Gehäuse für Martin Audio Woofer

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dj dh-b
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Habe einen 18er Martin Audio Woofer mit 400 W sin. des Typ L 1831.
Leider habe ich nur den Lautsprecher bekommen ohne Gehäuse.
Daher bitte ich euch um Hilfe um Baupläne für das Originalgehäuse von Martin Audio. Der Woofer war sehr teuer und ich will ihn nicht in irgendein Gehäuse stecken, wo er dann seine Peformance nicht ausspielen kann.

Dankeschön für eure Mithilfe

Mfg Daniel
 
Eigenschaft
 
wenn du die TSP's hast, kannst du dir die gehäusegrösse mit WINISD berechnen. Die form ist untergeordnet.
 
hä?
die form ist in der tat sehr irrelevant! nicht vollkommen, aber nahezu!
 
Na, das ist doch ein bischen arg pauschal. Ich nehme an, Daniel hat nicht einfach gepostet, um zu erfahren, wie man eine Holzkiste zusammenzuschreinert, die lediglich ein definiertes Volumen hat. Und die Boxenhersteller dieser Welt werfen sicherlich nicht Millionen von Euronen und Dollars und anderen Währungen zum Forswchungsfenster raus, nur weil sie nicht wussten, dass es nicht auf die Gehäuseform ankommt (bzw. auf das Boxenprinzip).
Es fängt doch schon beim Bassreflexgehäuse an, bei dem man nicht aufs geradewohl irgendwelche Löcher ins Gehäuse schneidet und gut ist. Und ein Bandpaßgehäuse zimmert man auch nicht mal eben so zusammen, ich persönlich kann aber nicht ausschliessen, dass der Speaker vielleicht hierin besonders nett Druck und Klang macht. Wer kann?

@Daniel: Die Homepoage von Martin Audio ist martin-audio.com. Vielleicht hilft es Dir weiter.
 
ja frankoarno, hast recht. möchte schon einen präzisen Bauplan haben. Fange leider nicht viel an damit wenn ich nur das Volumen habe. Bräuchte auch z.B die Angaben wie dieses Bassreflexsystem aufgebaut ist, welche Materialien verwendet werden und die genaue Baugrösse des Gehäuses (Was ich weiss macht das ja auch einen Unterschied wenn bei gleichen Bauvolumen das Gehäuse Höher oder mehr Tiefer gebaut wird.
Auf der Homepage von Martin Audio war ich schon bevor ich hier reinschrieb. Hab auch gegoogelt, aber leider ohne erfolg.Ich hoffe das hier irgendwann jemand das liesst der gute Kontakte zu Martin Audio hat damit ich die richtigen Baupläne habe.
Aber ich bedanke mich auf jedenfall recht herzlich für eure Hilfe!!

Mfg Daniel
 
Weiss zufällig von euch in welcher Serie der Woofer mit der Type 1831 verbaut worden ist? Vielleicht kann ich mir dann irgendwie Baupläne beschaffen wenn ich weiss wie die Subwooferserie genau Bezeichnet wird!

mfg Daniel
 
moin, moin,

nehme doch mal Kontakt mit der Firma Celestion auf. Von denen müßte der Tieftöner kommen. Ich habe leider keine Liste mehr mit der Zuordnung der Verkaufsbezeichnungen und den Nummern.
Celestion hatte früher auch eine Sammlung von Gehäusevorschlägen für ihre Lautsprecher.
Auf der Celestion Webseite bin ich selber nicht fündig geworden

Gruß Mikroguenni
 
der Celestion Importeur für Deutschland ist:

advanced sound technology
Friedemann Wüstner e. K.
Platanenweg 12
71706 Markgröningen
Germany
Telefon +49-7145-931248
Fax +49-7145-931246
www.ast-audio.de
info@ast-audio.de
 
FranceArno schrieb:
Na, das ist doch ein bischen arg pauschal. Ich nehme an, Daniel hat nicht einfach gepostet, um zu erfahren, wie man eine Holzkiste zusammenzuschreinert, die lediglich ein definiertes Volumen hat. Und die Boxenhersteller dieser Welt werfen sicherlich nicht Millionen von Euronen und Dollars und anderen Währungen zum Forswchungsfenster raus, nur weil sie nicht wussten, dass es nicht auf die Gehäuseform ankommt (bzw. auf das Boxenprinzip).
Es fängt doch schon beim Bassreflexgehäuse an, bei dem man nicht aufs geradewohl irgendwelche Löcher ins Gehäuse schneidet und gut ist. Und ein Bandpaßgehäuse zimmert man auch nicht mal eben so zusammen, ich persönlich kann aber nicht ausschliessen, dass der Speaker vielleicht hierin besonders nett Druck und Klang macht. Wer kann?

@Daniel: Die Homepoage von Martin Audio ist martin-audio.com. Vielleicht hilft es Dir weiter.

Na da muss ich Ede-Wolf mal beispringen :D , weil im Grunde hat er Recht. Es ist letztlich wurscht, welche Form das Gehäuse hat. Es ist sogar problemlos möglich eine 130 Liter Standardmülltonne zum Sub umzubauen ;)
Fest definierte Parameter sind einzuhalten, welche sich beinahe nur auf Volumen, Ventgröße bei ventilierten Boxen bzw. Volumen und Hornkontur bei Hörnern beschränken. Natürlich spielen solche Fragen wie Wahl des Gehäusematerials, Strömungsverlauf usw. auch eine wichtige Rolle. Aber fast alle dieser Probleme sind mit einigen Tricks und Kniffen in die Reihe zu bekommen. Und genau hier steckt dann das Know How des jeweiligen Entwicklers, wofür dieser
Millionen von Euronen und Dollars und anderen Währungen zum Forschungsfenster raus
-wirft :twisted:

Beste Grüße aus Oberfranken

Uwe
 
Achso, also spielt die Bauform keine Rolle. Ich habe diesen Woofer momentan nur vorübergehen in eine ca. 140 Liter Box gesteckt mit 21mm (leider) Spannplaten und habe dazu 4 Bassreflexröhren mit je 74mm Durchmesser eingebaut. Aber ich bezweifle das die Spannplatten halten wenn der Woofer mal auf Nennlast betrieben wird. Angebrachter währe sicher Mdf oder sogar Hdf Platten.

Mikroguenni, danke werde demnächst dorthin Kontakt aufnehmen. Heißt das, das Martin Audio den Woofer nicht selbst baut sondern Celeston?

Danke an alle anderen!

Mfg Daniel
 
mdf wäre keine wirkliche verbesserung zu pressspanplatten!
bei selbstbauprojekten sollte man so wie ordentliche boxenhersteller birken-multiplex verwenden.18 oder 21mm kommt aufs geld und gewicht an!

mfg man
 
dj dh-b schrieb:
Mikroguenni, danke werde demnächst dorthin Kontakt aufnehmen. Heißt das, das Martin Audio den Woofer nicht selbst baut sondern Celeston?

Celestion ist einer der größten Lautsprecherhersteller der Welt bekannt vor allem durch seine Gitarrenlautsprecher. Sie bauen aber auch professsionelle Chassis für PA Anwendungen. Einer davon ist (wenn ich mich richtig erinnere) in der Martin Audio eingebaut.

Gruß
 
dj dh-b schrieb:
Achso, also spielt die Bauform keine Rolle. Ich habe diesen Woofer momentan nur vorübergehen in eine ca. 140 Liter Box gesteckt mit 21mm (leider) Spannplaten und habe dazu 4 Bassreflexröhren mit je 74mm Durchmesser eingebaut. Aber ich bezweifle das die Spannplatten halten wenn der Woofer mal auf Nennlast betrieben wird. Angebrachter währe sicher Mdf oder sogar Hdf Platten.

MDF oder Rohspan ist saubillig und läßt sich hervorglänzend verarbeiten. Leider ist es mit der Festigkeit nicht so gut bestellt. Kanten knallen sehr schnell weg, bei ungeschützten Stellen (Schrammen) zieht das Zeuch Wasser wie ein Schwamm, um dann sein Volumen auf das dreifache zu steigern :twisted: Dennoch kann man mit MDF recht ordentliche Ergebnisse erzielen, wenn man bestimmte Regeln einhält. HDF tue Dir bitte nicht an. Es ist erstens unnötig teurer, aber vorallem: Es hat fast das doppelte spezifische Gewicht im Vergleich zu BMP. So ein 140 Liter Standartsub wiegt dann fast soviel wie ´ne Telefonzelle :D
Standartmaterial ist Multiplex (dickeres Sperrholz) Es hat den Nachteil, dass es partiell stark zu Schwingungen neigt, dies muss man halt mit Verstrebungen unterdrücken. Aber es ist leicht, wasserfest, hat eine sehr hohe Biegefestigkeit und gefräste Kanten stehen wie s..
Wem Multiplex zu teuer ist, kann halt noch diese... jetzt ist der Name wech, wo halt ganze Holzscheite verpresst sind... nehmen. Halten auch recht gut. Die sind allerdings im Finish etwas aufwändiger.

Beste Grüße aus Oberfranken

Uwe
 
Uwe 1 schrieb:
Wem Multiplex zu teuer ist, kann halt noch diese... jetzt ist der Name wech, wo halt ganze Holzscheite verpresst sind... nehmen
Hi,
meinst Du etwa OSB ?
Das Material würde ich aber nur für Prototypen verwenden, da es bei den Proto´s nicht auf Optik ankommt.
 
Genau :D Danke fürs Einspringen!

...und ich schrieb ja, im Finish ist da dann viel Arbeit nötig. Aber in Bezug auf Gewicht und Haltbarkeit halte ich OSB durchaus für beachtenswert.

Uwe
 
Nicht dafür ! :)
Leider ist die Kantenstabilität von OSB unter aller S.. , die einzelnen groben Späne brechen sehr schnell heraus,und dann hat man ein riesen Loch in der Platte.
Vom Gewicht ist OSB leichter als Spanplatte, aber immer noch deutlich schwerer als Multiplex.
 
...bei ungeschützten Stellen (Schrammen) zieht das Zeuch Wasser wie ein Schwamm, um dann sein Volumen auf das dreifache zu steigern Dennoch kann man mit MDF recht ordentliche Ergebnisse erzielen, wenn man bestimmte Regeln einhält.

Der Schwammeffekt läßt sich etwas kompensieren, wenn man die Mitteldichte Faserplatte vor dem aufbringen der Beschichtung mit sehr viel Imprägnierung behandelt.
Aber nicht's desto trotz, ich verwende auch kein MDF mehr, denn wie sagen immer meine Helfer: Für'n 15er Sub aber unverhältniss mäßig schwer........und öfter muß ich ja auch selber mal ran....
 
Hallo Jürgen,

dass meinte ich auch mit "gewissen Regeln". Auch die Kantenstabilität von MDF ist deutlich zu verbessern, wenn man erstens etwas größere Fräsradien wählt (es muss dann halt nur nach was da sein, was die einzelnen Platten zusammenhält :D ) und die gefrästen Kanten mit Nitro (so man sowas noch hat ;) ) einlässt. Da gibts sicher tausende Tipps :great:

Auf der anderen Seite: Ist´s denn nicht von Vorteil, wenn der Sub auf Grund seines Eigengewichts nicht Richtung backstage hüpft :D

Beste Grüße aus Oberfranken

Uwe
 
@Uwe1 : Danke für die Korrektur des Tippfehlers :)

Insgesamt war es genau das, was ich sagen wollte. Boxenselbstbau ist eben nicht ein einfaches Zusammenleimen von Holzplatten, sondern es gehört schon eine gute Portion Know-How und Erfahrung dazu, die der Laie erstmal teuer bezahlen muss.

In diesem Sinne, viel Glück und gutes Gelingen

France.
 

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