Frequenzabstand meherer Funkstrecken

von Rolli, 06.04.05.

  1. Rolli

    Rolli Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.04.05   #1
    Hi Leute

    ich hab da mal ne Frage:

    Wenn man mit mehreren Funkstrecken im anmeldefreien Frequenzbereich arbeiten will hat man ja nur einen begrenzten Einstellbereich.

    Wie gross sollte der Abstand zwischen zwei Funkfrequenzen denn mindestens sein um Interferenzen zu vermeiden und wie genau sind die Einstellungen bei den Sendern bzw. Empfängern?

    Die Frequenzen werden ja häufig mit zwei Stellen hinter dem Komma angegeben. Also würde es im anmeldefreien UHF-Band ja eigentlich 200 einstellbare Frequenzen geben.

    Oups hab gerade gesehen, dass es eine Rubrik wireless gibt. Also Mods bitte dort hin verschieben


    Gruss
    Roland
     
  2. slaytalix

    slaytalix Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 09.04.05   #2
    Moin

    es gibt auch Funkantennen von db Technologies, Sennheiser etc

    www.dbtechnologies.de

    "Richtantenne" Skeleton 800 mit 180° Abstrahlwinkel

    Die kann man auch für Draußen nehmen, incl. Regenschutzhaube & Montagebügel.

    Evtl. gibt es dies auch für Deine vorhandenen Geräte vom Hersteller

    > PN :rolleyes:
     
  3. slaytalix

    slaytalix Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 09.04.05   #3
    Moin

    ach so, ich glaube, ich verstehe jetzt auch Deine Frage.

    Die zulassungfreien Frequenzen fangen bei 863.400 MHz an.

    Wann der nächste Frequenz-Schritt bei Deinem Gerät ist, hängt davon ab, wie hoch die Auflösung der Frequenzbereiche ist.

    Bei einigen Geräten kann man das einstellen, Andere sind fest eingestellt, ich denke mal, so in 50 er Schritten hinter dem Komma sollte es keine Probleme geben.

    Aber es gibt ja Koryphäen im Forum wie Beyerdynamic- oder Shure Experten. :great:
     
  4. lemursh

    lemursh Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 09.04.05   #4
    Melde dich direkt bei Jürgen Schwörer (Shure) oder Bernd Neubauer (Bayerdynamic). Beide sind supernett und werden Dir Deine Frage kompetent und schnell beantworten können.
     
  5. slaytalix

    slaytalix Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 09.04.05   #5
    Danke für den Link
     
  6. 8ight

    8ight HCA Mikrofone HCA

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    Erstellt: 09.04.05   #6
    bei unseren ATW 3110 ist eine tabelle, der gleichzeitig benutzbaren frequenzen angegeben (in gruppen aufgeteilt)
    Gruppe 1:
    795.500, 796.000, 797.500, 797.900, 801.100, 802.025, 805.700, 811.700, 814.500, 816.225, 816.775. 818.325

    gruppe 2:
    795.500, 796.000, 797.900, 800.975, 802.025, 807.500, 809.500, 814.500, 815.750

    Gruppe 3:
    798.850, 799.400, 801.100, 801.425, 804.825, 805.150, 813.700, 817.425, 819.025



    Ich denk mal so ähnlich wird das bei anderen systemen auch aufgeteilt sein.
    Steht dann in den bedienungsanleitungen
     
  7. Rolli

    Rolli Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.05   #7
    danke für die Antworten,

    also ist es so wie ich dachte theoretisch reicht es die zweite Stelle hinter dem Komma zu variieren. Praktisch wird aber empfohlen einen Frequenzabstand von minimal ca. 0,5 MHZ einzustellen. So ähnlich hatte ich mir das auch vorgestellt.

    Das würde bedeuten, dass man im lizenzfreien Funkbereich von 863,00 bis 865,00 bestenfalls 5-6 Funkstrecken betreiben kann. Ist das so? Oder sind die Frequenzkombinationen noch von anderen Faktoren abhängig?

    Gruss
    Rolli
     
  8. Jürgen Schwörer

    Jürgen Schwörer Offizieller Produkt-Spezialist SHURE

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    Erstellt: 14.04.05   #8
    Hallo Rolli,

    es konmmt ganz darauf an, was für eine Qualität das System hat. Hochwertige Systeme können bis auf 200 kHz aneinander liegen - schlechtere brauchen 1 MHz Abstand.

    Und dann kommen noch Intermodulationen vor. D. h. das fälscheste was man machen kann ist in einem festen Abstand die Kanäle zu programmieren - also immer beispielsweise 1 MHz Abstand dazwischen. Das klappt nicht.

    Wieviele Kanäle letzenendes in das legale Band von 863 - 865 MHz rein passen hängt also vom System ab. Aber mehr als 4 sind eigentlich nicht realisierbar.

    Grüße
     
  9. Rolli

    Rolli Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.04.05   #9

    Warum klappt das nicht? Das kann ich nicht ganz nachvollziehen.
     
  10. Jürgen Schwörer

    Jürgen Schwörer Offizieller Produkt-Spezialist SHURE

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    Erstellt: 18.04.05   #10
    Hallo Rolli,

    ich versuche das mal in drei Sätzen zu erklären. Intermodulationen werden in sogenannten nichtlinearen Bauteilen - sprich jedem Verstärker - erzeugt. Das Sind Summen und differenz-Produkte.

    Ein Beispiel: Ich habe 2 Sender - 800 und 810 MHz. Nun produziert der Empfänger die Summen- und Differenzprodukte: 800 + 800 - 801 = 799 MHz und 801 + 801 - 800 = 802 MHz. Damit kann ich keinen weitern Sender bei 799 oder 802 MHz betreiben. Ich muss den dritten Sender beispielsweise auf 801.5 MHz einprogrammieren.

    Als technische Hilfe sei mal unser "educvational booklet" genannt. Wie der Name schon vermuten lässt nur in englischer Sprache ... aber da steht mal alles über drahtlose Mikrofontechnik drin:

    Selection and Operation of Wireless Microphone Systems

    Grüße
     
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