Gibson ES 335 Quietscht

von obstmann, 27.01.16.

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  1. obstmann

    obstmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.16   #1
    Hallo Board,

    ich habe eine ganz normale ES 335 und habe das Problem das die Gute ein wenig Schnarrt und Quietscht beim bestimmten Griffen/Spieltechnik. Es ist kein Buzzen wegen der Saitenlage (die ist Perfekt). Ich kenne das von Jazzmasters/Jaguars das dort früher Schaumstoff an die Brücke gepackt wurde damit dieses Quietschen weg geht.
    Ein Tipp wie ich das bei der ES lösen kann? Sollte ich mir eine bessere Brücke holen? Sollte ich die Brücke anders einstellen?
     
  2. Stratspieler

    Stratspieler Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 27.01.16   #2
    Bei einigen ES gibt es drei Phänomene, die ich zumindest kenne:

    a) das Griffbrett reibt aufgrund einer zu engen / ungünstigen Passung an den Pickuprähmchen

    b) der Toggle Switch "rasselt" in Mittelstellung

    c) sind die Mechaniken nicht richtig festgeschraubt, so geben die Unterlegscheiben z.T. seltsame Geräusche von sich.
     
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  3. Ben zen Berg

    Ben zen Berg Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.16   #3
    Hat deine ES denn dieses lange Trapez-Tailpiece?
     
  4. Frittentheke

    Frittentheke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.16   #4
    Es sind aber nicht die Saiten die quietschen, oder? (Roundwound)
     
  5. OldRocker

    OldRocker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.16   #5
    Hi,
    auch neu im Board;).
    Natürlich wäre es nicht schlecht zu wissen welche Version du spielst. Es wurden schon ein paar mögliche Fehler aufgezählt-das mit dem Toggle Switch hab ich schon öfter erlebt. Wichtig ist zu wissen, dass eine 335 aus einer Zeit ursprünglich kommt als 010er Sätze mit nicht umwickelter G-Saite noch lange nicht Standard waren. Bei 012er Saiten mit umwickelter G-Saite schnarrt selbst bei den meisten Gretsches, Jaguars und Co nix mehr. Wenn du eine "vintage" mässigere Version hast, kann das Schnarren also auch von dem Stahldraht kommen, der an der Brücke die Böckchen an deren Schraubenenden festhält (die berüchtigte "Rappelfeder"). Auch könnte die Brücke selbst schnarren. Versuch mal folgendes: Ziehe die Schrauben der Längenverstellung ganz leicht an bis sie wieder festen Kontakt mit dem Gewinde haben (gerade so, dass sich das Böckchen nicht bewegt)-die lösen sich nämlich oft und rasseln dann. Du kannst die Böckchen-Schrauben auch mit etwas Nagellack schnarrfrei fixieren-der springt wieder ab wenn du die Oktavreinheit verstellst. Achtung Nitrolack!-unbedingt was unterlegen, die Deckenlackierung löst sich sofort an wenn sie mit einem Tropfen Nagellack in Verbindung kommt.

    Gruss,
    Bernie
     
  6. obstmann

    obstmann Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.16   #6
    Danke für die Tipps. Es ist eine 335 Dot.

    Ich kann es nicht genau erklären, wenn ich einen Akkord spiele und ihn, ich sage mal, in so einem typischen Reeagee Rhythmus spiele. Dann machts nach jedem Ton immer noch leicht "Quietsch".. :D
     
  7. thomult

    thomult Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.16   #7
    Dämpfe mal hinter dem Sattel in Richtung Mechaniken die Saiten ab. Entweder mit der Hand oder einem Stück untergeschobenen Schaumstoffs.
     
  8. OldRocker

    OldRocker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.16   #8
    Aaah jetzt kann ich mir das Vorstellen und Thomult hat es erkannt!
    Es gibt Gitarristen, die genau aus diesem Grund immer einen flauschigen Haargummi um die Kopfplatte machen zwischen Mechaniken und Sattel...

    Klar dass das beim Reggae-Chop hörst-bei Blues ist sowas egal:D
     
  9. thomult

    thomult Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.01.16   #9
    Warten wir erstmal Obstmann ab.
    Bei solchen "mechanischen" Ursachen ist es enorm hilfreich die Gitarre ohne Amp zu spielen und sein Ohr direkt
    auf den Korpus zu halten. Dann hört man solche Sachen extrem gut und kann sie durch dämpfen oder festhalten ausfindig machen.
    Bei einer meiner Gitarren hörte ich nach dem Abdämpfen der g-Saite auch immer so ein "Pling". Über den Amp gespielt war es hingegen vernachlässigbar,
    zumindest in einer Livesituation.
     
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