Frage zu Fragebogen (Sampler, Sequenzer, Audio Recorder)

von Frankeys, 30.01.16.

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  1. Frankeys

    Frankeys Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.01.16   #1
    Hallo,

    In Kürze kann ich hoffentlich den Fragebogen ausfüllen, um nach dem Juno Di in die Mittelklasse aufzusteigen.

    Mir ist noch unklar, welche der Techniken ich in Zukunft benötigen werde, meine derzeitige Einschätzung sieht so aus:

    [X] Sampling (Sounds und Geräusche aufnehmen und triggern)
    [ ] Sequenzer/Midi-Recorder (Songs/Performances/Backings aufnehmen und abspielen)
    [?] Audio-Recorder (Audio aufnehmen/laden und abspielen)


    Ich möchte beispielsweise später gerne die ersten 15 Sekunden von Faith Healerin einer Schleife unter die Begleitung legen. Fällt das unter Sampling, Audio Recording oder sollte ich die Bassequenz in einem Sequenzer nachbilden?



    In einem anderen Lied (Civil War von Guns N' Roses) sind mehrere Sekunden lange Interview-Mitschnitte unterlegt, nimmt man den Audio Recorder oder ist das noch Sampling?

    Kann ich mit dem Audio Recording _einfache_ Aufnahmen unserer gemeinsamen Proben machen oder muss da noch ein Mischpult dazwischen?

    Ich übe oft mit MP3 Dateien über Kopfhörer, dafür ist der Audio Recoder oder zumindest ein Audio Eingang zwingend notwendig, richtig?

    Ich habe keine Ambitionen bezüglich DAW, Producing oder aufwändigem Recording, sondern möchte nur live Rockmusik covern, benötige ich einen Sequenzer?

    Für einige Hinweise wäre ich dankbar
     
  2. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 31.01.16   #2
    Im Grunde sind Sampling und Audio-Recording das gleiche. Im Sinne des Fragebogens ist die Unterscheidung eher die:
    Sampling: tendenziell eher kurze Soundschnipsel (können aber auch mal 30 Sekunden und mehr sein), die nachher als Element eines Songs benutzt werden.
    Audio-Recording: ganze Songs aufnehmen können, ggf. sogar mehrspurig.

    Technisch wie gesagt im Grunde ähnlich - aber die Speicheranforderungen unterscheiden sich, und auch die Funktionen drumherum: zum Samplen sowas wie transponieren, Loops schneiden etc.; zum "Recording" eher mehrere Spuren, Punch-In/Out...

    Deine Beispiele würden alle unter "Sampling" fallen.
     
  3. Archivicious

    Archivicious Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.16   #3
    Wobei es für den Alex Harvey-Sound einfachere Wege als Samplen oder Sequencer geben dürfte. Das kann man sich ja schon mit dem Arpeggiator basteln oder einfach über nen LFO (wenn du den mit dem Tempo synchronisierst)...
     
  4. hairmetal81

    hairmetal81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.16   #4
    Kleine Gegenfrage:


    Wie willst du denn die "Interview-Schnipsel" von Civil War ("...what we've got here is failure to communicate...some men you just can't reach.." etc.) vom darunterliegenden Backing-Track extrahieren?

    Auch in der Mitte des Songs dürfte das nicht einfacher werden...


    :hat:
     
  5. Frankeys

    Frankeys Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.16   #5
    Hallo,

    erst einmal möchte ich mich für die Antworten bedanken. Den Sampler benötige ich wohl unbedingt :)

    @Archivicious: mein bisheriger Arpeggiator ist sehr eingeschränkt und ich habe eigentlich noch keine Ahnung, wie ich das realisieren soll. Wo kriegt man solches Wissen her?

    Bei einer Workstation habe ich mir die Bedienungsanleitung für den Sampler angesehen, die Länge einer MP3-Datei scheint nicht beschränkt zu sein, den Audio-Recorder/-spieler benötige ich wohl nicht.

    @hairmetal81 ich habe nicht vor, die zu extrahieren, einen Teil gibt es bei Wikipedia, mehr habe ich noch nicht recherchiert.

    Einen Sequenzer benötige ich wohl nicht, einen Backingtrack möchte ich aber schon abspielen, wenn mal ein Bandkollege ausfällt. Midi-Dateien spielt doch sicher jede Workstation ab, oder?
     
  6. hairmetal81

    hairmetal81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.16   #6
    Ich möchte einwenden, dass du für das Sample aus dem Film "Cool Hand Luke" oder das Statement des peruanischen Guerrilla-Offiziers (publiziert im 'Chicago Tribune', Juli 1989) o.ä. womöglich Lizensierungsrechte einzuholen hast...
     
  7. DschoKeys

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    Erstellt: 31.01.16   #7
    Inwiefern unterscheidet sich das (in der Praxis) von den GEMA-Gebühren, die bei einem Auftritt einer Coverband ohnehin üblicherweise abzuführen sind?

    Viele Grüße, :)

    Jo
     
  8. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 31.01.16   #8
    Erstmal die zuständige Verwertungsgesellschaft: da es bei den Interviewschnipseln nicht um Musik geht, dürfte die VG Wort zuständig sein. Und zweitens der Unterschied zwischen Urheberrecht und Leistungsschutzrecht. Bei Samples in Musikstücken reicht es nicht, einfach nur die Gebühren zu zahlen - das bedarf eigentlich sogar einer Einzelfallgenehmigung. Unabhängig davon, ob es wie hier ein Interview ist oder das Sample einer markanten Hookline eines anderen Musikstücks (a la Queen "Under Pressure" in "Ice Ice Baby").

    Wie so oft gilt allerdings "Wo kein Kläger...". Der Rechteinhaber des Interviewschnipsels dürfte an der GNR-Version so gut verdient haben, dass es vermutlich nicht lohnt, da wegen eines live gespielten Covers auf die Barrikaden zu gehen. Aber man sollte das im Hinterkopf haben...
     
  9. DschoKeys

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    Erstellt: 31.01.16   #9
    Ich fragte das nur, weil der Film, aus dem die Schnipsel entstammen (Cool Hand Luke) so so ziemlich am Ende des Leistungsschutzrechts (50 Jahre) ist. Wäre der Ansprechpartner für das Urheberrecht in diesem Falle nicht die GWFF?

    Deswegen schrieb ich ja auch "in der Praxis"...ich dachte auch, @hairmetal81 würde sich da gut auskennen, weil der Einwand so schnell kam. ;)

    Viele Grüße, :)

    Jo
     
  10. Archivicious

    Archivicious Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.16   #10
    Ja, ich hatte den Di auch einmal (wobei ich mich mit dem Arpeggiator ehrlich gesagt kaum beschäftigt habe). Wie man einen Sound realisieren kann, hängt wohl in erster Linie von der zur Verfügung stehenden Hardware ab. Grundsätzlich sollte sowas mit jeder Workstation zu realisieren sein. Wo bekommt man das Wissen her? Na ja, ausprobieren schadet nie! Es gibt auch ein schönes Buch mit Anleitung zum Nachbasteln von berühmten Synth-Sounds. Und hier gibt es ja auch ein Unterforum zum Thema.

    Midi-Files weiß ich nicht sicher, aber ich schätze, dass das alle Workstations zumindest in ihren Sequenzer laden können. Den hat nämlich eigentlich jede Workstation mit an Bord - noch!

    Wenn du mit Roland bisher gut gefahren bist, kannst du dir ja mal den FA-06 anschauen....
     
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