Gutes Stereo-Mikro für MD (billig)

von kubus, 18.06.04.

  1. kubus

    kubus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.06.04   #1
    bitte, hilft mir. ich brauche sowas dringend.
    will damit live acoustische Musik aufnehmen, aber auch Geräusche wie z.B Vögel.

    ist das Audio Technica ATR-25 gut?

    ich könnte auch ein kleines bisschen mehr ausgeben.
     
  2. Chris Thompson

    Chris Thompson Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.06.04   #2
    Das Mic ist für den Preis nicht schlecht, stellt sich die frage auf welchem klanglichen niveau du dich bewegen möchtest...
    Das Rode NT-4 ist sehr empfehlenswert, insbesondere weil es im Handling sehr einfach ist.

    Chris
     
  3. engineer

    engineer HCA Recording HCA

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    Erstellt: 13.07.04   #3
    Ich rate generell zu zwei Mikros und nicht zu einem Stereomikro. Die tpyischen M. für MD sind meist MS-Mikros die aufgrund der für sie typischen Aufnahmecharakterisatik für viele Einsätze ihrer Nutzer gar nicht taugen. Flexibler ist man mit zwei einfach Kleinmebrannierenmikros.
     
  4. Jürgen Schwörer

    Jürgen Schwörer Offizieller Produkt-Spezialist SHURE

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    Erstellt: 14.07.04   #4
    Die erste Frage ist, was für ein Eingang der MD-Rekorder hat. Typischerweiuse sind das oft Klinkenstecker mit einem unsymmetrischen Eingang. Meist sidn auf ei einem Pin 5 V für Elektret-Mikros drauf.

    Du wirst Probleme haben Kondensatormikros anzuschließen, die Phantomspannung brauchen.

    Der Einfachheit hallber empfehle ich immer Sony Mics, die speziell für solch einen Anwendungsfall entwickelt worden sind.

    Wenn Du nun aber Vogelstimmen aufzeichnen willst, dann kommt es besonders auf rauscharme Mikros an ... in diesem Fall wäre ein gutes Kondesatormikro mit einem Mic to Line Verstärker zu empfehlen (Vorrausgesetzt der MD-Rekorder hat einen Line-Eingang).

    Gruß
     
  5. HotHead

    HotHead Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.07.04   #5
    Hi kubus,


    wenn du möchtest, frage ich mal bei meinem Boxenbauer nach, der entwickelt "nebenher" hochempfindliche Mikrofone speziell für Aufnahmen von Naturgeräuschen mit MDs (und hat damit ein paar Cds produziert... "Nachtigallen in Heidelberg" und "Meeresrauschen an der Algarve"... jedem das seine *G*). Die Dinger klingen unheimlich gut (wirklich abartig), kosten recht wenig Geld (~100€), sehen dafür natürlich nicht aus wie ein Sony und machen ab gehobener Kneipenlautstärke die Beine breit. Aber für detailgetreue, plastische Aufnahmen von Naturereignissen kenne ich sicher nichts besser.
    Die Sony-Mikes fand ich bis jetzt alle nicht so super, kenne zwei und würde sie mir wohl nicht nochma kaufen (war schon so ein Fehler..). Die nehmen zwar auf, aber klangtechnisch geht bei MD deutlich mehr.


    Grüße:

    Hannes
     
  6. engineer

    engineer HCA Recording HCA

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    Erstellt: 16.07.04   #6
    Von den billigen MD-Mikros ist abzuraten. Die teuren MD-Miks von Sony sind zwar klanglich gut, aber wie oben angesprochen, taugt das Verfahren, mit dem diese "Einstabmikros" arbeiten, für die meisten auszunehmenden Szenen nicht vernüftig. 2 Mikros und damit 2 getrennte Kapseln (statt 2 in einem Mikros) sind deutlich besser und flexibler. Wenn ich ein Sony für 299,- Euro rechne, kriege ich dafür auch 2 ordentliche KM-Mikros mit einem Minimischpult. Klanglich weit überlegen.
     
  7. Martin Hofmann

    Martin Hofmann HCA Bass & Band HCA

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    Erstellt: 17.07.04   #7
  8. engineer

    engineer HCA Recording HCA

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    Erstellt: 17.07.04   #8
    Ich sehe natürlich ein, daß ein Kameramann, ein Einstabmikro haben will, daß über passende Montagefunktionalitä verfügt. Aber: Diese Mikro ist schon ziemlich teuer. Das Verfahren ist vorgeblich XY, wobei aus der Beschreibung nicht hervorgeht, welcher Kapselwinkel vorliegt. Wer sich ein wenig mit Aufnahmecharakteristiken auskennt, weis, welchen Aufnahmebereich so eine Anordnung hat. Die flacht zur Seite stark ab und zeigt auch in keinster Weise, das, was im Bild zu erkennen ist. Das erwirklte Stereobild ist viel zu schmal für den Bildausschnitt und die Akteure, z.B. bei einem Theater, sind klanglich viel weiter weg, als der Bildausschnitt suggeriert. Beim Zoomen hat man ganz verloren. Kameraleute, die bei solchen Gelegenheiten aufnehmen, sollten immer zusehen, daß sie ein sauberes, direktes Tonsignal aus dem Mischpult des Tonmannes bekommen. Später an der Schnittstation, kann man dann mit der Klangbearbeitung dafür sorgen, daß man den Klang dem Bildausschniutt an passt. (Mehr oder weniger Hall, z.B:).
     
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