Guitar-to-MIDI-Konverter: Roland VG 99 vs. Terratec AX100

von MazeBall, 27.01.07.

  1. MazeBall

    MazeBall Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.07   #1
    Moin!

    Ich bin auf der Suche nach einem geeigneten Guitar-to-MIDI-Konverter und habe bisher die beiden oben genannten Modelle ins Auge gefasst. Das Roland Gerät ist beinahe doppelt so teuer wie das Terratec Gerät und ich frage mich, womit sich dieser Preisunterschied rechtfertigen lässt? Kennt sich jemand mit den beiden Geräten aus?

    Gruß
    Maze
     
  2. LennyNero

    LennyNero HCA Gitarre: Racks & MIDI Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 27.01.07   #2
    Das VG99 ist gerade auf der NAMM erst vorgerstellt worden, ich denke auf wirklich sinnvolle Erfahrungen muss man da noch ein paar Wochen warten.
     
  3. Domo

    Domo Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 28.01.07   #3
    das terratec ding hat ja auch nicht die ganzen effekte, verstärker- und gitarrensimulationen, die das vg99 haben soll. naja man muss wohl abwarten.
     
  4. S.Tscharles

    S.Tscharles Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 28.01.07   #4
    Hi!
    Sieh´s mal andersrum - oder genauer gesagt, mach´ Dir klar, was Du erreichen willst. Wenn ich es richtig habe, ist das Terratec das ehemalige AXXON-System, also ein reiner Guitar-to-MIDI-Konverter, während das Roland-Teil eben erst mal das Modelling in den Vordergrund stellt und dann als Dreingabe die Guitar-to-MIDI-Funktion.
    Guitar/Midi ist interessant, wenn Du unbedingt Deinen Gitarrensound mit Synth-Sounds unterlegen willst, oder mit einer Gitarre Klavier spielen willst, oder als ambitionierter Nicht-Keyboarder Deine Arrangements oder orchestralen Kompositionen in Notenform der Nachwelt erhalten möchtest und zusätzlich Deine Orchesterparts selbst einspielen möchtest.
    Nachteil bei der Angelegenheit:
    erstens musst Du ABSOLUT sauber spielen, weil ein gut justiertes System Dir wirklich jeden Ton/Fehler anzeigt,
    zweitens kannst Du Deine üblichen Gitarrenakkorde vergesssen (von Powerchords will ich gar nicht erst anfangen), weil Du um z.B. ein Klavier zu imitieren, schon wissen solltest, wie ein "Tastendrücker" spielt.
    Drittens gilt das gleiche für irgendwelche Solotechniken, weil es z.B. beim Klavier oder einer Geige kein Bending gibt, und String-Skipping zumindest mit einem Klaviersound auch etwas "ungewöhnlich" klingt.
    viertens brauchst Du bei beiden Systemen auch noch eine Kontrollereinheitm bzw. den eigentlichen MIDI-Tonabnehmer (z.B. GK2a) , der nochmals mit mindestens 150,-€ zu Buche schlägt, dann auch noch korrekt installiert werden muß, was eventuell auch noch zusätzliche Kosten verursacht.
    Das lässt sich auch umgehen,indem Du irgendeine "Roland-ready"-Gitarre kaufst, aber die kostet natürlich auch wieder.
    Ob das Ganze den Aufwand, und vor allem die Kosten rechtfertigt, musst Du selbst entscheiden. Ein nettes Spielzeug ist es immer, allerdings kann es durchaus passieren, das die teure Neuerwerbung nach ein paar Tagen/Wochen ungenutzt in der Ecke vergammelt.
    Alternative, falls Du unbedingt MIDI brauchst, hol´ Dir irgendein günstiges Controller-Keyboard und zwei Midi-Kabel, bzw. ein Keyboard mit USB-Anschluß und bilde Dich fort, indem Du über den gitarristischen Tellerrand schaust. Das, und eigentlich nur das, lohnt die Spielerei dann doch wieder, weil Du musikalisch wahrscheinlich weiterkommst.
    Sorry, ist ein bißchen länger geworden, aber Du wolltest Doch eine Antwort, oder?
    Und tschüss!
     
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