Gitarren boxen kriterien bei der auswahl

von tthorsten, 28.04.04.

  1. tthorsten

    tthorsten Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 28.04.04   #1
    nach welchen kriterien wählt ihr die aus.
    ich bin ja da nur Tonmann und super blöde was da betrifft.

    ich hab immer wieder den eindruck dass es einfach zum guten ton gehört eine 4x12" oder gar 2x 4x12" hinter sich stehen zu haben und ordentlich laut zumachen.

    gerade die geraden kisten richten noch mehr wie ihre geknickten brüder.


    kaum ein gitarrist hat auch begriffen das 4x12" richtet und mann die box eher auf die andere bühnen seite stellen sollte als zu sich denn
    1. hört mann sich lebst besser
    2. hört einen der andere Gitarrist besser
    3. wennd as von der seite kommt, dann nervt mann den FOH mann nciht so und der hat wenigstens den hauch einer chance die stimme drüber zu bringen

    4. warum muss Gitarre immer so dermassen laut sein.


    5. waurm legt mann combo amps nicht als wedge vor sich auf den boden und gut. das klingt klasse mann hat die totale controlle etc.

    6. kann mann den klangunterschied geschlossen halb offen BR überhaupt live und oder im proberaum hören wie wirkt ishc das auf den sound aus.

    7. warum muss gitarre so tief rum wummern das wird die letzen jahre immer schlimmer. ich geh beim abnehmen immer mehr in die mitte als früher.

    8. wäre die lösung nciht eine 2x12" box mit gitarren speakern dirn die lösung und jeder der gitarre in der band will bekommt so ne box vor die füsse geworfen.
     
  2. 46AND2

    46AND2 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.04.04   #2
    :D wieso müssen sich die Tonmänner immer so unverständlich ausdrücken? Der Soundcheck würde halb so lange dauern. ;)

    Nicht böse sein! ;)

    Zum Thema: ich wählte meine Boxen nach dem Klangverhalten aus. Ich habe doch ein paar verschiedene Marken angetestet und konnte mich beruhigt entscheiden!

    EDIT: Ich kann natürlich nicht verheimlichen, dass ich 1. nicht alle getestet und 2. auch auf die Marken sowohl der gesamten Box als auch auf diejenige der Speakers geschielt habe... ;) Ich habe mich auch nur auf 4x12" Teile konzentriert. Alles andere kam und käme mir nicht in Frage.

    Mit der Bühnenanordung hast Du recht. Wir machen es auch immer so, dass die beiden Boxen nicht ins Publikum rausstrahlen, sondern in die Bühnen-Mitte, resp. zum anderen Gitarristen rüber!
     
  3. the_paul

    the_paul Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.04.04   #3
    @tthorsten
    das "problem" ist ja, daß jede komponente in einem gitarrensetup absolut klangentscheidend sind, von der gitarre über den verstärker hin zur die box, insbesondere wenn es sich um röhrengeräte und hohe verzerrungenhandelt. in diesem fall sind combo-amps eine unzureichende lösung. ich kann allerdings vollkommen nachvollziehen, daß so ein gitarrensetup für den tonmann (egal ob studio oder live) hohe probleme mit sich zieht. im studio werden hi-gain-amps fast immer in eigenständigen kabinen aufgenommen und viele "große" bands spielen mittlerweile auch fast ausschließlich nur noch über isolation-boxes (also lautsprecher in abgeschlossenen boxen) und lassen sich ihr signal auf die (in-ear-)monitore legen. daß das viele kleinere bands nicht machen liegt daran, daß so eine iso-box eben nur mit PA-anschluß betrieben werden kann - für den proberaum also z.b. schonmal nicht ideal ist - und auch sehr teuer ist (1000 EUR aufwärts). bei dieser lösung fehlt allerdings der "sound von hinten", von dem einige gitarristen abhängig zu sein scheinen.
    laut müssen gitarristen insbesondere mit röhrenamps spielen, um aus den dingern einen "guten sound" herauszubekommen, die meisten klingen leise nämlich nicht sonderlich erquickend und bringen auch nicht die notwendige last um die gitarrenlautsprecher zu einem vernünftigen sound zu bewegen - letztlich ist das auch ein perpetuum-mobile.
    die problematik ist wesentlich komplexer, als daß es nur "viel zu laut" und "viel zu viel bass" wäre, denn das läßt sich oftmals gar nicht vermeiden, um aus einem (röhren-)gitarrenverstärker (der eben nicht nur verstärker, sondern klangbilder und -erzeuger ist) und den angeschlossenen boxen einen verwertbaren tun herauszubekommen. gerade im verzerrten betrieb ist man für einen bestimmten sound (nicht nur effekte) davon abhängig mehr bass, mitten oder höhen als man eigentlich nach gesunden ohren verwenden würde durch den amp zu schicken, um bestimmte singende oder auch wummernde sounds zu erzeugen.

    eine lösung stellen ja eigentlich amp-simulationen dar, ob nun rocktron oder line 6 oder tech 21 (sind so die bekanntesten), aber da scheinen sich viele gitarristen vor zu scheuen, was nicht unbedingt nur rein am ton begründet sein muß.
     
  4. tthorsten

    tthorsten Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 28.04.04   #4
    hmm da haste stellen weise recht der Gitarrist spielt ja auch oft mit rückkopplungen und so

    aber muss es immer so koppeln und oft sehen die jungs ah hohe bühne ich darflaut.

    ich hab echt schon überlegt so mobile schallkabinen mit zu nehmen amp rein mics davor musiker bekommt so nen pult und kann sich dann auf einem reinen gitarren wedge laut machen. jeder ander musiker dann eben falls was er will und gut.

    denn oft ist der monitor zur gitarren box verkommen das ich hör mcih nicht oder ich will im sound baden der musiker.


    line 6 find cih klanglich geil versteh nicht warum die leute so viel karm mit schleppen.


    bei vielen sounds wundere ich mich warum eine andere gitarre genommen wird wenn es sich keinen deut verändert.
     
  5. the_paul

    the_paul Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.04.04   #5
    das kommt dem konzept einer isolation box dann auch gleich. siehe hier: http://www.randallamplifiers.com/products/cabs/isolation.asp

    es wird sich schon verändern, bei gitarren sind das ja manchmal nur nuancen - egal ob jetzt klanglich oder vom schlichten handling des instruments. sinn macht das schon, aber es gibt auch leute die es übertreiben, ganz klar.


    die sache ist einfach, daß man einen guten kompromiß aus klang, dem was man bezahlen kann und dem was am sinnvollsten für das persönliche setup ist zu finden. kaum ein normaler gitarrist hat geld sich für verschiedene happenings unterschiedliche amps mit unterschiedlicher leistung (ein einzelner ist meistens ja schon unerhältnismäßig teuer) oder so eine isolation-box, die ja nur im PA-betrieb oder beim recording genutzt werden kann (allein dafür bezahlt man ungern 1000 EUR, wenn man das nur selten macht), zu kaufen.
     
  6. Tibor

    Tibor Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.04.04   #6
    warum schleppe ich so viele Boxen mit mir rum?... Ganz einfache sache, nur selten (ca 40.Auftritte in verschiedenen Bands) hat es ein Techniker mal geschafft nen guten Monitorsound bei mir zu erreichen.... (sorry das geht jetzt nicht gegen alle FOHs dieser Erde!)... wenn denn überhaupt genug Monitore für alle da waren (3x Gitarre,1xGesang,1xBass,1xDrums)...so gabs dann oft nur 3 Monitorwege...naja und da kriegt einen der Drummer und einen der Sänger und der Dritte liegt dann drüben bei den Leadguitaristes, damit der sich hört!...da bleibt mir dann nur die Box hinter mir(plus ne 2x12 an der Seite!)...

    oder Auftritte in Klubs wo der Techniker dummerweise zuwenig Mikros mit hat ,alles schon erlebt sogar mal bei nem Openair gespielt ohne PA Unterstützung für den Basser und Mich... und man kann mit 10x12"+8x10+2x15 doch nen Platz[ca.1000m²] beschallen, in ner ordentlichen Verteilung mit 2x120Watt!!!!klingt zwar **** geht aber noch!...

    Und warum gibts da heute so Probleme? Früher hat man Marshall1959 auch zum Zerren gebracht! Und ja die Dinger sind laut...und trotzdem konnten die Techniker die Teile abnehmen...

    Ich hab selbst ne weile als Techniker gearbeitet und hab mich zwar auch immer über die Badewannensounds mancher Gitarristen geärgert, nach nem freundlichen Gespräch mit den Leuten war das dann aber meist kein Problem mehr (und siehe da manche hörten sich sogar plötzlich! ohne das ich sie Lauter auf den Monitor knallen mußte!)
     
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