geschwindigkeitsbarrieren

von flushbomb, 04.09.07.

  1. flushbomb

    flushbomb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.09.07   #1
    dieser thread präsentiert sich mehr als hilfestellung für autodidakten wie mich... und zwar würde mich interessieren welche technischen barrieren euch am entwickeln gehindert haben... euch ausgebremst haben...
    gibt es sie euer ansicht nach wirklich.. die entscheidenden tricks und kniffe die bei richtiger anwendung zwangsläufig zum (technischen) erfolg führen?

    ich meine gut... es geht mir jetzt nicht um den eigentlichen übungsablauf wie "langsam die geschwindigkeit steigern"..
    sondern eher um die ausführung der grundspieltechniken wie z.B. alternatepicking und legatospiel was z.B. handhaltung der linken und rechten anbelangt dinge die euch dabei behindert haben schnell zu werden...
     
  2. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.09.07   #2
    Das einzige was mich je irgendwie am Weiterkommen gehindert hat, war die Faulheit :)
     
  3. Leader

    Leader Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.09.07   #3
    Würd ich ansich so unterschreiben.
    Gut , mein größter Fehler war als Autodidakt so 2 oder 3 Jahre das Plektrum falsch zu halten...nachdem mirs wer gezeigt hatte war ich in 2 Wochen weiter als vorher Monate :)

    Größtenteils ist es aber schlichtweg Faulheit. Ansich kann man immer mehr üben als man tut. Selbst wenn ich vor mir selbst Ausreden hab,wie viel zutun noch ist etc...ne halbe Stunde oder Stunde hat jeder jeden Tag. Wenn ich alle zeit die ich vorm PC vertrödelt hab geübt hät, wär ich jetz richtig gut
     
  4. XenoTron

    XenoTron Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.09.07   #4
    Faulheit und nicht so auf sauberkeit achten machen mir am meisten Probleme ^^
     
  5. der dominator

    der dominator Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.09.07   #5
    definitiv Faulheit !!!

    aber mal was, das den Threatsteller weiterbringen könnte :

    Theorie ! Wenn ich nur ein bisschen was von theorie verstehen würde, sprich intervalle, skalenzusammenhänge etc. wär ich viel besser, denk ich.

    Gruß Dom
     
  6. AgentOrange

    AgentOrange Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 05.09.07   #6
    Mich vor schweren Sachen zu "fürchten". Irgendwann hat mir mein . . . ich nenns mal Mentor dann gesagt:

    "Diese ganzen Sachen von Malmsteen, Gilbert etc. sind alle kein Hexenwerk, die sind einfach nur unheimlich schnell".

    Das hab ich mir gemerkt und begriffen. Schwere Stücke/Licks/Übungen einfach mal langsam spielen. Ich mein richtig langsam, aber mit metronom. Dann sind sie machbar.
     
  7. jimmypage_Rocks

    jimmypage_Rocks Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.09.07   #7
    nunja, mit langsamer geschwindigkeit (und bei sowas vorallem clean oder ganz ohne amp) anfangen und dann steigern ist seit jeher eine der besten übungsmethoden.


    bei mir ists wohl auch die faulheit....ich spiel lieber als zu üben (was ansich auch nichts schlechtes ist, auch durch spielen (ich unterscheide hier einfach mal ganz dreist :D ) wird man besser), das is wohl mein problem. hab mir soviel vorgenommen, was ich können will. aber da ich weiß, wie lange manche sachen brauchen, bis sie laufen, krieg ich meinen arsch oftmals net hoch dazu.
     
  8. Koebes

    Koebes Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.09.07   #8
    Ich habe keine Gelenksperre in den Fingern, was bedeutet, dass mein kleiner linker Finger bei schnellen Bewegungen hin und herschnellt, anstatt sich gleichmäßig zu bewegen. Das setzt meinem Gitarrenspiel eine natürliche Geschwindigkeitsgrenze, da der Finger ab einer gewissen Geschindigkeit nur noch im Gelenk hin- und herspringt, was zum einen schlecht für das Gelenk und zum andern schlecht für das Timing ist.

    Ich fühle mich trotzdem als vollwertiger Gitarrist und Mensch und spiele dann lieber Zeugs in krummen Taktarten, um meine Geschlechtsteilgröße zu beweisen. Dabei hinderte mich lange, dass ich dachte "Frame by Frame ist soooo ungalublich schwer, das kann ein Normalsterblicher nicht". Dabei spielen King Crimson auch nur mit den Fingern. Wenn man genug Zeit und Willen investiert schafft man das, es sei dann man ist talentfrei.



    Wie übt man ohne zu spielen? :-)
     
  9. jimmypage_Rocks

    jimmypage_Rocks Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.09.07   #9
    ok, ich erläuter mal, falls die frage doch ernst war :D

    ich unterscheide einfach zwischen gezieltem üben und einfach spielen.
    üben ist für mich skalentraining, wechselschlag, etc. und das gezielt, also ohne musik im background, den amp clean bzw ganz aus.
    mit spielen mein ich, entweder inner probe mit der band oder daheim zu nem song dazu jammen, riffs von bekannten oder eigenen songs runterklopfen oder einfach so in die gegend improvisieren :) .
     
  10. Andy43

    Andy43 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.07   #10
    Also ich kann nicht mehr als 10% Technik üben, sonst stell ich die Gitarre wieder schnell in die Ecke und hab kein Lust mehr für den Tag.

    Ich hab schon am 2. Tag die erste Melodie "geschrieben". Ich wachse einfach indem ich an Melodien rumfeile und sie dann entsprechend schnell spiele.
     
  11. L&M

    L&M Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.07   #11
    Meine größte Bremse, war eine "Band" die sich gegründet hatte und mir vollkommen die Lust genommen hat. Wir hatten irgendwie fast alle vollkommen unterschiedliche Musikgeschmäcker und ausser standardtakten konnte unsere Schlagzeugerin nichts. Sie hat die Äzte und Marilyn Manson gehört. Das fand ich auch garnicht schlimm...unser Bassist hatte keinen eigene Bass und musste sich diesen von der Mutter der Schlagzeugerin leihen. Er nahm ausserdem keinerlei Unterricht und übte zuhause nicht.
    Unsere Sängerin wollte mehr so in Richtung Pop Musik...
    Ich als "Gitarrist" konnte nur Powerchords schrammeln und hatte einen grausigen Behringer Amp.
    --->nämlich diesen hier: http://www.musik-service.de/Gitarrenverstaerker-Behringer-V-Ampire-210-prx395749624de.aspx

    Wir konnten alle keinerlei Noten aufschreiben und hatten daher ständig Verständigunsprobleme beim spielen...ala wer setzt wann ein....

    Das ganze war von Anfang an zum scheitern verurteilt und ich selbst sehe mich immer noch nicht in der Lage in einer Band zu spielen. Erst möchte ich wirklich alle Basics beherrschen und vor allem die Tonleitern und Harmonilehren um auch mal "Frei" rumzu jammen und dabei neue schöne Melodien zu entdecken.
    Ich glaube wenn dieses Freie spielen und Improvisieren wirklich alle in der Gruppe beherrschen findet man schnell gut zusammen. Ich kann auch nur jedem empfehlen sich zumindest anständiges Equipment über eine evtl. vorhandene Musikschule oder über Freunde zu leihen, falls man sich nocht nicht sicher ist. Dann hat man im ernstfall Geld gespart und kann sich direkt was ordentliches kaufen.
    Vor kurzem habe ich mir den H&G Blue Edition DFX 60 zugelegt.
    (http://www.musik-service.de/hughes-...60-dfx-eingebaute-Effekte-prx395752827de.aspx)
    Überrascht bin ich dabei vor allem von dem tollen Klang und den Variationsmöglichkeiten des DFX

    Nun denn, erst 1 Jahr nach der "Auflösung" hatte ich wider die Klampfe in der Hand. Die Lust war mir einfach komplett genommen worden.
     
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