Fragen bezüglich Größe von Westerngitarren (Bauarten)

von FireWing, 21.06.16.

  1. FireWing

    FireWing Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.06.16   #1
    Hallo liebes Forum!

    Nachdem ich schon einige Zeit E-Gitarre und Ukulele spiele, möchte ich nun auch mit einer Westerngitarre Erfahrungen machen!
    Das einzige was mir Sorgen macht ist die Größe!!
    Ich will nicht mit so einem riesen Teil am Schoß chillen!

    Soweit ich gelesen habe ist die kleinste Western-Gitarren-Größe die Folkgitarre (ich weiß das die sich ein bisschen anders anhört-Bässe und so).
    Ist sie auch dünner als eine normale Dreadnought?

    Eine Größe mit der ich voll klar kommen würde wäre so eine Gitarre wie in dem Video!
    Ist das eine normale Dreadnought oder irgendwie etwas spezielle??


    Wie kann ich ansonsten herausfinden wie dick/dünn/groß/klein eine Gitarre ist, außer in einen Shop gehen und ausprobieren?
    Die Maße (z.B. Dicke) stehen ja meistens nicht dabei.

    Lg Sebi
     
  2. gustavz

    gustavz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.06.16   #2
    In einen Shop und probieren, darum kommst du nicht herum. Gerade bei akustischen Gitarren. Was nützt es, wenn die Abmessungen stimmen, aber der Sound nicht zusagt.
     
  3. uww

    uww Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.06.16   #3
    Ganz einfach: geh in einen Laden deines Vertrauens, möglichst mit großer Auswahl und guten Testmöglichkeiten (wenig Hintergrundlärm) und teste einfach mal möglichst viele Gitarren durch. Achte erstmal nicht auf den Preis und auf die Form: das hilft, die Unterschiede zu erkennen. Teilweise ist es wirklich reine Geschmackssache, teilweise hört man die Preise aber auch sehr deutlich. Am besten ist es, wenn man die Entscheidung nicht gleich am ersten Tag trifft sondern mehrere male testen kann. Vor allem, nimm dir nichts vor (Größe, Marke, Farbe, Ausstattung, ...) sondern sei offen.
    Mein eigener Erfahrungsbericht:
    Ich hab das wie oben beschrieben gemacht und bin für mich persönlich bei Dreadnought und Jumbo-Modellen hängen geblieben, alles andere fand ich klanglich deutlich unterlegen.
    Leider hatte ich zum Schluss zwei Gitarren zur Auswahl, eine mit Pickup eine ohne, und ich hab die Gitarre mit Pickup genommen, obwohl die andere ein kleines bisschen besser geklungen hat. Den Pickup brauche ich inzwischen garnicht mehr und hab meine Auswahl leicht bereut. Gerade bei begrenztem Budget wie bei mir macht sich ein zusätzlicher Pickup schon deutlich im Preis bemerkbar.
    Viel Erfolg!
     
  4. GEH

    GEH MOD A-Saiteninstrumente Moderator

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    Erstellt: 21.06.16   #4
    Ich halte die Vorstellung, dass sich eine "kleine" Gitarre besser zum "Schoß-Chillen" eignet für falsch.
    Der kleine Korpus unterstützt bei der bevorzugten Sitzposition nicht zwingend eine günstige Arm-/Handstellung.
    Das muss wirklich jeder für sich ausprobieren.
    Andere Komponenten wie Halsbreite und Mensur (was meistens vom Händler angegeben wird) sind oft auch wichtiger.

    Bezüglich Korpusgrößen würde ich auch bei den jeweiligen Herstellern schauen.
    Zumindest die Korpusbreite ist dort meistens zu finden.

    Zum Coldplay-Video:
    Das ist keine kleine Gitarre, die wirkt durch die Teilierung und den Cut nicht so groß wie eine Dreadnought, schätze ich aber ähnlich groß ein, wenn nicht sogar eine Jumbo mit Cut.
    Du musst auch beachten, dass der Musiker glaub eher ein großer Kerl ist.
    Vor einer kleinen Sängerin wirkt so eine Gitarre riesig.
     
  5. saitentsauber

    saitentsauber Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 21.06.16   #5
    Ergänzend zum Post von GEH: Es gibt keine DIN-Norm. Jedem Hersteller steht es frei, den üblichen Korpus X als thin body- oder deep body-version anzubieten oder praktisch denselben Korpus mit zwei Bezeichnungen anzubieten (dann unterscheiden sich z.B. die Hälse).
    Das Ding im Video scheint auf den ersten Blick ein GA- oder OM-Modell zu sein (auch hier: der Hersteller gibt dem Kind den Namen). Das mit dem Ausprobieren ist schon ein guter Tipp. Fang mit Jumbo und Dreadnought an, dann kannst Du wahrscheinlich schon einen großen Teil des Angebots aussortieren.
    Und nimm Dir Zeit. Gute Gitarren können preiswert sein, aber nie billig. Auch deshalb ist ein Wechsel mit viel Aufwand verbunden.

    Falls Du keinen Laden in der Umgebung kennst, frag nach. Vielleicht gibt es einen, von dem Du noch nie gehört oder an den Du nicht gedacht hast.
     
  6. FireWing

    FireWing Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.06.16   #6
  7. mbern

    mbern Registrierter Benutzer

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  8. peter55

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    Erstellt: 22.06.16   #8
    Korpusgrößen Martin.jpg
     
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  9. *flo*

    *flo* Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.06.16   #9
    Hi

    schliesse mich da den anderen Meinungen an
    Eine kleine Korpusform muss nicht unbedingt ideal fürs Sofa sein
    Pers. finde ich eine GrandAuditorium /MiniJumbo bequemer als eine OM/OOO oder kleiner
    Entscheidend ist da eher die Zargentiefe und da hilft nur testen

    *flo*
     
  10. frama78

    frama78 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.06.16   #10
    so unterschiedlich können Empfindungen sein @*flo* . Ich finde meine OM (OM28) deutlich angenehmer als meine (ehemalige) Grand Auditorium (Taylor 114). Die hatte eine größere Zargentiefe.

    Allerdings war die für mich angenehmste Gitarre die 00-18V (was aber auch wieder mit dem Hals zu tun hatte)! Darum: UUUUNBEDINGT antesten! :great:


    @peter55 : Ich finde das Bild nicht besonders gut. Da sieht es so aus, als ob die OM/000 größer wäre als eine Dread. Das ist imho etwas unglücklich :gruebel:
     
  11. FireWing

    FireWing Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.06.16   #11
  12. saitentsauber

    saitentsauber Helpful & Friendly User HFU

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  13. Frank-vt

    Frank-vt Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.06.16   #13
    Finger weg, kann ich nur sagen! Hatte einige von solchen Billigst-HB in der Hand. Die sind meist nur dafür geeignet um sie an die Wand zu hängen, aber nicht um damit zu spielen!
    Für eine gute Einstiegswestern mit massiver Decke (!) musst du ohne Zubehör mit um/ab 200,- rechnen. Dann hat man auch länger Freude dran. Zudem würde ich auf Cut und TA verzichten.
    Empfehlenswert sind Marken wie Sigma, Baton Rouge, Yamaha oder Cort. Und nach Möglichkeit im Laden anspielen und kaufen und nicht im Inet bestellen, denn da hat man keine Vergleichsmöglichkeite!n! Und man kann auch rausfinden, welche Größe geeignet ist. In der Einstiegsklasse muß man zudem damit rechnen, das ein kleinerer Korpus auch mit Klangverlust verbunden ist. Besonders natürlich im Bassbereich.
    Von Ibanez und Fender hatte ich schon "Thin-Bodies" in der Hand, die klangen rein akustisch einfach nur Sch... Aber die größeren eher auch...:tongue::D
     
  14. bastian a.

    bastian a. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.06.16   #14
    Für das Spielen auf dem Sessel oder Sofa ist für mich die Größe schon nicht unbedeutend. Es geht mit der Dread oder Jumbo, aber mit einer 000/OM ist es bequemer und mit einer 00 oder 0 ideal. Hängt aber sicher auch von der Sitzhaltung, Gitarrenhaltung, Spielart, Sofa, etc. ab ...
     
  15. GEH

    GEH MOD A-Saiteninstrumente Moderator

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    Erstellt: 23.06.16   #15
    Dreadnought ultrabillig.
    Solche Instrumente sind normal breit, deinem Verstärndnis nach vermutlich eher dick.

    Bevor das hier eine Kaufberatung wird:
    Erstelle ein richtige Kaufberatung und nimm dazu den Fragebogen, dann kann hier zu.
    Überlege dir aber vorher gut, ob du nicht ein paar Euro drauffelgen willst und ob es bei dem eh wenigen Geld unbedingt ein Pickup sein muss, wenn für das Sofa.
     
  16. zuehli

    zuehli Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.16   #16
    Ich kann nur wiederholen, was gustavz oben schon gesagt hat:
    Gehe in einen Laden und probiere aus. Alles andere führt zu nix und bringt letztendlich nur Frust.
     
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