Gitarre+Amp für (nicht nur) den Einstieg - max. 1.000€

  • Ersteller DRG2603
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Ehrlich gesagt bei unter 500€ würde ich sogar eher bewusst auf einen Modeller setzen, weil die Röhrenamps dieser Klasse noch mit einigen Abstrichen beim Sound aufwarten.
Und die Modeller haben keine Abstriche? :rofl:
Wenn das deine Meinung zum Thema ist, ist es für mich völlig OK. Ich will jetzt hier auf keinem Fall eine Transe/Röhre-Diskussion anfangen. Als generelle Aussage kann ich es jedoch nicht so stehen lassen. Wenn ich mir auf der Thomann-Website die Röhrencombo - nach Preis aufsteigend - listen lasse, finde ich mind. 10 verschiedene Amps unter 500,- € die ich lieber als ein Katana spielen würde. Und so wir mir, geht es bestimmt vielen anderen auch. OK, für Metal braucht man noch Pedale dazu, geht bei Katana auch ohne, da er ja die Pedale schon dabei hat, aber ein Sound ohne Abstriche ist das auch nicht. Die Diskussion haben wir hier öfters gehabt, meistens bei einem TE der auch noch leise Zuhause spielen will, aber hier?

Transen haben dennoch ihre Daseinsberechtigung und selbst ich bediene mich manchmal aus dieser Kiste, allerdings sollten wir schon die Fakten einigermaßen objektiv darstellen..
 
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...Meinung zum Thema...

Immer dran denken: Hier Einsteigerbereich und wir haben es mit einem nach eigenen Angaben blutigen Anfänger zu tun - da ist jede Überfrachtung mit Input eher suboptimal ;) . LG Lenny
 
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Ich übe viel in der Nacht, viel am PC zu Tracks etc., auch habe ich ständig meine musikalischen Vorlieben geändert, weswegen ein einkanaliger Röhrenamp nicht das Richtige für mich gewesen wäre. Heute habe ich einen zweikanaligen Bassbrekaer 18/30 im Bandraum stehen, aber da ist die Musikrichtung auch klar und Lautstärke nie ein Problem. Zuhause würde ich die Kiste nicht haben wollen.

Zuhause spiele ich mit meinem Modeller über Kopfhörer und bin glücklich damit. Per Dreh am Rad komme ich von Bonamassa zu Metallica, zu Led Zeppelin und es klingt in meinen Ohren sehr gut (Line6 Helix LT)

Davor hatte ich einen Peavey Vypyr und auch der hat gut funktioniert. Der Boss Katana ist für unter 300.- Euro ein toller Amp und man hat sicherlich lange daran. Wenn man ein paar Jahre Erfahrung hat, ist immer noch genug Zeit für einen Röhrenamp.

Ich mag beides und spiele auch beides gerne. Für unter 300.- ist der Katana ein Schnäppchen und es bleibt noch einiges übrig für die Gitarre. Ein Besuch im Laden wird am meisten bringen.

Wie auch immer Du Dich entscheidest, viel Spaß bei der Suche und beim besten Hobby der Welt:)


Gruß,

Thorsten
 
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Moin,

also meine Tipps an einen wirklich blutigen Anfänger, er wirklich noch nichts an der Gitarre kann wären folgende:

Amps: Yamaha THR10 oder den viel genannten Boss Katana. Sowas ist am Anfang, wenn man viel probieren möchte, am vielseitigsten. Außerdem ist der Sound der Amps do früh mMn noch nicht der entscheidende Punkt. Da hört sich einfach noch vieles nicht so prall an. Da würde ich eben eher auf die Vielseitigkeit der Amp Simulationen und Effektmöglichkeiten setzen. Und auch der Kopfhöreranschluss ist immer wieder, vor allem zu Beginn, viel wert.
Gitarre: Der Tipp mit dem Antesten ist ja an sich immer das erste an was man denkt und sicher nicht verkehrt. Aber mal ehrlich, wie soll man als blutiger Anfänger antesten? Meiner Meinung nach ist es am besten sich anfangs mal umzuschauen, was einem optisch zusagt. Dabei beachten, dass die Klampfe möglichst kein Tremolo hat und vlt noch von einer Baritone oder Reise-Gitarre absehen.
Ansonsten, wie gesagt, hauptsächlich nach der Optik gehen.
Wenn dann ein oder mehrere Modelle in der engen Auswahl stehen, entweder in den Musikladen oder alternativ bestellen. Vorteil beim Gang in den Musikladen (Vorher natürlich erst mal checken, ob die Gitarre dort auch vorhanden ist ) man kann sich sein Wunschgerät anschauen und vor dem Kauf genau ansehen und betatschen. Nachteil: Bei der ganzen Auswahl, die man vor sich hat, könnte man verunsichert werden, wenn man GAS-anfällig ist, wie ich z.B.
Vorteil beim Online-Kauf ist natürlich, dass man sich den zeitlichen Aufwand und Fahrtkosten, je nach dem wo man wohnt, sparen kann. Nachteil: Man muss Geld vorstrecken und sich wieder von Gitarren trennen
Rückgaberecht hat man in beiden Fällen.
Was die Verarbeitung angeht, da kann jeder bei genauem Hinsehen grobe Mängel einigermaßen erkennen. Wichtig: Am Hals rumrubbeln um zu sehen, ob die Bundstäbchen nicht scharfkantig sind. Was die Halsform angeht, da bezweifle ich, dass man als kompletter Neuling schon beurteilen kann, was einem am besten liegt. In Deinem Budget sehe ich in punkto Verarbeitung aber bei den meisten Herstellern kein großes Problem.

Zusammengefasst:
Schau dir im Netz so viel möglich Gitarren an, und such Dir eine aus, die Dir top gefällt und kein Tremolo hat. Wenn sie dann mal in Deinem Besitz ist, dann immer in greifbarer Nähe haben. Denn am Anfang ist das wichtigste, dass du die Gitarre gerne und so oft wie möglich in die Hand nimmst (eigentlich gilt das für immer ) und der Frustfaktor gering bleibt (Verschiedene Stimmungen, Saitenwechsel). Frustpotential ist zu Beginn genügend vorhanden beim Akkorde und Songs lernen, da muss die Gitarre nicht auch noch Ärger machen.

PS: Wenn Dir wirklich eines der neueren Modelle von z.B. Ibanez zusagt, dann würde ich auf jeden Fall nach einer jungen gebrauchten schauen. Da kann man viel Geld sparen, hat aber natürlich auch ein Risiko, was die Garantie angeht. Aber wenn das Ding noch neuwertig ist, sehe ich da kein Problem.
Dasselbe gilt auch für den Amp.
 
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@DW23 Der THR10 ist auch ein super Amp, das stimmt, aber mit dem Katana hast Du auch die Option in einer Band zu spielen, während Du beim THR wieder auf einen neuen Amp zurückgreifen müsstest.
 
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@DW23 Der THR10 ist auch ein super Amp, das stimmt, aber mit dem Katana hast Du auch die Option in einer Band zu spielen, während Du beim THR wieder auf einen neuen Amp zurückgreifen müsstest.

Klar, kann man mit dem THR10 wohl eher vergessen.

Andererseits, geht es ja normalerweise ein Weilchen bis man in einer band spielt, sodass genügend Zeit vorhanden ist, sich für neue Amps zu interessieren - Stichwort GAS ;) - und dann auch das notwendige Geld für den neuen, bandtauglichen Amp zusammenzusparen.

Aber richtig, zu den Anforderungen des TOs passt ein leistungsstärkerer Amp besser :)
 
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Wieso ist hier eigentlich jeder der Meinung dass Tremolos nichts für Anfänger seien? Also keine Strat?
 
@DW23 Stimme Dir zu. Ich denke da eher an meine eigenen Anfänge. Ich hätte mir einiges gespart, wenn ich mir damals direkt den Peavey Vypyr gekau
Wieso ist hier eigentlich jeder der Meinung dass Tremolos nichts für Anfänger seien? Also keine Strat?

Es geht wohl eher um freischwebende Systeme, also z.B. Floyd Rose. Das kann schon einiges an Stunden und Nerven kosten, wenn man nicht weiß was man tut:)
 
Die PRS SE Modelle liegen gebraucht oft bei 300-350 Euro. Da Du Blues / Rock / Metal angegeben hast, finde ich die eine gute Alternative.

Bleiben also rund 650-700 € für Amp / Box.

Ich habe kürzlich den oft genannten Kantana in einem Vergleichsvideo zu diversen Röhrenamps gehört ( aber nur in einem Video ). Dort stach er ( für mich ) auch direkt hervor, man konnte direkt hören, dass es keine Röhre war. Die dortigen Röhrenamps waren aber auch allesamt teurer, bis auf einen Bugera.

Ich würde von daher schauen ob du für das Restbudget entweder eine 1x12 oder 2x12 Box findest, die dir gefällt. Palmer 112 + Greenback oder die Harley Benton 212 vintage V30 sind für mich beides gute Kandidaten. Für die kannst 120 € ( Palmer gebraucht ) oder 200 € neu ( HB ) abziehen.

Macht dann 350 + 200 -> 550.

Bleiben also 450 € für ein ( gebrauchtes ) Topteil.
Da solltest Du schon was finden können.

Bei dieser Kombi kann man schon länger bleiben ( finde ich )

Ich habe meinen Marshall Vintage Modern Top für schlappe 530 € bekommen.
Ist natürlich Geschmacksache - aber den Amp werde ich nicht mehr tauschen.
Schnapper gibt es immer wieder mal :)
 
Wieso ist hier eigentlich jeder der Meinung dass Tremolos nichts für Anfänger seien? Also keine Strat?

Mir ging es auch eher um freischwebende Systeme, die ein schnelles Umstimmen erschweren oder komplett verhindern.
Gerade am Anfang, wenn man vieles probieren möchte, ist das nur nervig, denke ich.
 
Dann möchte ich mich auch nochmal zu Wort melden.

Immer dran denken: Hier Einsteigerbereich und wir haben es mit einem nach eigenen Angaben blutigen Anfänger zu tun - da ist jede Überfrachtung mit Input eher suboptimal ;) . LG Lenny
Dem kann ich aktuell nur zustimmen, jedoch ist es natürlich immer gut möglichst viele Meinungen zu hören und dann ist es wohl meine Aufgabe aufgrund deren meine eigene Meinung zu entwickeln. (Auch wenn es schwer ist als Anfänger)

Bzgl. der Gitarre sind sich zumindest die meisten hier einig das die Gitarren in der Preisregion auch mittelfristig was taugen. ich denke ich werde mir mal nen Abend oder einen Samstag im Musicstore gönnen und dann einfach mal verschiede Gitarren in die Hand nehmen und schauen ob man/ich einen Unterschied merke.

Was den Amp angeht ist es wie ich bereits vorher desöfteren gelesen habe eine Frage ob Röhren/Transistor/Modeling Amp, nunja was nun das beste für mich ist werde ich ganz sicher nicht beurteilen können, wenn ihr es nichtmals könnt. Jedoch möchte ich nochmal auf den Einsatzzweck eingehen. Ich denke es ist nicht zwingend notwendig einen Amp zu haben der auch im Proberaum was taugt, denn bis ich soweit bin das ich bereit für eine Band bin wird wohl einiges an Zeit vergehen. Wenn es dann mal soweit ist, ist ohnehin die Frage ob man Lust hat jedesmal den Amp hin und her zu schleppen oder ob man sich einen Amp holt der im Proberaum stehen bleiben darf.
Somit denke ich wird der Amp in erster Linie zwischen Bedroom Level und gehobener Wohnzimmer Lautstärke betrieben. Der Sound und die Qualität sollte jedoch so gut sein das ich nicht in einem oder in zwei Jahren einen anderen Amp für Zuhause haben möchte.

Nachdem ich mich nun ein wenig umgeschaut habe ist mir aufgefallen das z.B. das Katana 100 Topteil integrierte Lautsprecher hat ebenso wie das Line 6 Spider Topteil. Jedoch wie klingen diese da es ja doch sehr kleine Lautsprecher sind.

Außerdem wäre zurzeit ein gebrauchter THR 10 bei mir in der Umgebung für 190€ zu bekommen. (lässt sich bestimmt nochwas handeln)

Nunja ich bin noch nicht wirklich schlauer als vorher, zumindest was den Amp angeht, aber ich denke das wird schon noch kommen.
 
wenn ihr es nichtmals könnt.
Na na... :D... es ist ja nicht so, dass wir nicht können. Vielmehr sind wir uns da nicht einig bzw. hat so jeder seine Vorlieben.

Wenn jetzt aber "Bedroom-Level" dazu kommt, würde ich mir Yamaha THR und Vox Adio anschauen ober über verschiedene PC/Softwarelösungen nachdenken. Alles andere ist m.E. kaum auf Bedroomlevel betreibbar. Natürlich mit Abstrichen beim "gehobenen Wohnzimmerlevel"... Aber wenn du so eine Bedroom-Kiste mal hast und immer wieder benutzt, macht es dennoch Sinn, später kann dann was größeres dazu kommen.
 
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Na na... :D... es ist ja nicht so, dass wir nicht können. Vielmehr sind wir uns da nicht einig bzw. hat so jeder seine Vorlieben.
So Wort-Wörtlich war das auch nicht gemeint sondern mehr mit nem Augenzwinkern ;)

Wenn jetzt aber "Bedroom-Level" dazu kommt, würde ich mir Yamaha THR und Vox Adio anschauen ober über verschiedene PC/Softwarelösungen nachdenken. Alles andere ist m.E. kaum auf Bedroomlevel betreibbar. Natürlich mit Abstrichen beim "gehobenen Wohnzimmerlevel"... Aber wenn du so eine Bedroom-Kiste mal hast und immer wieder benutzt, macht es dennoch Sinn, später kann dann was größeres dazu kommen.

Wenn dies so ist würde ich auf das Bedroom-Level doch verzichten. Vorallem da es dann ggf. Sinnvoller ist für die paar male wo es wirklich Sinn macht so leise zu spielen auf Kopfhörer umzusteigen und da gibt es ja viele und Preiswerte Möglichkeiten.
Also mein Hauptaugenmerk liegt auf "Wohnzimmer- und gehobenen Wohnzimmer-Level" alles andere ist "nice to have" aber nicht unbedingt notwendig.
 
Ich finde den Ansatz sich möglichst gleich das "Richtige" zu kaufen natürlich vernünftig und zielführend. Nur glaube ich, dass am Anfang der THR10 für zuhause in allen Belangen top ist. Also von leise (Schlafzimmer) bis laut (Wohnzimmer).

Wenn es dann mal Richtung Band und Proberaum geht, dann kannst Du dich auf einen neuen Amp stürzen und das mit neuem Hintergrundwissen, Erfahrung und ganz anderer subjektiver Wahrnehmung. Den Verstärker kannst Du dann im Proberaum stehen lassen und musst nicht ständig so ne dicke Kiste rumschleppen.
Auch zuhause hast von was kleinem handlichen vlt mehr, denke ich.

Schau Dir den THR in der Umgebung an und unter 190€ wäre top, wenn alles gut in Schuss ist! (Welche Variante ist es eigentlich, gibt ja 3 davon).

Und das restliche Budget wäre dann ja super für eine gescheite Klampfe. Und hier bleibe ich dabei. Jemand der noch nichts an der Gitarre kann, sollte sich zunächst weniger mit Schaltungsmöglichkeiten, freischwebenden Tremolos oder Halsformen beschäftigen. Die Gitarre sollte gefallen und funktionieren. Alles andere entwickelt sich von selbst, wenn man spielt und übt. Und genau dafür muss man das Ding in die Hand nehmen wollen.
 
Also mein Hauptaugenmerk liegt auf "Wohnzimmer- und gehobenen Wohnzimmer-Level"
Guter Ansatz. Mach sicherlich am meisten Spaß so! Dazu habe ich dir schon ein Liste an Amps geschrieben und ja, auch den Katana mal probieren im Vergleich.

Einen gebrauchten möchte ich noch ergänzen (guck mal ob du einen Gitarristen in deiner Gegend findest der mit dir zu Session fährt):
https://www.ebay.de/itm/Engl-RockMa...856073?hash=item26031af709:g:x~kAAOSwZZdbZs77
 
Wenn du eh einen größeren Laden in der Nähe hast würde ich lieber vor Ort entscheiden. So wie sich das für mich anhört suchst du einfach Equipment was dir Freude bereitet und auf dem du gern übst.

Die Gitarre würde ich daher hauptsächlich nach Optik und Gefühl kaufen (Wie fühlt sich die Gitarre in deiner Hand an? Ist alles sauber Verarbeitet?).
Alles über 300 sollte was taugen wenn es im Laden steht. Für 500 bekommt man aber schon richtig gutes Zeug (Im Normalfall!).

Beim AMP würde ich entweder zu einer der genannten modelling Lösungen raten denn: Du kannst diverse Sound ausprobieren und deinen Stil entdecken.
Oder: Einen guten 2 Kanal Verstärker holen, mit dem du sowohl Clean als auch Verzerrt spielen kannst. Hier hast du einen Sound der aber meistens deutlich besser klingt als der eines günstigen Modellers.
Beispiel aus eigener Erfahrung: Orange TH100
2 Channel, einer Clean und einer Dirty.
Der Dirty Channel lässt sich aber auch von Clean bis zur fiesesten Zerre spielen, man muss nur der Gain anpassen :great:
Klar kann ich mit dem nicht so klingen wie "Name eines beliebigen Gitarristen einfügen" aber dafür hab ich einen geilen Sound der mir Spaß macht und das motiviert mich viel mehr zum spielen.
 
Klar kann ich mit dem nicht so klingen wie "Name eines beliebigen Gitarristen einfügen" aber dafür hab ich einen geilen Sound der mir Spaß macht und das motiviert mich viel mehr zum spielen.
Genau darum geht's! :great:
 
Könnte ich eine Zeitreise zu meinem jüngeren am Gitarrenspiel interessierten Ich machen, um diverse Irr- und Umwege beim Equipmentkauf zu vermeiden, würde ich mir raten einen Verstärker zu kaufen, der das Potential für einen wirklich guten Klang hat. (Dazu gehört z.B. das wirklich harmonische Verzerren diverser Intervalle.) Ausserdem würde ich mir zu einem der klassischen Gitarrenmodelle raten. Das wäre die Quintessenz "meiner" persönlichen Erfahrungen in Bezug auf meine persönlichen Vorlieben. Ist in diesem Sinne also nicht allgemeingültig. :) Und es gibt auch Punkte, die für die anderen Empfehlungen aus dem Modeler-Bereich sprechen.

Zunächst zur Gitarre: An der Ibanez, die du dir ausgesucht hast, gibt es sicher nichts auszusetzen. Ich besitze u.a. auch eine eher preisgünstige RG aus Indonesien und bin damit sehr zufrieden. Die ibaneztypischen schlanken Hälse dürften einem Anfänger entgegen kommen. Nätürlich gäbe es hier Alternativen ohne Ende, aber wie du schon weiter oben schriebst, wirst du im Laufe der Zeit deine eigenen Vorlieben entwickeln und kannst dir die nächste Gitarre unter anderen Aspekten aussuchen.

Nun zum Verstärker. Ich fand es sehr interessant, mit Hilfe von Modeling-Lösungen auszuloten, was die Gitarrenverstärker- und Effektgerätewelt so zu bieten hat. Man kann sich zumindest einen Eindruck verschaffen, in welche Richtung der Klang eines Marshalls aus den 80er Jahren geht, wie vielleicht ein Tweed-Modell von Fender klingt, ein Vox oder etwas moderneres aus der Metall-Ecke. Und wenn man überhaupt keine Vorstellung hat, wie denn nun ein Chorus, Flanger, Phaser, Rotary, Delay usw. klingt, kann es großen Spaß machen, das alles mit einem entsprechenden Modeler zu entdecken.

Das, was mich inzwischen an den Modelern, die ich bisher gespielt habe, stört, wird dir möglicherweise während der ersten Jahre deines Gitarristenlebens gar nicht auffallen. Und das Potential eines Verstärkers, der das ein bisschen besser kann, wirst du vermutlich eine ganze Weile nicht freisetzen können. Insofern kann man hier keinen finalen Rat geben. Aber vielleicht hilft es dir ja trotzdem, zu einer Entscheidung zu kommen.
 
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