Gesangseinlagen bei Feiern/notwendige Technik

von Rooby, 24.01.05.

  1. Rooby

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    Erstellt: 24.01.05   #1
    Hallo wir sind eine kleinere Gruppe Freizeit-Tennisspieler und feiern reihum die Geburtstage. Bei "runden" gibt es für den betreffenden 2-4 lieder als Einlage.
    Bisher haben wir 5 Leute immer ohne Technik gesungen, wobei als Begleitung sebst eingespielte und später auf CD gebrannte midi-files dienten. Diesmal wollen wir das ganze toppen:D und ich soll auf Keyboard live begleiten.
    Dazu meine Fragen:
    1) reichen die eingebauten Lautsprecher des PA80 (Korg) für key und 2 Mikros für ca. 60 Personen:( ?
    2) was bringt ein sog. Keyboardverstärker an Verbesserung? mein Händler bot mir "Leem Ka 1210" für 299 € an. Was taugt das Ding? gibt es evtl. in der Preisklasse etwas besseres?
    3) hat so ein Keyboardamp für den Anlaß überhaupt einen Sinn? 2 Mikros und das Keyb. mit 8 Spuren über 1 mono-amp? oder gibt das einen undefinierbaren Klangbrei?
    ein Vorschlag, der über eine solche kleine Lösung hinausgeht, hat keinen sinn, da ich zuhause in meinem Party-Keller Powermixer und Solton "Lilli" habe, womit man bei meist ca. 20 Leuten genug Druck und Stimmung machen kann.
    für hilfreiche Antworten wäre ich dankbar. Aber berücksichtigt bitte die Relation zwischen Anlaß und Aufwand.
    Gruß Rooby
     
  2. LSV Hamburg

    LSV Hamburg Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.01.05   #2
    Hi,
    an deiner Stelle würde ich unter der o.g. Primisse von einem Kauf völlig absehen, und statt dessen eine kleine Gesangsanlage zu den jeweiligen Party´s mieten !
     
  3. Rooby

    Rooby Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.01.05   #3
    so gesehen, hast du natürlich recht, aber wir möchten für den Anlaß nicht unbedingt eine kompl. Anlage in die Kneipe tragen. so ein einzelnes Köfferchen wäre ja noch o.k.. So ein einzelnes Ding könnte man ja auch noch zu anderen Gelegenheiten nutzen, z. B. zu einer Sommerparty auf ner Feld-Wald- und Wiesenhütte, wenn se Stromanschluß hat.
    Meine frage geht also gezielt dahin, ob so ein "Brüllwürfel" im vergleich zu Keyb.-lautsprechern oder zu "naturstimmigem" Gesang etwas bringt.
    Es geht also weniger um 1 Hunni mehr oder weniger, sondern um die Frage, ob man auch mit kleinem Gepäck was sinnvolles erreichen kann.
     
  4. Harry

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    Erstellt: 24.01.05   #4
    zu Pkt.1: nein - auf keinen Fall
    zu Pkt.2: auf jeden Fall wird es so laut, dass es für euren Fall ausreichend ist
    zu Pkt.3: auch bei den Keyboard-Amps gibt es qualitative Unterschiede

    Generell: ein Keyboard-Am ist nur ein Kompromiss, ich hoffe das ist dir klar. Selbst eingefleischte Keyboarder spielen lieber über Monitorboxen, weil die einfach sauberer und neutraler klingen.

    Wir hatten mal den hier in Erwägung gezogen, der war gar nicht schlecht:
    http://www.musik-service.de/ProduX/Keys/Zubehoer/Diverses/Roland_KC350_KeyboardAmpBox.htm

    wenn ich mich recht erinnere konnte man da allerdings nur 1 Mikro anstöpseln.

    Bei euch muss man natürlich den Aufwand in Relation setzen und ihr werdet unter aller Voraussicht nach mit einem Keyboard-Amp und entsprechend vielen Eingängen ein Ergebnis erzielen, welches sich anhören lässt.

    Auf jeden Fall: in den Laden gehen und mal alles reinstöpseln - soviel Aufwand sollte schon sein.
     
  5. Rooby

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    Erstellt: 24.01.05   #5
    danke, diese Aussage hilft schon bei der Entscheidungsfindung. Jetzt gehts also nur noch darum, welcher amp ist der richtige? 2 mikro-Eingänge incl. Hall und genügend Leistung ist natürlich Pflicht. Vielleicht kennt sich jemand mit den Dingern gut aus.
    danke im voraus Rooby
     
  6. Harry

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    Erstellt: 24.01.05   #6
    soweit ich informiert bin haben die meisten Keyboard-Amps nur einen XLR-Eingang für Mikrofon. Du kannst jedoch über einen Adapterstecker oder über ein XLR/Klinkenkabel das zweite Mikro auch in einen Instrumentaleingang reinstecken.

    Hier im Board hab ich auch schon Postings über den KX1200 von Behringer gelesen.
    Bitte nimm das aber keinesfalls als Kaufempfehlung. Es wurde berichtet, dass er durchaus einsetzbar wäre (was auch immer das heißt), in einem anderen Thread wurde auf die katastrophale Verarbeitungsqualität hingewiesen.
    http://www.musik-service.de/ProduX/PA/Boxen/Behringer_KX1200_Keyboard_Amp.htm

    Also bitte, ich sags nochmal: ums Antesten im Laden werdet ihr nicht herumkommen.

    Und: egal mit welchem Keyboard-Amp, erwartet bitte keine Soundqualität wie über eine Gesangs- oder PA-Anlage. Das ist nicht möglich.
     
  7. Rooby

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    Erstellt: 24.01.05   #7
    das Leem ka-1210 hat 2 getrennte mikro-eingänge mit Hall, 1 xlr u. 1 klinke
     
  8. Harry

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    Erstellt: 24.01.05   #8
    ja dann - s.o.
    bitte antesten, Leem klingt für mich nach No-Name-Produkt (oder marketingmäßig besser ausgedrückt: C-Brand)
     
  9. Rooby

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    Erstellt: 24.01.05   #9
    für mich klingt es auch so, deshalb ist die Entscheidungsfindung ja so schwer.
     
  10. Harry

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    Erstellt: 24.01.05   #10
  11. Rooby

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    Erstellt: 24.01.05   #11
    Hab jetzt das Leem KA-1210 zum testen zuhause. klingt eigentlich ganz passabel, natürlich nicht mit meiner stationären Mini-PA (siehe ganz oben) zu vergleichen. Aber zu dem Zweck und dem Preis denke ich, ist es ausreichend bei relativ guter Ausstattung: 2xMic, 1xGuitar, 1x Keyb., 1x CD/MD u. Reverb., 100Watt RMS.
    Was auffällt, ist ein relativ starker Brumm bei 50-75% Master und geschlossenen Gain-Reglern. Aber vllt. ist das in der Preisklasse normal.
     
  12. Harry

    Harry Moderator PA Moderator HCA

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    Erstellt: 25.01.05   #12
    Wahrscheinlich - ich persönlich würde das nicht akzeptieren. Das musst du wissen, ob ihr damit leben könnt.
     
  13. Rooby

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    Erstellt: 25.01.05   #13
    @ Harry,
    bei häufigerem Gebrauch würde ich das auch nicht akzeptieren. Aber bei vllt. 3-5 mal pro Jahr ist das sicher ein brauchbarer Kompromiß. Wenn die Kiste Töne ausspuckt, hört man den Brumm ja nicht mehr. Außerdem kann ich die Kiste jederzeit bei meinem Händler fast zum Kaufpreis gegen was anderes eintauschen, wenn ich mich demnächst vor Arrangements nicht mehr retten kann:D . Dieser günstige Eintausch ergab sich immer so, wenn meine Jungs, die E-Gitarre spielen, ihr Equipment verbessern wollten.
    Vielen dank für deine rege beteiligung!
     
  14. lemursh

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    Erstellt: 10.02.05   #14
    @Rooby

    Ich hätte Dir noch evtl das empfohlen. Wird bei uns als Keyboardmonitor verwendet. Vom Klang her ganz passabel, für meinen Geschmack etwas zu basslastig. Ansonsten hab ich auch mit dem (nicht mehr gebauten) Vorgänger Yamaha MS60S gute Erfahrungen gemacht. Gibts ab zu bei Ebay...

    Vielleicht noch einen kleiner Mixer und anständige Mics....

    Allerdings ist der Vorsclag von LSV doch der Vernüftigste.
     
  15. KlangTerrorist

    KlangTerrorist Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.02.05   #15
    Ich würde mal ganz frech folgendes vorschlagen:
    Aktivmonitor z.B. The Boxx MA1220 oder MA1520 und dazu nen kleines Mischpult. Währe meiner Meinung nach die einfachste und effektivste Lösung, wenns nicht so viel kosten soll, aber laut genug für kleinere Sachen sein muss.
     
  16. Rooby

    Rooby Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.02.05   #16
    Habe mir obigen Multi-Amp (Leem) gekauft und die erste Probe verlief auch recht zufriedenstellend. Aber man merkt, daß jeder sein eigenes Mikro braucht. Benötigen also noch einen kleinen Mixer für wenigstens 4 Mikros. Das mag für den Zweck reichen, zumal, wie schon oben gepostet, meine Klein-PA für meinen Party- und Proberaum (ca. 40 qm) mehr als ausreichend ist und ich also sonst kein weiteres Equipment benötige.

    Habe aber im Zusammenhang mit oben beschriebener Veranstaltung noch eine Frage und wäre für Meinungen und evtl. pers. Erfahrungen dankbar.
    Bei der Feier ist eine 2-4 Mann (Frau?) Band anwesend. ich weiß, daß ist ein heikles Thema, spreche es aber trotzdem an: kann man deren Anlage in irgendeiner Form nutzen? z. B. eigenes Keybaord ansstöpseln? Mikros verwenden? Das ist technisch sicher kein Problem. Meine frage geht also mehr in die Richtung: ist es unverschämt, solche Anliegen vorzubringen? Möglicherweise ist ja sowas unerwünscht, wofür man durchaus Verständnis haben müßte.
    Über pers. Erfahrungen/Meinungen zu dieser Thematik wäre ich dankbar!
     
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