Frage zu 7 Saitern

von Eistoeter, 19.02.05.

  1. Eistoeter

    Eistoeter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.02.05   #1
    Ich überlege mir eine 7 Saiter zuzulegen. Aus dem Grund das ich viele Songs spielen möchte, die tiefer gestimmt sind. Z.b. CGCFAD. Ich möchte nicht immer meine 6 Saiter umstimmen, bzw. für CGCFAD braucht man dann ja auch dickere Saiten.

    Ich stelle mir vor, dass ich mit einer 7 Saiter einfach einen Kapo drüberklemmen könnte und dann einfach H zu A stimme und den Kapo über den 3. Bund klemme, dann hab ich doch CGCFAD Tuning. Dachte ich aber als ich das mal überprüfte stellte ich verblüfft fest, dass ich CGCFA#D hätte. Woran liegt denn das? Und würde das überhaupt so mit Kapo funktionieren?
     
  2. thomas.h

    thomas.h Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.02.05   #2
    Das mit dem Kapo funktioniert grundsätzlich, spiele ich auch öfters. Das Problem ist, dass die Gitarre meist nicht ganz genau stimmt, vor allem bei schnellen Wechseln.

    Das Ais kommt deswegen zustande, weil die h-Saite bei einer normalen Gitarre nur eine Terz höher ist als die g-Saite, die 7String hat naturgemäß diesen tonalen Saitenabstand erst eine Saite weiter oben. Darum ist die 5. Saite von unten gerechnet bei einer 7String 5 Halbtöne von der nächsttieferen Saite entfernt (bei einer 6String nur 4), dafür die 6. dann nur 4.
     
  3. EvolutionVII

    EvolutionVII Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 19.02.05   #3
    Dann kauf dir doch ne Bariton. Oder ne 2te Gitarre mit einem 011er Satz...
    Ich spiele meine Career mit 009er Satz auch manchmal auf Dropped C. Das geht.
    So schlimm ist es dann auch wieder nicht...
    Ich hab sogar was aufgenommen ! Wenn du es hören willst musst du nur was sagen

    'Figured you out' von Nickelback hab ich komplett nachgespielt.
    Klingt aber ganz nett, wenn ich das mal so sagen darf
     
  4. Eistoeter

    Eistoeter Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.02.05   #4
    Baritone hört sich gut an. Wie funktioniert das genau? Also ich weiß, dass die verlängerte Mensur haben aber was genau bringt das dann? Baritones haben andere Saiten als normale Gitarren oder? Sind die dann dicker? Kann ich ohne Saitenwechsel von EADGBE auf z.B. CGCFAD stimmen? Oder sogar tiefer? Kann ich damit evtl. sogar Songs von Korn nachspielen und wenn ich keinen Bock mehr hab einfach wieder nach schnellem Umstimmen auf EADGBE zocken? Das wäre ja das Non-Plus-Ultra für Auftritte. Keine Pause mehr zwischen tiefer gestimmten und normalen Songs. Ist der Ton einer Bariton auf EADGBE schlechter als bei einer gewöhnlichen Gitarre? Gibt es sonst noch Nachteile, außer dass es kein Tremolo hat (was ja auch ein Vorteil ist zum schnellen Umstimmen)

    Fragen über Fragen
     
  5. 36 cRaZyFiSt

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    Erstellt: 22.02.05   #5
    Also ich hab zwar keine Bartione aber so viel ich weiß wird durch die längere Mensur verhindert das die Saiten keine Spannung mehr haben. Ob du die auf drop c hochstimmen kannst, weiß ich nicht. Ob du Kornlieder nachspielen kannst, weiß ich auch nich genau. Theoretisch kannst dus wenn du die Baritone 2 halbtöne runterstimmst. Dann hast du Korntuning (adgcfa) aber Korn spielen ja eigentlich 7saiter, also wirst du wohl dann auf die hohe E-Saite verzichten müssen :o

    Edit: Stimmung von ner Baritone is H-E-A-D-F#-H
     
  6. HellToPay

    HellToPay Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.02.05   #6
    Ich spiele ´ne ESP. Die hat ja eh eine etwas weitere Mensur. Mit ´nem 10er Satz ist es da überhaupt kein Problem auf D zu stimmen (selbst C ist mit ´nem 10er noch recht gut spielbar). Und wenn du weiter runter willst (B, C) nimmste einfach dickere Saiten.
     
  7. Eistoeter

    Eistoeter Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.02.05   #7
    Das ist aber genau mein Problem, dass ich nicht wegen jedem Umstimmen andere Saiten drauf machen will.

    Wenn ich ne Baritone habe hab ich allerdings dann sowieso zwei Gitarren und brauch die Baritone nicht gleich auf E stimmen. Aber DADGBE sollte schon drin sein, kommt eine Baritone so hoch? Jetzt könnte man denken es wäre einfacher die andere Gitarre dann auf D zu stimmen, aber durch das Floyd Rose dauert das einfach zu lange.

    Na ja ich muss dann zwar auf eine Saite verzichten wenn ich die Songs von Korn spielen will aber eigentlich sollte das doch kein Problem sein, ich verlier dadurch doch eigentlich nur 5 Töne und so hoch spielen Korn eigentlich nicht.
     
  8. johnny-boy

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    Erstellt: 22.02.05   #8
    Ne Bariton solltest du nicht hochstimmen, zumindest nicht von H zu E. Die Spannung wird zu hoch und du machst nur deine Gitarre kaputt. Ich will auch öfter tiefere Sachen spielen. Drum ist meine SG jetzt mit 11er Saiten ausgerüstet und auf D gestimmt.
     
  9. Eistoeter

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    Erstellt: 23.02.05   #9
    Okay. Dann kauf ich mir eine normale 6 Saiter.

    Auf die mach ich mir dann Saiten der Stärke 10, bis auf die dicke E mach ich auf Stärke 11. Das ist optimal für CGCFAD Tuning. Ist es mit dieser Saitenstärke möglich auf Drop D zu stimmen ohne das die Saiten scharren? Dann wär das Problem eigentlich gelöst. Tiefer als CGCFAD zu stimmen halt ich eh für Schwachsinn wenn man nicht grade Sachen wie Korn spielen will ...

    Beispiel: Emil Bulls - Leaving You With This. Getunt auf B. LOL das geht auf Drop D einwandfrei.

    Gut es gibt ein paar wenige Ausnahmen wo man eine H 0 greifen muss. Aber dann sollte man meiner Meinung nach doch lieber ne 7 Saiter nehmen.
     
  10. Shadow

    Shadow Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.02.05   #10
    ...und jetzt stimm ich mir die Gitarre schon bei jedem Lied anders, damit ich dann zb. den F-Barré mit nur mehr einem Finger spielen kann... :rolleyes: :D
     
  11. bobs

    bobs Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.02.05   #11
    also ich hab ne gibson les paul, und mit der ist dropped c# kein problem. hab nen 11er satz drauf. dropped c sollte auch problemlos gehen.

    für tiefere sachen hol ich mir vermutlich noch ne 7saiter.
     
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