Gibson's "Inspired by" Series

von Skrabel, 07.10.07.

  1. Skrabel

    Skrabel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.10.07   #1
    Da ich mit Hilfe der SuFu nichts über dieses Thema gefunden habe, wollte ich mal wissen was ihr von Gibson's "Inspired by" Series hält.

    http://www.gibsoncustom.com/inspiredby/index.html

    Überteuerte Gitarren die eh keiner braucht? Oder: Essentielles Equipment für den Musiker, der das bestimmte etwas sucht?:D

    Was hält ihr davon?

    Mfg, SkRaBeL
     
  2. AgentOrange

    AgentOrange Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 07.10.07   #2
    Sagen wir so, wenn ichs Geld hätte hätt ich schon längst die John Sykes Paula. Nicht weil ich sie optisch besonders ansprechend finde sondern nur wegen dem unheimlich fetten und im vergleich zu ner "normalen" paula helleren sound, der Spielbarkeit und dem "Anfaßgefühl". Im Big-T hatten sie die mal, weiß garnicht obs die da noch gibt.


    Ob die Gitarren wirklich notwendig sind ist eine andere Frage, aber es wird schon eine gewisse Käuferschicht geben.
     
  3. Beatler90

    Beatler90 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.10.07   #3
    die lennon les paul würde mich reizen (nicht nur weils lennons is)-aber 4000 €?!?! wenn ich mal nen geldscheißer hab kommt sie aber sofort ins haus :p


    MfG
     
  4. _redwing_

    _redwing_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.10.07   #4
    Hmm, diese Haynes ist toll.
    Aber maßlos überteuert. Name Gibson + Name (bekannter Musiker) hat halt schon seinen Geldwert. Sind sicherlich 1A-Instrumente. Würde mal einfach so behaupten, es sind Gitarren für Fans und/oder Exzentriker, die wie schon gesagt das gewisse Etwas suchen, ohne selbst das gewisse Etwas durch umbauen eines Standardmodells selbst zu "erschaffen".
     
  5. AgentOrange

    AgentOrange Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 07.10.07   #5
    Leute die sowas kaufen sind in den seltensten Fällen musiker, meistens wird sowas als Wertanlage gekauft.
     
  6. Flöh  1

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    Erstellt: 07.10.07   #6
    ja das glaub ich aber nicht....ich denke ein großer anteil der leute die die dinger kaufen sind musiker, die sich einen traum erfüllen
     
  7. AgentOrange

    AgentOrange Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 07.10.07   #7
    Gibts auch, klar. Diese bilden aber nicht wirklich den Großteil der kundschaft für so Zeug.

    Praxisorientierte Musiker bewegen sich bei gibson dann doch eher irgendwo zwischen 2000 und 3000€ :D
     
  8. Flöh  1

    Flöh 1 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.10.07   #8
    also ich kenn nich wenige MUSIKER :D auch hier auf dem board die sich ne R9 besorgt haben und die ligt meines wissens ja uch über 3000€ und auch über dem preis der Inspired^^

    gruß, flo
     
  9. AgentOrange

    AgentOrange Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 07.10.07   #9
    Ich sag ja nicht dass es das nicht gibt . . .



    Ich würd das nicht behaupten hätt ich da nicht so meine Quellen. Ok?
     
  10. Adrenochrome

    Adrenochrome Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.10.07   #10
    Da muss ich dir völlig zustimmen. Kein Musiker wäre so irre 4 KiloEuro für ne Les Paul auszugeben, nur, weil sie einen nicht-regulären Pickup in der Halsposition hat. Und auch bei den restlichen Modellen, von der Johnny A. Sig. mal abgesehen, kommt man wohl billiger weg, wenn man sich das "Grundmodell" besorgt und diese teils doch minimalistischen Modifikationen selbst durchführt, wie es auch einst die "inspirierenden" Musiker selbst taten.

    ... aber irgendwie sähe die Johnny A. doch richtig geil aus, hätte sie kein Bigsby...
     
  11. Letes

    Letes Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.10.07   #11
    Hahaha:D
    Sorry, weiß gar nicht was für ein Spruch ich bringen soll, so lächerlich ist diese Aussage

    Tim
     
  12. Adrenochrome

    Adrenochrome Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.10.07   #12
    Liegt wohl daran, dass die Gitarristen, die ich so kenne zu rational in Sachen Preis/Leistung sind ;)
     
  13. MAI

    MAI HCA Gitarren/Amps HCA

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    Erstellt: 07.10.07   #13
    Kaum eine neuzeitliche Gibson hat es zur Wertanlage geschafft.

    Mir fällt da mal die Slash Signature aus'm Custom Shop ein und die Murphy painted Jimmy Page. Dann ist der Ofen aber schon aus ( mit Abstrichen vielleicht noch die 2003 Brazilian Board Historics ).

    Bei dieser Serie handelt es sich einfach um ein paar sehr spezielle kleine Liebhaber-Auflagen, die nicht anders kategorisierbar sind. Man kann schlecht eine Lennon-Signature oder eine Hendrix-Signature Gibson rausbringen, weil dies doch die Tatsachen etwas verzerren würde.

    Bei Hendrix ist's klar: der hat die längste Zeit ne Fender gespielt und ein paar Mal eben die Flying V. Da nutzt man eben diese Momente, um das etwas zu vermarkten. Welcher Hersteller würde nicht gerne mit Hendrix in Verbindung gebracht werden. Das ist quasi ein Selbstläufer.

    Ähnlich verhält es sich mit Lennon. Der hat auch nur phasenweise zur Gibson gegriffen. Ich würde ihn in seiner späteren Schaffensperiode eher mit einem weißen Piano in Verbindung bringen, als mit einer Gibson.

    Deswegen wurde auch wohl der Name "inspired by" anstatt Signature-Series gewählt: der Hersteller hat sich praktisch von einer gewissen Momentaufnahme bzw. Schaffensperiode eines Künstlers inspirieren lassen.

    Ich halte die Serie für sehr spannend, da sie dem Traditionshersteller Gibson die Möglichkeit einräumt, mit gutem Gewissen ( und ohne sich groß bei den Hardcore-Traditionalisten dafür rechtfertigen zu müssen ), etwas schrägere, individuellere Versionen ihrer Gitarren rauszubringen. Die Leute, die darauf anspringen, wissen das zu schätzen und zahlen den Preis und erhalten adäquaten Gegenwert dafür.
     
  14. Burndown

    Burndown Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.10.07   #14
    Die 'Marketing Meetings', die solchen Serien vorausgehen sind nicht ein Bruchteil so 'romatisch', wie die Diskussionen, die dann hinterher hier im Forum oder von Musikern über dei Instrumente und die dazugehörigen Musiker geführt werden, bedenkt das einfach mal.

    Ich stelle mir das so vor:
    Verkaufskonvention bei Gibson in irgendeimem Hotel oder Resort, mit Verkäufern, Händlern, Entwicklern... Musik, Essen... Motivation.
    Powerpoint Slides die zeigen wo Gibson steht, wo Gibson hin will, wie der Markt aussieht.
    später:
    e-mails werden ausgetauscht,, Ideen werden verteilt, Marketingmeeting wird einberufen.
    Runder Tisch, klimatisierter Konferenzraum, Leute im Hemd, Kaffee, Wasser, Kuchen... Modelle werden diskutiert, Musiker werden diskutiert, in die engere Wahl gezogen, verworfen... Deadline: es wird entschieden.
    Zielgruppen werden diskutiert, Preise werden festgelegt, Konkurrenz wird analysiert, Nischen werden diskutiert...
    Modelle werden designed... in die engere Wahl gezogen, verworfen... zur Entwicklung gebracht.
    Die Modelle werden auf den Markt gebracht, Marketing entwickelt eine Verkaufsstrategie, Werbstrategie, ein bisschen TamTam ... eventuell wird versucht Verträge mit Endorsern abzuschliessen... Konditionen werden ausgehandelt...

    so sieht das aus, bei Gibson, bei Fender, bei Ibanez... bei allen Anderen...

    deshalb sollte man - wie ich finde - sich nicht sooo sehr auf Marken + Serien verlassen, sondern einzig und alleine:
    Was will ich, was kann ich finanziell, was bekomme ich...
     
  15. Gast90210

    Gast90210 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.10.07   #15
    Marketinggag, sonst nix. Zahnarztgitarren ohne praktischen Nutzen, wobei geschenkt würd ich se nehmen. Ach, geschenkt würd ich fast alles nehmen.
     
  16. LostLover

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    Erstellt: 08.10.07   #16
    Das sind einfach Gitarren, bei denen sich Custom-Shop und Musiker mal richtig austoben durften. Die werden dann in einer Kleinserie verkauft, im Wissen, dass da nur betuchte Fans und Sammler zugreifen - immerhin kriegt man damit einen Teil der Entwicklungskoste nwieder rein.

    Ich glaube aber, der Image-Effekt (Guck mal, was wir alles können! Bzw: Wir sind gar nicht so spiessig, wie ihr denkt. Wir spinnen auch ein bisschen. Bzw: Wir sind gar kein gesichtsloser Milliarden-Dollar-Grosskonzern, hier darf ein Kunde sich was wünschen!) ist die wesentliche Antriebsfeder hinter dieser Serie. In Dollar sind bei den kleinen Stückzahlen nur Taschengelder zu verdienen, damit kann Gibson höchsten die Portokasse etwas auffüllen.
     
  17. Cotton Fever

    Cotton Fever Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.10.07   #17
    im anbetracht des preis von beispielsweise 8500€ für eine john sykes lp ein ziemlich naiver gedanke..
     
  18. Letes

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    Erstellt: 08.10.07   #18
    Ja, die Murphy Aged Verison is so teuer, die normale mal eben 3000€ günstiger.
    Aber wieviele kaufen die Gitarren schon, schließe mich da LostLovers Gedanken an
     
  19. Skrabel

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    Erstellt: 08.10.07   #19
    Optisch hat es mir die neue Gibson DG-335 in Pelham Blue angetan. Basis ist die Trini Lopez mit Burstbuckern...da kommt aus dem Land der Träume nicht hinaus.:)

    Ein bisschen verwundert hat mich aber die KS-336. Dass Kiefer Sutherland eine Gitarre gewidmet wird, verstehe ich nicht. Fakt ist, dass Sutherland seit Jahren Gibson Gitarren sammelt und eine eigenes Record Label besitzt, aber bisher habe ich noch kein einziges Video im Internet gefunden, in dem er eine Gitarre spielt.
    Sicher macht sein Bekanntheitsgrad etwas aus, aber...... eine ihm gewidmete Gitarre?:screwy:
    Korrigiert mich, wenn ich irgendwie falsch liege, aber ich verstehe deshalb die Welt nicht mehr!

    Mfg SkRaBeL
     
  20. Piffty

    Piffty Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.10.07   #20
    ja manchmal sind das echt kleinigkeiten warum oder wieso da einer mal sowas bekommt aber sutherland wär auch einer der letzten mit denen ich gibson irgendwie in verbindung gebracht hätte ;)
     
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