Frage zum improvisieren mit der Pentatonik!

von Shapeshifter, 16.05.05.

  1. Shapeshifter

    Shapeshifter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.05.05   #1
    Und zwar hab ich folgendes Problem:
    Ich hab mittlerweile alle 5 Pattern drauf und improvisiere auch fleißg mit denen. Allerdings schaffe ich es nicht mal was ruhiges melancholisches zu spielen. Wenn ich was rockiges - fetziges spielen will, krieg ich das ganz okay hin. Nur wenns mal n bisle ru´higer werden soll, krieg ich da einfach nix schönes auf die Reihe.
    Gibts da irgendwelche allgemeinen Tricks, wie man solche Moods hinbekommt?N paar Licks die in so ne Richtig gehen, und von denen ich mir was abschauen kann, würden mir auch helfen.

    Shapeshifter
     
  2. MrFair

    MrFair Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.05.05   #2
    Zu dem Thema kann ich dir das Lied "Starry Night" von Joe Satriani empfehlen, es ist zwar nicht melancholisch, sondern eher fröhlich (sehr sogar), aber sehr ruhig. Lass dich vom Namen Joe Satriani nicht abschrecken, bis auf einige Teile ist dsa Lied echt machbar, bin es selbst grad am Üben und mache gut Fortschritte.

    Ich hab mich immer gefragt welche Tonleiter er benutzt um so genial gefühlvoll und "antreibend" (das Wort passt nicht ganz, aber mir fällt grad kein besseres ein) zu spielen, nicht dass das nur an der Tonleiter liegen würde, aber als ich dann gesehen habe, dass er "nur" die Pentatonik benutzt war ich echt baff.

    Hier gibt es ein geniales Tab für Power Tab, falls du das Lied nicht kennst: Auf www.joesatriani.com gibts momentan ein 2 Stunden Konzert von ihm gratis zum angucken, er spielt das Lied so gegen 35 Minuten, improvisiert ab einem bestimmten Teil aber auch sehr viel (was das Lied noch geiler macht).
    Falls du dir das Video nicht angucken kannst oder willst, auf dieser Seite gibts eine streamende MP3.
    Wahrscheinlich ist es nicht ganz das was du suchst, aber es zeigt schon echt eindeutig was man mit der Pentatonik machen kann.

    Übrigens, noch ein Kommentar zum "ruhigen" Improvisieren: Ohne Begleitung ist das nochmal dreimal so schwer wie eine rockige Improvisation, weil es sich einfach bescheuert anhört wenn man einen Ton länger stehen lässt usw.
    Spiel also auf jedenfall mit einer kleinen Begleitung (irgendeine von dir aufgenommene Chord-Folge tuts schon), dann kommt ja auch erst so richtig der Moll- bzw. Dur-Charakter der Skala zum Ausdruck.
     
  3. clemens

    clemens Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.05.05   #3
    Für ruhigere Sachen sind aber durchaus auch andere Tonleitern empfehlenswert, z.B. ganz einfach und naheliegend die natürliche Molltonleiter (äolisch).
     
  4. OFFFI

    OFFFI Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 16.05.05   #4
    für ruhige sachen, slides, vibrato (heist das so ?!) und ssssssssustain.. so mach ichs
     
  5. Hans_3

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    Erstellt: 17.05.05   #5
    Da empfehle ich mal "Still Got The Blues" von Gary Moore. Da ist basismäßig eigentlich alles drin, was man in Sachen "langsam und ausdrucksvoll spielen mit Pentatonik" braucht. Einfache Licks, schöne Bendings, gutes Timing.
     
  6. Imperial

    Imperial Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.05.05   #6
    Es wäre durchaus empfehlenswert mal zumindest hier und da die Mollskala miteinzubauen. Ansonsten is das ne Gefühlssache. Die meisten meiner Schüler empfinden Sachen wie:

    fröhlich
    traurig
    melancholisch
    strange
    spanisch
    ägyptisch

    alle etwas anders, und jeder verwendet dementsprechend andere Skalen
    oder baut sich seine Licks anders.
     
  7. Mige

    Mige Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.05.05   #7
    Hör dir mal "Old love" von Eric Clapton (Album 24 Nights) an. Sehr langsam, wunderschöne Melodie. Kann man sehr gut raushören, mitspielen oder auch etwas eigenes darüber improvisieren.
     
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