Fühlen der Musik, des Instruments!!!

von dupree, 09.01.08.

  1. dupree

    dupree Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.08   #1
    Hallo Leute,

    die Idee hierfür kam mir vor ein paar Tagen, als ich Freunde bei einem Akusitikgitarrenkauf begeleitete, um sie mit meinem bescheidenen Wissen etwas zu unterstützen.
    Es geht um das bewußte Fühlen beim Spielen eurer Klampfe (oder eines anderen Instruments).
    Als wir mit dem Verkäufer in einem kleinen Musikerladen (in Radebeul bei Dresden http://www.musikhaushorn.de/rundgang.html, sehr angenehme Atmosphäre ) ins Geschpräch kamen und wir schon diverse Instrumente in der Hand hatten, meinte er, nachdem er uns eine Martin DX1E in die Hand gab, dass wir den Ton bzw. das Instrument für uns selbst fühlen müssen. Als ich dann besagte Martin in der Hand hielt, wusste ich was er meinte. Es soll hier aber nicht um eine spezielle Gitarrenmarke gehen, also weiter im Text.
    Das selbe Gefühl hatte ich festgestellt, nachdem ich mir meine PRS gekauft hatte. Es viel mir nach ein paar Tagen des intensiven spielens zu Hause auf. Ich fühlte einfach die Vibrations des Instruments, speziell beim Stimmen. Die Folge war ein verbessertes Gefühl beim erzeugen der Töne und somit ein bewussteres wahrnehmen des Instruments und dem was man da eigentlich macht.

    Nun den, ich will euch nicht weiter langweilen sondern viel mehr auf ein wirklich interessantes Interview (als mp3, könnt euch also gemütlich zurücklehnen und müsst nix lesen ) vom Bremer Diplompsychologen und Violinenlehrer Andreas Burzik hinweisen. Er betrachtet das Musikmachen mal aus einem wirklich interessanten Blickwinkel. Hier zu finden: http://www.gitarrenlinks.de/index.html

    Vieleicht möchte der ein oder andere hier im Forum mal darüber berichten, ob er ähnliche Erfahrungen machen konnte oder es bringt hier jemanden vom ständigen Technikgedanken weg, und er betrachtet sein Instrument mal "anders".

    Tschöö


    Edit: Um zum besagten Interview zu gelangen, müsst ihr links auf Workshops klicken und anschließend nach ganz unten srollen und auf "Mein Interview mit Andreas Burzik zum Thema "Üben im Flow" klicken.
     
  2. Darkeminence

    Darkeminence Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.08   #2
    ich weiß was du meinst, hinzufügen muss ich noch, dass ich mich frage wies denn ist wenn man ein instrument hat was man garnicht fühlt oder die "chemie" nicht stimmt, das geht ja auch kaum, denn mit soeinem instrument fällt das spielen viel schwerer...

    wenn ich in den gitarrenladen geh und mir ne klimpe anspiele achte ich nicht nur auf mensur, holz, mechanik etc. subjektive eindrücke zählen auch, denn ich muss es in der hand halten und sagen können-> ja das isses, das passt zu mir, das muss ich haben...ich find sowieso, dass instrumente, bei denen du äußerst direkt an der tonbildung beteiligt bist(violine, gitarre, meinetwegen auch blockflöte), ein gefühl des tones vermitteln müssen.
    aufgrund der eigenschaft den ton auch zu fühlen, passen mir solche instrumente am meisten...
     
  3. Mr Polfus

    Mr Polfus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.01.08   #3
    Also genau dieses Gefühl hatte ich auch das erste mal bei meiner PRS SE :)
     
  4. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.01.08   #4
    Es braucht immer eine gewisse Zeit bis man gut genug weiß was man eigentlich will/braucht und ein ausreichend gutes Gehör und Gefühl hat um das spüren zu können. Geht aber irgendwann jedem so, habe auch viel rumprobiert bis ich auf den Geschmack gekommen bin und die "richtigen" Instrumente für mich rauspicken konnte.
     
  5. dupree

    dupree Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.01.08   #5
    ...stimmt, eine gewisse Zeit/ Erfahrung braucht es mit Sicherheit, um einschätzen zu können, was ein Instrument "leisten" muss.
    Hat sich den schon jemand das Interview angehört?
     
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