Frage zu einem Buch

von SamStone, 12.09.05.

  1. SamStone

    SamStone Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.09.05   #1
    Hallo,

    Bin noch Gitarren Anfänger.
    Ich hab mir jedenfalls aus der Bücherei ein Buch zum Thema Akustick Gitarre spielen ausgeliehen, wo alles mit Noten gespielt wird (und nichts mit einfachem Akkorde schrammeln und so).

    Jedenfalls wird da schon direkt zu anfang erklärt, das man die Seiten IMMER abwechselnd mit Zeige und Mittelfinger anschlägt (also Wechselschlag).
    Dabei hör ich immer, das man für die Bassseiten den Daumen, und für die anderen drei die jeweils anderen 3 Finger benutzt.

    Benutzt das Buch eine besondere Technik, oder ist es einfach nur schlecht? :D
    Bzw. was bringt diese Technik für Vor/Nachteile.


    Und noch was: Es wird ebenfalls erklärt, dass man den Daumen grundsätzlich immer auf der E seite liegen lassen soll, wenn er nicht gebraucht wird.
    Ist das wirklich so richtig?
     
  2. Alexa

    Alexa Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.05   #2
    Dein Buch erklärt eine einfache Variante des Wechselschlages mit den Fingern i (Zeigefinger) und m (Mittelfinger) , wobei p (Daumen) auf der tiefen E-Saite liegt. Das ist eine der typischen Varianten im klassischen Bereich. Je nach Art, kommen da z.B. noch die Finger a (Ringfinger) und q (kleine Finger) wie im Flamenco dazu. Dies ermöglicht einem sehr vielfältige Rhythmen.
    Dann gibt es aber zusätzlich noch die Möglichkeit p ebenfalls einzusetzen und somit mit allen Figern gleichzeitig und nahezu unabhängig einen Rhythmus zu schlagen.

    Bei der soz. Folk-Gitarre hingegen benutzt man p nur zum Aufschlag und zumeist i, m und a zusammen nur zum Abschlag.

    Was du noch gelesen hast mit den 3 Bass-Saiten usw. bezieht sich auf das Zupfen. Hier zupft der Daumen i.d.R. die Bassaiten, wogegen i, m und a die anderen Saiten übernehmen. Aber auch hier gibt es je nach Spielart und Arrangement Unterschiede.

    Also noch ist alles richtig erklärt in deinem Buch. Du mußt halt nur Gedult haben und mit der Zeit lernst du weitere Gitarrenspieltechniken und somit auch die einzelnen Unterschiede kennen.

    Gruß,
    Alexandra
     
  3. meckintosh

    meckintosh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.05   #3
    Ist schon soweit richtig erklärt. Du ,usst halt üben, üben, üben. aber es gibt viele verschiedene zupftechniken und eben auch leute die ihren eigenen stil fahren...also wenn dir das ergebnis gefällt kanns ja nicht falsch sein ;)
     
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