Gitarrenanfängerin, fängt vielleicht zu klein an?

von Zmeu, 08.11.05.

  1. Zmeu

    Zmeu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.11.05   #1
    Hallo zusammen!

    Ich habe neulich von meiner Mutter eine alte Hopf-Gitarre (Klassisch) bekommen, aber von der Grösse her scheint es sich hier um ein Jugendmodell, respektive eine alte Schülergitarre zu handeln. Ich würde mal auf ne 3/4 schätzen. Einfach einen Tick kleiner als normal. (Man sieht wohl schon wie viel Ahnung ich von so zeugs hab :confused: )

    Na ja, wenn ich schon eine Gitarre zu verfügung habe, möchte ich diese verständlicherweise auch gleich benutzen.

    ABER: Ist es hinderlich wenn man ev. auf einer zu kleinen Gitarre spielt? Oder hat das keine grossen Auswirkungen? Also ich persönlich bin auch nicht gleich die Grösste und ich kann mir nicht vorstellen, dass das unbedingt schlecht sein muss. Aber na ja vielleicht gibt es irgendwelche Probleme die mir als Anfängerin vielleicht noch nicht bewusst sind? Kann es zum Beispiel zu verkrampfungen der Hände oder zu Fehlstellungen oder was weiss ich was kommen?

    Gibt es irgend eine "Faustregel" nach der ich mich richten kann?

    Liebe Grüsse
    Zmeu
     
  2. Bregi

    Bregi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.11.05   #2
    Ich denke nicht das das ein Problem ist, denn zum Greifen ist es ja trotzdem gleich, nur der Klang unterscheidet sich wohl ein wenig zu einer normal grossen...wenn es nicht gerade eine Ukulele ist sollte es nichts ausmachen :D
    Mfg Bregi
     
  3. MrK

    MrK Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.11.05   #3
    wie schon gesagt wurde, wenn die Gitarre nur um 1/4 kleiner ist kannst du ganz normal darauf üben. anfangen würde ich an deiner stelle mit grundakkorden, weil das einfach grundwissen ist und weil du mit ihren auf einer akkustik schon recht viel begleiten kannst. solltest du dir irgendwann eine normal große gitarre kaufen, werden sich die griffe die du auf deiner kleinen gitte gelernt hast nicht großartig davon unterscheiden, wie man sie auf der großen greift. eventuell kann es sein, dass du die griffe etwas "größer" greifen musst, weil der gitarrenhals dann ja auch etwas größen sein wird. ist aber gewöhnungssache und zum anfangen reicht auch die kleine.

    Gruß
    MrK
     
  4. Chillkröte86

    Chillkröte86 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.11.05   #4
    moin...
    also ich hab auch auf ner 3/4 angefangen...hat eigentlich nich geschadet...war sogar angenehmer als auf ner normalen klassik zu spieln....negative auswirkungen hats jedenfalls nich
     
  5. Battosai

    Battosai Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.11.05   #5
    Einzige negative Auswirkung ist dass du wenn du später ne andere willst dich entweder umgewöhnen musst oder aber eine äußerst eingeschränkte Auswahl hast.
    Umgewöhnung dürfte bei Akkorden usw eigentlich gehen, ich muss aber auch sagen dass es für mich vom Gefühl her schon eine Umgewöhnung ist wenn ich statt auf nem Hals mit Fendermensur auf ner Epi oder Gibson mit ner etwas kürzeren Mensur spiele ;) Aber merken tut man es eher wenn man Soli spielt (ich zumindest), daher würde ich für den Anfang sagen, nimm was du hast.

    Von daher - viel Spaß :great:
     
  6. Zmeu

    Zmeu Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.11.05   #6
    Prima, da bin ich ja schon beruhigt "smile". Na dann muss ich nur noch neue Saiten kaufen und sie stimmen gehen.

    Ich freu mich schon und bin ehrlich froh, ein so tolles Forum wie dieses hier gefunden zu haben.

    Vielen dank für eure Antworten
     
  7. Laoze

    Laoze Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.11.05   #7
    meine Frau hatt eine alte 3/4 Gitarre, die nehmen wir immer mit wenn wir "wandern" gehen. klar sie klingt halt nicht wie eine echte "klassische" aber die ist genau so gut zu spielen wie eine grosse, manchmal macht es sogar mehr spass mit der 3/4 zu spielen als mit jeder anderen. und meine "normale" akustische ist eine 7/8.
    Ja und die Solisten im Hardrock usw. spielen eh "immer" dort, nach den 12 bund, wo die bünde eng sind und man gleich die finger auf mindestens 2 bundstäbe hat :rolleyes:. es kann also nie zu klein sein.
     
  8. Darkshadow

    Darkshadow Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.11.05   #8
    no prob von der grösser her finde ich bloss vom klang ist sie halt etwas anders...!
    ansonsten wünsch ich viel spass mit deiner errungenschaft !


    Greetz darki !
     
  9. Borg

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    Erstellt: 10.11.05   #9
    Also meine erste "richtige" E-Gitarre damals war ne 3/4 Strat von Charvel....Da aber nur der Body 3/4 der Originalgrösse und der Hals normale Maße hatte, gab es auch null Probleme beim Umstieg auf ne "Normgrösse"....ausser das die Normklampfe natürlich schwerer war ;)

    greetz
    Borg
     
  10. M?tze

    M?tze Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.11.05   #10
    Huch Doppelpost, der hier kann gelöscht werden.
     
  11. M?tze

    M?tze Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.11.05   #11
    Das ist aber nicht die Regel. 3/4 Gitarren haben eine kleinere Mensur. Punkt.

    Umgewöhnung auf "normale" Gitarren kann durchaus zu einem Problem werden, wenn du plötzlich deine Finger einen Zentimeter weiter spreizen musst als zuvor. Schliesslich ist eine 3/4-Gitarre nicht für Erwachsene ausgelegt, sondern für Kinder, die sich ohnehin noch im Wachstum befinden.
    Nutzt du die Gitarre aber nur für eine Zeit der Überbrückung bis du dir eine in normaler Größe kaufen kannst, wird sich das wohl nicht negativ auswirken, es sei denn du planst dich in dieser Richtung erst in ein paar Jahren zu "vergrößern". Ebenso folgenlos wird es bleiben, wenn du dich aufgrund von Körpergröße ohnehin ausschliesslich mit 3/4-Gitarren beschäftigen willst, allerdings sei da gesagt: Die Auswahl an Modellen ist hier bedeutend geringer und besser wird jeder einmal. Sollte dein Können irgendwann das deiner Gitarre übersteigen, befindest du dich in der Situation eine neue erwerben zu müssen und wirst dann vor sehr geringe Auswahl gestellt. (Was auch nichts über die Qualität dieser Auswahl heissen will, du wirst lediglich ein wenig reisen müssen, um an eine gute 3/4 zu kommen. Ich hab nämlich heute mal auf einer 3/4Gitarre für 7000€ gespielt und muss schon sagen: mannomann! (Allerdings auch eine Weissgerber))
     
  12. Shapeshifter

    Shapeshifter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.11.05   #12
    Muss meinem Vorgänger zustimmen:
    Allerdings, ist die Umgewöhnung nicht gaaaanz so schwer, wie du jetzt vielleicht denkst. Wie gesagt, wenn du die nächsten 3 jahre auf der 3/4 spielst, wirds vielleicht ein kleines Problem, aber ansonsten sollte es schnell klappen. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass die 3/4 Gitarren eine extrem schlechte Saitenlage haben (zumindest die billigen... aber deine wird bestimmt auch nicht sooo teueer gewesen sein. Bei 4/4 Gitarren gibts natürlich auch oft ne schlechte Saitenlage). Das kann das spielen wirklich sehr schwer machen am Anfang. Lass sie am besten einfach mal von jemanden anspielen, der bereits Gitarre spielt.

    Ansonsten rate ich dir wirklich dazu als großen Mädchen auch auf einer großen Gitarre zu spielen, ;)!
     
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