Gitarristen - Egozentriker?

von DrScythe, 15.09.07.

  1. DrScythe

    DrScythe Endorser der Herzen

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    Erstellt: 15.09.07   #1
    Hallo allerseits!

    Ich habe es mir in letzter Zeit angewöhnt mich nicht mehr als Gitarrist anzusehen, weil ich mich mit dem Haufen hier nicht mehr anfreunden kann. Nichts gegen euch persönlich, es geht mir mehr um die Eigenarten an sich. Ich meine damit nicht die "EMGs sind toll für Metal" Geschichten und auch nicht Diskussionen um Modeling versus Röhre oder Theorie ist toll versus Theorie ist kacke.

    Nein, ich meine die Eigenart der Gitarristen, ihre Meinung als alleingültig zu sehen. Klar hat jede Musiker-"Art" irgendwie einen Schuss weg. Bassisten, Drummer, Keyboarder. Die sind nicht umsonst alle irgendwie "Bassist", "Keyboarder" und "Drummer". Aber Gitarristen sind was für sich. Da hat man die "weltoffenen", die Modeller testen und danach nur sagen: das klang gut, das nicht, das gefiel mir, das könnte man besser machen. Der nächste kommt daher und referiert völlig grundlos über die Vorzüge eines Röhrenamps. Ein Anfänger will sich eine LP-Style Gitarre für 300€ kaufen und zig Leute faseln ihm was vor von wegen er solle das Geld sinnvoller in diese Pacifica und jene RG stecken. Wo bleibt denn da der Satz: Geh in den Laden und teste dies und jenes an?
    Genau, der fällt ziemlich schnell. Ist so Standard-mäßig in irgendeine belanglose Antwort verpackt, die dem Anfänger nichts nutzt. Und wo wir bei Anfängern sind: davon gibt es urplötzlich seeeehr viele. Klar, jeder war mal, alle wollen mal und jeder braucht Hilfe. Und da setzt wieder das Gitarristen-Syndrom ein: Hauptsache der kennt meine Meinung.

    Und da stelle ich mir die Frage: Wieso? Wieso sind Gitarristen so besessen darauf, dass ihre Meinung als die Allgemeingültige anerkannt wird? Es wird überall ein Streit vom Zaun gebrochen, wo es möglich ist. Und auf das ursprüngliche Thread-Thema besinnt sich keiner mehr.
    Es ist hier schier wegen der Anzahl der Mitglieder schon unheimlich, welche Mengen der immer wiederkehrenden Fragen jeden Tag gestellt und verweisend, aufweichend und verwirrend beantwortet werden.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Warum sind Gitarristen so egozentrisch fast immer nur ihre Meinung zu akzeptieren? Warum wird hier so exzessiv gespammt?


    So, das nur mal so. Ich betrachte mich aus diversen Gründen, u.a. diesem nicht als Gitarrist, sondern als Gitarre spielenden Musiker ^^

    schönen Tag/Abend noch

    Dominik
     
  2. der dominator

    der dominator Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.09.07   #2
    naja, ich würd sagen, das ist eigentlich wirklich überall so, bei mir im umfeld sind es hauptsächlich keyboarder, die sich als unfehlbar ansehen.

    Hier im board ist es einfach so, das die Gitarristen wahrscheinlich 2/3 der gesamten boardmember ausmachen ...

    das kommt daher, das Gitarre einfach ein intrument ist, mit dem man sich auf der bühne nach vorne stellen kann, erkannt wird, ohne wirklich singen können zu müssen... was der andere wiedererkannte part der band ist ... (natürlich nicht immer, aber meist wird doch nur der sänger und lead gitarrist hinterher wieder erkannt, oder nicht ?!)

    Mfg Dom
     
  3. UncleReaper

    UncleReaper Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 15.09.07   #3
    Röhrenamps klingen besser, dynamischer, offener, sind durchsetzungsfähiger- und
    überhaupt darf da gar nix im Signalweg sein, was nicht durch 'nen Glaskolben betrieben wird..
    Von meinen Tretern mal abgesehen.. aber auch da nur orange drops- und germanium transistoren.
    Die Röhrenamps sind einfach besser. Außerdem braucht man einen 300 Watt Transistoramp- um mit
    einem 100 Watt Röhrenamp mitzukommen. Modeller sind übrigens auch alle doof.

    Wenn schon, dann nur analog- aber auch hier kommt man nicht um die orange drops herum!
    Und nur für daheim zum üben.. Proberaum- und Bühne vergesst es! Gitarren auch nur aus den
    USA...bitte auch nur vom großen F oder G.. Korea .. ne das gibt nix! die bauen da nur Mist.
    Wenn es denn schon außerhalb von den USA sein muss, dann höchstens Japan!

    so jetzt hab ich genug mist geschrieben.. :D

    Gitarristen sind halt- und da schließe ich mich nicht aus, doof. Es ist eigentlich Ok,
    wenn jemand eine "Meinung" hat- und weniger "weltoffen" ist, mich nervt es nur,
    wenn das Leute machen, die gerade die erste E-Gitarre bekommen haben- oder es
    den Anfängern eben so vorgemacht wird. Denen zwingt man in ihrer Entwicklungsphase
    direkt die eigene verfahrene Auffassung auf- und sowas ist m.M.n. nicht unbedingt förderlich,
    wenn die selbst Erfahrungen sammeln- und eigenständig entscheiden sollen.
     
  4. TMSIDR-Schnapper

    TMSIDR-Schnapper Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.09.07   #4
    Die egozentrischen müssen zu jedem Beitrag ihren Senf dazugeben, die anderen nur, wenn sie was sinnvolles zu sagen haben, dass dann der schlechte Anteil überwiegt ist doch klar ;)
     
  5. Bannockburn

    Bannockburn Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.09.07   #5
    Also ich kann dir da nicht wirklich beipflichten.
    Zum einen sagst du selbst, wie viele neue User hier ständig fragen, was z.B. die beste Gitarre für sie ist.
    Dass der User die nur findet, wenn er auch mal antesten geht, dürfte klar sein, und meistens bekommt er hier ja auch einige gute Tipps mit auf den Weg. Warum jemand, der ihm solch eine Antwort gibt, plötzlich überzeugt sein soll, dass seine Meinung die allgemein gültige ist, kann ich nicht so recht nachvollziehen. Soll er ihm lieber irgend eine Klampfe empfehlen, nur weil die ihm zufälligerweise grade gut gefällt?
    Es ist ja auch irgendwo logisch, dass nach 100 gleichen Posts die Antworten langsam "von der Stange" kommen. Aber dennoch kommen sie, das zeigt immerhin, dass es hier durchaus User gibt, die sich noch kümmern.

    Auch ist es irgendwo klar, dass immer mal wieder ein Streit vom Zaun gebrochen wird (z.B. Röhre vs. Transe, wie du ja schon angesprochen hast), da es eben einfach viele Menschen mit vielen Meinungen sind, die hier posten. Dass der Mensch im Allgemeinen von seiner eigenen Meinung überzeugt ist, ist ja wohl durchaus bekannt ;)

    Und: Wer hier postet, der hat doch wohl die Absicht, möglichst viele Meinungen zu seiner Frage zu hören... wo ist denn da das Problem?

    Angeblich gibt es hier ca 70.000 User - Wenn auch nur die Hälfte von denen aktiv ist, dann dürften das ca. 20.000 Gitarristen sein (Falls das mit den 2/3 stimmt). Und jetzt überleg dir mal, wie viele Leute das sind, die immer wieder mit disen Streitereien anfangen. Meist sind das eben grade jene Leute, die ohnehin viel posten, daher erscheint das recht viel, aber der Anteil dürfte wirklich verschwindend gering sein, zumal man hier wirklich auch gute und anspruchsvolle Beiträge zu lesen bekommt.
    Daher sehe ich die "Gattung Gitarrist" keineswegs als gefährdet an. Musiker sind an sich eigen, was ihre Meinung angeht, das fängt ja schon beim Muskikstil an (Iiihh, das ist aber kein truer Metal, was die da machen!), warum sollte es dann bei Gitarristen anders sein? ;)

    Schau dich nur mal in anderen Bereichen um... hier gibt es den Computerfreakt, der behauptet, dass seine ATI-Grafikkarte jede Nvidia wegowned, dort lächelt der BMW-Fahrer nur müde über den benachbarten Benz'ler.
    Jeder von uns hat seine Meinung und jeder von uns hat (gute oder schlechte) Gründe, warum er diese Meinung hat, warum also soll er nicht selbst davon überzeugt sein? Ist eben auch ne Art Selbstbestätigung... sicherlich auch irgendwo in den Genen verankert ;)
     
  6. UncleReaper

    UncleReaper Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 15.09.07   #6
    Bei den meisten kommt es mir ehrlich gesagt so vor, als ob sie ihre
    bisherige "Meinung" (ausgesuchte Klampfe/Amp) einfach nur bestätigt
    haben wollen. Jede andere Meinung wird dann nicht selten sogar vom
    Fragestellenden "angegriffen". Und da gibt es auch genügend, die gar
    nicht antesten wollen/können. :(
     
  7. wilbour-cobb

    wilbour-cobb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.09.07   #7
    man hat ja auch das gegenteil, das sinnlose bashen von gitarrenmarken, als herrschte da irgendeine form von rivalität?

    oftmals werden genaue vorgaben in den fragenposts gemacht, zwei posts drunter werden dann gitarren empfohlen, die nichts von den gewünschten specs haben aber alle anderen "locker in die tasche stecken" oder "das wasser reichen".

    bei den standard-antworten muss man aber sagen, die einzig sinnvolle antwort auf eine menge fragen hier wäre "probiers aus" - aber das macht das forum irgendwie überflüssig. da kann man schon mal tipps in bestimmte richtungen empfehlen, aber die fragen nach gitarren für bestimmte stilrichtungen habe ich auch nie verstanden, die gitarre spielt doch nicht, sondern ich...?
     
  8. Mr. Vierkant

    Mr. Vierkant Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.09.07   #8
    Ich finde das etwas übetrieben ehrlichgesagt. Aber dieser Satz hat schon was: "das Gitarristen-Syndrom : Hauptsache der kennt meine Meinung"
     
  9. Pleasure Seeker

    Pleasure Seeker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.09.07   #9
    Die Diskussion welche Gitarre die Bessere ist, ist mitunter wirklich überflüssig :D
    Zumindest solange die Dinger aus Holz und von mehreren Menschen gebaut werden, die auch mal einen schlechten Tag haben.. von Firmen die auch mal mehr oder weniger auf den Umsatz oder den Ruf schauen, beim Einkauf der Rohware auch mal schlechtes Zeug verbauen lassen.

    Zu welcher Stilrichtung welche Gitarre.. tja, das ist wirklich für die Hose, aber was auch irgendwie merkwürdig kommt ist das übliche "soll so klingen wie..". Ist es so schwer bei einer Band ein paar Fotos anzuschauen um selbst zu sehen welchen typ von Klampfe und Tonabnehmer wer spielt?

    Generell zur Besserwisserei hier und auch anderswo: In Foren wo es um Produkte geht ist es immer so das sich massenweise Leute tummeln die alle nur das "Beste" besitzen, spielen, benutzen. Ist wohl ein Makel des Menschen nie der Looser sein zu wollen dem Schrott angedreht wurde oder der zuviel für etwas bezahlt hat was es mit einem anderen Namen vielleicht billiger gegeben hätte.

    Bei Gitarren spielen aber noch andere Dinge eine Rolle, z.B. der Irrglaube "mit dem 5000€ Equipment und nur mit dem 100W Röhrentop, dem 100€ Kabel klinge ich dann so wie". Das man auch mit billigerem Kram gute Musik machen kann ist bekannt, wenn man denn spielen kann :D Aber so ist der komplette Markt aufgebaut, aus Gerüchten, dem "ultimativen Sound" (den es nicht gibt), und dem unterdrücken bzw. verwaschen der Schwäche von uns allen: dem Können. Damit wird Profit gemacht, und nicht zu wenig. Schuld sind dann natürlich die Superreichen Künstler denen es wurscht ist wieviel die Klampfe gekostet hat oder Sammler die meinen man könnte seine nicht erfüllten Träume der Jugend mit einem Schrank voll vergammelter Gibsons zurückholen..
    Die Welt ist schon krass.
     
  10. geka

    geka Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.09.07   #10
    Hi,
    Du hattest irgendwie keinen guten Tag, stimmt´s? ;-)

    Gelegentlich lese ich noch in einem anderen Musikerforum quer, aber weiß genau: Dort stelle ich keine Frage! Das Forum ist nicht auf Gitarristen beschränkt; es gibt da bei der Egozentrik keinen Unterschied zu anderen Instrumenten.

    Hier hat doch sicher jeder eine Antwort auf noch so eine däm^^êigenartige Frage bekommen; mich eingeschlossen. Daß es immer mal wieder Leute gibt, die sich besonders hervortun müssen...so what?

    Wer sich vor eine mehr oder weniger große Menge stellt und eine Meinung hat (Musik machen ist auch eine Meinung), kann nicht mit dem Selbstbewußtsein eines Mauerblümchens ausgestattet sein.
    Andererseits ist Gefühl für Musiker ein "Arbeitswerkzeug" und erzeugt eine gewisse Dünnhäutigkeit. Dein Beitrag jetzt beweist das selbst.
    Ist schon nicht ganz einfach, das unter einen Hut zu kriegen. ;-)

    Ich wünsch Dir Gelassenheit und Humor und freue mich auf weitere hilfreiche Beiträge von Dir!

    HTH ;-)))
    Angelika
     
  11. RAGMAN

    RAGMAN Mod Emeritus - Gitarren Ex-Moderator

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    Erstellt: 15.09.07   #11
    Tja, "meine Meinung" ist eigentlich auch das es nicht nur "eine richtige Lösung" bzw Meinung gibt. Die "Meinung" sollte aber schon, wenn sie dann hinterfragt wird, begründet werden können. Un da geht es dann oft los ;)
    Dazu kommen dann noch sehr viele Halbwahrheiten die hier vehement verbreitet werden.

    Sich da durchzusetzen und den Blickwinkel für manche etwas zu weiten geht dann oft nicht ganz reibungslos :D
     
  12. matzefischmann

    matzefischmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.09.07   #12

    Ich sehe das auch als Problem der Zeit und der zur Verfügung stehenden Möglichkeiten.
    Ich weiß ja nicht, wie alt Du bist, aber als ich angefangen habe mich für Gitarre zu interessieren und letztlich mein sauer erspartes Geld in eine erste Ausrüstung zu stecken, war ich etwa 13.

    Ich schildere in Auszügen:

    erste Bekanntschaft mit vernünftiger Musik in Form von Helloween "Keeper of the seven keys II", Iron Maiden "Somewhere in time" und Metallica "And justice for all". Der Wunsch nach einer E-Gitarre wuchs und wuchs und so bin ich dann zum Händler im benachbarten Ort. Bei diesem habe ich schon zuvor meine Instrumentalien gekauft, also jetzt auch und heute immer noch. Nebenbei gab's sonst auch nichts.

    Da ich noch keine Ahnung hatte, musste ich mich auf den Rat des Händlers verlassen. Letztlich ist es dann eine Kramer (???) und ein Laney Linebacker geworden. Die Kramer hab ich dann wegen eines Lackrisses zurückgegeben und dafür eine Wasburn KC 70V genommen. Das hat gereicht. Ob Modeller/Transe oder Röhre hat mich nicht interessiert, ich kannte nicht mal die Unterschiede. Ausserdem hätte das Budget nicht gereicht.

    Nach einigen Jahren erfolgte dann die Umrüstung auf HK ATS 60. Irgendwann hörte ich dann von anderen Amps/Firmen und hab mich durchgespielt. Letztlich wurde es dann ein Marshall JCM 900, erstmal als 2x12" dann das 100 Watt Top (Hi Gain Dual Reverb) mit passender 4x12". Wieder deutlich später dann nach ausführlichster Beratung ein JMP 1 mit 9200.

    Es folgte wieder eine lange Zeit des Testens, dann kamen fremde Einflüsse dazu, ich hab viel Equipment wie die Unterwäsche gewechselt. Das kam vielleicht auch davon, dass ich mich eine zeitlang beeinflussen habe lassen. Nur das ist gut, xy spielt das und das!

    Irgendwann bin ich dann bei meinem derzeitigen Amp gelandet. Ich liebäugle zwar immer mit einem Marshall und werde vermutlich auch noch einen kaufen. Wenn. dann wird's der TSL 100, auch wenn viele der Experten den hier nicht sonderlich mögen. Aber ich glaube, dass man sich langfristig leichter tut, wenn man auf den eigenen Geschmack hört.

    Was möchte ich eigentlich sagen?
    Ich, und mit mir auch viele andere, waren auf das angewiesen, was es vor Ort gab. Der Rat des Händlers wurde genutzt und meist fuhr man gut. Die Auswahl war, zumindest bei mir, nicht so reichlich, wie sie das heute bei den großen Internethäusern ist, aber das machte auch nichts. Der Aufstieg zum Marshall Halfstack war schon etwas Besonderes. Nebenbei war das alles ohne Finanz- und Ratenkauf zu bewerkstelligen.

    Heute hat jeder Hinz und Kunz Internet, hat Zugang zu allen möglichen Anbietern, Foren etc. An sich keine schlechte Sache, viele haben aber anscheinend damit ein Problem. Ich lese oft im Forum, dass bei Equipmentfragen mit Material um sich geworfen wird, dass ich mir fast schön blöd vorkomme.
    Ausserdem sind Modeller schlecht, Trasen nur etwas für Anfänger, Röhrenamps sind das einzig Wahre. Hier aber nur der Valveking oder wenn dann schon mindestens ein Triple Rectifier, ein Überschall oder ähnliches. Alles andere ist nicht wirklich gut. Sieht man sich dann man an, was die sog. Profis spielen, drängt sich die Frage auf, ob jeder 16 jährige ein Mesa Stack neben dem Teddybären "braucht".
    Bei den Gitarren sieht die Sache ähnlich aus. Was z.B. MusicMan, geht man nach dem User Thread, für einen Boom erlebt...Wahnsinn.

    Forscht man dann nach, kommen viele dieser glorreichen Aussagen von Leuten, die ein Alter haben, in dem ich mir schön langsam darüber klar wurde, welchen Unterschied es zwischen mir und den langhaarigen Wesen mit der hohen Stimme gibt.;)
    Nicht gegen ambitionierte, junge Leute, aber so ganz kann das mit der Erfahrung nicht hinhauen. Die super Karmaleiste verfälscht das Bild zusätzlich. Ein weiterer Grund mag sein, dass manche einfach das Internet nutzen, um die Klappe aufzureißen. In einem Threat hat kürzlich irgendein Nasenbohrer einen User, den ich für sehr kompetent halte, dermaßen schwach angemacht. Ich weiß nicht, ob das "im echten Leben" auch so leicht der Fall wäre!


    Ich hoffe, das ist nicht allzu wirr, aber diese Gedanken, die sicherlich noch ausbaufähig sind, schießen mir eben durch den Kopf. Zusammengefasst: Es reden einfach zuviele mit, die ihr Wissen, naja, Wissen kann man's teils einfach nicht nennen, auf irgendwelche Aussagen oder fünfminütige Tests zurückführen. Das ganze gepaart mit Anonymität, einem gesunden Selbstbewusstsein (oder Selbstüberschätzung) hat dann seine Wirkung.


    Ich kann mich nur wiederholen. Sound/Equipment ist Geschmackssache. Da kann man sich vielleicht Tipps holen und auch welche geben, aber sich auf die Meinung anderer zu verlassen ist nicht klug. Einzig alleine die Erfahrung hilft weiter und die bekommt man nicht durch's Karma- und Beiträge anhäufen, sondern durch's Spielen!

    Matze
     
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  13. DrScythe

    DrScythe Threadersteller Endorser der Herzen

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    Erstellt: 15.09.07   #13
    Sehr schön matzefischmann^^

    Ich hab meinen Startbeitrag durchaus beabsichtig etwas offen und stellenweise leicht übertrieben formuliert, weil ich schon in der Absicht war die angesprochenen Sachen hierhin zu provozieren.

    Es ist schon klar, dass es mit der Meinung an sich in der Natur des Menschen liegt, sie als uneingeschränkt gültig zu betrachten. Auch die Masse der Leute hier in diesem Teil des Forums trägt ihren Teil dazu bei. Aber allein das relativ neue Subforum "Metal&Gitarre" hat mich echt ziemlich lachen lassen. Ich glaube es dient fast ausschließlich dazu, dass die anderen Subs wieder etwas freigespült werden von immer denselben Fragen.

    Aber mal sehen, was noch für Meinungen zu diesem Thema kommen. Das soll hier ja nicht zur allgemeinen Weisheit beitragen, sondern mehr als Anregung verstanden sein.
     
  14. matzefischmann

    matzefischmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.09.07   #14
    Ja, bei diesem neuen Subforum hätte ich mich fast beeumelt:D. Aber naja, das Interesse ist groß genug!

    Mir geht es nicht darum, auf Grund des Alters irgendjemanden niederzumachen. Mit dem Alter alleine hat das nichts zu tun, aber das Verhalten hier im Forum ist teils schon heftig.

    Ich habe sicherlich, trotz meines verhältnismäßig minderwertigen Equipments damals besser gespielt als heute. Einfach weil ich viel mehr Zeit in die Gitarre investiert habe.
    Es ist übrigens auch egal, ob ich über meinen Amp spiele oder über den Cube 30 meines Sohnes. Man hört, dass ich spiele! Ob man das mit EMG, Triple Recti mit Gain auf Vollgas, Mitten raus und dann noch angeblasen vom Boss MT 2 auch noch so deutlich hinbekommt?


    Matze
     
  15. X?X

    X?X Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.09.07   #15
    matzefischmann & co sprechen wahre Worte *hug oder wie ging der Indianerspruch noch einmal...*g

    Es stimmt auf jeden Fall, dass es hier viele sehr engstirnige Leute gibt, man muss halt für sich lernen, was man wirklich ernst nehmen soll und was nicht. Die angesprochene Sache mit dem günstigen Equipment und besser spielen kann ich nur bestätigen. Angefangen hat es bei mir mit naja, "Gitarren" von der Form her, Saitenlage extremst, aber der Wille zum spielen war da - ist er zum Glück immer noch.

    Einige teure Sachen finde ich schön, aber haben möchte ich sie nicht, im Moment bin ich verdammt zufrieden und wenn man bedenkt, dass man für 500€ mittlerweile einwandfrei verareitete Gitarren mit gutem Sound bekommt, dann muss man auch nicht gleich Anfängern oder Fortgeschrittenen gleich zum 1500€ Equipment raten etc. Wer Druck auf der Bühne braucht, für den wäre eine 4x12er natürlich nicht schlecht, aber notwendig und Wunschtraum ohne reelen Nutzen, das wird im Forum wirklich immer wieder durcheinander geworfen und damit werden dann auch gleich Anfänger verunsichert.

    Schlecht finde ich z.B. dass (einen Fall habe ich da noch verschwommen im Kopf) Anfänger mit deutlich sichtbaren ca. 4 Posts plötzlich rotzfrech angegangen werden, sie sollen doch mal die Suchfunktion nutzen, "nicht schon wieder so ein Thema, das kommt ja ca. alle 2 Wochen" etc...ein wenig mehr Weitsicht und Objektivität täte da mal ganz gut, nicht jeder ist ein Internetjunkie und entdeckt gleich jeden Button, der sich nutzen lässt.

    Naja, ich schließe mich übrigens nicht aus, bin bestimmt auch hin- und wieder mal engstirnig, denke aber, es hat sich schon arg gebessert...man lernt nie aus

    Letztendlich sollte man selbst herausfinden, welche Gitarre/n man braucht, Foren und Internet können hier gute Hilfestellungen sein um den Horizont zu erweitern, man sollte halt nicht alles für voll nehmen, was geschrieben wird...

    P.S.: Ich begrüße das Metal Unterforum sehr, endlich wieder mehr Raum, prima Idee ;)
     
  16. wilbour-cobb

    wilbour-cobb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.09.07   #16
    aber natürlich, warum nicht? wenn er das gerne will? natürlich hast du mit deinem post ganz recht, aber es gibt eben nicht das "beste equipment". ich habe es am liebsten, wenn ich über 2 4x12er und passende amps spielen kann, ich mag das so, bin es nicht anders gewohnt und die "logik" dahinter gibt es nicht.

    es gibt ja noch einen unterschied zwischen "gitarristen" und bandmusikern, die in der band die gitarre spielen. mich würde wirklich mal interssieren, wie viele der gitarristen hier im forum regelmässig live spielen. ich weiss nicht, ob ihr mit mir den eindruck teilt, aber viele der empfehler in der gitarrenecke, die den ulitmativen sound wissen, oder die metal-tauglichkeit verschiedener gitarrenmodelle erkennen können, scheinen noch nie wirklichen band-alltag erlebt zu haben.

    in den anfangszeiten meiner band habe ich nie meinen amp auf irgendwelche bühnen mitnehmen können, da musste man spielen was da stand.

    bestimmt hat meine beobachtung auch mit meiner eigenen art zun, an die musik und das gitarrespielen heranzugehen. ich wollte nie etwas nachspielen, als ich meine ersten akkorde konnte, ging es gleich in mit ersten band los. mich hat nie interessiert, was andere gitarristen spielen, höchstens noch das wie. tabs kannte ich nicht, ich hab rausgehört, was mich interessierte. das hat sich zu heute bestimmt verändert.

    von den leuten, die die neusten songs in den hörproben vorstellen oder konzertfotos zeigen, lese ich nie fragen, wie stark welche saiten den sound beeinflussen oder ob ein V30 speaker mehr druck hat als ein celestion...

    ich weiss nicht, wie ich das einordnen soll. entweder gibt es zwei arten von gitarristen, den kenner und den macher. oder es hat doch mit dem alter und der erfahrung zu tun, ich weiss es nicht.

    ich habe mit einer gitarre angefangen und einem amp. war mir egal, was das war und wie es klang, hauptsache ich konnte spielen. ich fürchte, es interessiert mich bis heute nicht wirklich. ich habe meine präferenzen, aber letztlich existieren die auch nur aus gewohnheit.
     
  17. MAI

    MAI HCA Gitarren/Amps HCA

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    Erstellt: 15.09.07   #17
    Da gebe ich Dir recht. Das Sinnieren über Details und Nuancen macht im stillen Kämmerlein Sinn. Das ist dann auch der Ort, wo man es heraushört und beurteilen kann. Das ist auf der Bühne eben nicht möglich, da ist man mit ganz anderen Dingen beschäftigt.

    Der Punkt ist aber, daß ein Amp, der diese Detailkriterien daheim vorweist, mit Sicherheit auf der Bühne nicht schlechter klingt als der Arbeitstier-Amp.

    Ich für meinen Teil würde niemals live meine absoluten Lieblinge mitnehmen. Ich würd sie dort gern spielen, aber es kann eben soviel dort passieren. Können beschädigt werden oder werden gestohlen. Da tut es eben das klassische Arbeitstier auch. Außerdem hemmt einem die Sorge um das teure Zeugs dann bloß und man macht Fehler.
    Den Unterschied zwischen grundsoliden und teureren Equipment hört der Zuschauer/hörer im Live-Getümmel eh nicht.

    Aber, wie Matze es schon gesagt hat, man tut es ja für sich selbst. Man kauft das tolle Zeugs letztendlich für sich selbst.

    Und nicht, weil man den Zuschauern endlich den 5% besseren Klang bieten will, weil sie es eben verdienen, so gut von uns behandelt zu werden. :rolleyes:

    Dito. Da hat man halt das Topteil mitgenommen und hat es an die Box angeschlossen, die da stand. Hat auch funktioniert.

    Bin aber jetzt nicht mehr live unterwegs und irgendwie froh, nicht mehr einen auf Pistensau zu machen. Jetzt trifft man sich halt mal ab und zu und spielt ein bißchen. Muß für mich persönlich sagen, das gibt mir mittlerweile mehr, als vor Leuten zu spielen. Bloß da hört man es eben schon. Also könnte man vieles als anwendungsabhängig bezeichnen.

    Das funktionierte bei mir ähnlich. Was bei mir hinzukommt, ist eben die Technikbegeisterung und das Interesse am Equipment selbst.
    Die Musik spielt dabei eine sehr große Rolle, jedoch interessieren mich dabei auch die Geräte und das herumtüfteln mit Kombinationen.

    Beide Herangehensweise sind absolut in Ordnung. Im Forum treffen sich da halt die verschiedensten Philosophien und nicht jedermann akzeptiert die Herangehensweise des Anderen als Alternativweg.

    Teils, teils. Weder sagt das eine etwas über die Qualität aus noch das andere. Außerdem gibt es da noch den Unterschied, wie die Schwerpunkte gelegt sind. Wenn jemand viel Zeit mit Aufnehmen verbringt, wird derjenige sich zwangsläufig mehr mit Klangnuancen und Unterschieden auseinandersetzen und deren Auswirkungen vielleicht als weniger vernachlässigbarer als der Live-Musiker ansehen. Der andere fabriziert und sorgt für den Feinschliff auf der Bühne. Das Ergebnis kann aber das Gleiche sein.

    Außerdem veröffentlichen viele ihre Sachen nicht im Forum. Da kann man also nichts repräsentatives daraus ziehen.

    P.S. ein V-30 Speaker ist ein Celestion. :p :)

    Es sind mehr Kategorien. :D

    Mit der Erfahrung und Entwicklung hat es sicherlich zu tun. Da kann ich auch Parallelen zum CD-Kauf ziehen. Da kauf ich heute Musikstile, die ich mir vor fünf Jahren nicht hätte träumen lassen. Ähnlich verhält es sich mit Amps und Gitarren bzw. Spielrichtungen.

    Du bist da wohl Kategorie Musiker/Musiker.

    Ich mutiere immer mehr zur Kategorie Musiker/Sammler/Tüftler. :o

    Naja, solange das "Musiker" immer noch vorne steht.

    Sorry, war jetzt a bissl OT, denke aber, man kann für die Diskussion einiges herauslesen.

    Im Forum treffen so viele Ansichten, Musikstile, Erfahrungsstufen, Altersstufen aufeinander, daß es also zwangsläufig dazu führt, daß sich ofmals wie kleine Kinder um details gezankt wird. Jeder beharrt auf seiner Meinung und ist sich sicher, daß es an der nichts zu rütteln gibt.

    Daß das Geltungsbedürfnis der Gitarristen groß ist, ist ja noch nie angezweifelt worden.
    Hinzu kommt einfach, daß Gitarristen auch Equipment-whores sind, die immer noch irgendwas brauchen.

    Der Haken daran ist halt, daß in einem Fach- und Diskussionsforum wie diesem
    eben diese zwei Eigenschaften gebündelt werden.
     
  18. matzefischmann

    matzefischmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.09.07   #18
    @willbour:
    ICh meinte das anders! In meinem Arbeitszimmer steht auch mein Amp auf einer 2x12" und könnte mit 100 Watt hier ganz schön Unordnung anrichten. Mir ging's in diesem Fall eher mehr um's Alter und die Erfahrung.

    Wie oft liest man, dass der Rectifier der absolute Überamp ist, HiGain bis zum Abwinken, super einsetzbar für Leads etc...? Ich finde den Amp auch gut, aber er ist sicher nicht der Weisheit letzter Schluss. Ehrlich gesagt finde ich ich ihn für Rhythmus ganz gut, bei Soli finde ich ihn sogar eher schwerer zu spielen. Von daher - oder die Meinungen gehen auseinander. Aber schön langsam rücken sicher Diezel und Konsorten nach und verdrängen den Ami von seinem Posten:D.

    Ich gönne eigentlich allen das Equipment, aber was ich nicht verstehe ist, warum so oft irgendein Ideal angepriesen wird, das eigentlich in keiner vernünftigen Relation zum Alter, zur Erfahrung und zum Ensatz steht. Natürlich auch gemessen am Preis.

    Zu Deinen Kategorien - mein Gesangslehrer hat mal folgenden Satz losgelassen: "wer's kann, der tut's, wer's nicht kann, der lehrt's." Ich denke, ansatzweise ist da was dran und dieser Spruch ist sicher auch übertragbar.


    @meinanderesich:
    Du hast absolut recht, wenn Du sagst, dass klangliche Unterschiede im stillen Kämmerlein auftreten, live aber immer mehr an Bedeutung verlieren. Wenn ich tatsächlich mal alles zu Hause hab und die Zeit finde, ein bisschen rumzuspielen, fällt mir auf, wie sehr mein Wah den Sound beschneidet. Nach ein paar Minuten haben sich die Ohren aber dran gewöhnt. Live fällt sowas dann gar nicht auf.

    Bei meinem Equipment bin ich mittlerweile auf dem Stand, dass alles gut und problemlos funktionieren muss. Nicht mehr und nicht weniger. Manche Sachen nehme ich auch nicht mit, so bleibt die Paula in der Regel zu Hause. Für's Bierzelt ist sie mir derzeit irgendwie zu schade. Aus dem Grund hab ich auch von der Pet wieder zur M2 gewechselt. Verstehen sicher viele nicht, aber die M2 z.B. ist eine schnörkellose Gitarre, die einfach aufgebaut ist und funktioniert. Sie hat das, was ich brauche und nicht 1000 Schalter und Regler, die zig Möglichkeiten bieten.


    Matze
     
  19. MechanimaL

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    Erstellt: 15.09.07   #19
    es gibt einfach zu viele gitarristen als dass man die einfach alle über einen kamm kehren könnte :p
     
  20. Hamstersau

    Hamstersau Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.09.07   #20
    Im grunde genommen sind sie wirklich alle gleich, und ich freue mich über so einen thread hier. vielleicht gelangen wir hierdurch zu überwältigender einsicht und in 2 jahren genießen wir hier kein so schlechtes ansehen mehr:)

    dieses forum bringt eben jeden charakter mit zum stammtisch, und egal ob anfänger oder alter hase, darf hier jeder mal einen beitrag schreiben. die einen lesen lieber und schliessen daraus ihre schlüsse, die anderen hinterfragen, und ganz andere wollen einfach nur prahlen.

    und das ist eg garnicht so weit entfernt von unserem alltag, in dem wir andere gitarristen treffen mit der meinung x und y. doch dort können wir maximal drüber diskutieren, und nicht wie hier verhöhnen. das internet macht uns nahezu anonym und so geniessen wir unsere freiheiten. der eine mehr, der andere weniger.
    ich bin mir sicher, dass der ein oder andere anfänger in einer runde mit lauter alten gitarreros, sich lieber zurückhält als so wie hier, unnötige kommentare abzugeben die manch einen abschrecken lassen.

    und trotzdem macht es uns allen spaß über gitarren, pedale oder jegliches anderes zubehör zu reden. deswegen sind wir ja wohl hier. :)

    gruß hamstersau
     
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