Gummifüße

von Bassvogel, 04.08.08.

  1. Bassvogel

    Bassvogel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.08.08   #1
    Hallo Leute,

    mal eine ganz andere Technik-Frage: Ich habe mein asbachuraltes Technics KN 2000 ausgemottet – und festgestellt, dass sich die Gummifüße in eine teerartige Masse verwandelt haben. Das gleiche ist bei einem ebenfalls uralten Minikeyboard von Casio passiert. Das fiese: Diese Masse, die mal die Füßchen waren, lässt sich kaum entfernen, auch kaum auskratzen und mit nichts aus Stoffen waschen. Ich hab’s jetzt als erste Hilfe mit einem Tape überklebt, aber das ist natürlich keine Dauerlösung, ich würde die ehemaligen Füße gerne ganz entfernen. Hat jemand Erfahrung?

    Grüße

    Martin
     
  2. HaraldS

    HaraldS Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 04.08.08   #2
    Ich würde es mal mit einem Stahlschwamm aus der Küche probieren.

    Mit so einem Teil hab ich vor ein paar Tagen einen Audiotechnica-Kopfhörer gesäubert - der Überzug über die Ohrmuscheln hatte sich aufgelöst und war in tausend Einzelteile zerfallen, die am Schaumstoff festklebten. Hat ein wenig gedauert, ging aber.

    Harald
     
  3. Böhmorgler

    Böhmorgler Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 04.08.08   #3
    Ich würde das Zeug so gut es geht mechanisch entfernen und für den Rest mal verschiedene Lösungsmittel ausprobieren.

    - Alkohol bzw. Isopropanol bzw. Spiritus

    - Aceton oder Ethylacetat. -- Zu gut deutsch: Nagellackentferner. Der enthielt früher Aceton, aber weil das angeblich so schlecht zu Haut ist, ist dort heutzutage kein Acton mehr drin, sondern Ethylacetat -- ob das Besser zu Haut ist, ist m.E. allerdings fraglich. Beide Lösungsmittel sind z.B. für die Entfernung von "UHU" lt. Herstellerangaben (Henkel) geeignet. Das funktioniert auch wunderbar. (Glas)Hartgeworden UHU wird nach kurzer Einweichzeit weich und läßt sich ablösen. Aber Obacht!! Wenn die Gummifüsse auf Kunstoff aufgeklebt waren, greift das Zeug den Kunstoff an. Wenn sie auf blankem Metall aufgeklebt waren, ist es eher unkritisch. Bei Farbe ist es wiederum problematisch.

    - Falls es eher nach "Teer" aussieht, könnte man es vielleicht auch mit Waschbenzin/Feuerzeugbenzin versuchen.

    - Möglicherweise hilft auch Nirto-Verdünnung. Dort gibt's je nach Untergrund aber die gleichen Probleme wie bei Aceton&Co.



    Viel Erfolg!
     
  4. Fish

    Fish HuF User & Mod PA/E-Tech Moderator HFU

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    Erstellt: 04.08.08   #4
    Hallo,

    wenn Du mit Ethylacetat, Aceton, Nitroverdünnung & Co arbeitest, achte auf eine gute Belüftung Deines Arbeitsplatzes.


    Gruß

    Fish
     
  5. dr_rollo

    dr_rollo Mod Musik-Praxis Moderator HFU

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    Erstellt: 05.08.08   #5
    Probier's mal mit vereisen. Mit ein bisschen Glück wird's dann hart und lässt sich vielleicht abschleifen. Alternative wäre noch abbrennen!? :eek: - Na vielleicht lieber doch nicht ;)
     
  6. Fish

    Fish HuF User & Mod PA/E-Tech Moderator HFU

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    Erstellt: 05.08.08   #6
    Hallo,

    beim vereisen zu schleifen halte ich für unpraktikabel. Aber die Reste mal mit Kältespray einzusprühen und dann mit einem Schaber abzukratzen könnte wirklich funktionieren.

    Gruß

    Fish
     
  7. Bassvogel

    Bassvogel Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.08.08   #7
    Abrennen hab ich mich dann doch nicht getraut obwohl es schon in den Fingern gejuckt hat. Wäre mal ein richtiges Happening. Ich hätt das Keyboard auch vorher eingeschaltet und den Sound ins Internet gestellt.
    :D

    Danke für die Tipps! Ich hab den Schlonz jetzt erst mechanisch rausgekratzt und bin dann in den Gartenund habe die Reste mit Holzlackverdünner und ziemlich viel Küchenpapier ausgewischt.

    Eklig sowas. Die Flossen sind noch immer schwarz.
     
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