Fragen zum Takt

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Shanks
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Hi,

ich bräuchte mal einen Ratschlag. Meine Frage ist, wie genau muss ich mich an den Takt des Metronoms halten? Ich nehme alles mit Metronom auf (zurzeit Akkustikgitarre), allerdings kommt dabei nicht wirklich viel bei rum, da die Aufnahme nie 100 % perfekt ist und ich sie direkt wieder in die virtuelle Tonne kloppe.

Also der Ton ist auf dem Klick, wenn ich die Augen schließe würde ich behaupten es ist genau auf den Takt gespielt. Aber wenn ich mir das aufgenommene Signal danach ansehe, ist es immer minimal verschoben. Also so das es um ca nen halben milimeter von der Linie verschoben ist.

Um es vielleicht besser auszudrücken:
Ist es übertrieben, wenn man will, das das Signal erst ab der Linie vom Raster startet? Also 100% exakt auf den Takt ist.

Ich kanns echt nicht besser ausdrücken. Hoffe jemand kann mir helfen, da ich Zurzeit ein klein wenig an meinen musikalischen Fähigkeiten zweifle.

Mein zweites Problem geht quasi Hand in Hand mit dem ersten. Sollte man versuchen alles in einem Rutsch zu spielen (derzeit für mich unmöglich, da perfektionswahn XD), oder immer nur Teilabschnitte aufzunehmen und diese am Ende zusammen zu schneiden. Derzeit schweben mir da zwei Möglichkeiten im Kopf rum. Einmal die Parts in Strophe, Refrain, Bridge einteilen. Oder noch weiter Einteilen und z.b von der Strophe nur einen Takt aufnehmen und diesen dann so oft wie benötigt kopieren.

Hoffe Ihr versteht meine Probleme und könnt mir ein bisschen helfen. Schonmal Danke im vorraus.

Gruß
Shanks
 
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Wenn sich das Ergebnis gut anhört, würde ich mich nicht von einem halben Millimeter verrückt machen lassen. Von welcher Auflösung sprichst du denn, d. h. welcher Zeit entspricht denn dieser halbe Millimeter? Ebenso beim Aufnehmen: Wenn es gar nicht anders geht, kannst du natürlich alles zusammenschneiden, allerdings würde ich dann weniger auf Strophe/Refrain/Bridge schauen, sondern mehr darauf, dass es günstige "Einsteigepunkte" zum Schneiden gibt.
 
Hi Shanks!

Wie genau deine Anschlagpunkte an dem Raster liegen hängt davon ab, wie heftig zu rein zoomst. ;)

Ums knapp zu sagen: Wenn es sich gut anhört passts.
Du wirst merken, dass es weitaus unkomplizierter ist wenn du nur deine Spur anhörst und sonst nichts mit läuft.
Sobald mehrere Instrumente zusammen spielen (oder du auch nur den Klick dazuschaltest) werden Ungenauigkeiten viel schneller Hörbar. Wobei sehr perkussive Klänge wieder präziser hörbar sind als liegende (trägere).
Bsp: Gitarrensolo vs. Kontrabass.

Es fällt übrigens sehr vielen Musikern schwer genau auf Klick zu spielen ;)

Zu deiner zweiten Frage: Hier gibts die verschiedensten Philosophien.
Ich persönlich würde zumidest versuchen ganze Teile zu verwenden.
Je geringer dein Anspruch/besser deine Fähigkeiten, desto wenigers Takes musst du in jedem Fall zusammen-stückeln.
Ab einem gewissen Punkt wäre es dann oft besser gewesen die Zeit mit Metronom zu üben, anstatt schneidend hinter dem Bildschirm zu verbringen. :rolleyes:
Aber diese Erfahrung muss vermutlich jeder für sich selbst mal machen.

Lg Jakob
 
So Pi mal Daumen beträgt diese Abweichung irgendwas mit 0,05 Sekunden. Wo ich es jetzt als Zahl sehe, glaube ich doch, dass dieser Perfektionismus ein wenig irre war / ist. XD
Was für eine Toleranz ist den bei einem "guten" mix erlaubt?
 
Hallo Shanks,

Zitat Shanks: Also der Ton ist auf dem Klick, wenn ich die Augen schließe würde ich behaupten es ist genau auf den Takt gespielt. Aber wenn ich mir das aufgenommene Signal danach ansehe, ist es immer minimal verschoben. Also so das es um ca nen halben milimeter von der Linie verschoben ist

scheint mir wenig zu sein, ich würde da meinen Ohren vertrauen.
Kommt ja auch darauf an, wie weit du die Wellendarstellung auseinandergezogen bzw. zusammengeschoben hast, mit dem halben Millimeter:)

Was das Aufnehmen angeht: ich "mogel" auch manchmal und verwende dann den besten Part. Meistens ist es aber sowieso der erste Versuch, um so öfter ich es versuche umso schlechter wirds bei mir.

Wenn ich Fragmente aufnehme, achte ich auf genügend Ausklang bzw. eine gute Anschlussmöglichkeit an den nächsten Part, damit die Übergänge beim Zusammenfügen keine Probleme machen. Immer geht das ja auch gar nicht. Aber ich bin auch kein Profi....

Kurz gesagt: Ich würde den Gesamteindruck (mit dem Ohr) vor die sichtbaren Ungenauigkeiten stellen. Ich habe es einmal geschafft, eine "optisch" fast perfekte Spur zu spielen. Hat sich allerdings schlimm angehört, weil wie vom Roboter, gefühllos und war letztlich durch einen Betonungsfehler sowieso unbrauchbar...

Viele Grüße


Beitrag hat sich erledigt; I-Net-Stick ging nicht mehr
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo, wenn du einzelne Passagen einspielst, dann nutze die Punch in Funktion deiner DAW, falls diese das bietet. Das geht am einfachsten. Gruss
 

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