Frage zu Symmetrischen und Unsymmetrische Verbindungen

von Romeo, 13.07.04.

  1. Romeo

    Romeo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.04   #1
    hi!

    ich hab das noch nicht so ganz kapiert: bei welchen verbindungen muss man jetzt was brücken und wann nicht?
    und wie macht man das? muss ich zum beispiel bei einer verbindung zwischen einem symmetrischen stecker und einem symmetrischen anschluss was machen oder nicht?
    die verbindung sollte natürlich optimal funktionieren :D
     
  2. KamikazeKlaus

    KamikazeKlaus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.07.04   #2
    Was genau ist denn Dein Problem ????
     
  3. engineer

    engineer HCA Recording HCA

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    Erstellt: 16.07.04   #3
    Du brauchst aus einem symmertrischen keinen unsymmetrischen zu machen. Das passiert von alleine, wenn Du ihn in die Buchse steckst. Sieh dir mal die Behringerwebseite an. dort gibt es manuals zum downloaden. In jedem davon ist erklärt wa diese Verkabelung bringt und was dazu zu wissen ist.
     
  4. wave

    wave Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.07.04   #4
    Asymmetrisch:
    Du hast ein Kabel mit zwei Leitern (meistens Schirm und Seele). Auf diesem kannst du ein Signal übertragen auf einen Bezug auf Masse (Schirm). Das Signal selbst kann jedoch durch extreme Einflüsse (Starkstrom, HF usw.) beeinträchtigt werden was schlussendlich nicht nur messbar sondern auch hörbare Fehler (Brummen, Knistern usw.) entstehen können. Nun möchte man ja die Signale (besonders schwache Signale wie von Miks) ohne Fehler auch auf mittleren Distanzen übertragen können. Jetzt gibts das Symmetrische System

    Symmetrisch:
    Das Kabel besteht meistens aus einem Schirm und zwei Seelen die teilweise noch miteinander verdrillt sind [twisted peer => eher bei hochfrquentigen Signalen]. Der Schirm ist, wie meistens, die Masse (auch GND genannt [nicht mit der Erdung verwechseln auch wenn es meistens auf dem Gleichen Potential ist]). Nun wird das Originalsignal auf den einen Leiter und das inverse Originalsignal auf den anderen Leiter gelegt. Beispiel (wenn man am einen Leiter + 10mV hat sollte man am anderen - 10mV haben.
    Was bringt nun das Ganze: tritt nun ein Fehlsignal in die Leiter ein (teoretich auf jedem Leiter gleich viel Fehlsignal [z.B. +100uV Störung]) so gibt es nun ein Resultat von + 10,1mV und - 9,9mV. Logische Folgerung: Am Ende der Leiter ist ein Differenzverstärker der wie bereits aussagt die Differenz zwisch Signal und iversem Siganal verstärkt. Die Differenz ist ob mit oder ohne den Fehleinfluss gleich gross. So werden diese Fehler einfach entfernt.

    Das ist alles, logisch oder??
     
  5. engineer

    engineer HCA Recording HCA

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    Erstellt: 21.07.04   #5
    "wave", Du must ein Mathematiker sein. Ich entnehme diesen Umstand allerdings nicht Deiner Rechnung- die bringen wohl Viele hin, sondern der Art, wie du im Text verschachtelte Klammern setzt. :D

    Zu bemerken ist noch, daß abseits der veränderten Störempfindlichkeit, bei symmetrischen Verbindungen auch +4dBU anliegen, während man bei unsymmetrischen Verbindungen mit - 10dBU arbeitet. :cool:
     
  6. wave

    wave Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.07.04   #6
    Danke, engineer für deine Ergänzung :) !

    Nein, ich bin kein Mathematiker. Ich bin eher ein Frak der Elektroniker gelernt hat und sich sehr für den Audiobereich interessiert. Vielleicht wäre Programmierer eher angebracht ...

    Alle mit dem rhyner music Logo sind Freaks ;)
     
  7. engineer

    engineer HCA Recording HCA

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    Erstellt: 21.07.04   #7
    Tja da sind wir uns ja überraschend ähnlich. (softwarelastiger Ing-E-Technik, mit Audioausbildung)
     
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