Guter Amp fürs Tonelab SE Multieffektgerät

von ronnie, 16.01.05.

  1. ronnie

    ronnie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.01.05   #1
    Hi,

    Ich spiele jetzt seit über einem Jahr E-Gitarre (davor eine lang lange Zeit Klassische Gitarre) und wollte zu meiner Ibanez RG-370 B die "perfekte Ergänzung".

    Als Multieffektgerät habe ich mir z.B. das Vox Tonelab SE gedacht (oder ähnliches).
    Dazu hätte ich gerne einen Amp + Box oder eine Combo. Meine Stilrichtung ist Rock, Hard Rock, Heavy Matal und gelegentlich Punk. Das ganze ist fürn Keller (40-50m2; d.h. es darf nicht zu Laut sein, manche Röhrenamps klingen ja erst ab einer bestimmten Lautstärke gut) und für Auftritte gedacht. Von der Lautstärke her muss es nicht überlaut sein, weil ich im Keller eine PA habe, und mir auch bei Auftritten eine PA zur Verfügung steht.

    Wichtig ist eher dass es gut klingt. Vom Preis her sollte die Combo oder der Halfstack nicht mehr als €1200 kosten. Persönlich dachte ich an Vollröhre oder Hybrid, was ist erue Meinung?

    Danke im Vorraus für eure Antworten!

    MfG

    Ronnie
     
  2. ronnie

    ronnie Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.01.05   #2
    Warum will denn niemand meine Frage beantworten. Ist sie wirklich soo nervig?? Es würde mich wirklich interessieren, immerhin werde ich in meine Anschaffung viel Gelde investieren . Da wäre es schon cool wenn ihr mir bei meiner Entscheidung helfen würdet, wenn ihr Erfahrung in diesem Gebiet habt.
     
  3. Radarfalle

    Radarfalle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.01.05   #3
    Für das Tonelab würde ich dir empfehlen entweder nen guten Combo zu nehmen, jedoch nur die Endstufe zu benutzen. Die Fame Vollröhrencombos von Musicstore wären da ne echt gute wahl, weil sie zum einen eine Röhrenendstufe und zum anderen V30 Lautsprecher haben und dafür sehr günstig sind.
    Zweite Möglichkeit wäre eine Endstufe + 112er 212er oder 412er Gitarrenbox. Als Endstufe wäre dabei eine Rocktron Velocity oder wenns edler und teurer sein soll eine Marshall 20/20 oder die Engl 2x35W ganz gut geeignet gute Boxen (auch 112er und 212er) gibts zB von Engl (die Fame V30 Box ist aber auch nicht schlecht und sehr günstig).
    Die Dritte Möglichkeit wäre ein guter aktiver Monitorlautsprecher (am besten nicht so Collins oÄ Gedöns) und das Tonelab da einfach dranzuhängen. Da Du ja nur für dich Zuhause üben willst und es sowieso nicht so laut sein soll würde ich die Möglichkeit bevorzugen.
    Ich würde aber auf jeden Fall (mache ich seit kurzem auch so ;)) das Tonelab nicht nur als Multieffekt sondern auch als Preamp verwenden, ist zwar gemoddelt aber so gut, dass der Einsatz als reines MultiFX vor einem mittelmäßigem Amp zu schade wäre.
     
  4. mini_michi

    mini_michi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.01.05   #4
    um nen Ordentlichen sound rauszubekommen würde ich imho die ampsimu des Tonelabs aktivieren und dann in eine PA endstufe (warum gitarrenendstufe nehmen?! die wird doch schon vom Tonelab gemoddelt, und doppelt könnte schnell zu matsch ühren) und dann entweder in einen fullrangespeaker (Boxensimu aktiv) oder in eine Gitarrenbox (boxensimu nicht aktiv)
    ich wäre für letzteres... als Gitarrenbox würde ich die Behringer box für ca. 250 euro nehmen...

    die ist günstig und macht tierisch druck (da geht sogar eine Marshall 1960TV in die Knie)

    Und der klang ist wie bei jeder box geschmackssache... aber es gibt auch einige, die haben die Box noch nie gehört und sagen direkt scheisse...
    überzeuge dich selbst
     
  5. ronnie

    ronnie Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.01.05   #5
    Ist es nicht so üblich: Gitarre>>>MultiFX/Preamp>>>Guitaramp/Box>>>Mikrofon>>>PA.

    Es haben doch auch die User von MultiFX eine Combo/Stack. Es sagen doch alle, dass man einen Röhrenamp braucht, um einen optimalen Klang zu erreichen.
     
  6. clemens

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    Erstellt: 16.01.05   #6
    Das Tonelab ist aber kein reines MultiFX, sondern ist in der Lage, einen kompletten Amp zu simulieren, also Vorstufe, Endstufe und Box. (Dazu natürlich noch Effekte.) Deshalb kann man damit auch über Fullrange-Systeme spielen oder direkt aufnehmen.

    EDIT: Außerdem ist es natürlich Geschmackssache, ob man für seinen "optimalen Klang" einen Röhrenamp braucht. Das so zu pauschalisieren ist Blödsinn.
     
  7. ronnie

    ronnie Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.01.05   #7
    Bekomme ich also einen "röhrigen" Sound wenn ich das tonelab an einem Transistorcombo/halfstack anschließe?

    Das wäre nämlich klasse, weil ich dann keinen Röhrenamp kaufen müsste um einen Röhrensound zu erzielen.
     
  8. clemens

    clemens Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.01.05   #8
    Das hängt ganz von deiner Definition von "röhrig" ab, aber generell gilt das Tonelab als sehr gut klingend. Durch die "Placebo-Röhre", wie ich es gerne nenne, steht das Tonelab auch bei Röhrenpuristen viel höher im Kurs als andere Modeller :twisted: :D

    Wenn du es als Preamp verwendest, solltest du aber nicht vergessen, beim Verstärker in den Poweramp-Eingang reinzugehen, also die Verstärker-eigene Vorstufe zu umgehen.
     
  9. ronnie

    ronnie Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.01.05   #9
    Haben die Topteile einen solchen Powerampeingang?

    Welches Topteil würdet ihr mir empfehlen? Es wäre ja eine Vollröhre geldverschwendung, wenn das tonelab den Rörensound so gut simuliert.

    Ich hätte da z.B. an ein Hughes u. Kettner Matrix 100 Top gedacht. Wäre das eine gute Idee? Oder wisst ihr andere Tops. Es müssen auch keine 100W sein.

    MfG

    Ronnie
     
  10. Thomas Türling

    Thomas Türling Produktspezialist Hagström

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    Erstellt: 17.01.05   #10
    Zieh die Röhre einfach raus dann wirst du merken ob Placebo oder nicht :rolleyes:
     
  11. clemens

    clemens Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.01.05   #11
    War ja nur Spaß ;) Ist mir schon klar, dass die im Signalweg drinnen ist. Man muss aber einfach zugeben, dass das Ding, und vor allem es so exponiert anzubringen, einfach ein genialer Marketing-Schachzug ist, weil Gitarristen zum Großteil halt ein kreuzkonservativer Haufen sind. Dass die Röhre unter Umständen zum guten Sound beiträgt, will ich gar nicht abstreiten.
     
  12. ronnie

    ronnie Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.01.05   #12
    Wüsste ich gerne, da ich das tonelab nicht direkt an das Mischpult anschließen will.
    Welches Topteil wäre gut. Ist ja in diesem fall fast egal ob Röhre oder Transistor, weil im Tonelab SE ja eh ein Röhrenpreamp drin ist.

    Ich dachte so in Richtung Hughes & Kettner Matrix 100 Topteil + gute Boxen dazu.
    Könnt ihr meine Meinung teilen, oder gibt es besser Möglichkeiten (evtl. auch Combos oder preiswerte gleichwertige Topteile).
    Halfstack oder Combo bis €800.

    MfG

    Ronnie
     
  13. Radarfalle

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    Erstellt: 17.01.05   #13
    Man hört ja häufig, dass der Sound im Preamp erzeugt wird, aber das stimmt nur zum Teil. Einen wichtigen Beitrag, gerade zum Spielgefühl, leistet eine gute Endstufe und eine echte Gitarrenbox. Ich spiel zum Beispiel das Tonelab über eine Röhrenendstufe und eine V30 Box (Boxensim meistens ausgeschaltet), wenns sein muss mit Mikro abgenommen und es klingt (für meinen Geschmack) viel besser als direkt über PA (zumindest als Monitor, wenn man für sich von hinten noch den Druck hat), kommt allerdings auch auf die PA an. Auch wenn die Endstufe schon vom Tonelab simuliert wird matscht da garnix, die Soundcharakteristik verändert sich nur und manche Boxensimulationen klingen auch in Kombination mit Endstufe/Box ganz gut (kann man teilweise sehr interessante Sounds rausholen).

    Ansonsten rate ich Dir nicht immer nur auf Halbwissen oder "Soundgeschmäcker" von anderen zu hören, sondern am besten selbst auszuprobieren und zu entscheiden was klingt und was nicht.
     
  14. mini_michi

    mini_michi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.01.05   #14
    Aha, Halbwissen nennst du das :rolleyes:

    ne. mal im ernst...
    ich denke ich weiss schon was ich schreibe (habe bereits ein paar mal ampmoddler mit verschiedenen endstufen ausprobieren dürfen)
    wenn man eine nicht neutrale Gitarrenendstufe nimmt, wird der sound oft zu spitz und matscht gerade bei high-gain sehr... mit der PA endstufe erreicht man auch ein gutes Spielgefühl/Dynamik ohne das man einen zu spitzen sound erhält oder das da was matscht...
     
  15. ronnie

    ronnie Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.01.05   #15
    Das Problem ist, dass die vom Musikgeschäft mir kaum das tonelab für ein paar Tage leihen, damit ich es an meiner PA testen kann.

    Also ist es in dem Fall besser dass ich es im Musikgeschäft mit verschieden Topteilen/Boxen/Combos ausprobiere und mich dann entscheide. Das Problem dabei ist halt, dass man meißtens nicht die Möglichkeit hat das ganze mit etwas höherer Lautstärke zu testen (find ich persönlich scheiße, weil viele Röhrentopteile erst ab einer bestimmten Lautstärke gut klingen).

    Das ich vorher die Teile anspiele ist ja klar; ich kauf ja nicht die Katze im Sack.

    Trotzdem wärs nicht schlecht, dass ich vorher ungefähr wüsste, welche Compos/Topteile/Endstufen/Boxen gut zum tonelab passen. Ich kann dann nämlich mehrere Produkte ohne Verpflichtung bestellen und mich dann, nachdem ich sie angespielt habe entscheiden.

    Aber jedenfalls ein großes Dankeschön für die bisherigen Antworten. :great:
     
  16. Unplugged

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    Erstellt: 18.01.05   #16
    Tonelab und Röhrenendstufe funktionieren ganz gut zusammen. Man sollte hier aber über eine Gitarrenbox spielen. Der Sound ist dann sehr gut. Ne deutlich günstigere Lösung ist und bleibt über ein Pa-System zu spielen. Möglichst hier aber darauf achten, dass die pa-endstufen nicht auf Volllast fahren. Pa-Lautsprecher sind mit der Kombi optimal. Beides klingt recht amtlich, auf keinen Fall einen Combo kaufen oder über ein Topteil laufen lassen, wäre schade um den Missbrauch.
    Meine 1960er kommt auch bald weg, beim PSA-1 kommt ne Röhrenendstufe net in Frage... ich frag mich warum da manche toll finden... :screwy:

    mfg
    unplugged
     
  17. San-Jo

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    Erstellt: 18.01.05   #17
    ich habe das tonelab se an meinem jcm900 im effekt return laufen. klingt hammermäßig! die boxensimulation hab ich ausgeschaltet (bei 95% der sachen). wie schon erwähnt wurde kannst du da echt abgefahrene sounds rausholen. das mit dem ausleihen versteh ich nicht ganz :confused: . ich würd das teil kaufen und daheim an der stereoanlage laufen lassen. und wenn du dann genug geld hast, dann kannst du ja ne endstufe und ne box oder nen combo kaufen.

    gruß joachim
     
  18. ronnie

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    Erstellt: 18.01.05   #18
    Ist es nicht egal ob ich es über die Enstufe eines Topteils+Gitarrenbox oder eine Endstufe+Gitarrenbox laufen lasse.

    Ich find eine Endstufe in meinem Fall blöd, weil sie ja für den Rackeinbau gedacht ist und ich brauche etwas, dass ich auf die 4X12" oder 2x12" Gitarrenbox draufstellen kann.
     
  19. San-Jo

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    Erstellt: 18.01.05   #19
    machs doch umgekehrt. kauf ein rack. bau die endstufe da ein und stell die box auf das rack. das hat noch den vorteil, dass du dich besser hörst.
     
  20. Unplugged

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    Erstellt: 18.01.05   #20
    Stellst du eben die Enstufe auf die Box... :screwy:
    Sag doch gleich, dass das für die Optik ist. :rolleyes:
    Sperriger wird's dann aber... :screwy:
     
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