Greenpeace - fanatische Tierschützer oder Retter der Umwelt ?

von ATK, 25.01.06.

  1. ATK

    ATK Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.01.06   #1
    Ihr kennt doch diesen Wal, der in London durch die Themse schwamm. Am Ende starb er wegen zu viel Stress. Wieso? Der Wal musste permanente Todesangst ausstehen. Jede Berührung der freunlichen Tierschützer ''brachte ihn um den Verstand''. Sie hätten das Tier erschießen sollen.

    Das war jetzt nicht über Greenpeace, aber ich glaub ihr wisst was ich meine.
    Diese fanatische Tierliebe und ihrer Kampf um eine gesunde Umwelt geht mir langsamm auf den sack. Nicht das ich gegen eine gesunde Umwelt bin, man sollte bloß nicht übertreiben.

    zu PETA:
    ''Ohh mein Gott sie hat einen Pelzmantel'' - Draufgeschießen, wenn die Frau darin gut aussieht soll sie es tragen. ''Das arme Tier'' - Und was sie dann zum Mittag essen ist nicht mehr wichtig, z.b. ein knuspriges Hünchen oder ein saftiges Stück Schweinefleisch.


    ...falls hier Greenpeace Aktivisten oder ''Blumenkinder'' gibt, bitte um konstruktive Kritik und keine hüsterischen Ausbrüche.
     
  2. AlcoholicA

    AlcoholicA Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.01.06   #2
    Naja, das seh ich jetzt ziemlich anders. Es ist etwas anderes, wenn man ein Stück Kuh isst, von denen es fast unendlich viele gibt und die extra dafür gezüchtet werden, oder wenn man ein Krokodil nur wegen seinem Leder tötet, um dann schwul/gut auszusehen. Es ist schliesslich auch unrecht, wenn du einen vom Aussterben bedrohten Wal schlachtest, auch wenn du genausogut etwas anderes essen könntest. Ich halte uns Menschen auch für überlegen, wir dürfen davon auch profitieren, aber wir dürfen das nicht schamlos ausnutzen.

    Sonst halte ich eigentlich nicht viel von Greenpeace. Viel Lärm, dumme Forderungen, hysterische Mitglieder..
     
  3. Sir Taki

    Sir Taki Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.01.06   #3
    EDIT:
    Mann deinen letzten Satz hatte ich ja gar nicht gesehn, ATK.



    Keine Grundlage für eine anständige Diskussion.




    Nett ausgedrückt.
     
  4. KeinGerede

    KeinGerede Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.01.06   #4
    also ich finde die aktionen die greenpeace wegen dem walfang veranstalten sehr gut. das kann nämlich echt nich mehr so weiter gehen dass dauern wale abgeschlachtet werden
    zu dem video: deswegen bin ich auch kein pelzträger und find menschen die son tier tragen einfach nur hirnrissig. alter scheiße das tier wird ja bei lebendigen leibe geheutet. wie krank können menschen eigentlich sein???
     
  5. Blashyrkh

    Blashyrkh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.01.06   #5
    Diesen Schlusssatz bei einem so undurchdachten, latent provokativen und ignoranten Beitrag zu setzen zeugt von Präpotenz und Frechheit.
     
  6. Coyote

    Coyote Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.01.06   #6
    edit: geb Sir Taki recht... is ne schlechte Basis für ne vernümpftige Diskussion...

    nur eines vielleicht:
    Schau dir mal unsere Welt an... glaubst du im Ernst, dass noch einige Generationen nach uns, in der Lage sein werden darin zu leben, wenn wir weiter machen wie bisher?
     
  7. 6Red6Dragon6

    6Red6Dragon6 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.01.06   #7
    Ich stimme eigentlich mit ATK im großen und ganzen überein, die Umwelt IST absolut wichtig, ich beteilige mich auch so gut es geht an diversen gesitteten Aktionen.
    Aber was z.B. Greenpeace veranstaltet ist nichtmehr gesittet! Ich halte den Großteil der Aktionen für absolut hirnlos und dumm. Immer die Aposteln spielen aber sogut wie nie eine vernünftige Alternative parat haben("Die Industrie sollte aufhören, so viel CO2 ind die Luft zu blasen"-Aber keine Ahnung haben, wie das gehen soll:rolleyes: ).
    Was soll' es denn bringen, wie die Bekloppten in Schlauchbooten neben den Wahlfängern herzukuttern?? Oder einen alten Kreuzer auf dem Weg zur Verschrottung zu entern??
    Gebracht haben diese Aktionen bisher noch nix.
     
  8. armyclonk

    armyclonk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.01.06   #8
    spaß?
     
  9. Blashyrkh

    Blashyrkh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.01.06   #9
    Wo hast du denn das her? Auf keinen Fall ist es dir bei ausgedehnten Recherchen in den Schoss gefallen ;)

    http://www.greenpeace-energy.de

    Das ist wohl ein Musterbeispiel was das Aufzeigen vernünftiger Alternativen angeht.
     
  10. 6Red6Dragon6

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    Erstellt: 25.01.06   #10
    OK. In Sachen Energiegewinnung hast du ja Recht, aber ich bezog mich jetzt speziell auf andere Prozesse in der Industrie, die auch CO2 und andere Treibhausgase erzeugen und für die es eben keine alternativen Verfahren gibt.
    Aber egal meine Meinung von den Jungs(zumindest die von der aktivistischen Seite) bleibt:
    Fanatische Naturalisten, die zwar sinnvolle Forderungen stellen, die aber entweder schon in Bearbeitung sind(was garantiert nicht schneller geht, wenn man in Massen mit selbergemalten Schilder durch die Straßen tingelt), oder die einfach nicht durchführbar sind, aus welchem Grund auch immer, aber Hauptsache man hat mal protestiert.
     
  11. Mighty Scoop

    Mighty Scoop Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.01.06   #11
    Aber wenn es solche Leute nicht geben würde, würde die Öffentlichkeit die Probleme mit der Umwelt kaum wahrnehmen und somit auch keine Massnahmen gegen Umweltschutz ergreifen. Dass heute in Deutschland relativ viel für Umweltschutz getan wird, hat man den Bemühungen und AKtionen solcher Gruppierungen zu verdanken.
     
  12. Ray

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    Erstellt: 25.01.06   #12
    Ohne Zweifel.

    Das angepeilte Ziel, ohne Atomkraft, Stein- und Braunkohle auszukommen, erreichst du damit aber nicht.

    Wenn sich da alle Deutschen anmelden würden, gingen die Lichter aus ;)

    Damit kann man EINIGE versorgen. Aber selbst, wenn wir alles vollpflastern mit hässlichen Windrädern (übrigens auch ne Art Umweltverschmutzung), wird das nix. Dasselbe gilt für andere erneuerbare Energien. Mit Wasser ist nicht mehr viel Steigerung drin (zumal für sowas dann wieder Talsperren her müssen, das will man ja auch nicht). Sonne is nicht viel. Biogas....sicher zukunftsträchtig. Aber die Lösung isses alles noch nicht. V.a. wenn keiner Strom sparen will....
     
  13. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 25.01.06   #13
    Da hast du nicht ganz unrecht. Wenn die großen Parteien nicht mal 0% wollen, die Grünen verrückte 100% verlangen, werden am Ende die nötigen 25% vielleicht durchgesetzt. Und Greenpeace-Aktionen u.ä. tun dann ihr übriges, das zu unterstützen.

    Allerdings können solche Dinge auch nach hinten losgehen. V.a. wenn Extremismus ins Spiel kommt. Dann ist es nicht mehr gut, die kleinen Extremforderer zu unterstützen, damit am Ende noch bissel was von deren Forderungen entschärft übrigbleibt.

    Genau aus solchen Gründen wählen nämlich z.B. auch vernünftige Leute extremistische Parteien...auch wenn sie vielleicht nur 10 oder 20% von deren Programm gutheissen.

    Solange solche Gruppen/Parteien nur der Stachel sind, ist das ok. Aber wehe, es wird zuviel....
     
  14. Mighty Scoop

    Mighty Scoop Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.01.06   #14

    Genau, Extremismus in jeder Form ist verabscheuungswürdig.

    Aber ich denke gerade so bei Umweltgeschichten kann man da ganz gut ne grenze zwischen radikalen Forderungen und Extremismus ziehen. Ich finde z.B. es völlig Ok, wenn
    Umweltschützer sich vor Walfangbote positionieren, oder in Legebatterien einbrechen, um diese zu filmen.

    Problematisch wird es, wenn diese Leute es in Kauf nehmen, Unbeteiligte mit reinzuziehen und zu schädigen oder Menschen ernsthaft schädigen/verletzen und ähnliches.
     
  15. Blashyrkh

    Blashyrkh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.01.06   #15
    Es ging ja auch nur um die Senkung der CO2 Emissionen.
     
  16. niethitwo

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    Erstellt: 25.01.06   #16
    einer meinung nah leben die jungs welten weit von der realität entfernt.

    was bringen die aktionen? nichts, sie kosten nur.
    genauso atomkraftgegner.

    natürlich ist atomkraft auf dauer umweltschädlich da sehr langsam abbauend, aber zur zeit ist eine umstellung auf andere energiegewinnung nicht so ohne weitere möglich, das dauert. udnd ie entwicklung (kernfusion) läuft halt noch...

    und man kann nciht vordern:

    stopp jetzt! undplötzlich im nichts stehen :screwy:
     
  17. Mighty Scoop

    Mighty Scoop Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.01.06   #17

    Und wenn niemand gegen protestiert hätte, würde man sich wohl gar nicht um Abschaffung und andere Energien bemühen
     
  18. BASSisT86

    BASSisT86 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.06   #18
    Genau @ SaitenSchamane
    Keine Ahnung warum sich hier alle über Greenpeaceaktivisten aufregen, die durch die Waghalsigkeit ihrer Aktionen die mediale Aufmerksamkeit auf sich lenken. Das führt dazu, dass die Öffentlichkeit auf gewisse Probleme aufmerksam wird.

    Gäbe es Greenpeace nicht, würden wir unsere Umwelt vergasen und seltene Tierarten ausrotten, ohne das es irgendjemanden auch nur ansatzweise interessieren würde. Ich hab großen Respekt vor Greenpeace. :rolleyes:

    Und @ Ray:
    Das Argument mit den angeblich hässlichen Windkrafträdern finde ich irgendwie ein wenig unpassend. Erstens sind Atomkraftwerke auch nicht unbedingt schön und zweitens muss man eben für eine gesunde Umwelt Opfer bringen. Wenn einem die Umwelt noch nicht einmal so viel wert ist, dass man dafür "hässliche" und vielleicht auch laute Windkrafträder in Kauf nimmt, dann aber gute Nacht. :eek:
     
  19. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 26.01.06   #19
    Da brauch ich aber nur eins, um rein stromtechnisch ein Äquivalent für.....hm...bei Deutschlands mässigem Wind........sagen wir mal.......100.000 Windräder zu liefern. :)

    Man muss auch nicht alles ganz ernst nehmen, was nebenbei in Klammer steht ;)

    Meine Kritik an Windkraft in der BRD würde sich an ganz anderen Dingen festmachen, aber das geht jetzt vom Thema ab.
     
  20. Cornholio

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    Erstellt: 26.01.06   #20
    Und morgens frisch zur Jagd, was :D? Du erfüllst mein Klischee des naiven Amerikaners. Du denkst du kämpfst gegen Stereotypen an, dabei bist du der größte von allen. Deine Aussage klingt, als ob du nicht mit offenen Augen durch die Welt gehst. So einfach wie du es dir machst machen es sich viele. Krieg? Hunger? Was? Wo? Nicht hier? Dann ist ja alles gut. So einfach kann man sichs machen. Wenn das ein Vorurteil gegen dich ist, haben wir was gemein.
    Ja genau! Wir DÜRFEN sowas nicht vor wirtschaftlichen Wachstum stellen! Letztens hab ich auf so ner Website einen ähnlichen Satz gelesen, der sich auf immer in mein Hirn brannte: "Nichts gegen eine gesunde rechte Einstellung." :D
    Klartext: Ökologisch sind wir, wenn ich nicht im Unterricht gepennt habe, so ziemlich am Arsch. Die internationale Rationalisierung von Ressourcen und Emission wird allen Anschein nach höchstens so hoch, dass sie das Gewissen beruhigt. Und doch nichtmal an der Oberfläche kratzen. Komm nicht mit Fanatismus und Übertreibung, selbst die höchste Übertreibung, die du dir wohl vorstellen kannst ist immer noch der Highway to Hell.
    Verständlich, diese Formen verhalten sich einfach zu abstrakt zur Quelle. :D Szenario: Flugzeugabsturz in der Anden. Betroffene: Ich, du, mein Hund. Fazit: Schade, dass ich mit meinem Hund teilen muss. Drauf geschossen.