Gemshörner/Okarina einspielen?

von Dora, 05.09.16.

  1. Dora

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    Erstellt: 05.09.16   #1
    Hallo,

    muss man Gemshörner und Okarinas eigentlich genauso einspielen, wie Holzblockflöten und muss man sie anwärmen, vor dem Spiel und auspusten, nach dem Spiel?

    VG, Dora.
     
  2. Lisa2

    Lisa2 Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 06.09.16   #2
    Beim Einspielen der Holzblockflöten geht es vor allem darum, das Holz an die Feuchtigkeit zu gewöhnen. Bei Instrumenten aus Ton entfällt das.

    Okarinas anwärmen ist von Vorteil, weil das
    1. Die Kondenswasserbildung vermindert
    2. Das Erreichen der "Betriebstemperatur " beschleunigt (kalte Okarinas klingen ein klein wenig tiefer als vom Spielen erwärmte Instrumente )

    Gruß
    Lisa
     
  3. Dora

    Dora Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.16   #3
    Okay.

    Wusste nicht recht, ob ich die Frage hier stellen oder die Ton-Musikinstrumentemacherinnen nochmal anschreiben soll.

    Ich denke, sie nach dem Spielen ein wenig an die Luft liegen zu lassen, kann auch für ein Ton-Instrument gut sein.
     
  4. Lisa2

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    Erstellt: 06.09.16   #4
    Ja klar.
    Alles, was über längere Zeit feucht bleibt, entwickelt sich zu einem Nährboden für Bakterien.
    An der Luft möglichst schnell trocknen lassen ist daher aus hygienischen Gründen für mich ganz selbstverständlich.

    Da man eine Okarina wegen der geschlossenen Form nicht wie eine Flöte auswischen kann, macht es auch Sinn, sie bei Bedarf mit Wasser auszuspülen. Allerdings muss man da schauen, wie die Okarina gearbeitet ist. Wenn sie bemalt ist, muss man aufpassen, dass man die Farbe nicht zerstört. Deinem Gämshorn aus der Schweiz dürfte das aber nichts ausmachen, da sie ja nicht bemalt ist.

    Eine alt gekaufte Okarina (Meissen) habe ich mit heißem Dampf gereinigt. Das weiße Porzellan hatte innen eine schwarze Patina. Uaaa! Also habe ich sie zum Einweichen über Nacht in ein Spülmittelbad gelegt und am nächsten Tag so lange mit Dampf ausgespritzt, bis der Innenraum wieder weiß war. Auch das Mundstück konnte ich auf diese Weise sehr gut reinigen! Der Dampfstrahl fegte den kleinen Spalt kräftig durch und riß dabei den über Nacht eingeweichten Belag mit.

    Diese Reinigungstechnik ist natürlich nur für stabil gebaute Instumente geeignet!!!
    Die schweizer Gämshörner gehören meiner bisherigen Erfahrung nach dazu.

    Gruß
    Lisa
     
  5. Dora

    Dora Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.16   #5
    Okay. Wobei ich jetzt auch ein Tiergemshorn aus der Schweiz habe und das hat ja schon eine Glasur. ...aber ich denke, da die Instrumente mehrfach gebrannt werden, dürfte das nicht viel ausmachen. ...oder ich frag doch nochmal nach. Wollte nicht nerven, mit vielen Fragen.
    Die Flöten aus Hessen sind ja nochmal anders beschichtet. Irgendwas mit E....war das... .
    Einen Dampfstrahl habe ich gar nicht. Erinnert mich an "Bügeleisen" und diese großen Geräte aus dem Baumarkt.
     
  6. Lisa2

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    Erstellt: 06.09.16   #6
    Tiergemshorn glasiert ?
    Ein Horn von einem Tier kann man doch nicht glasieren. :gruebel:
    Oder meinst Du ein Gämshorn aus Ton?

    Glasur ist das Finish für geschrühte Tonarbeiten. Bei entsprechendem Glasurauftrag und abschließendem Glasurbrand entsteht durch das Glasieren eine dichte Oberfläche, die sich gut abspülen lässt.
     
  7. Claus

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  8. Dora

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    Erstellt: 06.09.16   #8
    Ja, ich meine ein Gämshorn aus Ton (Weil die schön sind und man nicht in Tierhörner rein blasen muss. Gibt ja auch Djemben ohne Tierhaut mittlerweile).
    ...und Ton und Töne bemalt die Okarinas mit etwas Anderem. Irgendwas mit E.... . Mir fällt es grade nicht mehr ein.
     
  9. Lisa2

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    Erstellt: 06.09.16   #9
    Vermutlich meinst Du Engobe.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Engobe

    Für diejenigen die nach Infos suchen: Die schweizer Gämshörner aus Ton findet man mit der Schreibweise Gämshorn/Gämshörner. Da musste ich mich erst einmal dran gewöhnen.
     
  10. Dora

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    Erstellt: 06.09.16   #10
    Ja, ich glaube, Engobe könnte es gewesen sein. Bin mir aber nicht ganz sicher. ...und ja, mich haben Gemshörner uns Gämshörner auch verwirrt, aber...ich weiß ja, was hier ankam!!!! :rolleyes:
     
  11. moniaqua

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    Erstellt: 06.09.16   #11
    Sehe ich das richtig, Gemshorn = Horn, wenn auch vielleicht eher von der Kuh, so wie die mir ausschauen, und Gämshorn = Ton?

    An die aus Horn würde ich nicht unbedingt mit Dampf gehen; feucht durchwischen schon eher, da man Hörner auch als Trinkgefäß verwendet. Bei Dampf hätte ich Angst, dass sie doch quellen.
     
  12. Lisa2

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    Erstellt: 06.09.16   #12
    Nein, die geänderte Schreibweise ist der Rechtschreibreform geschuldet. Gams / Gämse ... :nix:

    http://www.duden.de/rechtschreibung/Gaemse
    http://www.duden.de/suchen/dudenonline/gämse

    Gämshörner (Instrumente) kann man nicht zum Reinigen öffnen.
    Zumindest kenne ich keine.
     
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