pickup spiele - beim Abschlag dagegen komme und der Schalter dann um einige Positionen nach unten geschlagen wird.
    Kommt wie gesagt nicht besonders oft vor, aber wenn es passiert, nervt es.


    Was hast du denn gegen die Plexis?... Die sind doch voll geil. :)


    mfg
    K-J
     
  7. hoss

    hoss HCA Gibson, Fender, vintage HCA

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    Erstellt: 12.04.06   #7
    Noch 2 Nachteile der 70er: der Headstock ist hässlich und durch den riesigen Headstock sind die mit etwas leichterem Korpusholz kopflastig.
     
  8. Sele

    Sele Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.06   #8
    Ich entnehme mal dieser Frage, dass du nicht weißt was die "Micro-Tilt" ist. Vorweg: Das ist die einzige gute Erfindung die CBS-Ära hervor brachte bei den Strats. Das ding dient der Halswinkel-Justierung. So muss man nicht mehr den hals komplett abschrauben und was drunter legen. Ist dafür gedacht um die Saitenlage besser anpassen zu können z.B. wenn die Reiter schon ganz unten sind die Saitenlage aber noch immer zu hoch ist.

    Gruß
     
  9. K-J

    K-J Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.06   #9
    Der große Headstock mit dem geschwungenen "STRATOCASTER" Schriftzug ist überhaupt einer der Hauptgründe, weshalb ich mir eine davon zulegen will. ;)

    Ist wohl Geschmackssache...:)
     
  10. hoss

    hoss HCA Gibson, Fender, vintage HCA

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    Erstellt: 12.04.06   #10
    Klar.

    Weißt Du warum der Headstock so groß gemacht wurde? Damit sie ein fetteres Logo draufmachen können, das man von weiter weg lesen kann.
     
  11. K-J

    K-J Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.06   #11
    Danke für die Antwort, aber die Funktion eines 'Micro-Tilts' war mir bewusst.
    Ich habe nur schon öfters gelesen, dass man daran besser nicht rumspielen sollte und die Saitenlage besser nur über die Saitenreiter einstellen sollte...
    Weshalb man das nun "besser lassen sollte", kann ich mir nun auch nicht wirklich erklähren und genau deshalb fragte ich nach Erfahrungen mit den 'Micro-Tilts'.

    Aber es war mein Fehler, dass ich das nicht deutlich rausgeschrieben hatte, sorry.


    mfg
    K-J
     
  12. Sele

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    Erstellt: 12.04.06   #12
    Das kann dir auch jeder andere sagen der eine neue Fender Stratocaster hat, die werden seit einigen jahren standard mäßig verbaut. Man muss daran auch nix rumschrauben, ist die Saitenlage einmal okay eingestellt braucht man i.d.r. da nix dran rumfriemeln.

    Gruß
     
  13. K-J

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    Erstellt: 12.04.06   #13
    Mag sein...*g

    Ich muss auch dazu sagen, dass mir die großen Headstocks mit geradem Schriftzug (ich glaube das waren die ganz ersten um 1966 rum) auch nicht sonderlich gefallen... Aber die mit dem geschwungenen Schriftzug haben in meinen Augen einfach Stiel. :cool:

    [​IMG]


    mfg
    K-J
     
  14. K-J

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    Erstellt: 12.04.06   #14
    Danke.

    In erster Linie geht's mir bei den Klampfen halt um die Geschichte mit der Halsbefestigung... Wäre also echt nett, wenn noch jemand seine Erfahrungen diesbezüglich posten könnte.


    mfg
    K-J
     
  15. Stefan L.

    Stefan L. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.06   #15
    :great: Jep. Ein Tonepoti meiner Strat musste mitlerweile dem Volumenpoti weichen. Und bei meiner Düsenberg (Les Paul form) würde ich nur zu gerne die Ränder abrunden.

    Aber zum Thema Halsbefetigung kann ich nur meine Düsenberg heranziehen. Die hat nur 2 Schrauben zur Halsbefestigung - der sitzt aber bombenfest (in 10 Jahren hoffentlich auch noch *g*).
     
  16. Sele

    Sele Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.06   #16
    Spät 1965 gab's die ersten mit großer Kopfplatte ........ Ich find die Bigheads einfach nur schrecklich, aber wie gesagt dürfte wohl geschmackssache sein...

    Gruß

    P.S.:
    @Stefan L.
    Da sitzten noch zwei schrauben unter Halspickup wenn ich mich richtig erinnere!
     
  17. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 12.04.06   #17
    Die 3-Punktverschraubung ist bei sorgfältiger Arbeit schon ok. Die Customsop-70er Modelle haben sowas auch ;)

    Ich hab immer gelesen, dass die Probleme bei den Wackelhälsen eher von schlampiger Arbeit damals herkamen, weils damals insgesamt einfach ungenau war. Wie hochwertige RIs zeigen, gehts auch anders.

    Mir isses trotzdem immer suspekt, so rein meotional :D


    PS: am Microtilt nur rumspielen, wenn man die vordere Halsschraube (bei 4-point beide) leicht gelöst hat. Und auch nur dann rumspielen, wenn Trussrod UND Steg zu keinem Ergebnis mehr führen. Oder bei echten Problemen, wo ohne Fräsarbeiten oder Shimm nix geht (rising Tongue o.ä.).

    Ansonsten einfach rumprobieren, dat is imho nicht so das wahre. Ich hab damals erst mal ne Menge damit verschlechtert :D.


    <-bekennender Großkopfplattenhasser übrigens
     
  18. Sele

    Sele Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.06   #18
    Na soch hochwertig können die RIs ja nicht sein, wenn sie die nicht 1:1 kopieren ;) :D
     
  19. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 12.04.06   #19
    Das frag ich mich auch immer, wie sie das mit ihrem Gewissen vereinbahren können. :D

    Die abgefuckte Jeff Beck Tribute kostet 15.000 Öcken, bestes Holz, beste Verarbeitung, Masterbuilt.

    Das Original war afaik ein Modell von der Stange. Standardholz (damals sich nicht übel, weil etwas billiger zu haben, aber garantiert kein heutiges Customshop-Niveau), normal verarbeitet, wahrscheinlich angelernter Hilfsarbeiter.

    Ob das ne originale Kopie ist.....hm.....naja......;)
     
  20. K-J

    K-J Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.06   #20
    Naja, aber die Custom Shops kosten auch mehr als das Doppelte...
    Stellt sich halt die Frage, wie sorgfältig da bei den Mexis gearbeitet wird. (?)


    Und das auch noch aus dem Mund des hiesigen Fender-Gurus... das hat mir jetzt wirklich einen Tiefschlag verpasst. :o :D

    Und woher kommt's?... Hat das jetzt nur rein optische Gründe, oder hängt es generell mit den Gitarren dieser Ära zusammen (in Bezug auf deren Qualität)?
     
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