Furcht vor Terroranschlägen innerhalb Europas

von MB-West, 01.07.07.

  1. MB-West

    MB-West Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.07   #1
    Der ein oder andere der hin und wieder mal die Nachrichten verfolgt wird sicher von den geplanten Bombenanschlägen am Londoner Piccadilly Circus und dem Flughafen Glaskow, die zum Glück rechtzeitig verhindert werden konnten.
    Es handelte sich hierbei um Autobomben. Die Autos waren mit einem explosievem Sprengsatz, mehreren Gasflaschen und Nägeln beladen.

    Derartige Anschläge waren bereits von den Terroristen angekündigt worden. Mit steigender Tendenz.

    Ich persönlich denke nicht, dass es einfach nur leere Drohungen waren. Und ich gebe auch offen und ehrlich zu, dass ich mir dies bezüglich ziemliche Gedanken mache. Es handelt sich nicht um panische Angst sondern eher um eine Gewisse Art von Furcht.

    So lange es unzählige Idioten gibt, die sich selbst in die Luft sprengen, weil sie meinen sie würden dadurch ins Paradies kommen, muss man mit allem rechnen.


    Ich will hiermit nun nicht den Teufel an die Wand malen. Mich würde lediglich interessieren, welche Meinung ihr zu dem Thema habt. Und vor allem welche Vorschläge ihr hättet um gegen den Terrorismus anzu"kämpfen".
     
  2. Domo

    Domo Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 01.07.07   #2
    das nervt mich total. nächste woche war meine abiturfahrt nach london geplant. jetzt wo die scheiße passiert ist ist natürlich nicht mehr sicher ob die fahrt durchführbar ist... ärgerlich alles.
     
  3. Pleasure Seeker

    Pleasure Seeker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.07   #3
    Sicherlich, solche Verbrechen kann man "verhindern", aber in Relation zu Anderen, von oben geduldeten Körperverletzungen (teils auch mit Todesfolge) sind sämtliche Opfer des "ungerichteten Terrorismus" eher niedrig. Die Chance das es einen selbst, einen Freund oder ein Familienmitglied erwischen könnte, dürfte bei weit unter 1% liegen, daher halte ich die "Gegenmaßnahmen" bzw. auch die Panikmacherei noch immer für völlig überzogen.
    Weitaus wahrscheinlicher ist es in Deutschland, England, oder auch den USA einem normalen Verbrechen zum Opfer zu fallen, jemandem der einem mit einem Messer oder einer Knarre gefährlich wird.

    Dagegen ankämpfen? Was wird momentan gemacht: "Krieg gegen den Terrorismus" (dummerweise mit terroristischen Mitteln) und "jeder ist verdächtig, daher Überwachung und Kontrolle wo es nur geht". Weitaus sinnvoller wäre es wirklich mal offen mit jenen Leuten, von Terroristen bis zu Religiösen Führern und natürlich Regierungen (Iran z.B.) in Dialog zu treten. Die Nadeln im Heuhaufen, die vor mehreren hundert Jahren bereits verloren wurden (solange wurschtelt der christliche Westen in Ländern des Nahen Ostens herum), kann man nicht bekämpfen, weder durch Krieg noch durch fleissiges 'Datensammeln' eines Überwachungsstaates.
    Die Verrückten kann man davon nicht abbringen, aber diejenigen die es heute noch für gut heissen vom Gegenteil überzeugen, damit wäre schonmal was gewonnen, all diejenigen wie es heute passiert, als Verbrecher (mit denen redet man nicht!) hinzustellen, damit schürt man nur noch mehr Gewalt.
     
  4. Boerx

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    Erstellt: 01.07.07   #4
    Es geht um wesentlich mehr als die Toden und Verletzten bei einem solchen Anschlag.
    Es geht darum was die Terroristen verkörpern und was sie bedrohen. Deswegen reagieren die angegriffenen Staaten auch so harsch da sie in ihren Gründfesten angegriffen und bedroht werden.

    Ich will damit jetzt nichts rechtfertigen oder werten also bitte keine Diskussion über Sinn/Unsinn, Recht/Unrecht von Irak und Afghanistan
     
  5. MatthiasT

    MatthiasT Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.07   #5
    Terrorismus im dem Sinne wird es erst, wenn sich Leute davor fürchten. Sonst ist das nur eine Anwendung von Gewalt.
    Und das Ziel von Terroristen ist ja nicht die Anwendung von Gewalt, dies ist nur Mittel zu Zweck. Das Ziel ist es, Panik zu verbreiten und Furcht zu sähen.

    So gesehen: Erfolg auf ganzer Linie. Denn mit rationaler Furcht um das eigene Leben ist das kaum zu erklähren. Unser Autoverkehr hat ein um vielfach höheres Gefährdungspotenzial und was unsere Ärzte mit Kunstfehlern alles in nächste Leben befördert... davon wollen wir mal gar nicht reden.
    Wenn man Politik und Medien Vorsatz unterstellen würde, könnte man glauben, sie arbeiten Hand in Hand mit dem Terrorismus. Das ist so natürlich nicht richtig, es ist einfach die Kombiantion aus persöhnlichen Ehrgeiz einzelner Politker und der Auflagenabhängigkeit der Medien, die diese Panikmache schüren.
     
  6. Nashrakh

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    Erstellt: 01.07.07   #6
    Fraglich ist das schon, aber einigen Politikern spielt der Terrorismus regelrecht in die Hand (wenn sie diesen nicht sogar für ihre eigenen Pläne ausnutzen!).
    Aber natürlich ist man gleich paranoid wenn man denkt, dass da was faul ist :confused::great:

    Um mein eigenes Leben mache ich mir absolut 0 Sorgen, da ich nicht in einer Großstadt wohne... den Vorfall in London habe ich mit Sorge betrachtet und denke, es werden wieder ein paar Kameras mehr aufgestellt :rolleyes:
     
  7. MatthiasT

    MatthiasT Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.07   #7
    Ich wäre der letzte, der Verschwörungstheorien aufstellen würde. Aber es ist offensichtlich, dass das Thema politisch und medial ausgeschlachtet wird. Und das spielt den Terroristen in die Hände bzw. macht Terrorismus überhaupt erst in dieser Form möglich.
    Ich wette drum, hätte man 9 11 nur als ziemlich großes Verbrechen angesehen und auch so behandelt, dann wäre die Welt ein etwas friedlicherer Ort.

    Es ist fast schon lustig mit anzusehen, wie es ein paar Einzelpersonen schaffen, demokratischen Staaten freiwillig ihre sauer erkämpfe Rechtsstaatslickeit und Integrität mit Füßen treten zu lassen.
     
  8. MB-West

    MB-West Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.07   #8
    Bei Allem Respekt. Aber darum geht es hier nicht. Oder sollte es eigentlich nicht gehen. Klar ist es schade dass beispielsweise eine Abi-Fahrt deshalb abgesagt wird.
    Aber ich denke wenn man sich gegen den Terrorismus ausspricht, sollte mehr dahinter stecken, als eine verschobene Abi-Fahrt.


    Wenns danach Ginge, bräuchte man auch nicht gegen Menschen vorgehen, die sich betrunken hinters Steuer setzen, weil Autounfälle doch eh ständig passieren.

    Auch hier kann ich deine Meinung nicht nachvollziehen. So wie ich deine Aussage auffasse, willst du damit sagen, dass dir so ziemlich alles egal ist, solange kein Angehöriger oder Freund betroffen ist.
    Was ich widerum als ignorant bezeichnen würde.
    Wenn beispielsweise in der Nachbarstadt eine Bombe hochgeht. Und 500 Menschen draufgehen, hoffe ich natürlich, dass kein Angehöriger oder Freund betroffen ist. Dennoch kann ich diese Sache dann nicht einfach so hinnehmen.
     
  9. MatthiasT

    MatthiasT Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.07   #9
    Das ist nicht ignorant, das ist pragmatisch. Wir nehmen als Gesellschaft viele Risiken in Kauf. Das Risiko, an Herzverfettung zu sterben (und das rafft sicher mehr Menschen dahin als Anschläge), das Risiko in einem Autounfall verwickelt zu werden. Trotzdem verbietet man weder fette Lebensmittel noch Autos.
    Bleiben wir bei Automobilen:
    Einfach weil die Möglichkeit von A nach B zu kommen und so überhaupt unsere Wirtschaft und unseren Lebensstandart halten zu können wiegt die Todesfälle und den ökologischen Schaden auf, und deswegen lässt man Indivudualverkehr zu. In Sachen Terrorabwehr würde man sehr viel aufgeben und nur wenig bekommen, wenn man sie so betreibt, wie einige das fordern. All die Rechte und Freiheiten, für die viele Leute gekämpft haben wegwerfen, damit man vielleicht eine Hand voll Terroristen in die Finger bekommt? Und damit dann doch nur noch mehr Menschen in diese Ecke drängt und sich damit weiteren Feindesnachschub quasi selber erschafft? Nein danke.

    Ich persöhnlich nehme das verschwindent geringe Risiko gerne in Kauf, von einer Bombe in die Luft gejagt zu werden, genauso wie ich das Risiko in Kauf nehme, von einem abfallenden Flugzeugteil getroffen zu werden. Ich denke, beide Risiken sind gleich groß, nur für das eine soll ich jetzt Rechte aufgeben? Bevor das passiert, laufe ich lieber mit Schutzhelm über die Straße.;)
     
  10. MB-West

    MB-West Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.07   #10
    Ohne Worte :screwy: Deine höchst qualitative Argumentation gibt mir Grund an deiner Selbst zu zweifeln und wirft in mir die Frage auf wie alt du bist.

    Gut, das ist Ansichtssache. Da werden sich die Meinungen sicher teilen. Ich persönlich lasse mich am Flughafen lieber zweimal kontrollieren oder filmen, wenn ich durch die Fußgängerzone laufe. Zum einen, weil es die Terrorgefahr drastisch einschränkt und zum andern sind die Menschen wenigstens Teilweise beruhigt.


    Auch hier muss ich mich erneut fragen, ob du schon eingeschult wurdest. Es geht ja nun garnicht darum, dass ausgerechnet du von einer Bombe - und Gott beware - getroffen wirst.
    Laut deiner Einstellung sollte man den Terroristen mögliche Anschläge in die Wiege legen, so lang dir nichts passiert.
     
  11. Pleasure Seeker

    Pleasure Seeker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.07   #11
    MaschineWest, ob Feinstaub, Passivrauchen, generell Kriminalität, Verkehrsunfälle, krebsgefahr durch diverse Baustoffe/Lebensmittel, Sportunfälle.. unser heutiges Lebens ist gefährlicher denje, außer natürlich was Bakterienbefall betrifft, da hat die Medizin eine Allzweckwaffe, die aber inzwischen auch deutlich an Wirkung verloren hat.
    Ich sehe meine Meinung nicht als ignorant an, ich sehe sie als dass was sie ist: Egoistisch ;)

    Trotzdem stehe ich dahinter, denn wenn man sich anschaut wieviele Milliarden zur Terrorabwehr, welche riesigen Summen zum Krieg gegen den Terror ausgegeben werden, dann stellt sich die Frage: Warum überhaupt? Wäre das Geld nicht dort besser angelegt wo Terroristen die Gründe für ihr Vorgehen sehen? Statt z.B. Tornados nach Afghanistan zu schicken, die Kohle lieber ausschließlich und demonstrativ (pressewirksam) für humanitäre Hilfe einsetzen, damit begeht man keinerlei Fehler, nie, außer man kontrolliert die Hilfe nicht.

    Im übrigen stimmt es, Politik und die Medien sind Trittbrettfahrer des Terrorismus, die machen ihn erst zu dem was er ist. Ohne Panikmache und Angst schüren, kein Nutzen der Anschläge.
    Wenn 120 Menschen aus Afrika irgendwo im Atlantik oder der Str. von Gibralta kentern und ersaufen interessiert es kaum jemanden, das ist Alltag zwischen "arm und reich", die (DDR) Mauer wurde zurecht kritisiert, in den USA ballert man auch schonmal auf illegale Eindringlinge aus Mexiko.. das interessiert wiederum keinen.. und Terrorismus, die kleine Gefahr die wir im Westen haben, die ist lächerlich im Vergleich zu derjenigen der eine afghanische Familie täglich ausgesetzt ist, egal ob ein Taliban eine Bombe zündet oder die "Allierten" Kolateralschäden verursachen.
     
  12. MatthiasT

    MatthiasT Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.07.07   #12
    Alt genug um das schwammige Ding zwischen meinen Ohren zu benutzen. Denk mal drüber nach, wir nehmen jeden Tag Risiken in Kauf. Selbst eine Mutter, die ihr Kind draußen spielen lässt geht das Risiko ein, dass es überfahren wird. Trotzdem lässt man Kinder spielen und schnallt sie nicht den ganzen Tag in gepolsterte Sessel und ernährt sie intravenös, um zu verhindern, dass sie sich verschlucken.

    Früher nannte man sowas Gottvertrauen, ich nenne es Risikobereitschaft. Ohne die kann eine Gesellschaft nicht funktionieren.
    Klar, auch weiterhin werden Terroristen mit klarer Kennzeichnung und einem fröhlichen Lächeln in die Kameras winken, die exklusiv für sie aufstellt wurden. :screwy: Schonmal dran gedacht, dass die Totalüberwachung, wie sie gerade in England forciert wird eher anderen Zwecken dient?

    Und ich weiß ja nicht wie du das siehst, aber ich finde es gibt beruhigendere Sachen als überwacht zu werden. Ich fühle mich unwohl, wenn ich gefilmt und abehört werde und nicht weiß, wer am anderen Ende der Leitung sitzt und wer was mit diesen Informationen anstellt.

    Da du schon mehrfach versucht zu implizieren, dass meine Aussagen unreif sind, dann denk mal gut über deine nach.

    Überwachung ist ein ganz heikles Thema und man muss damit sehr vorsichtig umgehen. Zu einem gewissen Grad ist sie nötig, aber es haben zu viele Leute Interesse daran, die Verlockung ist einfach zu groß. Stell dir mal vor, es werden Bewegungs und Verbindungsknoten von dir erstellt. Da kann man so einiges mit anstellen. Schön, wie wir wissen haben da erstmal nur völlig unbestehliche, hochkompetente und moralisch integre Sachbearbeiter Zugriff drauf. Sieht man ja an der Telefonüberwachung, wo eine verschwindend geringe Quote von 97% der Betroffenen im Nachhinein entgegen der Gesetzeslage nicht drüber informiert werden. Grund: man hat keine Lust die Beschwerden zu bearbeiten. (Angaben aus der Zeit, finde Artikel aber nicht mehr) :rolleyes:

    Es soll ein ganzes Volk unter Generalverdacht gestellt werden. Das ist einfach völlig inakzeptabel. Jedenfalls sollte es das für jeden sein, der schon eingeschult wurde...
     
  13. rock

    rock Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.07.07   #13
    Ich sehe nicht ein, warum ich wegen ein paar verblendeter Idioten ängstlich durchs Leben gehen sollte und im übrigen werde ich mir von Terroristen nicht vorschreiben lassen wohin ich gehen kann oder nicht. Werde trotzdem Bahnhöfe und Flughäfen in Dtl aufsuchen wenn es sein muss - da die Hosen voll zu haben bringt doch nix und ist noch ein Erfolgserlebnis für diese Schwachmaten.

    Wenns passiert passierts, zur falschen Zeit am falschen Ort - was solls ...
     
  14. Nashrakh

    Nashrakh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.07.07   #14
    Was für ein Zufall geradezu, dass die vermeintlichen Anschläge in England stattfanden, und das kurz nach dem Machtwechsel.
    Könnte eine kleine Warnung an Brown sein, ja den Kurs beizubehalten - denn Überwachung is teh rule :rolleyes:
     
  15. Pleasure Seeker

    Pleasure Seeker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.07.07   #15
    Durchaus Nashrakh.. kaum ein anderes Land ist dermaßen überwacht wie England, trotzdem müssen erst Passanten melden das es nach Gas riecht damit sie Bomben finden.

    Was wiederum sämtliche "Abwehrmaßnahmen" in Frage stellt, wie will z.B. Herr Schäuble, bzw. die Ermittlungsbehörden unter allen potentiellen Tätern in Deutschland denjenigen PC herausfinden wo wirklich Datei 4Mio595Tsd-nochwas auf der Festplatte ein Dokument ist, welches den Verdacht eines Anschlages erhärtet? Das man ausschließlich bei schwer Terrorverdächtigen schnüffeln geht wäre ja noch tolerierbar, evtl. sogar noch konform mit dem GG, aber so? Pure Hysterie und andere böse Hintergedanken führen zu solchen Übertreibungen.

    Vor kurzem gab es einen Vergleich, ich glaube auf spiegel online, es war der Radius in dem heutige Kinder in England "spielen", im Vergleich zu früher. Der war ziemlich schockierend, heute im Schnitt nur noch im Garten und vor dem (Eltern)Haus, früher schonmal 1-5km vom Haus entfernt. Dieser Wandel fand innerhalb der letzten 10-20Jahre statt, ein paar Kinderschänder in der Presse, überall Terroristen.. und schon leiden die armen Kleinen an Übergewicht, weil sie noch nicht einmal mehr alleine zur Schule laufen dürfen. Dahin führt die Angst, und jede Übertreibung ist diesbezüglich unangebracht. Vor kurzem gab es doch auch Warnungen in Deutschland "es stünden Anschläge bevor, bzw. gebe es Hinweise darauf".. toll war dann was gleich aus dem Innenministerium hinterhergeschoben wurde: "Man soll deswegen ja nicht panisch reagieren" :D
     
  16. wilbour-cobb

    wilbour-cobb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.07.07   #16
    Vorallendingen sind die Planer der Anschläge eben keine im Netzwerk organisierten Terroristen, die den ganzen Tag mit der Al-Qaida telefonieren oder mailen, oder irgendwelche Ausbildungscamps besuchen. Es sind einfach nur Idioten, die ein bisschen Ruhm haben wollen und gerne zündeln.
     
  17. Unplugged

    Unplugged Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.07.07   #17
    Hahahaha... ich lach mich krank.

    Diese Idioten clonen sich selbst, nehmen Flugstunden besorgen sich Flugzeuge und fliegen Objekte an... danach brauch bloß die Al-Qaida mit den Gewehren in die Luft schießen und sagen WIR waren es!

    :screwy:
     
  18. Domo

    Domo Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 02.07.07   #18
    natürlich nicht. trotzdem find ichs ärgerlich, und ich wollt meinen frust irgendwie ablassen. sorry ;)
     
  19. Nashrakh

    Nashrakh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.07.07   #19
    Dafür spricht auch, dass sich die Fahrer der Autos äußerst auffällig benommen haben sollen - einer soll in Mülltonnen gefahren und sturzartig geflüchtet sein und es wird spekuliert, dass die Bomben laienhaft gebaut wären - alles nachzulesen im Politikforum.de, Heimat jeglichen Unsinns :p

    Und Al-Qaida wurde von vornerein die Schuld zugeschoben, ohne Beweise - "weils am wahrscheinlichsten war" :rolleyes:
     
  20. MB-West

    MB-West Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.07.07   #20
    Vielleicht habe ich die Meinung die du und Mathias vertreten ein wenig Missverstanden.
    Aber in erster Linie habe ich es so aufgefasst:
    Solange es Autounfälle und Krankheiten auf der Welt gibt, ist mir auch egal ob hier die Terroristen Bomben zünden, weil sterben muss ich ja eh irgendwann.

    Sehr guter Denkanstoß. Die Debatte gibt es jedoch schon seit Jahren - auch in anderer Thematik - und findet nie ein Ende.
    Sollte man diverse Nazigruppierungen bekämpfen und ausschalten? Notfalsl mit Gewalt? Oder sollte man von Innen herausarbeiten? Perspektiven bieten und den Träger im Keim ersticken.
    Endlos lange Diskussion solange es diese und diese gibt.

    Selbige Debatte wird gerade hier
    geführt.
    Klar, dass über sterbende Kinder in Südafrika kaum berichtet wird und ein Bombenanschlag auf dem Fluhafen dermaßen gehyped wird ist irendwo eine Schweinerei. Das seh ich genau so. Nur das Sterben in Afrika ist leider Gottes zu etwas Normalem geworden. So böse es auch klingen mag. Aber deswegen einen Bombenanschlag mit 500 Opfern - in Deutschland - zu ignorieren ist doch auch die falsche Lösung.