GIBSON Les Paul Tone Lock Hülsen

von Paulisto, 04.02.17.

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  1. Paulisto

    Paulisto Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.02.17   #1
    Hallo,

    habe hier eine Les Paul Studio, die wohl mit Alu Stoptail, sowie diesen Faber Tone Lock Hülsen ausgestattet ist.
    Irgendwie sieht das aber etwas unbündig aus.Liegt irgendwie gar nicht richtig auf.
    Gehört das so, oder doch lieber wieder die herkömmlichen Teile verwenden?
    Hab mal Fotos angehängt.

    Gruß
    Paulisto
     

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  2. Mike Stryder

    Mike Stryder Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.02.17   #2
    Wenn du das Tailpiece auf die Decke (also runter) haben willst, musst du die Saiten wrap arround übers Tailpiece ziehen.

    Ansonsten würde ich sagen, gehört das so. Die Faber Hülsen liegen doch auf den studs im Body auf / drauf.
     
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  3. bagotrix

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    Erstellt: 05.02.17   #3
    Hi,

    ich sehe das auch so. Die Tone Lock-Ringe werden vermutlich unten schon auf den Einschlaghülsen aufsitzen, denn nach den Bildern scheint das Tailpiece kein Spiel zu haben. Falls es auch ohne Saiten noch fest sitzt, hat ja alles seine Richtigkeit.

    @Paulisto: Falls Du den Ring bzw. "Kragen" meinst, der optisch ein Stück über der Decke schwebt, ist auch das in Ordnung. Der muss nicht auf dem Holz aufliegen, sondern er ist die Auflage für die Unterseite des Tailpieces. Das Tone Lock-System hat ja gerade den Zweck, dass das Tailpiece fixiert ist, ohne dass man es bis auf die Korpusdecke runterschrauben muss. Die Höhe ist dabei nicht mehr stufenlos verstellbar, sondern wird durch die Wahl von einem der drei verschieden hohen Ringe vorgegeben.

    Was ich allerdings mal prüfen würde, sind die Einschlaghülsen der TOM-Bridge. Die haben in der Tat ebenfalls so einen Kragen, der aber für optimalen Kontakt ringsum aufliegen sollte. Auf den Bildern dürfte das allenfalls auf der Treble-Seite der Fall zu sein, die Hülse der Bass-Seite sieht dagegen so aus, als säße sie nicht vollständig drin. War bei meiner Studi übrigens auch der Fall, und es hat einiges an Tonsubstanz geklaut, wie ich dann festgestellt habe. Ich würde beim nächsten Saitenwechsel die Bridge abnehmen und die Stehbolzen aus den Hülsen schrauben, danach ein Stück Hartholz oder zähen Kunststoff zwischenlegen und mit einem kleinen Hammer die Hülsen bis zum Anschlag ins Holz treiben. Wie immer bei einer Gitarre ohne übermäßige Gewalt vorgehen - vielleicht ist aus Versehen das Loch für die Einschlaghülse nicht tief genug gebohrt worden, dann müsste man das erst nachbohren.

    Solltest Du die Hülsen allerdings ohne weiteres an den Schrauben aus den Bohrlöchern ziehen können, sind diese vielleicht auch ein wenig zu weit. Auch das frißt Schwingungsenergie und sollte dann nachgebessert werden. Ich persönlich würde allerdings keine Gibson mehr auf Dauer behalten, ohne nicht wenigstens auszuprobieren, wie sie mit einer besseren Bridge klingt, einschließlich neuer Einschlaghülsen.

    Gruß, bagotrix
     
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  4. gesch

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    Erstellt: 05.02.17   #4
    Die Original-Einschlaghülsen (sowohl Tailpiece als auch Bridge) sind bei Gibson kpl. bis auf die Decke eingelassen. Endweder sind die Hülsen nicht tief genug eingesetzt oder sie sind länger als die Originale und können daher nicht tiefer.
    Allerdings ist das Tailpiece sehr tief eingestellt (oder die Bridge sehr hoch), mit dem Ergebnis, dass die Saiten extrem abgenickt werden. Das ist nicht nur schlecht für die Haltbarkeit der Saiten sondern kann auch bewirken, das durch die Hebelwirkung die Einschlaghülsen (wenn sie nicht fest sitzen) herausgezogen werden - vielleicht stehen sie deshalb zu hoch. Würde ich mal prüfen.

    Gruß
     
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  5. Red House

    Red House Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.02.17   #5
    Keine Sorge! Das ist richtig so!
    Faber liefert bei der Tone Lock Geschichte 3 Paar Distanzringe, so dass man die Höhe variieren kann, bzw. so einstellt, dass die Saite nicht auf der Kante der Brücke aufliegt. Der Ring selbst wird gegen die Einschlaghülse (Bushing) gedrückt, so dass es zu einer festen Verbindung des Tailpiece und Korpus kommt.
    Sieht fast so aus, dass Du eine ABR anstatt der üblichen Nashville Brücke auf der Gitarre hast?
    Um auch da eine gute Verbindung zum Korpus zu bekommen, lohnt sich auch ein Umrüsten auf Faber InSerts, welche anstelle der Nashville Hülsen (welche nur meist locker ca. 6mm im Korpus stecken) vorsichtig mit dem Hammer eingeschlagen werden.
     
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  6. Paulisto

    Paulisto Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.02.17   #6
    Hallo,

    vielen Dank für das Paket an Informationen.
    Genau das wollte ich wissen.
    Und ja, die Kragen meinte ich, und ist eine ABM Bridge.
    Werde ich mal jetzt umsetzen, und schauen was dabei rauskommt.
    Da es ja keine richtig teure Gitarre ist, kann man ja mal etwas rumschrauben.

    Grüsse

    Paulisto

    PS: Der Staub unter dem ST ist ja schon peinlich. Muss ich wohl meine Gattin rügen :D
     
  7. Red House

    Red House Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.02.17   #7
    ABM ist gut! Ich hab bisher zwar noch keine ABR von denen benutzt, hab aber auf meinen Bastelcastern die Telebrücke und das Vintage Trem ->Top Hardware! Ist das Stoptailpiece auch von ABM? Aluminium?
    Ich hab die iNserts schon bei meiner Les Paul Standard und zwei Heritage H535 durchgeführt. D.h. das ist nicht nur etwas für günstige Gitarren!;)

    P.S.: Der Staub ist bei einer Les Paul nicht schlimm. Bei einer PRS 10Top, wäre das ein Grund zur Steinigung!
     
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