Fragen zur Pacifica 612 V von Yamaha

von stricky345, 18.12.07.

  1. stricky345

    stricky345 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.12.07   #1
    Seit heute bin ich stolzer Besitzer einer Pacifica 612 V.. Hab als Anfänger aber mal 1 bis 2 Fragen :):

    1. Die zwei Drehknöpfe sind ja für Master Volumen und Master Tone, aber was genau verändert der Master Tone Drehknopf, die Bassstärke?
    2. Kann mir vielleicht jemand sagen, welche Pickup-Konfigurationen genau auf den jeweiligen Schaltpositionen sind? (gibt 5 Stück)
    3. Da keine Anleitung dabei war, gibt es sonst irgendwas was ich bei der Benutzung der Gitarre beachten sollte? :)

    Danke
     
  2. the flix

    the flix Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 18.12.07   #2
    1.Tone=Höhenblende
    Wenn die Höhen gekappt werden, sind dann die Bässe in Relation natürlich stärker vertreten, als vorher.

    2. Dürfte so sein:
    vorne: Halssinglecoil
    eins weiter: Hals- und Mittelsinglecoil parallel
    Mitte: Mittelsinglecoil
    eins weiter: Mittelsinglecoil und Stegspule Steghumbucker
    hinten: Steghumbucker

    Bei der 812 ist der Steghumbucker noch splittbar, ich weiß nicht, ob das auch bei der 612 der Fall ist.

    3. Nichts, was man nicht auch bei anderen Gitarren dieser Bauart beachten sollte. Stichwort schwebendes Vibrato, Saitenwechsel.
     
  3. loud but lovely

    loud but lovely Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.12.07   #3
    Hi,
    zu Punkt 3:
    Es war jetzt keine Gebrauchsanweisung dabei, ob der übliche Zettel für Pflege der Gitarre dabei war, hast du nicht geschrieben.
    Folgendes würde in etwa draufstehen:
    - Die Gitarre keinen hohen Temperaturschwankungen sowie überhöhten Temperaturen oder übermäßiger Kälte aussetzen. (im Sommer nicht im Dachgeschoss lagern aber auch nicht im Keller, wo es im Winter evtl. zu kalt wird).
    - Vor Hoher Luftfeuchtigkeit schützen sowie vor Kontakt mit Wasser schützen. Natürlich kannste deine Gitarre mit einem FEUCHTEN, nicht NASSEN Lappen abwischen und danach auch wieder abtrockenen, aber immer dran denken, dass Holz arbeitet und wenns nass wird quillt es auf. Auf dem Korpus ist zwar in der Regel Klarlack über dem normalen Lack, aber nicht alle Gitarrenhälse sind ebenfalls mit Klarlack überzogen. Aufgequollenes Holz sieht extrem unschön aus.

    Nach dem Spielen die Fettflecken von den Batschehändchen mit einem weichen Tuch abwischen und von den Mechaniken auch Fettflecken entfernen - die Fangen sonst irgendwann an zu rosten. Man kann auch von Zeit zu Zeit beim Saitenwechsel das Griffbrett mit Zitronenöl einlassen, aber es gibt auch Leute, die machen das nie und da ist auch nichts passiert. Hier aber nur geeignetes Öl verwenden, normales Öl wird nämlich ranzig.

    Wird die Gitarre in der Wohnung in einen Gigbag gepackt und bei jetzigen Temperaturen im Freien wieder ausgepackt, kann es passieren, dass der Lack platzt, da durch den Temperaturunterschied Spannungen im Material entstehen.

    mfg und viel Spaß mit der Klampfe
     
  4. stricky345

    stricky345 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.12.07   #4
    Also sollte ich die Gitarre lieber nicht in einer Gigbag aufbewahren sondern lieber so draußen stehen lassen?
     
  5. GuitarMario

    GuitarMario Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.02.08   #5
    Quatsch!
    Im Gigbag ist sie gut aufgehoben!

    Man sollte sie aber vor schnellen Temperaturänderungen bewahren!

    Wenn Du Sie z.B. während des üblichen Kneipenbesuchs nach nach der Probe (natürlich im Gigbag) im kalten Kofferraum liegen hattest und das gute Teil vielleicht 5°C hat, dann einfach im Gigbag mit in die Wohnung nehmen und im Gigbag langsam aufwärmen lassen.

    Also NICHT die kalte Klampfe gleich raus aus dem Gigbag und in der 20°C warmen Wohnung in den Gitarrenständer vor die Heitzung stellen!

    Gruß

    GM
     
  6. AngusYoung<ACDC>

    AngusYoung<ACDC> Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.02.08   #6
    Hallo

    wo ist den der Unterscheid zwischen der Pacifica 604(immer wieder bei ebay drinne) un 614 un der 814(Die aht doch nru andere Tonabnhemer oder?)?

    mfg

    Angus
     
  7. GuitarMario

    GuitarMario Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.02.08   #7
    Ne 614 habe ich noch nicht gesehen. Die heiß wohl eher 612!
    Ne 814 habe ich noch nicht gesehen. Die heiß wohl eher 812!

    Kleine Namenskunde für Pacificas mit dreistelliger Typ-Bezeichnung:
    • die hunderter Ziffer steht für die Serie (je größer desto Teurer)
      0xx sind die billigsten, kommen aus China (glaube ich)
      1xx bis 9xx kommen aus Taiwan
      9xx kommen aus Taiwan oder Japan
    • die Zehnerziffer nennt die Anzahl der Humbucker
      Pac612 oder Pac812 haben also jeweils einen Humbucker
    • die Einerziffer steht für die Anzahl der SingleCoils
      Pac612 oder Pac812 haben also jeweils zwei SingleCoils
      Eine Pac604W hat 4 SingleCoils (stimmt wirklich, am Steg sitzt ein
      AlNiCo Double-SingleCoil mit 12 einzelnen Magnetstiften, kein Humbucker)

    Wenn am Ende der Typenbezeichnung ein W steht, ist ein Wilkinson-Vibrato mit zwei Haltebolzen drauf.
    Baujahre Ende der 90er bis ca. 2002.

    Steht dort ein V ist ein anderes modernes Vintage-Vibrato mit zwei Haltebolzen drauf.

    Underschied zwischen Pac6xx und Pac8xx:
    • Pac 6xx haben (gute!) Yamaha-Pickups.
    • Pac 8xx haben Dimarzio oder Seymore-Duncan Pickups und bessere Hölzer.

    Gruß

    GM
     
  8. AngusYoung<ACDC>

    AngusYoung<ACDC> Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.08   #8
    Vielen Dank für diese sehr aufschlussreiche Erklärung :great:
     
  9. GuitarMario

    GuitarMario Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.02.08   #9
    Habe noch ein bischen nachgeforscht:
    Mitlerweile kommen Gitarren der vierhunderter und sechshunderter Serie wohl aus Korea.
    So z.B. die Pac412V und Pac612V.

    Gruß

    GM
     
  10. phil.k

    phil.k Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.02.08   #10
    Ich habe gerade mal bei meiner 812v geguckt, die trägt auch "Made in Korea".
     
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