Gleich- oder Wechselstrom bei BIAS-Messung

von Pathgrinder, 08.04.05.

  1. Pathgrinder

    Pathgrinder Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.05   #1
    Hab mir das super tutorial von www.tube-town.de zur BIAS Anpassung beim Endstufenröhrenwechsel durchgelesen und bin dann über die, vielleicht für den ein oder anderen beschämende, Frage gestolpert, ob Gleich- oder Wechselspannung am Röhren-Sockel anliegt, da ich ja nicht mein Multimeter, bzw. dessen Sicherung, fraggen will. Die Forum-Suche gab mir leider kontroverse Antworten, deswegen der Thread, um auf einen Nenner zu kommen.
    Das in der Verstärker-Technik ein möglichst gleichmäßiges Signal gebraucht wird ist mir bekannt, aber gilt dies auch für die/den Anodenspannung/Kathodenstrom?

    Eine zweite Frage wäre, auf wieviel in der Regel die 230V Netzspannung beim Röhrenverstärker in eine Gleichspannung (runter-)transformiert wird?

    Besten Dank schonmal!
     
  2. Stefan M.

    Stefan M. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.05   #2
    Hallo! Du musst dein MM natürlich auf DC einstellen, es geht da ja um die Ruheströme. Zu deiner 2. Frage: Wieso herunter? Die Anodenspannung eines normalen Amps liegt zwischen 400 und 600V, bei richtigen Krafteiern können es auch schon mal 800 sein.


    Grüssli
     
  3. kusi

    kusi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.05   #3
    :eek:

    800V? da machen zumindest die vorstufenröhren nicht lange mit, wenn die 800V direkt an der anode anliegen! die meisten röhren werden so mit 300V bis 400V betrieben.

    oder welchen amp meinst du genau?

    mfg kusi
     
  4. Namenlos

    Namenlos Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.04.05   #4
    Hallo,
    In Gitarrenverstärkern sind Spannungen über 500V eher unüblich. In Hifi-Verstärkern gilt aber meist die Divise je mehr Volt desto besser. Gerade bei der EL34 und der KT88 ist ja nach oben hin auch noch etwas Luft. Um die Vorstufenröhren gehts bei der Spannung ja garnicht, die kann ja mit Serienwiderständen gesenkt werden.

    Der Gleichstromtipp von Stefan M. war natürlich volkommen richtig. Aber pass gut auf Röhrenverstärker bestrafen dich wenn du irgendwo drankommst, teilweise mit Tod.

    Grüße
     
  5. Pathgrinder

    Pathgrinder Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.04.05   #5
    Besten Dank für die Aufklärung, gibt Sinn! Die Frage mit der Transformation war wohl etwas dumm bzw. unklar gestellt (siehe Uhrzeit:rolleyes: ). Man kann sich die gewünschte Spannung, die man in welcher Höhe/Tiefe auch immer irgendwo braucht, nach der Hochtransformierung natürlich mit Vor-Widerständen zurechtbasteln.

    @Aufpassen bei Bias-Anpassung: Bei meinem Amp, habe ich mittlerweile erfahren, dass es recht easy sein soll, da man eine extra Klappe mit Messpunkten und leicht zugänglichen Potis haben soll. Also Kroko-Klemmen des MM dran mit isoliertem Schraubenzieher an die Potis. Ich sollte also Überleben:)
     
  6. Stefan M.

    Stefan M. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.05   #6
    Hallo, ich hatte vor vielen Jahren mal ein Topteil auf dem Tisch, das hat aus einem Penthodenpärchen 100W herausgekitzelt. Fragt mich jetzt bitte nicht, was das genau für ein Amp war. Damals war die Versorgung mit Röhren ja auch noch kein Problem. Die letzte Röhrenendstufe, an der ich herumgeschraubt habe, wurde mit 3kV betrieben ( war allerdings HF :D ).
    Ansonsten verwendet man bei Servicearbeiten an solchen Geräten natürlich immer einen Regeltrenntrafooooooooo.
     
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