Gitarrensound-Mischmasch

von Sacrum, 24.10.05.

  1. Sacrum

    Sacrum Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.05   #1
    Wir hatten letzten Freitag nen Gig. Danach hat uns unser Mischer darauf angesprochen, dass er Mühe hatte, den Gitarrensound differenziert rüberzubringen. Das Problem sei, dass die beiden Gitarristen (davon bin ich einer) einen zu ähnlichen Sound haben, so dass es wie zu einem "Brei" wird. Kennt jemand dieses Problem? Wenn ja, wie müsste man die Verzerrung verändern, damit's differenzierbarer wird?
     
  2. Kai-Ser

    Kai-Ser Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.05   #2
    Nicht das ich tatsächlich Ahnung hätte und letztendlich muss man das auch vor Ort entscheiden, aber mal so als Anhaltspunkt:

    Schauen, dass ihr die Frequenzen untereinander aufteilt. Einer wenig Mitten, der andere viel. Generell jeweils wenig Bass, dafür gibs den Basser. Wenn ihr viel das gleiche spielt, beide nicht ganz so viel Gain.
    Beim Bandsound sollte man sein Ego in der Tüte lassen und den Gesamtsound fokusieren.
    Gitarristen sind diesbezüglich eh sehr schwierig, ich kenn das...hauptsache mein Sound hat die dicksten Eier..
     
  3. Sacrum

    Sacrum Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.05   #3
    Joa, meine Klampfe muss doch auch für sich alleine gut klingen, oder nicht?

    Nein, Spass beiseite. Das habe ich schon vermutet. Doch nun fragt sich, wer von uns beiden sich aufopfert und vom Bass/Höhensound auf Mittensound umstellt:screwy:
     
  4. dodl

    dodl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.10.05   #4
    Na der, der dann im Mix auch gehoert werden will :)

    Wenn du dir so Downmixes von diversen bands anhoerst (ich bezieh mich jetzt auf die haertere Gangart), dann hast du oft einen, der am Anfang mit Bass/Treble Sound ein bissl rummatschen darf und dann kommt der Chef und haut das Mittenbrett rein.

    Noe, is natuerlich wurscht wer was macht, aber letzten Endes fetzt die eher mittenbetonte Guit im Mix besser durch. Die hat dann ihre Nische zwischen bass und Becken, waehrend die andere damit rumkämpft. Was nicht heisst, dass die andere Gitarre unnütz waere. Wenn sie weg ist, fehlt sie, aber sie spielt eine deutlich subtilere Rolle. Das kann man jetzt aber auch nicht darauf reduzieren, dass einer Bass und Hoehen auf 10 hat und Mitten auf 0, der andere Mitten auf 10 und alles andere weg. Ein bissl Soundtüfteln tut hier Not und lohnt sich. Dreht beim Proben auch mal die Gitarrenboxen zum Drummer, der im Abstrahlbereich sitzt und lasst ihn was dazu sagen.
    Der kriegt oft Frequenzen um die Ohren gehauen, die hoert ihr garnicht, wenn die Boxen nicht angewinkelt stehen oder ihr ein Fullstack fahrt.

    Ich hatte fuer kurze Zeit einen 2. Gitarristen zur Seite, der hatte Gain ohne Ende und Badewannen EQ. Machte nen schoenen Teppich. Mich hoerte man mit wenig Gain und Mitten im 12.00 bereich bei halben pegel immer noch raus. Probiert diesbezueglich ein bissl rum. das hoert man ja schon beim Proben.

    cu
    martin
     
  5. Sacrum

    Sacrum Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.10.05   #5
    Bei der nächsten Gelegenheit geht's bei uns ans tüfteln. Vielen Dank
     
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