grafische darstellung von noten an einzelnen bünden

von DrKeule, 23.07.05.

  1. DrKeule

    DrKeule Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.07.05   #1
    hallo, ich weiß nicht ob diese frage schon oft kam, wenn ja, dann bitte entschuldigt meine anfrage, bin neu hier!

    ich habe seid ein paar wochen gitarrenunterricht, mein gitarrenlehrer ist ein guter trinker und raucher, also ideale vorrausetzungen um auch etwas zu erreichen. ist sehr streng aber ich lern auch wirklich was ;)

    naja nun zum thema: ich habe mir viele gitarrenbücher für anfänger angeschaut, für mich als noob ist es totaler quatsch ein buch für anfänger zu schreiben wo sofort mit aufwendigen notendarstellungen begonnen wird, zudem ein widerspruch in sich, den solche bücher über den grundkurs setzt immer voraus das man den grundkurs schon hatte!
    wenn man da keine ahnung hat, sieht man alleine schlecht aus, kann man noch soviele bücher haben, für euch als (angehende) profis, erscheint es natürlich logisch was in den büchern von einen verlangt wird, ihr könnt ja auch noten!

    ich suche deswegen erstmal eine grafische darstellung wo die noten (nur bezeichnungen a,b,c, usw.) auf dein einzelnen bünden der 6 saiten dargestellt sind, damit ich mir einen überblick darüber machen kann. im moment scheint es mir sehr verwirrend, wenn mal nach a ein b oder h oder ais kommt, wann kommt nun was? :confused:
    irgendwann hab ich es dann auch geschnallt, ich möcht jetzt aber keine vorgefertigen notenschriften haben, das kann ich so gut wie ihr chinesisch (ich hoffe ihr könnt das nicht ;)!!!
     
  2. max7000

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    Erstellt: 23.07.05   #2
    meist du so was (anhang)
    aber: abc sind doch keine noten ?!
     

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  3. DrKeule

    DrKeule Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.07.05   #3
    hi, das sieht doch schonmal ganz gut aus. danke :D

    mit "a,b,c" meine ich nicht das nach a immer b kommt, bzw. nach b das c! aber a,b und c sind doch auch teil des notensystems!
    (wenn ich was falsches sage, dann korrigiert mich bitte, ich les lieber physik bücher als mich über noten zu unterhalten ;)

    z.b. G#/As ist gis (gesprochen?), sowie D#/Es dis ist?
     
  4. max7000

    max7000 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.07.05   #4
    genau... b = h :D lol ^^
     
  5. Steppenwolf

    Steppenwolf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.07.05   #5
    Hmmm...

    Also, einmal wegen B/H/A#/Bb usw.: Wenn es dein Lehrer mit H (also zB C-Dur ist C D E F G A H C) beibringt, verwendet ihr das deutsche System.
    Das sieht dann so aus: A - A#/B - H - C - C#/Db - D - D#/Eb - E ...
    Das B ist dabei also ein um 1 Halbton vermindertes H.
    Db ist "Des" und zumindest auf der Gitarre das selbe wie C# (Cis)

    Ist am Anfang alles verwirrend, am besten siehst du dir diese Seite mal durch :)

    Btw, warum unterrichtet man noch mit dem "H"? Aus Tradition?

    mfg Steppenwolf
     
  6. DrKeule

    DrKeule Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.05   #6
    mh ja... eben das ist es, sehr verwirrend. in den grundkurs büchern les ich nichts anderes ... ich schau mir lieber mal den tollen link an (danke nochmals) ;)
     
  7. Stringgod

    Stringgod HCA Gitarre HCA

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    Erstellt: 24.07.05   #7
    Die Töne auf dem Griffbrett zu lernen ist einfacher als man denkt. Man muss nur ein kleines bisschen denken.
    Ich würde keine Griffbrettabelle nehmen. Das sind viel zu viel Informationen auf einmal. Das verwirrt schnell und auswendig lernen macht keinen Spass.

    Zunächst muss man die C-Dur Tonleiter auswendig lernen, was aber mehr als einfach ist, da sie dem Alphabet ähnelt.

    C-Dur Tonleiter:

    C-D-E-F-G-A-H-C

    Der einzige Unterschied zum Alphabet ist das H, was eigentlich ein B wäre. In der deutschen Schreibweise bezeichnet man diesen Ton allerdings als H, was der grösste Schwachsinn überhaupt ist. :)

    Jetzt muss man noch wissen was ein Ganzton und was ein Halbton ist. Crashkurs: Ganzton= 2 Bünde, Halbton = 1 Bund . Jetzt braucht man nur noch zu wissen, wo in der C-Dur Tonleiter ein Ganzton und wo ein Halbton ist und schon kann man sich schonmal die Töne auf der E-Saite suchen. Die C-Dur Tonleiter besteht fast ausschliesslich aus Ganztönen, bis auf 2 Stellen. Einmal ist von E nach F ein Halbtonschritt und einmal von H nach C. Also Halbtonschritte E>F und H>C . <--- merken !!!

    So, fangen wir mal mit der Tonsuche auf der tiefen E-Saite an. Die leere E-Saite heisst deswegen E-Saite, weil der Ton E erklingt, wenn man sie anspielt. Also haben wir im 0. Bund :) schon mal ein E . So, nach dem Ton E folgt ein F. Von E nach F ist ein Halbtonschritt, also ist im 1. Bund das F, weil ein Halbtonschritt einen Bund bedeutet und vom 0. Bund einen Bund weiter ist der 1. Bund.
    So, nach F kommt der Ton G. Von F nach G ist kein Halbtonschritt, also ein Ganztonschritt, also 2 Bünde weiter. Das G ist demnach im 3. Bund.
    Nach G kommt wieder ein A. G nach A Ganztonschritt. 3. Bund + 2 Bünde = 5. Bund. Usw bis zum 12. Bund wo wieder ein E ist.
    Versuch dir die Töne mithilfe der Griffbrettpunkte zu merken. zB G -> 1. Punkt E-Saite usw.

    Auf der A-Saite macht man genau dasselbe. Nach A kommt H, A nach H ist ein Ganztonschritt, also ist das H im 2. Bund auf der H-Saite.

    Ich will jetzt nicht hören, dass das schwierig ist. Das hat bis jetzt jeder verstanden, dem ich das erklärt habe. :)

    Mehr braucht man garnicht. Die Töne auf den restlichen Saiten kann man finden, indem man sich 2 Dreiecke vorstellt. (siehe Anhang)

    Ich würde mir mit den Tönen nicht so ein Stress machen. Das kommt mit der Zeit automatisch.

    Gruss,

    String
     

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  8. thommy

    thommy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.05   #8
    Ach Stringgod du Sack, das gleiche wollte ich auch grad schreiben :mad: :D
    jaja, die Note Location, haste aus Rock Guitar Secrets abgeschaut oder ? ^^

    Hilft auf jeden fall
     
  9. Stringgod

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    Erstellt: 24.07.05   #9
    Nächste mal frage ich dich vorher. :o
    Jo, die Dreiecksidee habbich aus dem RGS und Peter Fischer hat sie irgendwo anders her. So ist das nunmal.
     
  10. wildhuber

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    Erstellt: 18.10.09   #10
    Moinsen allerseits,

    also entweder steht ich einfach nur auffem Schlauch oder bei mir reichts nichtmal mehr für's einfachste Denken...
    Habe jedenfalls dieses RGS von P.Fischer hier vor mir und hänge schon beim Verständnis des ersten Kapitels - Note Location - fest...
    (Zur Einstimmung: bin ein alter "Lagerfeuer-Akkorde-schlag&schrei-Punk";-)

    Was zum Henker ist denn da gemeint mit den "einfach angelegten Dreiecken"???
    Was soll ich denn da eigentlich spielen?
    Wenn ich das richtig kapiere, sind die auf der E- bzw. der A-Seite angeschriebenen "Noten" (F,F#,G#G#,...doch einzelne Töne, oder? Sprich ich greife immer nur eine einzlne Seite (z.B. für G E im 3.Bund bzw. A im 10.Bund) und habe die Note, natürlich in einer anderen Oktave...
    So. Was soll nun das ominöse Dreieck? Ist mir nicht logisch - zumal das Dreieck im Bild mit der E-Seite ein ganz anderes ist als im Bild mit der A-Seite...
    Kann mir bitte bitte irgendwer sagen, was ich damit anfange und was ich da üben soll? Isch gabbiers oifach nette...


    Merci vielmals vorab,
    Euer
    wildhuber
     
  11. MarkusKl

    MarkusKl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.10.09   #11
    Das schreit ja förmlich nach MKGitarre ;)
    Schau Dir mal mein kleines Tool an. Findest alles dazu in meiner Signatur :)

    Gruß Markus
     
  12. schmendrick

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    Erstellt: 19.10.09   #12
    Der Anhang unten ist aus dem Board hier, wollt ich bloß mal zeigen, sieht sooo schön aus. Wobei ich, wie manche vielleicht wissen, ein Verfechter von Erstmal-ein-Jahr-Konzertgitarre-nach-Noten-lernen bin. So ähnlich wie Ärzte erstmal einige Semester Medizin gemeinsam belegen und sich dann später erst auf Zähne, Kinder, Herzen usw. spezialisieren. :)
     
  13. redy

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    Erstellt: 20.10.09   #13
    :great: wow, cooler stuff :great:

    jetzt hab ich das mit den dreiecken endlich kapiert.

    muchos gracias :D

    ps: gibts da auch eine linux portierung? ;)
     
  14. Rhodanos

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    Erstellt: 20.10.09   #14
    Ich habe es leider immer noch nicht gerafft! Das mit den Dreiecken, sorry.

    Rhodanos
     
  15. SchwarzerDornI

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    Erstellt: 20.10.09   #15
    im Grunde ist es ganz einfach. Schau dir sicherheitshalber mal das von schmendrick angehangene PDF an.

    Du hast jeden Ton 6 mal innerhalb der ersten 12 Bünde (inkl. Leersaiten).

    Und ich hab die Dreiecke grad nicht mehr 100% im Kopf und bin auf Arbeit, was heist, dass ich mir nicht zig Dateien runterladen will.. Aber wenn ich es recht in Erinnerung habe geben die beiden 3-Ecke die Positionen des F wieder.

    2 Dreiecke / 2 x 3 Ecken = 6 Töne / 6 mal das F

    Und diese Dreiecke lassen sich durch Drehen und Verschieben auf dem ganzen Griffbrett wiederfinden.

    Nimm dir doch z.B. einfach mal das PDF, druck es dir aus und verbinde jeweils 2 x 3c, 2 x 3d, 2 x 3e, 2 x 3f, usw. Somit wirst du letztendlich 14 Dreiecke rausbekommen..

    Hoffe das ganze war nicht zu verwirrend, aber ich denke spätestens mit dem Nachzeichnen sollte es klar werden. :great:
     
  16. MarkusKl

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    Erstellt: 20.10.09   #16
    Leider nicht, aber es sollte unter Wine laufen ;)

    Markus

    PS: Danke für die Kekse :great:
     
  17. Rhodanos

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    Erstellt: 20.10.09   #17
    @SchwarzerDornI - ich verstehe den Sinn einfach nicht mit den Dreiecken? Wenn ich mir jetzt für jeden Ton bis Bund 12 Dreiecke zeichnen soll, um mir dann die Position der Dreiecke zu merken.....und damit halt jeweils den Ton - dann kann ich doch gleich versuchen (oh jeh!) alle Töne auswendig zu lernen? Mir erschliesst sich einfach der Sinn des Ganzen nicht, sorry! Was ist da dann einfacher?

    Rhodanos - der damit echt auf Kriegsfuss steht :-)
     
  18. SchwarzerDornI

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    Erstellt: 20.10.09   #18
    Aaaah ok, jetzt wird ein Schuh draus ;)

    Hmm.. Der genaue Sinn der Dreiecke? Hmm... Der einzige, der mir da spontan einfällt ist, dass man sich so vllt 2 oder 3 Töne merken kann, die man häufig als Grundton verwendet und man von da aus quasi den nächsten Ton sucht.. Somit hat man einfach eine Orientierung auf dem Griffbrett und du hast "mittendrauf" selbst bei nur einem Ton 5-6 Töne, wo du genau sagen kannst, wo sie liegen. (in der Grafik z.B. das F)

    Von da aus ist es dann vllt einfacher für dich mal spontan ein g, e, h oder was dergleichen zu suchen..

    Aber es ist nicht so, dass man da ums Verrecken Dreiecke lernen sollte. Lediglich zur Orientierung kann es vllt hilfreich sein, wenn man sie z.B. vom F kennt.
     
  19. schmendrick

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    Erstellt: 20.10.09   #19
    Ja. Ich spiele seit 35 Jahren aktiv Gitarre und die Dreiecke waren mir neu. Will sagen, man braucht es vielleicht nicht unbedingt. ;)
     
  20. hats

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    Erstellt: 20.10.09   #20
    MKGitarre lauft bei mir (Ubuntu 8.10, Wine 1.0.1) perfekt unter Wine.
     
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